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Na, hoffentlich nicht !

Mit einem ordentlichen Schluck aus der Pulle feierte der DAX die Wiederauferstehung der US-Indizes über Ostern. Wie vermutet, eröffnete der deutsche Leitindex bei 6.443 Punkten und stieg dann relativ rasch bis in den Bereich um 6.500 Punkte. Trotz einer etwas stotternder Wall Street schaffte es der Index sogar über dieser Marke zu schließen. Damit dürfte aber der erste Akt der Aufführung Erholungsbewegung aber erst einmal beendet sein. Mit der Veröffentlichung der Jahresergebnisse der Hypo Real Estate und der Deutschen Bank in den nächsten zwei Tagen wird die Stimmung mit Sicherheit wieder etwas herunter gekühlt werden.
Dies wäre idealerweise auch notwendig. Ein nochmaliges Abtauchen bis in den Bereich 6.380/6.400 würde die notwendigen Voraussetzungen für eine mittelfristige Stabilisierung des Index schaffen. Der ifo-Index für den März könnte heute Auslöser für Teil zwei dieser Erholungskurve sein und verhindern, dass die Stimmung zu schnell wieder in den positiven Modus wechselt. Zudem dürften auch die US-Indizes ihre Gegenbewegung nicht über Gebühr ausdehnen, so dass auch dort kurzfristige Gewinnmitnahmen anstehen sollten.
Konjunkturdaten: Deutschland: ifo-Geschäftsklimaindex März
Unternehmensbereich: Deutsche Bank, Leoni, Jahreszahlen
Wichtige Marken:
Unterstützungen: 6.379;6.439;6.502
Widerstände: 6.580;6.680;6.750
aus "DAX Daily"

Beeindruckende Kursgewinne verzeichneten die US-Indizes im Verlauf der vergangenen drei Tage. Am stärksten profitierte der Technologieindex Nasdaq-100 von der Rallye, er konnte um 6,3 Prozent zulegen. Damit befindet sich der Index nicht mehr weit von der Marke entfernt, an der er nach den großen Einbußen vom Januar in der Gegenreaktion scheiterte. Dieser Widerstandsbereich befindet bei etwa 1.850 Punkten und stellt nach der Fibonacci-Theorie die 38,2-prozentige Erholung der seit Beginn der gesamten Abwärtsbewegung verzeichneten Verluste da. Für gewöhnlich wird ein solcher Widerstand nicht im ersten Anlauf übewunden werden. Ein ein- bis zweitätiger Rückschlag sollte einem erfolgreichen Angriff auf diese Marke vorausgehen.
Ein Zeichen, dass die aktuelle zweite Korrekturwelle weiter laufen wird als die erste, ist in der positiven Entwicklung des MACD zu sehen. Dieser bewegt sich mit ausreichender Dynamik auf die 0-Linie zu. Kommt es zu einem Schnitt von unten nach oben, stellt dies ein kurzfristiges Kaufsignal dar. Sowohl der Stochastik-Indikator, der anzeigt wie stark der Markt überkauft oder überverkauft ist, als auch das Momentum, dass die Stärke der Aufwärtsdynamik interpretiert, brauchen zumindest kurzfristig eine kleine Auszeit, um das nächsthöhere Ziel zu erreichen.
Dieses liegt bei 1.904 Punkten und stellt nach der Fibonacci-Theorie die 50-prozentige Erholung der großen Januar-Abwärtswelle dar. Im Extremfall kann die Korrekturbewegung sogar noch bis in den Bereich um 1.960 Punkten ihre Fortsetzung finden, bevor es wieder abwärts geht. Die Quartalsberichtssaison im April und Mai dürfte hierbei noch für einige Mißtöne bei den Technologiewerten sorgen. Auch die Unternehmensausblicke werden wohl noch recht durchwachsen und weiteres Aufwärtspotenzial zunächst einmal begrenzt sein. Die Bodenbildung wird daher noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
aus "DAX Daily"
München - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im März trotz des Euro-Höhenflugs und der Rezessionsgefahren in den USA überraschend bereits den dritten Monat in Folge aufgehellt. "Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Konjunktur in Deutschland mit Jahresbeginn an Schubkraft gewonnen hat", sagte der Präsident des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, gestern in München.
Im Vergleich zum Vormonat legte der Ifo-Geschäftsklimaindex, der als wichtiger Frühindikator für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft gilt, von 104,1 auf 104,8 Punkte zu. Experten hatten insbesondere wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten und der Bankenkrise überwiegend mit einem Rückgang gerechnet.
Die immer noch gute Stimmung in der deutschen Wirtschaft resultiert auch aus der guten Auftragslage. Besonders Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau profitieren von randvollen Auftragsbüchern, die ihnen für die nächste Zeit gute Umsätze sichern. Ihre aktuelle Geschäftslage beurteilten die Firmen in der Industrie, im Bau und im Großhandel in der Ifo-Umfrage im März noch besser als im Februar. Der entsprechende Index stieg insgesamt von 110,3 auf 111,5 Punkte. Angesichts der guten Geschäfte wollen die Firmen die Zahl der Beschäftigten in den nächsten Monaten weiter steigern. Lediglich der Einzelhandel zeigte sich nicht mehr so zufrieden wie im Monat zuvor.
Die Erwartungen für das kommende halbe Jahr hellten sich quer durch die Branchen geringfügig von 98,2 auf 98,4 Punkte auf, wozu trotz des hohen Euro-Kurses auch das Exportgeschäft beitragen soll.
Der Index wird jeden Monat aus einer Befragung von rund 7000 Unternehmen aus Industrie, Bauwirtschaft, Groß- und Einzelhandel ermittelt. Insbesondere am Devisenmarkt war die Reaktion kräftig. Der Euro legte um rund einen Cent zu und übersprang die Marke von 1,57 US-Dollar. Damit rückt der alte Rekord von 1,5903 Dollar wieder in Reichweite.
dpa
erschienen am 27. März 2008

Versicherungsaktien gehören aktuell zu den am niedrigsten bewerteten Titeln in den deutschen Indizes. Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse auf Basis der Gewinnschätzung für 2008 bewegen sich zwischen 6 und 8, während die Dividendenrenditen zwischen 4,5 und 6 Prozent liegen. Selten waren fundamental Aktien dieser Branche so günstig bewertet. Dieser Argumentation begegnen Skeptiker mit den Unwägbarkeiten der US-Finanzkrise und ihren Auswirkungen auf das weltweite Finanzsystem. Negative Auswirkungen auf die noch zu optimistisch angesetzten Ergebniserwartungen seien sehr sicher zu erwarten. Eine Absenkung der Gewinschätzungen würde auch das KGV im Extremfall wieder in die Nähe der langjährigen Mittels bei 12 bis 14 bringen. Selbst dann wären die Aktien immer noch günstig bewertet.
Zwar bewegen sich die Papiere der Branche noch immer in intakten mittelfristigen Abwärtstrends, aber ein wenig Wiederbelebung war im Zuge der Erholung der großen Aktienindizes bereits zu vernehmen. Der DAXSector Insurance, der die Bezeichnung Prime Versicherungen abgelöst hat, konnte in den vergangenen zwei Tagen seinen gleitenden 38-Tage-Durchschnitt überwinden und liegt nur knapp unterhalb der ersten Widerstandslinie bei 365 Punkten. Dem Verlauf des MACD hat dies deutliche Aufwärtsdynamik verschafft.
Die anderen Indikatoren und Ozillatoren wie Stochastik, RSI und Momentum benötigen vor einer Fortsetzung des Anstiegs jedoch noch ein wenig Ruhepause. Ein Rücksetzer bis 350 Punkte wäre damit problemlos möglich. Nächstes Kursziele der Zwischenrallye im intakten Abwärtstrend stellt die fallende 200-Tage-Linie und der mittelfristige Abwärtstrend zwischen 380 und 390 Punkten dar. Sie könnten im Falle eines erfolgreichen Tests der Unterstützung bei 350 Punkten sehr zügig erreicht werden. Ein Fall unter 350 Punkte führt hingegen zum Test der Jahrestiefs bei 313 Punkten.
aus "Dax Daily"
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