Die Biotech-Branche blüht weiter auf


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Die Biotech-Branche blüht weiter auf

 
08.05.02 05:56
hc Berlin - «Aufbruchstimmung» hatte die Wirtschaftsprüfungsfirma Ernst & Young 1998 ihren ersten großen Biotech-Report getauft, «Gründerzeit» hieß im Jahr 2000 die Folgestudie. Der jüngste Lagebericht steht nun unter der Überschrift «Neue Chancen». Und damit ist nach Ansicht von Forschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) die Entwicklung trefflich beschrieben: Die deutsche Biotechnologie sei fünf Jahre nach dem Start in die Kommerzialisierung «in einen dynamischen Wachstumsprozess übergegangen» und zeige eine zunehmende Reife, sagte Bulmahn bei der Präsentation der Studie in Berlin. Die Industrie habe inzwischen eine Art Motorfunktion für wichtige Bereiche der deutschen Volkswirtschaft. Mittelbar profitieren Bulmahn zufolge fast 350 000 Arbeitsplätze von der Gentechnik.

Tatsächlich ist die Zahl der deutschen Gentechnik-Firmen trotz Wirtschaftskrise und Kapitalmarktflaute im vergangenen Jahr um 33 Unternehmen auf 365 gestiegen. 83 Prozent davon sind in der so genannten «roten» Gentechnik aktiv, also in der Medizin. Elf Prozent entwickeln in der «grünen» Biotechnologie Anwendungen für Landwirtschaft und Lebensmittel. Zur «grauen» Gentechnik mit ihrem Einsatzbereich Industrie und Umweltschutz zählen sechs Prozent der Firmen. An direkt Beschäftigten kann die Branche mit zurzeit gut 14 400 sogar 35 Prozent Zuwachs melden. Der Branchenumsatz nahm knapp die Milliarden-Euro-Hürde und legte damit ein Plus von 33 Prozent vor.

Allerdings stieg der auch der Gesamt-Verlust der Industrie gewaltig: von einem Minus von 247 Mio. auf 411 Mio. Euro, also um 66 Prozent. Viele Unternehmen befinden sich noch mitten in der zeit- und kostenintensiven Entwicklung marktfähiger Produkte. Bei den meisten Firmen sei die Forschungsintensität so hoch, dass noch «keine signifikanten Umsätze erzielt» würden, sagte Projektleiterin Julia Schüler von Ernst & Young. Sie geht davon aus, dass die Schere zwischen Umsatz und Investitionen vorerst sogar noch weiter auseinander klaffen wird.

www.bmbf.dewww.ernst-young.de
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klecks1:

Nasdaq

 
08.05.02 06:40
Nasdaq: Marktanalyse und Stimmen

Ganz im Zeichen der Fed standen heute die Kursbewegungen an der Nasdaq. Da es aber weder bei der Entscheidung, die Zinsen unverändert zu lassen, noch bei den anschließenden Kommentaren, dass es auch in absehbarer Zeit keine Erhöhung zu geben scheine, zu großen Überraschungen gekommen ist, notierte die Nasdaq am Ende etwa auf der Höhe des Vortagesschlusskurses bei 1573 Punkten (-0,3%).

Der große Bruder Nasdaq 100 verlor unbeachtliche 0,16% auf 1159 Punkte. Deutliche Kursgewinne konnten die Aktionäre von WorldCom (+20,11%) und Cytyc (+11,35%) neben Verisign und Nextel feiern, weniger erfreut waren die Anleger bei Broadcom (-17,43%), Rational Software (-9,77%), Brocade und Qlogic.

Das Handelsvolumen war mit 2,138 Milliarden gehandelten Aktien an der Nasdaq sehr stark, doch standen wieder nur 38% Gewinner 54% Verlierern gegenüber. Erstmals erreichten mehr Aktien neue Tiefstände (175) als andere Aktien neue Höhen erreichen konnten (131).

Bei den umsatzstärksten Aktien konnten gleich vier Papiere die 100 Mio-Volumengrenze überschreiten: Sun Micro (+0,99%, 151 Mio), WorldCom (151 Mio), Cisco Systems (+1,47%, 117 Mio) und Oracle (+0,36%, 100 Mio).

Wie auch die letzten Tagen waren Biotechaktien wieder schwächer (-1,34%), ebenso Aktien aus den Bereichen Software (-1,40%), Internet (-0,71%), Computer (-0,17%), Telekommunikation (-0,45%), Netzwerke (-1,19%) und Halbleiter (-0,63%). Kein Bereich konnte im Plus abschließen.

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„Es gab keine großartigen Überraschungen heute der Käuferstreik scheint sich fortzusetzen“, kommentierte Alan Ackerman von Fahnestock den fünften Nasdaqkursverlust in Folge.

„Erfreulich waren heute die Produktivitätszahlen“, meinte Portfoliomanager John C. Forelli. „Aber die scheinen aktuell nicht wirklich zu interessieren“.



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Guido:

Na wenn das kein freier Fall beim Nasdaq-Biotech

 
08.05.02 08:05
ist, da gibts ja gar keine Unterstützungen mehr!

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Na gut vielleicht bei ca. 500 Punkten.

Guido
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Dixie:

Der alte Bernecker

 
08.05.02 08:35
hat gestern noch gesagt: Finger weg von Biotechs! Die werden noch massiv einbrechen.
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