Microsoft-Chef Bill Gates
wird laut einer Umfrage von seinen Manager-Kollegen am meisten geachtet.
Vor einem Jahr
war diese Ehre noch Jack Welch, dem früheren Chef von General Electric, zugekommen. Er liegt nun auf dem zweiten Platz
Auf dem dritten Rang
folgt Lou Gerstner von IBM. Die Hitparade wurde von der "Financial Times" und dem Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers durchgeführt und am Dienstag veröffentlicht. Weltweit waren mehr als tausend Top-Manager befragt worden.
Auf Platz vier
hat sich 2002 Michael Dell, CEO des weltgrößten Computerherstellers, eingereiht
Platz fünf:
Investor und Multi-Milliardär Warren Buffet aka "Das Orakel von Omaha" von Berkshire Hathaway, hier mit seiner entzückenden Gemahlin.
Daimler-Chrysler-Boss Jürgen Schrempp
konnte sich als 14. von insgesamt 29 Top-Managern noch vor seinen deutschen Kollegen Wendelin Wiedeking (Porsche), Helmut Panke (BMW) und Ferdinand Piech (Ex-Volkswagen) einreihen.
Die einzige Frau,
die es laut "Financial Times" unter die ersten 29 schaffte, ist Carly Fiorina, Chefin von Hewlett-Packard. Sie rutschte wegen der schwierigen Fusion mit Compaq vom 17. auf den 22. Platz ab.
Aufschlussreich
sind die Gründe für die Nominierungen: So erhält Gates Anerkennung dafür, dass er "aus dem Nichts kam", "unermüdlich neue Geschäftsideen gebar" und "eines der besten Unternehmen der Welt schuf", wie die "Financial Times" schreibt. Hoch angerechnet wird ihm auch sein karitatives Engagement, namentlich sein Kampf gegen Aids.
Begriffe wie Ehrlichkeit,
Transparanz und Fairness tauchen bei den Begründungen immer wieder auf. Allerdings können gestandenen Managern auch Skandale wenig anhaben. Die heftige Kritik an der großzügigen Abfindung Welchs nach seinem Abgang bei General Electric beeindruckt seine Manager-Kollegen offenbar kaum. Die "Financial Times" veröffentlichte im Weiteren eine Liste der aufrichtigsten Unternehmen. Diese wird von General Electric angeführt, gefolgt von Toyota und Microsoft. (APA/red)