Teureres Wochenendticket auf Biegen und Brechen, fünffach höhere Preise für Ticket-Bestellungen: Die Bahn zeigt sich wenig kundenfreundlich.
Für einen Anruf bei ihren Call-Centern verlangt die Deutsche Bahn künftig 61 Cent pro Minute, bisher waren es zwölf Cent. Ziel sei es, Kunden zu ermuntern, ihre Fahrkarten auf anderem Weg zu kaufen, sagte Hans-Gustav Koch, Mitglied im von Hartmut Mehdorn geführten Vorstand der Deutschen Bahn AG, am Donnerstag in Frankfurt. Viele der rund 30 Millionen Anrufer pro Jahr hätten die Call-Center lediglich als telefonische Zug-Auskunft und nicht zum Kauf eines Tickets genutzt. Als Vertriebsweg seien die Zentren zu teuer.
Gleichzeitig wird ein kostenloses automatisches Auskunftssystem eingeführt.
Ihre geplante Preiserhöhung für das Schöne-Wochenend-Ticket von 21 auf 28 Euro will die Bahn, wenn es sein muss, vor Gericht durchsetzen, wie Unternehmenssprecher am Donnerstag erklärten.
Nach dem Widerstand einiger Bundesländer gegen die Preiserhöhung hatte das Darmstädter Regierungspräsidium nach Angaben der Bahn am Mittwoch eine Entscheidung beim Bundesverkehrsministerium beantragt. Auf Länderebene sei kein kein Einvernehmen herzustellen. In dem Antrag werde vorgeschlagen, den Preis für das Ticket wie von der Bahn gewünscht zu erhöhen, sagte Anna Brunotte, Managerin der Abteilung Preisgestaltung der Deutschen Bahn.
Die Bahn hatte erklärt, wenn die höheren Tarife nicht genehmigt würden, werde das Ticket ab 31. März nicht mehr angeboten. Mit dem Fahrschein können bis zu fünf Personen in Zügen des Nahverkehrs einen Tag lang durch Deutschland reisen. Das hat auf einigen Strecken für übervolle Nahverkehrszüge am Wochenende gesorgt.
Für einen Anruf bei ihren Call-Centern verlangt die Deutsche Bahn künftig 61 Cent pro Minute, bisher waren es zwölf Cent. Ziel sei es, Kunden zu ermuntern, ihre Fahrkarten auf anderem Weg zu kaufen, sagte Hans-Gustav Koch, Mitglied im von Hartmut Mehdorn geführten Vorstand der Deutschen Bahn AG, am Donnerstag in Frankfurt. Viele der rund 30 Millionen Anrufer pro Jahr hätten die Call-Center lediglich als telefonische Zug-Auskunft und nicht zum Kauf eines Tickets genutzt. Als Vertriebsweg seien die Zentren zu teuer.
Gleichzeitig wird ein kostenloses automatisches Auskunftssystem eingeführt.
Notfalls vor Gericht
Ihre geplante Preiserhöhung für das Schöne-Wochenend-Ticket von 21 auf 28 Euro will die Bahn, wenn es sein muss, vor Gericht durchsetzen, wie Unternehmenssprecher am Donnerstag erklärten.
Nach dem Widerstand einiger Bundesländer gegen die Preiserhöhung hatte das Darmstädter Regierungspräsidium nach Angaben der Bahn am Mittwoch eine Entscheidung beim Bundesverkehrsministerium beantragt. Auf Länderebene sei kein kein Einvernehmen herzustellen. In dem Antrag werde vorgeschlagen, den Preis für das Ticket wie von der Bahn gewünscht zu erhöhen, sagte Anna Brunotte, Managerin der Abteilung Preisgestaltung der Deutschen Bahn.
Die Bahn hatte erklärt, wenn die höheren Tarife nicht genehmigt würden, werde das Ticket ab 31. März nicht mehr angeboten. Mit dem Fahrschein können bis zu fünf Personen in Zügen des Nahverkehrs einen Tag lang durch Deutschland reisen. Das hat auf einigen Strecken für übervolle Nahverkehrszüge am Wochenende gesorgt.
