die Zahlen selbst... Die "Psychologie der Zahlen" ist entscheidend - was für eine Stimmung kommt angesichts dieser Zahlen auf?
Ich hab dazu woanders schonmal Ähnliches gepostet, paßt hier aber auch:
Der Arbeitsmarkt in den USA war in den letzten Monaten extrem angespannt, die Zahlen von heute könnte man rein wirtschaftlich auch als "willkommmene Erholung" sehen.
Viel entscheidender für die USA ist das Konsumentenvertrauen, da die Wirtschaft zu 2/3 ihrer Umsätze vom heimischen Markt abhängig ist. Massenentlassungen dürften hier einen viel größeren (psychologischen) Schaden anrichten, als sie es auf dem Arbeitsmarkt tun.
Wenn die Amerikaner aufgrund von Horrormeldungen beschließen lieber etwas vorsichtiger (=weniger) zu konsumieren, dann wirkt sich das schnell relativ heftig aus.
Es sieht natürlich nicht gut aus, aber ob und wie es zu einer Rezession kommt entscheidet sich in den nächsten 6 Monaten. Bleibt in dieser Zeit der große Einbruch der Wirtschaft aus, greifen dann langsam die Geldpolitischen Maßnahmen vom Januar (und nach und nach die hoffentlich noch vor uns liegenden) und dürften für Stabilisierung sorgen. Dann könnte es im zweiten Halbjahr schon wieder sehr gut aussehen!