Die Aktie wurde heute 400 Jahre alt.
Als am 21.03.1602 in Amsterdam mit der Verenigten Ostindischen Compagnnie gegründet wurde, erblickte auch das Teilhaber-Wertpapier in seiner heutigen Form das Licht der Welt.
Aus der Finanzwelt ist sie seitdem nicht mehr wegzudenken.
Als Mittel für Unternehmen, an Kapital zu gelangen und als Anlage- und Spekulationsobjekt für Investoren wechseln in aller Welt heute Millionen Stücke täglich ihren Besitzer.
Die der Ostindischen waren Namenspapiere, über deren Besitz genau Register geführt wurde.
Diese Aktien waren die ersten dividendentragenden Papiere, welche täglich gehandelt wurden.
In den ersten Jahren konnten sich die Aktionäre aber nicht über Heller und Pfennig freuen, sondern es gab exotische Gewürze wie z.B. Zimt und Ingwer.
Bis 1645 war das so.
Die Depotate brachten immerhin Ansehen und da Gewürze zu dieser Zeit mit Gold aufgewogen wurden, auch erstaunlichen Reichtum.
Deswegen auch das Sprichwort:
"Die Pfeffersäcke von Amsterdam"!
Als das erste Schiff der Ostindischen damals in See stich, machte allein die Phantasie auf Gewinne mitunter viele schwach.
Da die Reise der Händler per Seeweg fast 2 Jahre dauerte (pro Tour)
war trotzdem ein Gewinn von 40 Prozent möglich gewesen.
Es gab zu Anfang 1721 Aktionäre der Ostindischen.
Wer 10 Jahre seine Papiere behilt, konnte immerhin fast 70 Prozent pro Jahr Gewinn machen.
Im Jahr 1720 wurde n die Aktien der Ostindischen 1260 Prozent über Ausgabe gehandelt.
Der Siegeszug der AKTIE war in den folgenden Jahrhunderten nicht mehr aufzuhalten.
Bergbau, Eisenbahn und Minen-Unternehmen waren gelistet undgefragt.
Zum Beispiel waren im Jahr 1850 20 Eisenbahn-Unternehmen am Dow-Jonrs gelistet.
In Deutschland hielt die AKTIE 1870/71 Einzug.
In Preußen gab es 1871 bis 73 dann sprunghaft 857 Aktiengesellschaften.
Doch es kam, wie es kommen mußte!
Die "R" machte auch damals die Runde.
1875 halbierte sich das Gesamtvermögen der deutschen Aktionäre nahezu!
Schon damals gab man Spekulanten und unvorsichtigen Unternehmern die Schuld an der ersten gigantischen Wertvernichtung.
Schutz gab es für Anleger erst 1897!
Ein Börsengesetz wurde geschaffen.
Es gab damals 28 regionale Handelsplätze in Deutschland.
Es gab für die Börse ne Staatsaufsicht und Frauen war der Handel verboten.
20 Jahre mußten die Damen noch kämpfen, um auch endlich ihr Geld verzocken zu können.
Waren 1919 bei den Handelsgerichten noch 5347 Aktiengesellschaften gemeldet, schnellte ihre Zahl bis 1923 drastisch auf über 16000 in die Höhe.
Der 2. Weltkrieg vernichtete aber wieder viel Kapital, ebenso die Währungsreform von 1948.
Schon wenige Jahre später konnten die ersten Unternehmen wieder eine Dividende an deutsche Anleger zahlen.
Die GOLDENEN 50ziger und 60ziger waren angebrochen.
Heute gibt es in Deutschland 3611 Aktien-Unternehmen.
Nicht viele, nämlich unter 1000 sind nur an der Börse notiert.
Erst 1996 mit dem Börsengang der DEUTSCHEN TELEKOM jedoch hielt das Aktienfieber in Deutschland für jederman richtig Einzug.
In jüngster Vergangenheit kam noch der NEUE MARKT dazu.
Über den rede ich mal lieber nicht.
Das könnt ihr mal tun.
;-)))
PS: Ob es damals vor hunderten Jahren auch persönliche Angriffe und Streitigkeiten unter der Gürtellinie gab?
Freilich nicht im Netz, sondern von Auge zu Auge und Zahn um Zahn!?
Wäre hier auch des öfteren angebracht, finde ich jedenfalls.
Gr.Gr.;-)
Als am 21.03.1602 in Amsterdam mit der Verenigten Ostindischen Compagnnie gegründet wurde, erblickte auch das Teilhaber-Wertpapier in seiner heutigen Form das Licht der Welt.
Aus der Finanzwelt ist sie seitdem nicht mehr wegzudenken.
Als Mittel für Unternehmen, an Kapital zu gelangen und als Anlage- und Spekulationsobjekt für Investoren wechseln in aller Welt heute Millionen Stücke täglich ihren Besitzer.
Die der Ostindischen waren Namenspapiere, über deren Besitz genau Register geführt wurde.
Diese Aktien waren die ersten dividendentragenden Papiere, welche täglich gehandelt wurden.
In den ersten Jahren konnten sich die Aktionäre aber nicht über Heller und Pfennig freuen, sondern es gab exotische Gewürze wie z.B. Zimt und Ingwer.
Bis 1645 war das so.
Die Depotate brachten immerhin Ansehen und da Gewürze zu dieser Zeit mit Gold aufgewogen wurden, auch erstaunlichen Reichtum.
Deswegen auch das Sprichwort:
"Die Pfeffersäcke von Amsterdam"!
Als das erste Schiff der Ostindischen damals in See stich, machte allein die Phantasie auf Gewinne mitunter viele schwach.
Da die Reise der Händler per Seeweg fast 2 Jahre dauerte (pro Tour)
war trotzdem ein Gewinn von 40 Prozent möglich gewesen.
Es gab zu Anfang 1721 Aktionäre der Ostindischen.
Wer 10 Jahre seine Papiere behilt, konnte immerhin fast 70 Prozent pro Jahr Gewinn machen.
Im Jahr 1720 wurde n die Aktien der Ostindischen 1260 Prozent über Ausgabe gehandelt.
Der Siegeszug der AKTIE war in den folgenden Jahrhunderten nicht mehr aufzuhalten.
Bergbau, Eisenbahn und Minen-Unternehmen waren gelistet undgefragt.
Zum Beispiel waren im Jahr 1850 20 Eisenbahn-Unternehmen am Dow-Jonrs gelistet.
In Deutschland hielt die AKTIE 1870/71 Einzug.
In Preußen gab es 1871 bis 73 dann sprunghaft 857 Aktiengesellschaften.
Doch es kam, wie es kommen mußte!
Die "R" machte auch damals die Runde.
1875 halbierte sich das Gesamtvermögen der deutschen Aktionäre nahezu!
Schon damals gab man Spekulanten und unvorsichtigen Unternehmern die Schuld an der ersten gigantischen Wertvernichtung.
Schutz gab es für Anleger erst 1897!
Ein Börsengesetz wurde geschaffen.
Es gab damals 28 regionale Handelsplätze in Deutschland.
Es gab für die Börse ne Staatsaufsicht und Frauen war der Handel verboten.
20 Jahre mußten die Damen noch kämpfen, um auch endlich ihr Geld verzocken zu können.
Waren 1919 bei den Handelsgerichten noch 5347 Aktiengesellschaften gemeldet, schnellte ihre Zahl bis 1923 drastisch auf über 16000 in die Höhe.
Der 2. Weltkrieg vernichtete aber wieder viel Kapital, ebenso die Währungsreform von 1948.
Schon wenige Jahre später konnten die ersten Unternehmen wieder eine Dividende an deutsche Anleger zahlen.
Die GOLDENEN 50ziger und 60ziger waren angebrochen.
Heute gibt es in Deutschland 3611 Aktien-Unternehmen.
Nicht viele, nämlich unter 1000 sind nur an der Börse notiert.
Erst 1996 mit dem Börsengang der DEUTSCHEN TELEKOM jedoch hielt das Aktienfieber in Deutschland für jederman richtig Einzug.
In jüngster Vergangenheit kam noch der NEUE MARKT dazu.
Über den rede ich mal lieber nicht.
Das könnt ihr mal tun.
;-)))
PS: Ob es damals vor hunderten Jahren auch persönliche Angriffe und Streitigkeiten unter der Gürtellinie gab?
Freilich nicht im Netz, sondern von Auge zu Auge und Zahn um Zahn!?
Wäre hier auch des öfteren angebracht, finde ich jedenfalls.
Gr.Gr.;-)