dll-Dialer
Installation ohne Vorwarnung
Eine neue Variante von 0190-Dialern macht derzeit die Runde im Cyberspace. Das Einwahlprogramm besteht nicht - wie üblich - aus einer ausführbaren exe-Datei,
sondern aus einem fünf KByte kleinen Loader,
der eine für die Einwahl zuständige dll-Datei auf dem Rechner ablegt. Dies meldete der Internet-Dienst "Dialerhilfe", der den Neuling von den Spezialisten des Datenfilter-Programms SaferSurf hat testen lassen. Der Dialer nutzt eine so raffinierte Methode, dass es scheint, als würde sich ein zentrales Dialernetzwerk dahinter verbergen.
Sicherheitseinstellungen sind wirkungslos
Der 0190er kommt im Gegensatz zu herkömmlichen Dialern ohne Active-X-Technik aus, weswegen auch die Sicherheitseinstellungen des Internet Explorers wirkungslos bleiben. Beim Besuch einer präparierten Web-Seite wird lediglich eine Windows-Systemdatei auf dem eigenen Rechner abgelegt. Laut "Dialerhilfe" bemerkt der Anwender diesen Vorgang nicht. Die Datei installiert den eigentlichen Dialer nicht komplett, sondern muss von aufgerufenen Webseiten "gefüttert" werden.
Einwahl ohne Rückfrage
Rechtlich sei dem Dialeranbieter nichts vorzuwerfen, schreibt der Report weiter. Im vorliegenden Fall erfolgte die Einwahl erst, nachdem der Anwender im dafür vorgesehenen Dialog-Fenster auf "Verbinden" klickte; ein Kostenhinweis war ebenfalls vorhanden. Allerdings besteht die Gefahr, dass sich auch Schwarze Schafe unter den Anbietern befinden könnten.
Gemeine Technik
Das Delikate an der Geschichte: Einmal im Systemverzeichnis gelandet, kann der Browser beim Aufruf bestimmter Websites der dll-Datei eine beliebige Telefonnummer übergeben. Die Windows-Steuerdatei legt dann im DFÜ-Netzwerk eine Verbindung zu dieser Telefonnummer an. Dieser Trick - sofern er nicht nur im Labor erprobt wurde - fordert eine dreiste Abzocke geradezu heraus.
GLobales Dialernetzwerk
Durch den 0190-Dialer in Form einer normalen Steuerdatei könnte ein internationales Dialernetzwerk angelegt werden, befürchten die Entwickler von SaferSurf. Einmal am Internet-Nutzer vorbei installiert, kann jeder Anbieter kostenpflichtige Verbindungen aufbauen, wobei auch die Beschränkung auf 0190-Nummern aufgehoben ist. "Ein teurer Anruf mit der Vorwahl 00599 in die Karibik ist somit kein Problem", kommentierte die Entwicklungsabteilung von SaferSurf die neue Methode, Telefonrechnungen von Surfern in die Höhe schnellen zu lassen.
Dreiste Geldsauger
Die Mehrheit der teueren Webdialer wird derzeit noch mit diversen Tricks unter die Rechner der Surfer gestreut. Auch hier gibt es Mittel und Wege, sich vor überteuerten Telefonrechnungen zu schützen.
Workshop 0190-Dialer: Suchen und entfernen
TDSL ist der beste Dialer-Schutz
Wer mit TDSL durchs Netz surft und - sehr wichtig ! - kein zusätzliches Modem oder eine ISDN-Karte installiert hat, ist vor Dialern geschützt. Diese benötigen eine ISDN- oder Modemverbindung, bislang ist der Redaktion kein Dialer bekannt, der dieses technische Hindernis umgehen kann.
TDSL - Alle Infos zum Highspeed-Zugang
Schutz vor Dailern
Eine andere Möglichkeit, den eigenen Internet-Anschluss vor den Zugriff von Dialern zu schützen, ist das generelle Unterbinden der Anwahl von 0190-Nummern durch die Deutsche Telekom. Alternativ bietet sich die Zugangsüberwachung in der neuen T-Online Software 4.0 an. Das nützliche Programm-Modul schlägt Alarm, wenn ein abweichender Zugang angewählt wird.
Anno 1503 als Lockvogel
Ein bekannter Lockvogel für Dialer ist das PC-Spiel "Anno 1503" - als begehrte Raubkopie.
Anno1503 -Dialer statt Download
Abzocke mit Gratis-Software
Ein Erotik-Angebot im Internet macht sich die Bekanntheit eines PC-Spiels mit dem liebestollen Schaf "Sven Bomwollen" zu eigen.
Sven kommt -Abzocke mit Gratis-Spiel
Rekord-Dialer
Den Rekord hält derzeit ein Erotik-Dialer, der pro Einwahl pauschal 900 Euro auf die Rechnung schreibt.
Dialer XDiver -300 Euro pro Einwahl
Halleluja.
Installation ohne Vorwarnung
Eine neue Variante von 0190-Dialern macht derzeit die Runde im Cyberspace. Das Einwahlprogramm besteht nicht - wie üblich - aus einer ausführbaren exe-Datei,
sondern aus einem fünf KByte kleinen Loader,
der eine für die Einwahl zuständige dll-Datei auf dem Rechner ablegt. Dies meldete der Internet-Dienst "Dialerhilfe", der den Neuling von den Spezialisten des Datenfilter-Programms SaferSurf hat testen lassen. Der Dialer nutzt eine so raffinierte Methode, dass es scheint, als würde sich ein zentrales Dialernetzwerk dahinter verbergen.
Sicherheitseinstellungen sind wirkungslos
Der 0190er kommt im Gegensatz zu herkömmlichen Dialern ohne Active-X-Technik aus, weswegen auch die Sicherheitseinstellungen des Internet Explorers wirkungslos bleiben. Beim Besuch einer präparierten Web-Seite wird lediglich eine Windows-Systemdatei auf dem eigenen Rechner abgelegt. Laut "Dialerhilfe" bemerkt der Anwender diesen Vorgang nicht. Die Datei installiert den eigentlichen Dialer nicht komplett, sondern muss von aufgerufenen Webseiten "gefüttert" werden.
Einwahl ohne Rückfrage
Rechtlich sei dem Dialeranbieter nichts vorzuwerfen, schreibt der Report weiter. Im vorliegenden Fall erfolgte die Einwahl erst, nachdem der Anwender im dafür vorgesehenen Dialog-Fenster auf "Verbinden" klickte; ein Kostenhinweis war ebenfalls vorhanden. Allerdings besteht die Gefahr, dass sich auch Schwarze Schafe unter den Anbietern befinden könnten.
Gemeine Technik
Das Delikate an der Geschichte: Einmal im Systemverzeichnis gelandet, kann der Browser beim Aufruf bestimmter Websites der dll-Datei eine beliebige Telefonnummer übergeben. Die Windows-Steuerdatei legt dann im DFÜ-Netzwerk eine Verbindung zu dieser Telefonnummer an. Dieser Trick - sofern er nicht nur im Labor erprobt wurde - fordert eine dreiste Abzocke geradezu heraus.
GLobales Dialernetzwerk
Durch den 0190-Dialer in Form einer normalen Steuerdatei könnte ein internationales Dialernetzwerk angelegt werden, befürchten die Entwickler von SaferSurf. Einmal am Internet-Nutzer vorbei installiert, kann jeder Anbieter kostenpflichtige Verbindungen aufbauen, wobei auch die Beschränkung auf 0190-Nummern aufgehoben ist. "Ein teurer Anruf mit der Vorwahl 00599 in die Karibik ist somit kein Problem", kommentierte die Entwicklungsabteilung von SaferSurf die neue Methode, Telefonrechnungen von Surfern in die Höhe schnellen zu lassen.
Dreiste Geldsauger
Die Mehrheit der teueren Webdialer wird derzeit noch mit diversen Tricks unter die Rechner der Surfer gestreut. Auch hier gibt es Mittel und Wege, sich vor überteuerten Telefonrechnungen zu schützen.
Workshop 0190-Dialer: Suchen und entfernen
TDSL ist der beste Dialer-Schutz
Wer mit TDSL durchs Netz surft und - sehr wichtig ! - kein zusätzliches Modem oder eine ISDN-Karte installiert hat, ist vor Dialern geschützt. Diese benötigen eine ISDN- oder Modemverbindung, bislang ist der Redaktion kein Dialer bekannt, der dieses technische Hindernis umgehen kann.
TDSL - Alle Infos zum Highspeed-Zugang
Schutz vor Dailern
Eine andere Möglichkeit, den eigenen Internet-Anschluss vor den Zugriff von Dialern zu schützen, ist das generelle Unterbinden der Anwahl von 0190-Nummern durch die Deutsche Telekom. Alternativ bietet sich die Zugangsüberwachung in der neuen T-Online Software 4.0 an. Das nützliche Programm-Modul schlägt Alarm, wenn ein abweichender Zugang angewählt wird.
Anno 1503 als Lockvogel
Ein bekannter Lockvogel für Dialer ist das PC-Spiel "Anno 1503" - als begehrte Raubkopie.
Anno1503 -Dialer statt Download
Abzocke mit Gratis-Software
Ein Erotik-Angebot im Internet macht sich die Bekanntheit eines PC-Spiels mit dem liebestollen Schaf "Sven Bomwollen" zu eigen.
Sven kommt -Abzocke mit Gratis-Spiel
Rekord-Dialer
Den Rekord hält derzeit ein Erotik-Dialer, der pro Einwahl pauschal 900 Euro auf die Rechnung schreibt.
Dialer XDiver -300 Euro pro Einwahl
Halleluja.