DG-Bank- Analysten mit Rinderwahnsinn befallen!

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DG-Bank- Analysten mit Rinderwahnsinn befallen! Marabut
Marabut:

DG-Bank- Analysten mit Rinderwahnsinn befallen!

 
22.12.00 10:01
#1
Die dümmste Bank ist die DG-Bank. Sie wurde gegründet als Dachorganisation der Eierbanken. Diese sogenannten Genossenbanken (ein Wort aus der DäDäErr) sollen beispielsweise dem deutschen Kleintierzüchter Kredite geben, dass er Hühner kaufen kann. Dem Landwirt soll Geld gegeben werden, dass er genügend Tiermehl für seine Rinder hat und so weiter. Diese löbliche Tätigkeit war den DG-Landwirtschaftsanalysten aber nicht genug. So kamen sie auf der Suche nach neuen Weiden auf den Neuen Markt. Wie nicht anders zu erwarten, verbreiteten sie auch dort nur Mist...


ANALYSE: Neuer Markt wird Milliardengrab - Gier schlägt in...
--- Von Thomas Kaufner, dpa ---

Frankfurt/Main (dpa) - Die einstige Geldmaschine Neuer Markt ist zum Milliardengrab geworden. Bis März trieb die Euphorie über die Chancen der neuen Ökonomie die Kurse noch in Schwindel erregende Höhen. Danach setzte zunehmend Panik ein. Seit dem Höchststand mit 8.559 NEMAX-Punkten  am 10. März wurde das hochspekulative Marktsegment in mehreren Schüben regelrecht in den Abgrund geprügelt. Dem Abwärtssog der US-Technologiebörse Nasdaq folgte hier zu Lande eine Serie von Pleiten und Fehlprognosen bei zahlreichen Jungunternehmen. Statt des erhofften Aufschwungs kam kurz vor Weihnachten mit gut 2 600 Punkten ein neues Jahrestief. Seit März entspricht dies einem Minus von rund 70 Prozent.

Dabei schien der Neue Markt Anfang 2000 zunächst den Traum vom schnellen Wohlstand ohne Arbeit, ja sogar ohne fundierte Börsenkenntnisse zu erfüllen. Manager, Beschäftigte und Aktionäre der neuen Unternehmensgeneration konnten mit nahezu jedem Titel mehr oder minder rasante Kursgewinne einfahren. Binnen weniger Wochen schwang sich das Börsenbarometer NEMAX vom 99er Rekord Ende Dezember (4.572 Punkte) um weitere 90 Prozent in die Höhe. So euphorisch, wie sich immer neue Anlegerscharen auf ihren Lieblingsmarkt stürzten, so jäh brach der Boom allerdings ab.

"Überzogene Erwartungen" in die Aussichten der neuen Technologien macht der Chef-Anlageberater der Deutschen Bank, Alfred Roelli, als Treibstoff für die rasanten Kursanstiege aus. "Fundamentale Bewertungsmaßstäbe traten angesichts dieser Chancen in den Hintergrund." In dieser überhitzten Lage reichten dann einige Negativnachrichten aus, um die Spekulationsblase zum Platzen zu bringen. Die Insolvenzen von Gigabell und Teamwork, die Häufung von "Gewinnwarnungen" und eklatante Fehlprognosen brachten den Markt schließlich in Misskredit. Verschreckte Investoren schalten "sehr schnell von Gier auf Angst" um, kommentiert die Commerzbank die ungebrochene Talfahrt.

Wie gewonnen so zerronnen, lautete nun die schmerzliche Erfahrung: Anfang Mai war der gesamte Neue Markt auf dem Papier 250 Mrd. Euro wert. Mittlerweile ist die Börsenkapitalisierung aller gehandelten Unternehmen auf gut 100 Mrd. Euro geschrumpft. Selbst die Ausweitung des Kurszettels auf mittlerweile 337 Titel konnte dies nicht verhindern.

Das US-Softwarehaus Broadvision   - 1999 mit lediglich 115 Mio. US-Dollar Umsatz und knapp 20 Mio. US-Dollar Gewinn - wurde in der Spitze mit 27,6 Mrd. Euro bewertet. Zurzeit sind es nur 4,6 Mrd. Euro. Noch heftiger schrumpfte der Börsenwert des einstigen Stars am Neuen Markt, der Münchner Fernsehfirma EM.TV . Von 13,1 Mrd. Euro im März blieben nur 0,9 Mrd. Euro übrig. Die beiden Schwergewichte sind typisch für den generellen Trend: Kursverluste von 90 Prozent sind keine Seltenheit. Etliche Titel rangieren mittlerweile sogar deutlich unter ihrem Ausgabekurs.

"An Erklärungen für diese dramatische Entwicklung mangelt es nicht, vom Euro  bis zur US-Präsidentschaftswahl, von der japanischen Lethargie bis zu einzelnen Vorgängen in den Unternehmen oder Gewinnwarnungen", schreiben die Analysten der Norddeutschen Landesbank. "Der Nachteil: Diese Erklärungen kamen immer erst hinterher und waren leider nicht in der Lage, Transparenz in die Heftigkeit der Marktreaktion zu bringen."

Dementsprechend zögerlich sind die meisten Experten mit Prognosen. Der überzogene Optimismus der DG Bank mahnt nun alle zu Zurückhaltung. Vor wenigen Monaten trauten die Analysten des Hauses dem NEMAX All-Share  noch 8.500 Punkte zum Jahresende. Später wurde auf 7.000 revidiert. Unbeirrt von dem Crash auf Raten blieb das Institut dabei, dass der Markt wieder "nach oben will". Nun prognostiziert Chefanalyst Karl-Eugen Reis dem NEMAX einen Anstieg bis März auf 6.000 bis 6.500 Punkte. Im Sommer 2001 könnten es sogar 8.000 sein. Dies wäre ein Plus von mehr als 200 Prozent.

Anders als bei den Standardwerten und dem Börsenbarometer DAX  wagt am Neuen Markt kein anderes Institut solch mutige Vorhersagen. "Es dauert immer eine Weile, bis aus Angst wieder Gier wird", beschreibt die Commerzbank die unsichere Zukunft. "Allerdings gibt es nicht nur die Angst vor Verlusten, sondern auch die, nicht dabei zu sein." Dies könnte den Stimmungstrend wieder umkehren. Bei der Auswahl der Aktien ist nach Einschätzung von Alfred Roelli jedoch höchste Vorsicht geboten: "Große Positionen sollte man nicht halten", mahnt der Chefberater der Deutschen Bank./lhe/av/DP

DG-Bank- Analysten mit Rinderwahnsinn befallen! Karlchen_I
Karlchen_I:

Die DG-Bank.........

 
22.12.00 10:35
#2
de.biz.yahoo.com/001208/36/17x96.html
DG-Bank- Analysten mit Rinderwahnsinn befallen! Esprit
Esprit:

Schadenfreude ist die schönste....

 
22.12.00 11:28
#3
@ Karlchen: Mußte es einfach nochmal hier reinkopieren - ist doch zu schön, als dass es den "fauleren" Arivanern (die nicht auf den Link gehen) verborgen bleiben dürfte :))
Danke fürs finden & frohes Fest!


"DG Bank muss tiefe Löcher stopfen - außerordentliche Erträge

FRANKFURT (dpa-afx) - Die DG Bank arbeitet mit Hochdruck an der Mobilisierung außerordentlicher Erträge.
Damit sollen tiefe Löcher gestopft werden, die durch einen kräftig erhöhten Vorsorgebedarf in die Gewinn- und Verlustrechnung 2000 gerissen werden. 2Wir werden das aus eigener Kraft schaffen2. Die Eigentümer der DG Bank müssten nicht in Anspruch genommen werden, sagte ein DG Bank-Sprecher am Freitag und bestätigte einen Bericht der Frankfurter "Börsen-Zeitung".

Danach wird die Risikovorsorge im ablaufenden Jahr für die AG rund eine Milliarde DM ausmachen - gegenüber dem Vorjahr ein zusätzliches Loch von rund 400 Millionen DM. Deswegen reduziert sich das Betriebsergebnis in der AG für die ersten neun Monate um knapp 30 Prozent auf 219 Millionen DM. Wegen dieses Einbruchs müssen zwei Vorstandsmitglieder des genossenschaftlichen Spitzeninstituts ihren Hut nehmen.

Für die Realisierung außerordentlicher Erträge kommt unter anderem die Reduzierung von Beteiligungen an Fondsgesellschaften in Betracht, die in die Union-Fonds-Holding eingebracht werden. Den Zufluss aus dieser Transaktion schätzt die "Börsen-Zeitung" für die DG Bank auf einen "nicht ganz kleinen dreistelligen Millionenbetrag". Außerdem könnten Töchter wie die Bausparkasse Schwäbisch Hall zur Kasse gebeten sowie Beteiligungen veräußert werden./kf/DP/cs"  
DG-Bank- Analysten mit Rinderwahnsinn befallen! proxicomi

Ich wünsche der DGB starke AMI-Konkurrenz:)) o.T.

 
#4


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