Aus dem Streitgespräch kann man vor allem folgendes herauslesen:
Fath = wirklicher Experte mit Ahnung
Fischbeck = typische Dumpfbacke von Jemanden, der nur 1+1 rechnen kann, davon gibt es leider viel zu viele in den oberen Etagen.
Die Produktion in China oder Taiwan ist eben nicht günstiger, sondern teils sogar teurer, jedoch dank der chinesischen Subventionen eben (noch) lukrativ, so wie auch die Spekulationen mit Immobilien in USA für viele Banken weltweit lukrativ waren.
Was würde aber passieren, wenn China angesichts drohender Schuldenprobleme seine Subventionspolitik ändert und komplett streicht? Evt. auch Steuervergünstigungen wegnimmt?
Ich weiß nicht wie weitsichtig es als Unternehmer ist, von einer chinesischen Regierung abhängig zu sein?
Ab diesem Moment werden die Wettbewerbsvorteile plötzlich zum Nachteil, doch dann den Weg zurück zu Europa zu suchen, wird dann angesichts der hohen Fremdkapitalisierung nicht mehr möglich sein.
Andererseits muss man ja auch bedenken, dass China vermutlich mittel- und langfristig einer der größten Absatzmärkte darstellt und eine Absatzmarktnahe Produktion ökonomisch wie ökologisch der richtige Weg ist.
D.h. meiner Meinung nach schließt die Produktion in China eine Produktion in Deutschland und Europa nicht aus, so wie auch die Halbleiterbranche quer über den Erdball verteilt ist, aber sicherlich auch hier in Asien ihr Zentrum hat, jedoch es eben Produktionsbedingungen außerhalb von Asien gibt, die man eben in Asien nicht ausreichend vorfindet. U.a. sei hierbei Innovationsfähigkeit, genügend Fachkräfte und kulturell bedingte Vorteile zu nennen, die wie Fath schon schrieb, die Entwicklung und Innovationen finden nahezu ausschließlich außerhalb Asiens statt, weil da eben die Bedingungen besser sind. China fungiert bis dato eben nach wie vor als die Werkbank der Welt und dies eben zu einem hohen Maße auf Pump.
China selbst versucht seit einiger Zeit von diesem Image weg zu kommen und braucht dafür eben Innovationen, doch diese Innovationen waren bis dato eben immer ein Flop, wie z.B. in der Autobranche zu sehen.
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