Deutschland ist Vizeweltmeister bei Steuern


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Nassie:

Deutschland ist Vizeweltmeister bei Steuern

 
15.01.03 21:25
Deutschland ist Vizeweltmeister bei Steuern und Abgaben
Berlin -  Deutschland hat im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern die zweithöchste Steuer- und Abgabenlast. Nach Berechnungen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft liegt sie für einen kinderlosen Single mit Durchschnittsverdienst bei knapp 52 Prozent und ist nur in Belgien mit 56,2 Prozent höher. In Japan betrage sie rund 24 Prozent, in den USA ein Drittel. „Bei Steuern und Abgaben ist Deutschland Vizeweltmeister", erklärte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), Gerhard Fels.


Die Berechnungen basierten auf Daten des IW und der OECD, erklärte Fels. Sie zeigten deutlich, „dass der Abgabenkeil - das Verhältnis von Arbeitskosten zu Nettolohn - geradezu skandalöse Ausmaße angenommen hat". Das sei jedoch nicht nur eine Folge der jüngsten Koalitionsbeschlüsse, sondern Auswuchs einer langjährigen Fehlentwicklung. Für Familien falle die Rechnung zwar etwas günstiger aus - bei einem Alleinverdiener mit zwei Kindern rangiere Deutschland auf Platz sieben - doch das liege vor allem an der Zahlung von Kindergeld und nicht am verringerten Zugriff des Staates.


Die Abgabenlast steige 2003 weiter, erklärte Fels. Ein unverheirateter Arbeitnehmer mit jährlich 58 322 Euro Bruttoverdienst habe demnach fast 60 Prozent Abgaben, in 2002 seien es noch 57,8 Prozent gewesen. 1979 habe die Abgabenlast in Deutschland für einen durchschnittlich verdienenden Single ohne Kinder noch bei 40,8 Prozent gelegen. Nur eine Senkung der Staatsquote könne Abhilfe schaffen, erklärte Fels.


Die Initiative stellte einen „Brutto-Euro-Rechner" vor, mit dem im Internet jeder Bürger seine Steuer- und Abgabenlast sowie sein Nettogehalt berechnen lassen kann. Arbeitnehmer könnten schon bei geringer Senkung der Abgaben- und Steuerlast deutlich mehr im Portemonnaie haben. Nach Berechnungen der Initiative würden bei einem Abbau der Sozialversicherungsbeiträge und Steuern um einen Prozentpunkt allein stehende Durchschnittsverdienern jährlich 1000 Euro mehr haben.




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ruhrpottzocker:

Ob diese Initiative die Prozentrechnung beherrscht

 
15.01.03 22:08

Ich habe meine Zweifel.
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Nassie:

Meinst du wegen Pisa ?

 
15.01.03 22:13
Oder glaubst du Rot-Grün könnte besser rechnen ?
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Pate100:

@rpz naja ob eichel der prozentrechnung

 
15.01.03 22:18
mächtig ist möchte ich aber auch anzweifeln! Ich würde mit dir um 50 € wetten das wir dieses Jahr kein 1,5% Prozent wirtschaftswachstum haben werden! Aber warscheinlich wird er diese Prognose sowieso nach den 2 Wahlen nach unten Korrigieren!

Gruss Pate


Deutschland ist Vizeweltmeister bei Steuern 907774
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Eddie:

Hi, Nassie wenn 1000 euro 1% sind,

 
15.01.03 22:25
dann haben Durchschnittsverdiener satte 100.000 euro Brutto.

Das scheint mir für einen Durchschnittsverdiener etwas
zu hoch gegriffen.
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ruhrpottzocker:

In der Regel verleiht ein bisschen Weltfremdheit,

 
15.01.03 22:43

verbunden mit übermäßigem Gebrauch von Fremdörtern, zu einem wissenschaftlichen Touch.

Die Fähigkeit, Fremdwörter einzusetzen, steht dabei häufig im reziproken Verhältnis zu den mathematischen Fähigkeiten dieser Experten.

Um mich deutlicher auszudrücken: Nicht allein die Prozentrechnung bereitet offensichtliche Schwierigkeiten, es hapert auch oft beim Addieren und Subtrahieren.

Dies gilt für alle möglichen Waisen und alle möglichen Wirtschaftsforschungsinstitute, deren "Berichte" und "Zahlenwerke" meist wirklich unter aller Sau sind !

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