Deutschland droht ab 2025 dauerhaftes Miniwachstum


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Deutschland droht ab 2025 dauerhaftes Miniwachstum

 
03.07.03 13:35
Der absehbare Bevölkerungsrückgang und die Alterung der Gesellschaft drohen zu einem dauerhaft mickrigen Wirtschaftswachstum in Deutschland zu führen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Deutsche Bank Research.

Ohne Zuwanderung werde das längerfristige Trendwachstum nach 2025 nur noch bei jährlich 0,5 Prozent liegen, so die Studie. Bei einer Einwanderung von 200.000 qualifizierten Arbeitskräften pro Jahr sei mit Raten von etwa 0,9 Prozent zu rechnen.

Über die Folgen des historisch einmaligen demografischen Schrumpfungsprozesses auf die Wachstumsraten besteht bislang weitgehend Unkenntnis, da es keine Präzedenzfälle dafür gibt. Die Deutsche Bank schätzt das aktuelle Trendwachstum auf 1,5 Prozent. In den vergangenen zehn Jahren wuchs die deutsche Wirtschaft durchschnittlich um 1,4 Prozent. Die Untersuchung der Experten basiert auf der Annahme, dass die Produktivität der Wirtschaft wie im Schnitt der 90er Jahre um etwa ein Prozent pro Jahr steigt.

Unrealistischer Sprung

Der Studie zufolge steigt der Anteil der 60-Jährigen an der Bevölkerung bis 2050 von derzeit 24 auf fast 40 Prozent. Zugleich sei mit einem Bevölkerungsrückgang um sieben Millionen Menschen zu rechnen. Dies habe nicht nur Auswirkungen auf die Sozialsysteme, sondern verringere das Potenzial an Arbeitskräften. Bis 2050 gehe die Zahl der Erwerbspersonen um 15 Prozent zurück, was die Wirtschaftsleistung beeinträchtige.

Zwar kann laut Deutscher Bank eine steigende Produktivität das Wachstum stärken. Um den Arbeitskräfterückgang aufzufangen, müsse das jährliche Produktivitätswachstum aber um einen ganzen Prozentpunkt zulegen. Dieser Sprung sei aber unrealistisch, weil es fraglich sei, ob es in einer alternden Gesellschaft gelinge, Innovationen und die Produktivität anzukurbeln.

Längere Wochenarbeitszeit

Die Erhöhung des Renteneintrittsalters könne das Wachstum nur vorübergehend erhöhen. Bei der von der Deutschen Bank simulierten Erhöhung auf 65 Jahre bis 2007 falle die Wirtschaft nach der Anpassung wieder auf den alten Wachstumspfad zurück. Um die demografische Entwicklung auszugleichen, müsste laut Deutscher Bank die wöchentliche Arbeitszeit um 15 Stunden (ohne Zuwanderung) beziehungsweise neun Stunden (mit bisheriger Zuwanderung) steigen.

Die Deutsche Bank spricht sich für eine Kombination der Maßnahmen aus und fordert eine spätere Verrentung, die Erhöhung der Wochenarbeitszeit um sechs Stunden, sowie eine Zuwanderung von 200.000 Arbeitskräften pro Jahr. So ließe sich das Trendwachstum stabilisieren.

www.ftd.de/pw/eu/1056704884130.html?nv=hpm
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altmeister:

ich glaube ich bin einfach 30 jahre zuspät

 
03.07.03 13:40
geboren die generation meiner eltern hatte glaube bis auf evtl in einzelfällen entbehrungsreichen kindheit ein prima leben .
mit einer vernünftigen absicherung durch alle bevölkerungsschichten   auch im alter .
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