Deutsche Telekom könnte 14 Milliarden Euro mehr wert sein - Studie
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Marktwert der Deutsche Telekom AG könnte nach Presseinformationen um 14 Milliarden Euro höher sein, wenn das ehemalige Monopolunternehmen sein Produktivitätspotenzial ausschöpfen würde. Zu diesem Schluss komme eine Untersuchung der Boston Consulting Group, schreibt die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) am Dienstag.
Der Berechung liege die sogenannte Asset-Produktivität zugrunde. Sie messe, wie viel Umsatz Investitionen in die Infrastruktur, die Kundengewinnung oder in Finanzanlagen bringen. Die Telekom habe, so die Studie laut "SZ", von 1998 bis September diesen Jahres relativ gesehen immer weniger Umsatz aus dem eingesetzten Kapital herausgeholt.
TELEKOM MÜSSTE VERMÖGEN EFFEKTIVER NUTZEN
Läge die Produktivität auf dem Niveau von 1998 wäre die Telefongesellschaft heute 59 statt der aktuellen 45 Milliarden Euro wert, schrieb die Zeitung. Das Problem würde allerdings auch andere Telefongesellschaft betreffen.
Nach Ansicht der Boston Consulting Berater helfe nur eins: Die Unternehmen müssten ihr Vermögen effektiver nutzen. Die Senkung der Ausgaben für Informatik um die Hälfte ergäbe beispielsweise eine Produktivitätsteigerung um die Hälfte.
M-COMMERCE ERHÖHT US-PRODUKTIVITÄT UM 520 MILLIARDEN DOLLAR
Gute Chancen bescheinigte Boston dem Geschäft mit der Mobilen Kommunikation (M-Commerce). Diese werde die Produktivität erheblich erhöhen. Für das Jahr 2006 errechneten die Berater für die USA einen Produktivitätsvorteil dank M-Commerce von 520 Milliarden Dollar./ts/av
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Marktwert der Deutsche Telekom AG könnte nach Presseinformationen um 14 Milliarden Euro höher sein, wenn das ehemalige Monopolunternehmen sein Produktivitätspotenzial ausschöpfen würde. Zu diesem Schluss komme eine Untersuchung der Boston Consulting Group, schreibt die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) am Dienstag.
Der Berechung liege die sogenannte Asset-Produktivität zugrunde. Sie messe, wie viel Umsatz Investitionen in die Infrastruktur, die Kundengewinnung oder in Finanzanlagen bringen. Die Telekom habe, so die Studie laut "SZ", von 1998 bis September diesen Jahres relativ gesehen immer weniger Umsatz aus dem eingesetzten Kapital herausgeholt.
TELEKOM MÜSSTE VERMÖGEN EFFEKTIVER NUTZEN
Läge die Produktivität auf dem Niveau von 1998 wäre die Telefongesellschaft heute 59 statt der aktuellen 45 Milliarden Euro wert, schrieb die Zeitung. Das Problem würde allerdings auch andere Telefongesellschaft betreffen.
Nach Ansicht der Boston Consulting Berater helfe nur eins: Die Unternehmen müssten ihr Vermögen effektiver nutzen. Die Senkung der Ausgaben für Informatik um die Hälfte ergäbe beispielsweise eine Produktivitätsteigerung um die Hälfte.
M-COMMERCE ERHÖHT US-PRODUKTIVITÄT UM 520 MILLIARDEN DOLLAR
Gute Chancen bescheinigte Boston dem Geschäft mit der Mobilen Kommunikation (M-Commerce). Diese werde die Produktivität erheblich erhöhen. Für das Jahr 2006 errechneten die Berater für die USA einen Produktivitätsvorteil dank M-Commerce von 520 Milliarden Dollar./ts/av