Zu Anfang, was Warren sich dann herausgepickt hat, bezog sich die Effizienz darauf, wie "einfach" es ist, den Markt systematisch zu schlagen. Vielen ist das in der Vergangenheit gelungen, Buffett ist wohl das bekannteste Beispiel mit ca. 20 % Rendite p. a. gemittelt über Jahrzehnte. Auch konnten Hedge Fonds während der 2000er Bubble in vielen Fällen deutlich besser sein als der Markt, weil Fehlbewertungen deutlicher zu erkennen waren, z B. eben mit DCF. Es gab sehr starke verzerrende Effekte. Viele Jahrzehnte lieferten Aktien mit niedrigerem KGV auch systematisch höhere Renditen (im Mittel). Man konnte sie einfach als Bündel kaufen und nichts analysieren und hat den Markt DEUTLICH geschlagen. Dieser und andere Effekte wurde im Nachhinein nachgewiesen. Es bedeutete, dass viele Aktien objektiv betrachtet unter- oder überbewertet waren. Mit hoher Sachkenntnis im Bereich qualitativer und quantitativer Analysen gelang es vielen Anlegern, den Markt zu schlagen.
Diese Fähigkeit den Markt zu schlagen, geht jedoch zurück. Das liegt daran, dass es heute z. B. einfache Online-Screener gibt. Man wählt ein paar Kennzahlen aus und bekommt dann Unternehmen, die die Kriterien erfüllen, ausgespuckt. Die Analyse wurde viel einfacher. Dazu gibt es natürlich eine Fülle an Daten. Jeder kann heute die Analystenfragestunde mitlesen, ohne anwesend sein zu müssen. Geschäftsberichte kann auch jeder online lesen und wir haben aktuelle Daten zu Kennzahlen auf Seiten wie dieser hier. Die Analyse ist einfacher geworden. Dazu sind Analysen selbst, z. B. bei Seeking Alpha, ebenfalls einsehbar, sodass mehr Geld bestimmten Fachanalysen folgt. Das führt dazu, dass grobe eigene Analysen nicht dazu führen, dass man mehr weiß und besser interpretiert als der Markt. Folglich sinkt die Fähigkeit der Akteure, den Markt, z. B. den Dax, nachhaltig!! zu schlagen. Per Zufall geschieht dies natürlich weiterhin oft, aber im Mittel wird es seltener und seltener. Das reduziert die Bedeutung der Fundamentalanalyse. Und diese Entwicklung ist primär eine Entwicklung der 2000er. Wir sehen einen stärkeren Gleichlauf der Renditen, bei Publikumsfonds, bei Hedgefonds, bei berühmten Investoren. Buffett liegt nun auch nur noch bei ca. 10 % pro Jahr und lag zuletzt sehr oft falsch, das ist natürlich kein empirischer Beweis, aber das ganze lässt sich breit beobachten.
Auf der anderen Seite sehen wir, wie mehr und mehr Geld über passive Fonds angelegt wird und wie, so ist es meine Meinung, mehr und mehr Geld in Aktien mit bestimmten Eigenschaften geschaufelt wird, z. B. in Aktien mit niedriger Vola bzw. Beta. Mehr Kapital wird also ohne fundamentale Bewertung angelegt und punktuell steigen die KGVs deutlich an, z. B. bei defensiven Aktien oder Internetaktien. Damit wird meiner Meinung nach die Effizienz wieder abnehmen, bzw. ist bereits dabei.
Und das sehe ich als große Chance für Anlager, die jetzt fundamental analysieren und auch mal gegen den Trend gehen.
Diese Fähigkeit den Markt zu schlagen, geht jedoch zurück. Das liegt daran, dass es heute z. B. einfache Online-Screener gibt. Man wählt ein paar Kennzahlen aus und bekommt dann Unternehmen, die die Kriterien erfüllen, ausgespuckt. Die Analyse wurde viel einfacher. Dazu gibt es natürlich eine Fülle an Daten. Jeder kann heute die Analystenfragestunde mitlesen, ohne anwesend sein zu müssen. Geschäftsberichte kann auch jeder online lesen und wir haben aktuelle Daten zu Kennzahlen auf Seiten wie dieser hier. Die Analyse ist einfacher geworden. Dazu sind Analysen selbst, z. B. bei Seeking Alpha, ebenfalls einsehbar, sodass mehr Geld bestimmten Fachanalysen folgt. Das führt dazu, dass grobe eigene Analysen nicht dazu führen, dass man mehr weiß und besser interpretiert als der Markt. Folglich sinkt die Fähigkeit der Akteure, den Markt, z. B. den Dax, nachhaltig!! zu schlagen. Per Zufall geschieht dies natürlich weiterhin oft, aber im Mittel wird es seltener und seltener. Das reduziert die Bedeutung der Fundamentalanalyse. Und diese Entwicklung ist primär eine Entwicklung der 2000er. Wir sehen einen stärkeren Gleichlauf der Renditen, bei Publikumsfonds, bei Hedgefonds, bei berühmten Investoren. Buffett liegt nun auch nur noch bei ca. 10 % pro Jahr und lag zuletzt sehr oft falsch, das ist natürlich kein empirischer Beweis, aber das ganze lässt sich breit beobachten.
Auf der anderen Seite sehen wir, wie mehr und mehr Geld über passive Fonds angelegt wird und wie, so ist es meine Meinung, mehr und mehr Geld in Aktien mit bestimmten Eigenschaften geschaufelt wird, z. B. in Aktien mit niedriger Vola bzw. Beta. Mehr Kapital wird also ohne fundamentale Bewertung angelegt und punktuell steigen die KGVs deutlich an, z. B. bei defensiven Aktien oder Internetaktien. Damit wird meiner Meinung nach die Effizienz wieder abnehmen, bzw. ist bereits dabei.
Und das sehe ich als große Chance für Anlager, die jetzt fundamental analysieren und auch mal gegen den Trend gehen.