Der GoF liegt derzeit bei ca. 11,5 Mrd. . Würde man den planmäßig abschreiben, kommt es natürlich auf die angenommene Nutzungsdauer an, wenn man die jährliche Belastung ermitteln will. Bei 10 Jahren wäre das dann eben 1,15 Mrd. Belastung pro Jahr.
Ich halte davon aber gar nichts.
1) sind so kurze angenommene Nutzungsdauern unrealistisch, da die Vorteile nicht einfach auslaufen - z. B. Synergien und auch die Möglichkeit des erworbenen Objektes RoEs über den Kapitalkosten zu erzielen -> KBV über 1 -> GoF. Wir kaufen schließlich bei nahezu allen Aktien KBVs über 1 ins Portfolio und das ist eben auch oft gerechtfertigt, weil sich das im Verhältnis zum Kurs niedrige EK eben gut verzinst. Der Vorteil geht ja auch nicht automatisch innerhalb von z. B. 5 oder 10 Jahren verloren.
und 2) ist es ökonomisch völlig egal, ob man abschreibt oder nicht, da es an den Cashflows auch langfristig nichts ändert.
IFRS (keine planmäßige GoF-Abschreibung) halte ich hier für deutlich aussagekräftiger als HGB (planmäßige GoF-Abschreibung).
Viele Grüße
Ich halte davon aber gar nichts.
1) sind so kurze angenommene Nutzungsdauern unrealistisch, da die Vorteile nicht einfach auslaufen - z. B. Synergien und auch die Möglichkeit des erworbenen Objektes RoEs über den Kapitalkosten zu erzielen -> KBV über 1 -> GoF. Wir kaufen schließlich bei nahezu allen Aktien KBVs über 1 ins Portfolio und das ist eben auch oft gerechtfertigt, weil sich das im Verhältnis zum Kurs niedrige EK eben gut verzinst. Der Vorteil geht ja auch nicht automatisch innerhalb von z. B. 5 oder 10 Jahren verloren.
und 2) ist es ökonomisch völlig egal, ob man abschreibt oder nicht, da es an den Cashflows auch langfristig nichts ändert.
IFRS (keine planmäßige GoF-Abschreibung) halte ich hier für deutlich aussagekräftiger als HGB (planmäßige GoF-Abschreibung).
Viele Grüße
