denn die genannten haben keine Rückendeckung von den anderen Ländern.
Finnland, ganz Benelux, Österreich, Spanien und auch Portugal sind extrem böse auf die Griechen, weil sie sich nicht an die Vereinbarungen halten, die für Spanien, Portugal und Irland so schwer zu schultern waren. Das hat Folgen, die Frau Merkel gar nicht gerne sieht: Sie muß auf die Einhaltung pochen, obwohl sie das gar nicht will. Das Problem ist dabei, dass diese Entscheidung nur einstimmig fallen kann. Und der Haken dabei ist, dass das bereits geschehen ist und jede Abweichung davon wiedrum nur Einstimmig erfolgen darf.
Nur die bösen, bösen Länder werden nicht zustimmen wenn die Vereinbarungen platzen. Das hat auch die EU-Kommission so entschieden. Der IWF sowieso, denn der darf nicht abweichen, ansonsten könnte die Blondine das aus der eigenen Tasche bezahlen. Dahinter stehen widerum die Amis, die genau darauf achten wofür sie "Hauptsponsor" des IWF sind. Jetzt versteht man auch den coolen Obama, der nur auf die Einhaltung nicht aber auf die Nachbesserung bestanden hat. Denn ohne Aussicht auf Besserung der Wirtschaftsleistung darf der IWF keine Kredite vergeben. Daher auch die bisherige Einhaltung der Zahlungen durch Griechenland an den IWF.
Natürlich besteht noch die theoretische Möglichkeit, das die Greichen die verabredeten Reformen einhalten. Aber nur theoretisch, denn dort hat das Parlament das bereits in der alten Fassung abgelehnt. Deswegen auch die Neuverhandlung, die aber nicht den alten Inhalt der Renten-und Pensionskürzungen beinhalten darf. Spielraum liegt nur dort, wo diese Kürzungen durch gleichgroße - oder jetzt besser größere andere Maßnahmen ersetzt werden. Größer weil selbst diese alten Reformen schon nicht mehr ausreichen.
Das Spiel ist und bleibt aus !
(Die übrigen Länder verweigern Frau Merkel die Folgschaft genau wie mittlerweile der größte Teil der Regierungsfraktionen)
Guten Abend
Der Chartlord