achte ich mehr auf den Eurowechselkurs als auf die Charts der Aktien oder des Indizes.
Derartige perverse Momente können etwas länger dauern, aber sie werden von er Post erfolgreich überwunden. Das Wachstum geht während der Kursschwäche weiter und muss irgendwann in den Kurs nach der schwachen Phase der Indizes wieder eingepreist werden.
Eine längerfristige Betrachtung wurde inzwischen veröffentlicht :
"Toronto (
www.aktiencheck.de) - Deutsche Post-Aktienanalyse von Analyst Damian Brewer von RBC Capital Markets:
Damian Brewer, Aktienanalyst vom Investmenthaus RBC Capital Markets, bestätigt im Rahmen einer Aktienanalyse die Erwartung einer überdurchschnittlichen Kursentwicklung bei den Aktien der Deutsche Post AG (ISIN:
DE0005552004, WKN:
555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF).
Der Aktienkurs könnte weiterhin Schwächen zeigen. Dies bedeute aber wiederum eine neue Chance für einen Einstieg in den Titel.
Die Gewinne in der Express-Sparte seien vor allem auf das vierte Quartal konzentriert. Insofern sei zunächst Vertrauen gefragt. Zusätzliche operative Ausgaben in den Bereichen Forwarding und Supply Chain würden langfristig auf Grund höherer Margen Nutzen bringen. Während die EPS-Schätzung für 2015 um 3,1% auf 1,82 EUR gekürzt werde, habe die Prognose für 2016 mit 2,10 EUR fast unverändert Bestand.
Eine Reduzierung des Kursziels von 31,00 auf 30,00 EUR erfolge aus Gründen höherer bilanzieller Pensionsverpflichtungen. Im Zeitraum 2013 bis 2017 dürfte die Deutsche Post ein durchschnittliches Gewinnwachstum von 9% bieten, so Analyst Damian Brewer. Für 2014 werde die Dividende auf 0,90 EUR geschätzt. In den kommenden Jahren könnte es zu steigenden Ausschüttungen kommen.
Die Aktienanalysten von RBC Capital Markets bestätigen in ihrer Deutsche Post-Aktienanalyse das "outperform"-Rating für den Titel."
Typisch für einen längerfristigen Betrachter sind die Angaben nicht zum EBIT sondern zum Aussage kräftigeren EpS. Aber auch hier eine Schätzung weite unter der Realität. Der Analyst kürzt die Erwartung für 2015 auf 1,82. Da muss man fragen, was er für 2014 erwartet. 4 Cent plus waren es schon im ersten Halbjahr. Das wären dann schon 1,71, bleiben 11 Cent für die nächsten 18 Monate, und das mit 2 vierten Quartalen ? Au Backe ! Damit nicht genug, für 2016 springt er dann von 1,82 auf 2,10 also um 28 Cent.
Völlig neben den Socken.
Alles Gute
Der Chartlord