reagieren auf konkrete Nachrichten und verarbeiten das wirtschaftliche Ausmaß in die Kurse. Das geht bei Kontensperrungen oder Einreiseverboten aber nicht.
Ein Wirtschaftsembargo lässt sich berechnen, die Drohung von Frau Merkel jedoch nicht. Solange der berechenbare Faktor fehlt, ist die Börse irrational, weil wirklich unberechenbar. Kommt es zu konkreten Fakten, so werden diese dann in den laufenden Kurs eingerechnet. Liegt der aber schon viel tiefer, so kann es sogar dazu kommen, dass wir steigende Kurse bei scheinbar schlechten Nachrichten bekommen.
Zur Zeit ist nichts eingepreist, weil nichts bekannt ist.
Noch was zur Post.
Die Nachkäufe sind voll am Laufen aber werden nicht endlos sein. Dennoch sollte man als Mindestvolumen der Nachkäufer 10% ansetzen. Das ergibt sich aus dem Einstiegsvolumen von 60 Mio. Aktien. Dazu kommt allerdings die Menge der angebotenen Aktien, der Stand des Dax (je tiefer, um so mehr wird wegen der Outperformance nachgekauft) und vor allem ist die Post bei dieser Range der erste Wert, der so massiv nachgekauft wird, weil die Kohle vom Verkauf der anderen noch vorhanden ist.
Daher erwarte ich bei weiter sinkendem Dax noch aller mindestens einen weiteren Nachkauftag. Das kommt daher, dass am ersten Nachkauftag noch nicht alle ranklotzen werden, und sich erst einmal die Lage und die Werte anschauen, bevor sie am nächsten Nachkauftag selbst losschlagen werden. Dabei besteht allerdings die Gefahr, dass dann gar nicht mehr genügend Verkäufer im Markt sind, denn auch die Verkaufsabsichten sind endlich.
Alles Gute
Der Chartlord