generell kommentieren wir die momentane Kursentwicklung nicht (sondern überlassen das dem Markt). Das gilt auch für Spekulationen hinsichtlich eventueller Kauf-/Verkaufsentscheidungen unserer Aktionäre. Was wir beobachtet haben ist, dass aufgrund unserer starken Kursentwicklung in 2013 (+60%, zweitbester Wert im DAX hinter Continental, DAX: +26%) einige Investoren entweder Gewinne mitnehmen oder abwarten bis zur Veröffentlichung unserer Geschäftsjahreszahlen 2013 am 12. März. Dann werden wir auch das 4. Quartal detailliert berichten. Was wir zum gegebenen Zeitpunkt sagen können, ist, dass wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr nach wie vor bestätigen:
EBIT von EUR 2.75 - 3.0 Milliarden,
- Brief: EUR 1.15 - 1.25 Milliarden, u.a. unterstützt durch eine starke Volumenentwicklung unseres Paketgeschäfts in der Vorweihnachtszeit (über Vorjahr)
- DHL Bereiche insgesamt: EUR 2 - 2.15 Milliarden
- Corporate Center Kosten bei EUR - 400 Millionen
Zum Thema Dividende gilt, dass wir 40-60% unseres Nettogewinns ausschütten. Letztes Jahr lagen wir bei (bereinigt im Sondereffekte) 54%. Im Falle steigender Gewinne, würde sich die absolute Ausschüttung (Dividende pro Aktie) ebenfalls erhöhen. Der Dividendenvorschlag wird am 12. März bekanntgegeben. Aus diesem Grund bitte ich um Verständnis, dass ich dazu nicht genauer werden kann.
Eine Sonderdividende / einen Aktienrückkauf würden wir dann erwägen, sollten wir in der Situation sein, überschüssige Liquidität auf der Bilanz zu haben. "Überschüssig" bedeutet, wir haben in unser Geschäft investiert, wir haben eine (reguläre) Dividende ausgeschüttet und noch immer so viel Liquidität auf der Bilanz, dass unser Rating von momentan BBB+ auf A- steigt. Trotz planmäßig guter Cash Flow Entwicklung während 2013 (Stand 30. September), ist mit einer Sonderausschüttung / einem Aktienrückkauf eher mittelfristig (nicht für 2013) zu rechnen. Welche der beiden Möglichkeiten durchgeführt wird, werden wir entscheiden, sobald wir in dieser Situation sind. Dabei treffen wir unsere Entscheidung ungeachtet eventueller Präferenzen der KfW. Die KfW ist zwar noch immer unser größter Aktionär (21%), dennoch behandeln wir sie gleich wie jeden anderen Investor und haben über sie nicht mehr Informationen als über jeden anderen Investor.