Was ist denn das für ein Tagesgeldkonto mit 0,8%? Spaßkasse? Mein Bares parkt aktuell bei 1,5%.
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Ich habe mir mal die Kursentwicklung der Post in vergleichbaren Situationen angeschaut, wo die Konkurrrenz Federn lassen musste und die Kurse kurzfristig auf die Post negativ einwirkten. Es hat den Verkäufern nichts genützt sondern nur die Zeit für den Kursanstieg etwas hinausgezögert. Das hing auch fast immer damit zusammen, dass diese Gewinnwarnugen zeitlich vor den Zahlen der Post bekannt gegeben wurden. Dabei ist auch auffällig, dass es fast immer bei 2% Kursabschlag zum Markt gegeben hat. Diese 2% jedoch sind nach den Zahlen immer wieder aufgeholt worden. Aber nicht wie bei anderen Aktien mit guten Zahlen durch einen überhitzen sofortigen Kursanstieg innnerhalb von 2 bis 3 Handelstagen bei der Beklanntgabe der Zahlen, sondern über einen deutlich längeren Zeitraum.
Den intakten Trend können wir heute schon erkennen. Für den "idealen" Zeitablauf bis zu den Zahlen sehe ich den Kurs im Dax mit einem sofortigen Anstieg bis unter die obere Trendkanalbegrenzung des neutralen Bereiches bis maximal 8440. Dann etwas Unsicherheit und einen Rücksetzer an die untere Begrenzung bis 8151. Von da ab kann es wieder zum neuen Allzeithoch aufwärts gehen. 8151 sollten aber erst in der übernächsten Woche erreicht werden. Das würde dann die Zahlen der Post genau in den beginnenden Anstieg fallen lassen. Das wäre für mich auch ein realistischer Versuch in der Zeit vom 29.7. bis 31.7. noch einmal den Kredit auf mein Girokonto buchen zu lassen. Der Kurs der Post würde dazu beim Dax von 8440 knapp unter 21 Euro bleiben und bis 8151 nochmals bis auf 20 zurückgehen. Tiefer erwarte ich das in diesem Szenario nicht. Deswegen würde ich auch dann erst und nur so finanziert zuschlagen.
Ich habe mir nochmals die Worte von Frank Appel durchgelesen und stelle fest, dass es nur bei genauem Lesen verständig wird, woran man das ganze Bild abrunden kann. Es ist die Aussage, dass die Marktanteile in den vergangenen 18 Monaten gewonnen worden sind. Das bedeutet aber genau, dass es auch im ersten und auch im zweiten Quartal dieses Jahres dazu gekommen ist. UPS hatte im ersten Quartal keine Gewinnwarnung bekannt gegeben. Das heisst also, dass vom ersten zum zweiten Quartal eine Veränderung zugunsten der Post eingetreten sein muss, denn das Gesamtvolumen des Marktes ist nicht geschrumpft, sondern hat sich verschoben. Damit werden die Zahlen der Post richtig gut sein.
Ich vermute stark, dass das auch anderen Anlegern erst beim wiederholten überprüfen der Fakten aufgefallen sein wird.
Alles Gute
Der Chartlord
seit 18 Monaten Marktanteile dazugewonnen hat, müssen die zu großen Teilen längst ergebniswirksam sein, nicht erst in diesem Quartal. Die Problemchen von UPS tragen IMHO so oder so wenig dauzu bei, da UPS vor allem in den USA stark ist, wo sich die Post kaum noch umtut.
Unabhängig davon sollte man ab und an ein Auge auf die (Sektor) Balance seines Portfolios haben. Bei mir ist es so, dass die DP langsam zu schwer daherkommt. Da mögen ihre Aussichten noch so gut sein - ich habe meine Lektionen gelernt: nie wieder einen Einzelwert/Sektor zu fett werden lassen. Daher werde ich mich, so sie denn tatsächlich die Gegend um 22 Euro erreicht, von einen Teil trennen. Und überhaupt, ab und an muss man auch mal Gewinne mitnehmen, gelle.
Unter Gesamtmarkt ist natürlich der Weltmarkt im Logistiksektor gemeint. Regionale Schwankungen werden dadurch ausgeglichen und das allgemeine weltweite Wirtschaftswachstum hat erheblich mehr Aussagekraft als eine örtliche Unterkategorie. Da die Post weltweit aufgestellt ist und auch China gerade 7,5% Wachstum erwartet und dazu in Deutschland als Heimmarkt ebenfalls positive Zahlen geschrieben werden, setze ich ein insgesamt positives Marktumfeld für die Logistik voraus. Dass UPS von dieser Entwicklung nicht profitieren kann, liegt übrigens genau wie bei FedEx und TNT auch an der zu geringen weltweiten Aufstellung. Auch wenn es viele noch nicht wahr haben wollen, es hat der Verdrängungswettbewerb längst begonnen. Und wir die Postanleger sind von Anfang an dabei !
Der Chartlord
einer jugoslawischen "Räuberplatte", bin ich hinreichend gestärkt um auf die Beträge einzugehen.
zu Nr. 3129
Ich kann nicht oft genug betonen, dass es zu einer seriösen Kapitalanlage unbedingt gehört eine Strategie vorher entwickelt zu haben. Teil davon ist natürlich die Gewinnmitnahme. Bis auf die Fälle in denen zur Unzeit die Gewinne realisiert werden sollen, weil eine geplante Wiederkehr in die Aktie umgesetzt werden soll, ist eine Beendigung immer unter oberster Priorität zu sehen. Denn das ist schliesslich Sinn und Zweck der Übung. Auch wenn meine eigene Strategie anders ist, so kann man doch die schlüssige und gute Planung dem Beitrag entnehmen. So muss das sein. Ergänzend sei nur erwähnt, dass UPS nur innerhalb der USA eine Vormachtstellung inne hat, die jedoch weder für den transatlantischen noch für den transpazifischen Transportverkehr gilt. Hier hat die Post bereits den Amis den Rang voll abgelaufen (einzige Ausnahme USA-England). Die Marktanteile dazu sind schon voll sichtbar - jedoch erst im Umsatz und noch nicht im Ertrag, weil hier bis zur Bilanz für 2012 viele Investitionen getätigt worden sind und noch viele Altlasten zu bedienen waren. Das ist jetzt vorbei. Deswegen auch der Gewinnsprung im ersten Quartal.
zu. Nr. 3132
Die Amis hatten ausdrücklich schon zum ersten Quartal darauf hingewiesen, dass sie ihre Aktivitäten verstärkt auf das Inland (USA) konzentrieren werden und nach und nach ihre Präsenz in Asien abbauen werden. Dazu kommt eben die steigende Nachfrage in Deutschland. Hier will UPS angeblich entsprechend "nachrüsten" lächerlich. Da kann man dann nur den Hut ziehen, wenn "nur" von 30 bis 35 Euro Kurs bis April 2016 ausgegangen wird. Das dürfte sehr verhalten sein.
zu Nr. 3133
Ich hatte bisher bei der Dax Erwartung auf die dreimaligen "V"-Formationen hingewiesen. In den beiden ersten folgte direkt aus der Umkeht eine Entwicklung zu neuen Höchstständen. Das ist diesmal anders. Der steigende "V"- Schenkel hat seinen Anstieg unterbrochen und mit mehrmaligem hin und her erst seinen Anstieg fortgsetzt. Damit hat er aber zugleich seinen überverkuften Bereich seitwärts verlassen und zugleich sein Potential nach oben agekürzt. Natürlich kann der Anstieg auch jetzt voll ohne Pause durchschlagen, dennoch ist es gerade der heutige bisherige Handelsverlauf, der systemarissch für das Vorgehen der ehemaligen Anleiheinvestoren ist. Diese haben deutlich mehr Kapital zur Verfügung als Fondsmanager. Daher wird sowohl beim Dax als auch bei der Post klar erkennbar wie folgt vorgegangen. Zuerst wird eine Position aufgebaut. Dazu wird aber nur marktüblicher Umsatz beibehalten und der grösste Teil noch in Bar behalten. Dann wird die Entwicklung des Marktes und der erworbenen Aktien abgewartet.
Der nächste Schritt besteht darin die eigenen Positionen zu stützen. Ist der Kurs am fallen, so wird bis knapp über die Einstiegsmarke nachgekauft. das beseitigt latent nach und nach den grössten Teil der Verkaufsabsichten. Steigt der Kurs wird wenig oder gar nicht gekauft. Das ist die Reaktion auch bei der Post von Freitag, die sofort den alten Kurs wiederherstellt. Gleichzeitig wird auch im Dax verhindert, dass bislang die Ausbruchsmarke von Freitag nach unten verlassen wird. Zwar sind hier die Aktien zu dieser Strategie gegenläufig, die keine solide Investition sind, dennoch wird über die soliden Aktien auch der Index gestützt. Alles andere macht auch keinen Sinn, denn die Volumina der Anleigen sind viel höher als bei normalen Fonds. Hier werden nur Beträge im dreistelligen Millonenbereich und mehr angelegt, schliesslich sind die Anleihen ja auch im Milliardenvolumen. Das jedoch wäre auf einen Schlag zuviel für den Aktienmarkt. Obendrein kommt noch etwas anderes, was bislang nicht erwähnt worden ist.
Den Franzosen ist jetzt das Tripple-A entzogen worden und nur noch Deutschland wird in Europa für grosse Beträge als der sichere Hafen angesehen. Damit werden sich zusätzliche Kapitalströme auch in den Dax bewegen. Unterschwellig hat der Dax für einige Aktien schon das Attribut "Sicherer Hafen wie Anleihen" erhalten dazu zählt auch die Post.
Alles Gute
Der Chartlord
Lieber Chartlord,
die angegebenen Kurse von 30,0 € bis 35,0 € sind kaufmännisch sehr vorsichtig festgelegt worden, eben Hanseatisch. Natürlich sind aus meinem Szenario auch höhere Werte ermittelt worden. Ich warte die Ergbnisse des 2. Quartals 2013 der DP ab. Ich denke, die Aussichten sind nicht schlecht, um die bisherige Dokumentation und das Szenario zu verbessern bzw. anzupassen.
Mein "eigemer" Shop hat am 15. Juli 2013 das Ergebnis vom Vorjahresmonat um 46% überschritten!!!! - und der Vorjahresmonat war schon der zweitbeste Monat aller Zeiten. Das sind reale Indizes. Natürlich freue ich mich für meinen Job der Spaß macht, aber noch mehr für die DP.
Beste Grüße nach Berlin Flanke
heisst nicht nur mit Stil sondern auch mit Kochkunst. Und das ist in der Balkanküche das gegrillte Fleisch vom Holzkohlengrill. Da schmeckt man das saftig zubereitete und mit richtig scharfen Zwiebeln angerichtete Grillessen.
Als ob ich das selber gebrutzelt hätte. Wiener Küche ist für mich nur echt im Schnitzel und das mach ich mir lieber selber allerdings selten. Dagegen regelmässig mexikanisch und indisch. Wobei ich indisch in traditionelle und moderne Küche unterscheide. Wie bei allen "Lastern" habe ich natürlich den oder die passenden "Dealer" ausfindig machen müssen. Das war durchaus mit der Post vergleichbar nur hier gibt es für mich keine Abwechslung. Wissen ist nicht nur Macht sondern auch Geld und Geschmack ! Was meint ihr was es wert ist ein gutes Reataurant zu kennen.
Da bin ich in Berlin zum Glück an der Quelle. Und wie es sich gehört, muste ich genau wie bei den Kursen der Aktien ersteinmal die Dinge begutachten bevor ich mich entscheide, denn Aktienkauf ist wie Essen. Gekauft ist satt. Dann geht erstmal nix mehr. Erst wenn man sich erleichtert hat kann man wieder was zu sich nehmen.
Bei den Aktien empfehle ich die Post. Beim essen zum Beispiel den "Marjan Grill" im S-Bahnhof Bogen von Bellevue. Indisch ist die umfangreichste Küche der Welt und sollte jedem systematisch zur Verkostung angetan werden. Niemals auf das Ambiente achten. Manche Perlen des Genusses verstecken sich gerne unscheinbar - wie vor einigen Jahren die Post auch - und wollen von Geniessern erst entdeckt werden. Da empfehle ich das "Shalimar" für die ambitionierte moderne indisch/pakistanische Küche und das traditionelle "India Palace". Natürlich an der Quelle auch für deutsche Küche, wo das "Mommseneck" nahe Ku´damm weltbekannt ist. Wer´s mag das "Beisl" für die österreichische Küche neben der "Paris Bar".
Die Hammer der italienischen und der chinesichen Küche sind direkt in den Eckhäusern der Kant-Ecke-Schlüterstraße. "Good friends" betreibt skrupellose Abwerbung der renomiertesten Köche der kantonesischen Küche von den Nobel-Restaurants in Beiing. Kein Wunder, dass am Wochenende die gesamten asiatischen Diplomaten ihre Tische reserviert haben. Ab 20.00 Uhr kann man beobachten, wie die Botschaftsangehörigen mit ihren Familien von den Dienstwagen da vorgefahren werden.
Ich bin noch weit entfernt, dass ich mit meinen Kapitalanlagen einen Fahrer usw. beschäftigen kann. Aber ich bleibe am Ball und übe schon mal das Gefahren werden eben mit der Taxe. Dafür reicht es allerdings jetzt schon. Bis zum Ende dieses Jahrzehnts werde ich meine eigenen Kochkünste perfektionieren. Da ist es für einen erhabenen Geniesser genau so wichtig die Speise selbst zuzubereiten, wie für einen ambitionierten Anleger direkt selbst zu investieren und nicht von minderwertigen Fondsmanagern in die Irre geleitet zu werden.
Was du selber kannst besorgen, brauchste dir nicht erst zu borgen ! (Chartlord`s Sprichwort)
Das ist auch der aktive Leitspruch der Poststrategie, die von irgendwelchen Aquisitionen die Finger lässt. Organisches Wachstum auf der ganzen Welt. Obgleich wir im 21. Jahrhundert sind, ist die Post da in vielen Ländern wie eine Entdeckerin der logistischen Möglichkeiten. Wer dabei nur von wenigen Jahren ausgeht, unterschätzt das noch unerschlossene Volumen der Noch-Entwicklungsländer. Hier gewinnt das frühe Samenkorn, das die Post schon vorbereitet hat. Dafür brauch man nur etwas Geduld. Wer erinnert sich nicht an den Kurs von Apple der von 6 Dollar auf über 700 geklettert ist. Nur bei der Post hat das dazugehörige Volumen nicht die gleiche Konkurrenz wie ein i-Phone. Da mag man mal ruhig davon träumen, wie die Post ganz Afrika und Indien alleine bedient. Das Volumen dazu ist deutlich grösser als das von Europa.
Guten Abend
Der Chartlord
DAX schwaechelt ein wenig. Post etwas mehr. Ich denke, wir nehmen heute Anlauf und sammeln Kraft, um richtig durchzustarten und Freitag mit 8300 und 20,5 ins Wochenende zu gehen.
Die Post setzt konsequent die Aussdünnung der Verkaufsabsichten im Kursgeschehen fort. Die Meldung von UPS hat auch dazu beigetragen. Heute ist die Nachkaufmarke bei 20,10 gesetzt worden als Reaktion auf den Kursrutsch von vorgestern, wo es bis etwa 20 ging. Da vorgestern und heute die Post schlechter als der Marktdurchschnitt gehandelt wird, so ist das die von mir beschriebene Reaktion, die auf die Verkaufsabsichten folgt. Es werden genau die Nachkaufkurse festgelegt, bis wo die Verkäufer noch bereit sind die Post zu verkaufen. Hatten wir vor einigen Tagen die Grenze bei 19 Euro so ist sie jetzt schon deutlich gestiegen. NIcht mehr viele Tage und auch die Kurse knapp über 20 werden nur schwer erreichbar sein.
Dazu könnten wir passend am Nachmittag das Intradayreversal erleben. Die Bullen haben schon wieder Platz vor den Bildschirmen genommen, und lassen sich von den Bären zeigen wie tief es heute gehen soll, damit sie dann von da ab wieder aufsammeln können. Bleibt es wie es momentan ist, so ist auch kein echter Test der 8151 Marke abgelaufen, sondern nur Geplänkel am Spielfeldrand. Das hat den Vorteil, dass auch dabei die überkaufen Bereiche abgebaut werden ohne den Trend im Index zu verlieren. Sollte jedoch in dieser Woche der Test und das Abprallen bei 8151 erfolgen, so startet die Rally richtig durch bis mindestens zur Oberseite des Trendkanals bei 8400/8440. Solange der Test ausbleibt, wird es seitwärts in geringerer Range gehen - bis zum Freitag, da ist Verfallstag.
Währung, Umsatz und Nachrichtenlage sind indifferent. Also ein typischer Tag in unentschlossener Berichtssaison.
Der Chartlord
ist auch eine interessante Abwandlung des bekannten Sprichwortes, das seine Herkunft offensichtlich im horizontalen Gewerbe hat. (wem)
Richtig lautet es:
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
Und für die Commerzbankanleger gilt nach dem Immobilienverkauf erst recht:
Was du heute kannst versaufen, brauchste morgen nicht verkaufen !
Die Frage des Tages :
Was hat der Immobilienverkauf der Commerzbank mit dem Verkauf der Stahlwerke von Thyssen gemeinsam ?
Beides sind die Strohhalmverlängerungen für die ertrinkenden Anleger.
Der Chartlord
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