steckt nicht nur der Teufel im Detail sondern auch der Gewinn.
Ich habe mir nochmals die Zahlen genauer angeschaut, die die Post vorgelegt hat, und bin zum Ergebnis gekommen, dass die Anleger schon rein vorsorglich beruhigt werden sollten, und es nicht heissen darf, der Vorstand habe die Zahlen erst bekannt gegeben nachdem er sich mit den Trümmerkursen voll eingedeckt hat. Um das zu vertuschen wird erst das Ergebnis zurückgenommen, damit jeder denkt, es läuft nicht so gut. Aber nur zwei Tage später meldet der Vorstand (und es war eine Verlautbarung nach dem WpHG!), dass der Paketbereich über 8 Mio. Sendungen täglich liefert.
Vergleicht man aber die vorgelegten Zahlen auf der dazugehörigen Zeitschiene, so ist der Wegfall der Geschäfte in/mit China zum Ende März beendet und die Wirtschaft beginnt sich dort zu erholen. Gleichzeitig erkennt man aber, dass der völlige Wegfall der Geschäfte in China nur so in China stattfand und trotz der Pandemie so nicht in allen anderen Ländern stattfindet und auch nicht kommen wird. Das aber bedeutet, dass der Zenit der Belastung bereits erreicht und überschritten worden ist. Das Wirtschaftsvolumen in/mit China ist um so viel größer als mit fast allen anderen, dass die Höchstbelastung aus China nicht von allen andern zusammen erreicht werden wird. Damit sind die vorgelegten Zahlen der Post zum Ende März der Höchststand der Belastung.
Gleichzeitig begann am Anfang April die extreme Zunahme der Paketsendeungen hier in Deutschland. Das war vorher weder abzusehen noch zu erwarten. Über 8 Mio. Sendungen pro Tag bedeuten so viel mehr Aufkommen, dass selbst die Höchstbelastung aus dem März mehr als nur ausgeglichen wird. Die vorgerechnete Belastung betrug im März etwa 120 Mio. . Ein Paketvolumen hier in Deutschland von zusätzlichen 2,8 Mio. Sendungen täglich bringen etwa 210 Mio. , wenn man nur den einen Monat Weihnachtsgeschäft rechnet. Wenn es aber länger andauert, so kommt noch mehr dabei rum. Lässt aber die Belastung nach, so lässt nicht automatisch auch das Liefergeschäft hier bei uns auch nach.
Das kommt dem Vorstand zu Gute, zumindest solange er keinen Ausblick auf das zweite Quartal abgeben wird/muss. Kommen dann aber die Zahlen des zweiten Quartals, so muss man damit rechnen, dass der Ausblick auf 2020 trotz Pandemie über der 5,0 Milliarden liegen wird. Dabei lag ich auch bei meiner jetzigen Nachrechnung gar nicht so falsch. Die monatliche Größenordnung liegt bei 100 Mio. für die konzernweite Belastung und bei über 200 Mio. zusätzlichem Gewinn aus dem deutschen PeP-Bereich. Dabei habe ich alles zu ungunsten der Post gerundet, und einen Zenit der gestiegenen Sendungen bei 8 Mio. gerechnet. Die von der Post vorgelegten Zahlen (EBIT) des dritten Quartals von 304 Mio. und des vierten Quartals von 522 Mio. jeweils für den PeP-Bereich habe ich dabei zu Grunde gelegt, und das vorhandene Wachstum aus dem Januar nicht mit eingerechnet.
Einen Anstieg, der noch (weit) darüber hinaus geht, zieht das Ergebnis immer weiter nach oben, weil damit auch der Faktor Spritpreis immer stärker ins Gewicht fällt. Spätestens mit den Zahlen des zweiten Quartals wird der Vorstand die Richtung angeben müssen, die die Geschäfte nach der Rücknahme der Erwartungen tatsächlich einschlagen. Dann sind die Volumina für April, Mai und Juni gelaufen und werden sich mit den Belastungen aus diesem Zeitraum messen müssen. Bleibt alles so wie der gegenwärtige Trend verläuft, so werden alleine diese drei Monate ausreichen um den kassierten Ausblick anzuheben.
(So langsam würde ein perverser Anleger auf die Idee kommen, sich eine möglichst lang anhaltende Pandemie zu wünschen !)
Der Chartlord
Ich habe mir nochmals die Zahlen genauer angeschaut, die die Post vorgelegt hat, und bin zum Ergebnis gekommen, dass die Anleger schon rein vorsorglich beruhigt werden sollten, und es nicht heissen darf, der Vorstand habe die Zahlen erst bekannt gegeben nachdem er sich mit den Trümmerkursen voll eingedeckt hat. Um das zu vertuschen wird erst das Ergebnis zurückgenommen, damit jeder denkt, es läuft nicht so gut. Aber nur zwei Tage später meldet der Vorstand (und es war eine Verlautbarung nach dem WpHG!), dass der Paketbereich über 8 Mio. Sendungen täglich liefert.
Vergleicht man aber die vorgelegten Zahlen auf der dazugehörigen Zeitschiene, so ist der Wegfall der Geschäfte in/mit China zum Ende März beendet und die Wirtschaft beginnt sich dort zu erholen. Gleichzeitig erkennt man aber, dass der völlige Wegfall der Geschäfte in China nur so in China stattfand und trotz der Pandemie so nicht in allen anderen Ländern stattfindet und auch nicht kommen wird. Das aber bedeutet, dass der Zenit der Belastung bereits erreicht und überschritten worden ist. Das Wirtschaftsvolumen in/mit China ist um so viel größer als mit fast allen anderen, dass die Höchstbelastung aus China nicht von allen andern zusammen erreicht werden wird. Damit sind die vorgelegten Zahlen der Post zum Ende März der Höchststand der Belastung.
Gleichzeitig begann am Anfang April die extreme Zunahme der Paketsendeungen hier in Deutschland. Das war vorher weder abzusehen noch zu erwarten. Über 8 Mio. Sendungen pro Tag bedeuten so viel mehr Aufkommen, dass selbst die Höchstbelastung aus dem März mehr als nur ausgeglichen wird. Die vorgerechnete Belastung betrug im März etwa 120 Mio. . Ein Paketvolumen hier in Deutschland von zusätzlichen 2,8 Mio. Sendungen täglich bringen etwa 210 Mio. , wenn man nur den einen Monat Weihnachtsgeschäft rechnet. Wenn es aber länger andauert, so kommt noch mehr dabei rum. Lässt aber die Belastung nach, so lässt nicht automatisch auch das Liefergeschäft hier bei uns auch nach.
Das kommt dem Vorstand zu Gute, zumindest solange er keinen Ausblick auf das zweite Quartal abgeben wird/muss. Kommen dann aber die Zahlen des zweiten Quartals, so muss man damit rechnen, dass der Ausblick auf 2020 trotz Pandemie über der 5,0 Milliarden liegen wird. Dabei lag ich auch bei meiner jetzigen Nachrechnung gar nicht so falsch. Die monatliche Größenordnung liegt bei 100 Mio. für die konzernweite Belastung und bei über 200 Mio. zusätzlichem Gewinn aus dem deutschen PeP-Bereich. Dabei habe ich alles zu ungunsten der Post gerundet, und einen Zenit der gestiegenen Sendungen bei 8 Mio. gerechnet. Die von der Post vorgelegten Zahlen (EBIT) des dritten Quartals von 304 Mio. und des vierten Quartals von 522 Mio. jeweils für den PeP-Bereich habe ich dabei zu Grunde gelegt, und das vorhandene Wachstum aus dem Januar nicht mit eingerechnet.
Einen Anstieg, der noch (weit) darüber hinaus geht, zieht das Ergebnis immer weiter nach oben, weil damit auch der Faktor Spritpreis immer stärker ins Gewicht fällt. Spätestens mit den Zahlen des zweiten Quartals wird der Vorstand die Richtung angeben müssen, die die Geschäfte nach der Rücknahme der Erwartungen tatsächlich einschlagen. Dann sind die Volumina für April, Mai und Juni gelaufen und werden sich mit den Belastungen aus diesem Zeitraum messen müssen. Bleibt alles so wie der gegenwärtige Trend verläuft, so werden alleine diese drei Monate ausreichen um den kassierten Ausblick anzuheben.
(So langsam würde ein perverser Anleger auf die Idee kommen, sich eine möglichst lang anhaltende Pandemie zu wünschen !)
Der Chartlord
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