Die Deutsche Börse will den Widerstand gegen die strengeren Regeln am Wachstumssegment Neuer Markt nicht hinnehmen. In zwei Fällen legt die Börse jetzt gegen Entscheidungen des Frankfurter Landgerichts Rechtsmittel ein. Die Software-Unternehmen Teamwork und Prout hatten gerichtliche Verfügungen gegen die neuen Richtlinien erwirkt. Danach dürfen die Delisting-Vorschriften auf Teamwork erst mit einer Frist von einem Jahr angewendet werden, für Prout müssen sie sogar ganz unterbleiben.
Seit 1. Oktober kann die Deutsche Börse im Rahmen verschärfter Regeln insolvente Firmen aus dem Index kicken. Dieses Schicksal droht auch Unternehmen, deren Aktie unter einem Euro notiert und deren Marktkapitalisierung gleichzeitig unter 20 Millionen Euro liegt. Diese Kriterien treffen derzeit auf gut 40 der 340 am Neuen Markt notierten Unternehmen zu. Einige Unternehmen versuchen mit Unterlassungsklagen, den drohenden Rauswurf abzuwenden. Die Deutsche Börse ist hingegen der Auffassung, dass sie auf Grundlage des Börsenrechtes das Regelwerk durchaus einseitig ändern darf.
Vom Rauswurf bedrohte Werte
www.finanzen.focus.de/D/DS/DS13/DS13A/ds13a.htm
Seit 1. Oktober kann die Deutsche Börse im Rahmen verschärfter Regeln insolvente Firmen aus dem Index kicken. Dieses Schicksal droht auch Unternehmen, deren Aktie unter einem Euro notiert und deren Marktkapitalisierung gleichzeitig unter 20 Millionen Euro liegt. Diese Kriterien treffen derzeit auf gut 40 der 340 am Neuen Markt notierten Unternehmen zu. Einige Unternehmen versuchen mit Unterlassungsklagen, den drohenden Rauswurf abzuwenden. Die Deutsche Börse ist hingegen der Auffassung, dass sie auf Grundlage des Börsenrechtes das Regelwerk durchaus einseitig ändern darf.
Vom Rauswurf bedrohte Werte
www.finanzen.focus.de/D/DS/DS13/DS13A/ds13a.htm