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02.05.2006 10:43
Bauer beschert DBAG nette Ernte
Die Bauer AG aus dem Portfolio der Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) strebt an die
Börse – vielleicht schon in diesem Jahr. Der im SDax notierte Konzern erwartet
dadurch einen größeren Verkaufserlös – ertragreiche Aussichten für die Aktie.
In Vorfreude gewinnen die DBAG-Anteilsscheine am Montagmorgen zeitweise bis zu fünf Prozent hinzu. Die Papiere klettern auf 17,90 Euro und damit so hoch wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr.
Die DBAG trennt sich möglicherweise im Zuge des Börsenganges von ihrer 41,15-prozentigen Beteiligung. Das würde das Portfolio der Gesellschaft, in dem Bauer die mit Abstand größte Beteiligung ist, deutlich verändern. Außerdem winkt ein netter Ertrag: Ein Börsengang hätte auch "erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Beteiligungs AG", hieß es in der Adhoc-Mitteilung der DBAG. Wie hoch der Ertrag sein wird und wann er der DBAG zufließe, sei unter anderem von der Entwicklung der Börseneinführungspläne abhängig.
IPO noch 2006?
"Das könnte dieses Jahr noch klappen", sagte Thomas Bauer, Vorstandschef der Bauer AG, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Theoretisch könne sich die Erstplatzierung noch bis in das kommende Jahr verschieben, „aber persönlich halte ich das für unwahrscheinlich“, sagte der Vorstandsvorsitzende.
"Wir werden sicherlich zu den größeren Börsengängen in diesem Jahr zählen", ergänzte er. Die Hauptversammlung habe dem Vorstand bereits grünes Licht für den Gang an den Kapitalmarkt gegeben. Gespräche mit verschiedenen Banken, die die Aktienemission organisieren sollen, würden bereits geführt, sagte Bauer.
Auslandsgeschäft stärken
Die Beteiligungsgesellschaft ist vor knapp zehn Jahren bei dem ein Maschinenbaukonzern eingestiegen. „Schon damals war klar, dass wir irgendwann den Börsengang suchen werden“, sagte Bauer.
Nach Aussage des Vorstandschefs wird die Familie Bauer, die 55,8 Prozent der Anteile hält, auch künftig einen maßgeblichen Anteil an der Gesellschaft besitzen. "Wir wollen nicht an die Börse, um Kasse zu machen", sagte Bauer. Wie stark sich die Beteiligung der DBAG im Zuge des Börsenganges reduzieren werde, sei noch unklar. Im Zuge der Emission sei auch eine Kapitalerhöhung geplant. Mit dem frischen Geld solle vor allem das Auslandsgeschäft gestärkt werden.
Zweistellige Wachstumsraten
Der international agierende Konzern mit rund 4.800 Mitarbeitern bietet Bauleistungen im Spezialtiefbau an und stellte die dazugehörige Maschinen, Geräte und Werkzeugen selbst her. Außerdem ist das mehr als 200 Jahre alte Traditionsunternehmen in der Umwelttechnik, der Sanierung von Bauwerken und im Brückenbau tätig.
Im Geschäftsjahr 2005 hat die operative Gesamtleistung im zweistelligen Prozentbereich zugelegt. Der Gewinn nach Steuern ist überproportional gestiegen. Bei der Bilanzpressekonferenz am 10. Mai will der Konzern seine Zahlen veröffentlichten. 2004 lag die Bauleistung bei 664 Millionen Euro, der Nettogewinn betrug 8,7 Millionen Euro.
bs
02.05.2006 10:43
Bauer beschert DBAG nette Ernte
Die Bauer AG aus dem Portfolio der Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) strebt an die
Börse – vielleicht schon in diesem Jahr. Der im SDax notierte Konzern erwartet
dadurch einen größeren Verkaufserlös – ertragreiche Aussichten für die Aktie.
In Vorfreude gewinnen die DBAG-Anteilsscheine am Montagmorgen zeitweise bis zu fünf Prozent hinzu. Die Papiere klettern auf 17,90 Euro und damit so hoch wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr.
Die DBAG trennt sich möglicherweise im Zuge des Börsenganges von ihrer 41,15-prozentigen Beteiligung. Das würde das Portfolio der Gesellschaft, in dem Bauer die mit Abstand größte Beteiligung ist, deutlich verändern. Außerdem winkt ein netter Ertrag: Ein Börsengang hätte auch "erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Deutschen Beteiligungs AG", hieß es in der Adhoc-Mitteilung der DBAG. Wie hoch der Ertrag sein wird und wann er der DBAG zufließe, sei unter anderem von der Entwicklung der Börseneinführungspläne abhängig.
IPO noch 2006?
"Das könnte dieses Jahr noch klappen", sagte Thomas Bauer, Vorstandschef der Bauer AG, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Theoretisch könne sich die Erstplatzierung noch bis in das kommende Jahr verschieben, „aber persönlich halte ich das für unwahrscheinlich“, sagte der Vorstandsvorsitzende.
"Wir werden sicherlich zu den größeren Börsengängen in diesem Jahr zählen", ergänzte er. Die Hauptversammlung habe dem Vorstand bereits grünes Licht für den Gang an den Kapitalmarkt gegeben. Gespräche mit verschiedenen Banken, die die Aktienemission organisieren sollen, würden bereits geführt, sagte Bauer.
Auslandsgeschäft stärken
Die Beteiligungsgesellschaft ist vor knapp zehn Jahren bei dem ein Maschinenbaukonzern eingestiegen. „Schon damals war klar, dass wir irgendwann den Börsengang suchen werden“, sagte Bauer.
Nach Aussage des Vorstandschefs wird die Familie Bauer, die 55,8 Prozent der Anteile hält, auch künftig einen maßgeblichen Anteil an der Gesellschaft besitzen. "Wir wollen nicht an die Börse, um Kasse zu machen", sagte Bauer. Wie stark sich die Beteiligung der DBAG im Zuge des Börsenganges reduzieren werde, sei noch unklar. Im Zuge der Emission sei auch eine Kapitalerhöhung geplant. Mit dem frischen Geld solle vor allem das Auslandsgeschäft gestärkt werden.
Zweistellige Wachstumsraten
Der international agierende Konzern mit rund 4.800 Mitarbeitern bietet Bauleistungen im Spezialtiefbau an und stellte die dazugehörige Maschinen, Geräte und Werkzeugen selbst her. Außerdem ist das mehr als 200 Jahre alte Traditionsunternehmen in der Umwelttechnik, der Sanierung von Bauwerken und im Brückenbau tätig.
Im Geschäftsjahr 2005 hat die operative Gesamtleistung im zweistelligen Prozentbereich zugelegt. Der Gewinn nach Steuern ist überproportional gestiegen. Bei der Bilanzpressekonferenz am 10. Mai will der Konzern seine Zahlen veröffentlichten. 2004 lag die Bauleistung bei 664 Millionen Euro, der Nettogewinn betrug 8,7 Millionen Euro.
bs
Mit Gruß vom Dampfer 