"Der Bauch sagt: Nachkaufen! Die Aktie muss ja wieder steigen
Ich greife das Thema deshalb auf, weil es vermutlich einer der Hauptgründe ist, warum Privatanleger mit ihren Depots unter Wasser geraten. Von meinen Kunden, interessierten Lesern und Abonnenten habe ich viele Depots untersucht und dabei fast immer sogenannte Depotleichen aufgespürt. Also Aktienpositionen, die man viel früher hätte verkaufen sollen. Und irgendwann ist der Kurswert dann so niedrig, dass man sich sagt: „Was soll’s?!“.
Was ist da passiert? Ganz häufig handelt es sich um Positionen, die auch noch nachgekauft wurden, als sie im Verlust lagen. Das ist eine ganz normale emotionale Entscheidung, weil man sich denkt, dass man erst nachkauft und dann alles wieder verkauft, wenn erst mal der Einstandswert wieder erreicht ist. Nur: Bei den meisten Werten passiert eben genau das nicht.
Wenn eine Position 50 Prozent im Minus notiert, also z.B. von 100 auf 50 Euro gefallen ist, dann sind 100 Prozent Kursgewinn nötig, um wieder auf den Einstandswert zu kommen.
Unbedingt merken: „Losers average losers“
Den Ratschlag „Losers average losers“ kann ich an dieser Stelle nur wiederholen. Und diesen Punkt stelle ich nicht zur Diskussion. Dafür habe ich einfach zu viele Belege dafür, dass er sinnvoll ist. Ich kenne zu viele Anleger, die dadurch in große Probleme geraten sind.
Eine Verlustposition kann dann den Wert des ganzen Depots zerstören oder zumindest in Frage stellen, weil man eben nicht die Disziplin hatte zu verkaufen."
www.boehms-dax-strategie.de/...anlage/niemals-nachkaufen.html
Ich greife das Thema deshalb auf, weil es vermutlich einer der Hauptgründe ist, warum Privatanleger mit ihren Depots unter Wasser geraten. Von meinen Kunden, interessierten Lesern und Abonnenten habe ich viele Depots untersucht und dabei fast immer sogenannte Depotleichen aufgespürt. Also Aktienpositionen, die man viel früher hätte verkaufen sollen. Und irgendwann ist der Kurswert dann so niedrig, dass man sich sagt: „Was soll’s?!“.
Was ist da passiert? Ganz häufig handelt es sich um Positionen, die auch noch nachgekauft wurden, als sie im Verlust lagen. Das ist eine ganz normale emotionale Entscheidung, weil man sich denkt, dass man erst nachkauft und dann alles wieder verkauft, wenn erst mal der Einstandswert wieder erreicht ist. Nur: Bei den meisten Werten passiert eben genau das nicht.
Wenn eine Position 50 Prozent im Minus notiert, also z.B. von 100 auf 50 Euro gefallen ist, dann sind 100 Prozent Kursgewinn nötig, um wieder auf den Einstandswert zu kommen.
Unbedingt merken: „Losers average losers“
Den Ratschlag „Losers average losers“ kann ich an dieser Stelle nur wiederholen. Und diesen Punkt stelle ich nicht zur Diskussion. Dafür habe ich einfach zu viele Belege dafür, dass er sinnvoll ist. Ich kenne zu viele Anleger, die dadurch in große Probleme geraten sind.
Eine Verlustposition kann dann den Wert des ganzen Depots zerstören oder zumindest in Frage stellen, weil man eben nicht die Disziplin hatte zu verkaufen."
www.boehms-dax-strategie.de/...anlage/niemals-nachkaufen.html