... gäbe es vermutlich einige, aber man hat ja am Beispiel von Aixtron gesehen, was denen blüht, wenn sie die Deutsche Bank übernehmen wollten. Das ist also politisch nicht ganz einfach, aber ein Interessent aus Europa hätte bestimmt Chancen, wenn er bereit wäre, zunächst einnmal ca. 12,5 Mrd. Euro für eine Mehrheitsbeteiligung hinzulegen. Für den Rest müsste er vermutlich nicht viel mehr hinlegen, denn es wird dauern, bis die Deutsche Bank dann irgendwann Geld verdient. Bis dahin würde sie für die Dauer von 3-5 Jahren (für die Finanzierung des Stellenabbaus und für die Migration) erst einmal ihre gesamten Gewinne (und vielleicht sogar noch etwas darüber hinaus) einsetzen, aber im Anschluss könnte eine übernehmende Bank in den darauf folgenden 4-6 Jahren relativ locker ihre gesamten Investitionen wieder reinholen und irgendwann sicherlich auch richtig gut verdienen, wenn dort entsprechende Profis am Ruder sitzen.
Im Grunde genommen ist die Deutsche Bank in ihrer heutigen Verfassung aber ein lohnendes Ziel für eine Zerschlagung durch einen größeren (US-)Hedgefond mit viel Zeit, Geld und Expertenwissen. Selbst wenn man es nicht perfekt macht, winken hier locker 200% Rendite auf Sicht von 3 Jahren.