...nur meine meinung.
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... vergangenen Wochen eigentlich immer goldrichtig und ich wüsste auch nicht, was sich grundlegend geändert haben sollte, um schon jetzt Entwarnung zu geben!? Die größten Probleme der Deutschen Bank sitzen nach wie vor auf ihren Stühlen und überlegen sich, wie sie die Bank vor dem weiteren Fall in die Bedeutungslosigkeit retten könnten. Warum sollte Ihnen gerade jetzt, im Falle Achleitners nach ziemlich genau 6,5 Jahren (!), eine Lösung für die Probleme eingefallen sein? Es sieht eher nach einer Zwischenerholung aus. Für eine nachhhaltige Trendwende bedarf es mindestens ebenso wesentlicher Nachrichten, die dem Geschäftsmodell der Deutschen Bank für die Zukunft höhere Erträge und Gewinne versprechen. Davon ist aber weit und breit nichts zu sehen.
Die Deutsche Bank wird erst ab Mitte des kommenden Jahres etwas mehr Wasser unter den Bug bekommen, aber nicht weil sie in die richtige Richtung gelenkt wurde, sondern weil die Anhebung der Zinsen in der Eurozone ihr dabei helfen wird. Die Deutsche Bank hat schon seit Jahren keinen eigenen Antrieb mehr und ist eher abhängig von dem, was um sie herum passiert. Der Abstand zu den anderen Instituten in Europa oder in den USA wird sich so nicht verringern lassen, in absoluten Zahlen womöglich sogar noch (deutlich) höher ausfallen. Es bleibt zu hoffen, dass ein Verantwortlicher in einem dieser anderen Unternehmen irgendwann eine Idee haben könnte, wie man mit Hilfe der Deutschen Bank die eigenen Geschäfte weiter ankurbeln könnte. Die einzige Frage, die es also wirklich zu beantworten gilt, ist diejenige, wann die Deutsche Bank einen Partner und somit neue Köpfe und neue Impulse für den Start in eine hoffentlich bessere Zukunft findet? Bis dahin sollte man sich eher mit Unternehmen beschäftigen, die tatsächlich wachsen und deren Führungsmannschaft sich engagiert um bessere Geschäfte und den eigenen Unternehmensfortschritt bemüht.
... und Optionsscheine noch, aber ich habe wenig bis keine Hoffnung, dass sich bei der Deutschen Bank eine baldige Besserung einstellt.
Es macht wenig Sinn, mit einer rosaroten Brille durch die Gegend zu laufen, denn die blauen Augen darunter lassen sich so auch nicht wirklich verbergen!
... bei steigenden Zinsen und somit auch die Gewinne. Der Wegfall der negativen Einlagenzinsen ist natürlich der erste (kurzfrisitg) wahrzunehmende Effekt, aber mittelfristig übertreffen die Vorteile moderat höherer Zinssätze auch diesen Vorteil um Längen. Der von Dir hier aufgezeigte lineare Ansatz ist schlichtweg falsch und irreführend. Allein die verzögerte Weitergabe von sich ändernden Zinssätzen bedeutet ein dickes Gewinnplus für die Kreditinstute. Die aktuelle Stagnation der Zinsen auf diesem Niveau lähmt nicht nur die Gewinne, sondern auch den Wettbewerb. Immerhin hat die Deutsche Bank als letztes europäisches Kreditinstitut nun auch gemerkt, dass es an der Zeit ist, die Kosten zu senken. Leider geschieht dies größtenteils durch den Abbau von Geschäftsfeldern und nicht dadurch, dass hier und da auch die Gürtel enger geschnallt werden.
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