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Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert

Beiträge: 27.313
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Dt. Bank 7,267 € +2,47% Perf. seit Threadbeginn:   -80,37%
 
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert RPM1974
RPM1974:

@alrob

 
24.08.18 13:05
Alle Banken können sich nebenbei  die Server hinstellen und Wirecard kopieren.
Alle Autohersteller können Tesla und seine E Autos kopieren.

Von Solarworld hieß s damals auch, das ist das Geschäftmodell der Zukunft.
Konnte auch jeder x-Beliebige Solarhersteller kopieren.

Solarworld, nein der ganze NeMax wurde seinerzeit genauso überbewertet, wie heute Tesla, Wirecard und was weiß ich noch wer alles anderes.
Durchgesetzt haben sich bekanntlich Apple und wer noch? Als Solarword

SolarWorld

Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert 24799362
Kursanbieter: Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert 24799362

rückgerechnet größer 1000 EUR bewertet war?
Für mich ist der S&P und der TecDax wieder auf dem besten Weg die Vergangenheit zu wiederholen.
Wer rechtzeitig  aus der Blasé aussteigt ist der Gewinner.
Meine Meinung
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert RPM1974
RPM1974:

Amazon ist natürlich auch ein Gewinner aus der

 
24.08.18 13:08
NeMax Zeit.  
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert Trader-123
Trader-123:

Bleibt weiter extrem schwach

 
24.08.18 13:27
keine Chance mal über 10 EUR zu kommen.
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert G.A.
G.A.:

@BlackyJacky

 
24.08.18 13:52
Sie fragen was will was kann die DB noch tun, ich meine eine radikale Strategieänderung,selbst eine Schließung/Liquidation des gesamten Investment Banking dürfte nach Schätzungen der Analysten von Autonomus Research nach Abzug der Kosten Kapital in Höhe von rd. 10 Mrd. Euro freisetzen, zudem hätte selbst eine vollständige Liquidation aufgrund der zwischenzeitlichen Null-Bewertung des Investment Banking im Börsenkurs wohl keine negativen Auswirkungen auf die Börsenbewertung der Bank.

Eine Schließung/Veräußerung nur des US-Investmentbankings sowie des US-Binnengeschäfts wäre im Vergleich noch deutlich günstiger, da viele Assets und auch Mitarbeiter im restlichen Investment Banking verbleiben können. Es erscheint zudem überwiegend wahrscheinlich, dass große Teilbereiche des US-Bankings bzw. die Aktiva an Wettbewerber veräußert werden bzw. im Wege eines Management-Buy-out von Führungskräften des US-Investment-Banking als Fonds selbst übernommen werden können.
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert profi108
profi108:

Weltenbumml

 
24.08.18 14:05

schätze mal mit deinen unterstellungen hast du bald wieder urlaub
Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 25.08.18 12:27
Aktion: Nutzer-Sperre für 4 Tage
Kommentar: Regelverstoß - Missbrauch der Meldefunktion.

Link: Forumregeln  

Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert Black Mamba
Black Mamba:

@G.A.: Ich wäre da sehr vorsichtig, die ...

2
24.08.18 14:34

... möglichen Wechselwirkungen derart zu unterschätzen, wie Sie es in ihren Beiträgen vorschlagen: Eine Aufgabe des US-Binnengeschäfts und des Investment Bankings hätte weitreichende Auswirkungen auf die internationale Kundschaft, die sich auch in den USA angemessen vertreten lassen will. Ich kann auch nur davor warnen, das US-Geschäft und die Möglichkeiten dort zu unterschätzen, ebenso wie dessen Notwendigkeit auf Geschäftsbereiche wie Treasury und Transaction für Geschäftskunden und Wealth Management für vermögende Kunden. Das Geschäft mit den eigenen Kunden sollte man nicht kampflos anderen überlassen (oder für nur $10 Mrd. herschenken). Die Deutsche Bank ist keine örtliche Sparkasse und ihre internationale Präsenz ist für ihr Geschäftsmodell essenziell, ebenso wie die Möglichkeit, sich auf den Märkten als Marketmaker und nicht als nur Zukäufer externer Leistungen zu betätigen. Die US-Assets wurden inzwischen auf ca. $133 Mrd. zurückgefahren, also etwa 7-8% der Bilanzsumme. Das ist schon recht wenig für einen international aufgestellten Player und man kann und darf davon ausgehen, dass das Risiko inzwischen auch entsprechend überschaubarer (geworden) ist.

Ich wage auch nicht beurteilen zu können, inwieweit sich das Engagement in diesen Bereichen kurz-, mittel- und langfrisitg rentiert, weil man hierfür auch die einzelnen Geschäfte mit (End-)Fälligkeiten exakt analysieren und bewerten müsste. Einfach den Schlüssel umdrehen, abziehen und dann mit weniger großen Sorgen in die Zukunft schauen ist da nicht, gerade mit Blick auf die (vorwiegend) international tätige Kundschaft. Die Bank besteht traditionell aus miteinander verzahnten Einheiten. Nimmst Du aus diesem Gebilde ein Zahnrad heraus, könnte dies zum vollständigen Kollaps des Gesamtsystems führen. Was Du vorschlägst würde mindestens ein Jahrzehnt an Arbeit und Vorbereitung, Parallelprozessen und Übergangszeiten bedeuten. Da verzichtet man doch lieber freiwillig auf die eine oder andere Milliarde und lässt sich von der FED mit ihren fingierten Stresstests international verhöhnen, statt den Laden kampflos aufzugeben. Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen und bis dahin kann man versuchen, sukzessive die eigenen Risiken herunterzufahren. An der aktuellen Strategie ist nichts auszusetzen, weil sie (zumindest mir) für den Moment alternativlos erscheint.

Das Versäumnis von Dr. Achleitner war, sich nicht schnell genug um eine erfolgreiche Umsetzung der strategischen Neuausrichtung zu bemühen. Die Baustellen wurden sequenziell (statt parallel) angegangen und das hat die Bank im internationalen Vergleich weit nach hinten geworfen. Daran lässt sich jetzt nichts mehr ändern, aber einfach Aufgeben, nur um schnellstmöglich der Öffentlichkeit eine "konforme Bilanz" zu präsentieren, ist bestimmt auch keine (gute) Lösung. Die Bank ist jetzt auf einem guten Weg in die richtige Richtung unterwegs. Geben wir Herrn Sewing die Zeit, auch die Zweifler (wie Dich) davon zu überzeugen, und wenn sich auf diesem Weg ein starker Partner für die Zukunft findet, dann ist das um so besser ...

Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert alrob76
alrob76:

@RPM1974 du hast selber ein Beispiel gebracht

2
24.08.18 14:46
Solarworld. Früher in der Technologie führend, durch bekannte Flüsse nach China dem Pricedamping verfallen. Problem Deutschlands ist man dachte als Technologiestandort wird man der ganzen Welt was zeigen, doch es kam anders und geht immer noch anders bis man unter nicht erträglichem Schmerz aufwacht. Produktionsverlagerung auf die dauer hat das Land geschwächt, viele der Technologien wurden von Chinesen übernommen/geklaut/aufgekauft.  Chinesisches Model lautet jetzt für den Binnenmarkt Qualitätsprodukte zu entwickeln und zu produzieren. D.h. all die Europäer und amis brauchen die nicht mehr. Was bleibt dann für Deutschland übrig ?
Egal wohin du hinschaust überall Outsourcing! Ganze geschäftszweige werden ausgelagert man will ja "flexibel" werden. Plötzlich stellt man fest, dass man selber außer Montage nix mehr kann! Und die anderen können es zum teil schon gleich gut oder sogar besser! Slogan: made in Germany, kannste in die Tonne schmeißen. Man kann natürlich alles auf die ahnungslose Politiker abschieben, doch in in der Industrie/Banken sitzen Leute  die nur auf kurzfristigen Gewinne interessiert sind, von der Strategie keine Spur! Die Folgen spürt man jetzt! Bosch möchte z.b an der Entwicklung von Speicher nicht beteiligen, da es ja alles Geld kostet und schließlich man nicht weiß in welche Speichertechnologie die überhand gewinnen wird. Was hat man beschlossen ? Beiseite zu bleiben und fertige Speichersysteme einzukaufen, egal was kostet - der Kunde trägt ja...

Ich hoffe du hast mich verstanden.  
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert Weltenbummler
Weltenbumml.:

Heute wird fast jeder Millimeter gedeckelt

 
24.08.18 15:08
Sehr zäher Handel
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert G.A.
G.A.:

@BlackyJacky

2
24.08.18 15:54
also ich habe mich auch lange dagegen gestellt dass das globale Investmentbanking nicht lediglich einem zyklischen Abschwung unterliegt, sondern strukturell schrumpft und das ehemalige kapitalintensive Geschäftsmodell der Deutschen Bank regulatorisch nicht mehr aufrechtzuerhalten ist.

Mittlerweile liegen auch die Kosten der Investmentbanksparte der Deutschen Bank im Vergleich zu den Erlösen soweit über derr Konkurrenz, das jedwede weitere massive Kosteneinsparung wiederum mit massiven Marktanteilsverlusten einhergehen muss-eine weitere abwärts gerichtete Todesspirale. Man kann dies in allen Handelsbereichen der Investmentbank feststellen, vor allem in jenen in den USA. Die Cost-Income-Ratio, die für ein nachhaltig rentanles Investment Banking mit entsprechendem Marktanteil und Erlösen bei höchstens 85% liegen sollte, ist bei der Deutschen Bank deutlich negativ und liegt vollkommen außer Reichweite der Konkurrenten. In einer Anfang April 2018 veröffentlichten Analyse kommt der führende Bankenanalyst Kian Abouhossein von JP Morgan zu genau diesem Ergebnis. Das US-Geschäft (und dabei vor allem das Investment Banking) der Deutschen Bank verbraucht mit 10.000 Mitarbeitern rund 20% des bilanziellen Eigenkapitals der Ban, liefert bei Kapitalkosten zwischen 8-10% aber nur einen Beitrag zum RoE von mageren 2%. Es vernichtet daher das Kapital der Aktionäre,und das seit Jahren.
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert Trader-123
Trader-123:

Denke mal niedriger 9er Kurse

 
24.08.18 16:14
Sehen wir hier auf jeden Fall wieder. Keine Chance mal ein paar Cent zu steigen.
Impulse gibt es hier keine.
Dafür sorgen schon die regelmäßigen Sell Ratings bzw. Abstufungen.
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert Blacky Jacky
Blacky Jacky:

@G.A.: Ich kann und werde das nicht ...

 
24.08.18 16:52

... überprüfen können, aber dass weniger Kosten zwangsläufig auch (überproportional) weniger Ertrag bedeuten müssen ist nicht in Stein gemeißelt. Die Bank hat sich zuletzt von vielen (teuren) Mitarbeitern in diesem Bereich getrennt. Weitere Fixkosten (z. B. Büromieten) wurden/werden angegangen. Das Minus in den USA ist auch längst nicht mehr so deutlich wie noch vor 6 Monaten oder (hochgerechnet) im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr und ich werde mir da auch kein abschließendes Bild davon machen können, bis die erste große Restrukturierungswelle (bis Ende 2018) abgeschlossen sein wird.

Es geht bestimmt auch nicht darum, einen Vergleich zur US-Konkurrenz zu ziehen, sondern einfach nur darum, dort nicht mehr massenhaft Geld zu verbrennen. Man wird aber auch in Asien und in Europa in dieser Sparte kein Geld mehr verdienen können und zudem andere (gewinnbringende) Sparten in Mitleidenschaft ziehen, wenn man dieses Geschäft in den USA von jetzt auf gleich gänzlich aufgibt. Ich glaube auch nicht, dass die Deutsche Bank sich selbst noch im Wettbewerb mit anderen Investmentbanken sieht, aber der Abbau der Bilanzsumme und das geordnete Herunterfahren der Aktivitäten wird eben auch seine Zeit brauchen und wenn JPM der Meinung ist, dass die Deutsche Bank in dieser Sparte kein Land mehr gegen die US-Mitbewerber sieht, dann ist das in meinen Augen auch völlig am eigentlichen Thema vorbei analysiert.

Die Zukunft im Investmentbanking der Deutschen Bank liegt nicht in den USA, sondern in Europa und möglicherweise auch in Asien. In den USA wird man irgendwann in 3-4 Jahren nur noch soweit präsent sein, wie es zur weiteren Abwicklung des Geschäfts und zur Aufrechterhaltung des Kundennutzens notwendig sein wird. Es ist auch nicht zwingend notwendig, Top-Banker mit 7-8stelligen Jahresgehältern an teuren Standorten zu beschäftigen, um für asiatische oder europäische Kunden US-Bonds zu platzieren oder Währungsabsicherungsgeschäfte zu betreiben. Auf was aber in solchen Fälle definitiv nicht verzichtet werden kann ist eine gewisse Präsenz vor Ort. Das Eigengeschäft in den USA wird man auf das noch notwendige Minimum zurückfahren und das dortige "Spielfeld" weitestgehend den Playern vor Ort überlassen. Das ist zumindest mein Verständnis dessen, was Sewing langfrisitg vorhat. Wenn es ihm stattdessen gelingt, für die Deutsche Bank in Europa ein ähnlich starkes Standing aufzubauen wie es die US-Banken in den USA haben, dann ist doch irgendwann alles wieder in bester Ordnung! Der Futterneid der US-Institute in den letzten Jahren, gepaart mit der sukzessiven Schwächung der Deutschen Bank durch die US-Justiz ist doch ein klares Signal dafür, dass man auf der anderen Seite des Atlaniks nicht bereit ist, den US-Kuchen mit globalen Mitbewerbern zu teilen. Die logischen Konsequenzen dieser Vorgehensweise werden JPM & Co. erst dann zu spüren bekommen, wenn es darum geht, in Zukunft auf der anderen Seite des Atlantiks bzw. des Pazifiks global mitzumischen - und dann will ich die Schlussfolgeren von JPM bitte noch einmal lesen ...

Mr. Trump ist nur die logische Konsequenz und Folge einer schon länger betriebenen Abschottungspolitik der USA. Die verrückten alten und zum Teil bereits verstorbenen Geostrategen der USA haben diese Politik auch während der Präsidentschaft Obamas immer weiter fortgesetzt und jetzt hat diese Politik auch ein glaubwürdiges Gesicht bekommen. Lass' die mal schön weitermachen und analysieren. Es braucht ja auch seine Zeit, die dort aufgebauten Zelte wieder abzureißen, aber es ist noch lange nicht raus, wer am Ende des Tages die wahren Verlierer dieser Entwicklung sein werden. $20 Bio. Staatsschulden und ein nicht ganz unbedeutender Anteil von US-Staatsbonds in den Händen von Chinesen werden den USA über kurz oder lang noch das Fürchten lehren. "America first" ist ein globales Auslaufmodell und wenn die USA denken, dass der nationale Rückzug sie vor den Konsequenzen ihrer Abschottungspolitik schützt, dann wird es eines Tages noch ein böses Erwachen geben ...

Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert dreamer89
dreamer89:

Surprise, surprise

2
24.08.18 18:07
Ich bin ja gespannt, wann der Staat (bzw. unsere Steuern) Eigenkapital nachschießen muss, weil die Banken handlungsunfähig sein werden. Kaum Erträge aus Kreditmargen -> Kein Cashflow -> Man kann die unfassbaren Kosten (Personal u. Pensionen) nicht abbauen, da man ja Abfindungen u. Persionen auf Lebenszeit zahlen müsste, was aber nicht geht, wenn man einen neg. Cashflow haben wird.
Da sagt Frau Merkel wenn es soweit ist als Begründung bestimmt wieder so etwas wie: "Das konnte ja keiner voraus sehen,dass mit der Ertragserusion und den Fintechs. Das Internet ist für uns alle Neuland"

Naja da müssen wir wohl den Steuersatz für die arbeitende Bevölkerung auf 60% erhöhen, um die 5000 € Pension für den Banker zu bezahlen. Und am Besten werden stocken wir den Beamtenapparat noch weiter auf, damit noch weniger einzahlen und noch mehr nehmen. Dann können wir die Steuern auf 75% vom Einkommen erhöhen.

Warum wählen die Leute dann rechts oder links? Gibt's ja nicht, da sollten wir gegen steuern. Am Besten noch paar Ministerposten schaffen, dass versteht nicht was wir wollen. Am Besten noch mehr Gesetze und Regulierungen in solch unsicheren Zeiten schaffen. WIR schaffen das GEMEINSAM, nur müsst ihr halt (alleine) dafür zahlen.
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert telev1
telev1:

db

2
24.08.18 19:10
8-9, vorher fass ich das ding nicht mehr an. wo wollen die ohne das investment banking richtig geld verdienen?  
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert Black Mamba
Black Mamba:

Stellenabbau im Privatkundengeschäft ...

 
24.08.18 21:06

... nach Integration mit der Postbank geplant, ...

www.finanznachrichten.de/...atkundengeschaeft-bericht-015.htm

... um Synergien zu nutzen und bis 2022 bis zu 900 Mio. Euro jährlich einzusparen. Es geht konkret um 1.000 Stellen, die sozialverträglich und auf freiwilliger Basis abgebaut werden sollen. Die Mitarbeiter der Postbank verfügen über eine mehrjährige Jobgarantie gemäß Betriebsvereinbarung.

Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert Black Mamba
Black Mamba:

Da geht es um verkaufte Immobilien ...

2
24.08.18 21:49

... der Postbank. Okay, das mag für die Sparte ein schöner Sondereffekt gewesen sein, aber mit den operativen Erträgen der Bank hat das wohl eher nichts zu tun. Aktuell steht (in einer anderen Sparte) der Verkauf der Zentrale von Sal. Oppenheim in Köln an. Mit etwas Glück wechselt diese noch in diesem Quartal den Besitzer. Man sollte das nicht überbewerten, aber natürlich muss die Bank schauen, dass sie ihr operatives Geschäft in den Griff bekommt.

Hier noch ein weiterer Link zu diesem Thema:

https://www.ariva.de/news/...gt-sinkenden-gewinn-im-deutschen-7133716

Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert telev1
telev1:

db

4
24.08.18 22:50
@blacke... durch sparen, entlassen, schrumpfen wird kein schwan geboren. wo ist die wachstum story??? die db ist nur was zum einsammelm nach dem abverkauf... meine meinung.
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert Black Mamba
Black Mamba:

Ach so, ...

 
24.08.18 23:16

... wenn ein Unternehmen einmal die "Todesspirale des Misserfolgs" geraten ist, dann gibt es kein zurück mehr?

Nun gut, dann weiß ich ja jetzt endlich Bescheid. Vielen Dank!

Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert telev1
telev1:

db

2
24.08.18 23:52
wo ist das wachstum? ich sehe das nicht.. blacky. da kauf ich lieber sachen die eine wachstumsstory haben.
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert Black Mamba
Black Mamba:

Was muss die Deutsche Bank tun, um ...

7
25.08.18 01:02

... zurück in die Erfolgsspur zu finden?

- Soft- und Hardwarlösungen für Zahlungssysteme erfinden?
- Eine neue deutsche Internet-Suchmaschine für das Internet an den Start bringen?
- Chips und ganze Modulgruppen für selbstfahrende Autos entwickeln?
- Automobile bauen, am besten ganz ohne Zulieferteile?
- Einen neuartigen Stahl erfinden und entsprechende Hüttenwerke bauen?

Das ist doch alles vollkommener Unsinn! Das Geschäft der Banken ist so alt wie die Industrialisierung. Es funktioniert seit eh und je nach den gleichen Regeln, ganz gleich ob wir hier über die Industrie der Version 1.0 oder (aktuell) 4.0 reden. Die Rolle der Banken war schon immer das "Ermöglichen" und als Finanzpartner ihre Kunden zu verstehen und zu unterstützen, ganz gleich ob es um die Finanzierung von Projekten, Anschaffungen oder eben die Geldanlage geht. Das Ganze pervertierte, als die Banken plötzlich anzunehmen begannen, sie erfüllten eine Art Selbstzweck, aber das legt sich ja nun allmählich wieder.

Das zukünftige Wachstum der Deutschen Bank wird ermöglicht durch eine Rückgewinnung verloren gegangenen Kundenvertrauens, eine Expansion in Richtung der sich neu entwickelnden Märkte in Europa, Asien und Afrika sowie die Vermeidung unnötiger Risiken. Sie muss sich nicht neu erfinden, sondern einfach nur das, was sie schon immer gemacht hat, zukünfitg noch besser machen. Den Rest erledigt das globale Wachstum.

Die europöischen Banken standen in den letzten Jahren durch die niedrigen europäischen Zinsen vor noch nicht gekannten Herausforderungen. Aber anders als in Frankreich, Spanien oder Italien, wo die Kunden für nahezu jede erbrachte Bankdienstleistung seit eh und je zur Kasse gebeten wurden und werden, waren die Kunden in Deutschland andere (quersubventionierte) Gebühren gewohnt, auch ermöglicht durch das verhältnismäßig große Einlagengeschäft in Deutschland. Es ist also kein Zufall, dass gerade die beiden deutschen Großbanken hier (im europäischen Vergleich) auf die Nase fielen. In den USA hatte man es versäumt, sich rechtzeitig zum Rückzug zu wappnen, nachdem man dort nach der Finanzkrise nicht mehr gern gesehen war. Das haben insbesondere die französischen Banken deutlich besser hinbekommen. Die "Deutsche" wollte sich zunächst nicht beugen, aber das Ergebnis dieser vergebenen Mühen ist bekannt ...

... und jetzt? Die Bank steht nicht vor dem Nichts. Sie steht einfach nur vor einem Neustart und hat sich in den letzten Jahren in Asien bereits einen guten Namen gemacht. Sie spielt dort bereits eine ganz gute Rolle, und hat bedeutende Niederlassungen mit exzellenten Mitarbeitern etabliert, z. B. auch in Singapur. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Deutsche Bank die Initiative bei der Restrukturierung von Noble übernommen hat. Vor ein paar Jahren war ich auf der Hochzeit eines alten Klassenkameraden vor Ort gewesen und er steckte mit seinem Team bis unter beide Ohren in interessanten Projekten, so dass er seine Hochzeitsreise um nicht weniger als 2 Jahre verschieben musste. Seit kurzem ist die "Deutsche" eine von 5 ausländischen Banken, die Bonds chinesischer Unternehmen in China vertreiben darf. In Europa wird sich die Situation erst im Laufe der kommenden 1-2 Jahre etwas normalisieren, wenn für über 250 Mrd. Euro überschüssiger Kundeneinlagen keine 0,4% Strafzinsen mehr gezahlt werden müssen, sondern diese Vermögen bereits durch das "Parken" bei der EZB eine Verzinsung erfahren werden. Allein der Wegfall der Strafzinsen wird die jährlichen Kosten der Deutschen Bank um ca. 1 Mrd. pro Jahr senken.

Also hört doch auf, irgendwelche kruden "Wachstumsphantasien" für Großbanken zu fordern. Eine Bank ist kein Tech-Unternehmen, auch wenn moderne Technologie ihrem Geschäft sinnvoll dienen kann. Ihr Geschäftsmodell ist das eines (notwendigen) Erfüllungsgehilfen und wenn sie ihr eigenes Vermögen und die ihrer Kunden nicht gänzlich verzockt, dann kann sie jede Krise überwinden, ganz gleich ob es Weltkriege, Ölkrisen oder Finanzkrisen sind. Daran werden auch Bitcoins, Wirecards oder eine bargeldlose Gesellschaft grundsätzlich nichts ändern.

Und Du, lieber telev1, solltest in der Tat lieber Aktien von Unternehmen kaufen, deren Geschäftsmodell Du auf Basis ihrer Wachstummöglichkeiten besser verstehst. Ich selbst war in der Vergangenheit auch noch nie in Bankaktien investiert, aber bei einem Einsatz von gerade einmal 10 Euro pro Aktie ab dem kommenden Jahr an Vorsteuergewinnen von etwa 2 Euro pro Aktie zu partizipieren und dann in späteren Jahren noch einige Euro mehr als Dividende ausgezahlt zu bekommen, sind für mich einfach zu verlockend. Ich bin fast 50 Jahre alt und hätte gar nichts dagegen, meinen Lebensunterhalt in der Zukunft rein aus den Dividendenzahlungen der Deutschen Bank zu bestreiten. Von den möglichen Kursgewinnen in der Zukunft will gar nicht erst reden. Und noch eins: Die Bank gewinnt immer, und das ist nicht nur so ein dahingesagter Spruch, auch wenn dieser eher am Roulette-Tisch die Runde macht ...

... und vielleicht noch 2 Dinge zum Thema "Turnaround": Ich selbst habe irgendwann nach dem Platzen der Dotcom-Blase Aktien von Yahoo! für unter 5 Dollar pro Stück gekauft, die größtenteils noch heute in meinem Depot liegen und einen beträchtilichen Teil meines Vermögens ausmachen. Sie wären heute sicherlich noch deutlich mehr wert, wenn Yahoo! (bzw. Altaba) in der jüngeren Vergangenheit der eine oder andere CEO erspart geblieben wäre. Auf ein Comeback von Apple habe ich (leider) nicht gesetzt, aber vielleicht bist Du ja auch noch zu jung um zu wissen, dass Apple eigentlich schon einmal kurz vor dem Ende stand und nur durch einen Kredit von Microsoft seinen weltweiten Siegeszug im 2. Anlauf ermöglichen könnte. Sehr wohl aber habe ich damals aber auf ein Comeback von Infineon oder den von Adidas gesetzt: Letztere habe ich vor etwa 4 Jahren nahe ihres Tiefpunkts bei 58 Euro gekauft und nur 2,5 Jahre später bei 180 Euro wieder verkauft. Meine Tesla-Aktien halte ich seit ihrem Börsengang von vor 8 Jahren und ich habe schon damals hier im Ariva-Thread geschrieben, dass eines Tages entweder Apple oder Google hier einsteigen und den Laden übernehmen werden. Ich habe Zeit und Geduld ... und ich glaube eben an Turnaround-Stories todgeglaubter Unternehmen, weil die Geschichte voll davon ist. Das sind keine seltenen Ereignisse a la "Schwarzer Schwan". Deine Wahrnehmung trügt Dich hier offenbar gewaltig. Möglicherweise ist das aber auch Deinem Alter und Deiner noch fehlenden (und auch leidvollen) Erfahrungen geschuldet. Auch ich hatte in über 30 Jahren so den einen oder anderen Rohrkrepierer im Depot, aber ich denke nicht, dass mein jüngstes Investment (Aktien und Calls auf die Deutsche Bank) eine Fehlinvestition ist.

Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert telev1
telev1:

db

4
25.08.18 15:10
so hat eben jeder seine meinung. ich kann mir aber kaum vorstellen das die db ab montag der outperformer im dax wird, aber kann ja sein.

ich bin mit 6% plus raus und warte auf einen günstigen einstig, wenn der nicht kommt bin ich aber auch nicht traurig. so überzeugt von der db bin ich nicht, da erinnere ich nur an üppige boni, rechtsstreitigkeiten, milliarden überweisung und und....
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert solodrakbangräfesolo
solodrakbang.:

Mit 6 %

 
25.08.18 18:06
Hast du glaub alles richtig gemacht. Mein Opa hätte die dB wohl als groschengrab bezeichnet. Mehr als Erholungs spitzen ist nicht drinn.
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert GrafWatzmann1969
GrafWatzman.:

Seltsam, ...

2
25.08.18 18:20
... wenn man hier so die Diskussion verfolgt. An die, die die DeuBa so negativ betrachten: Was die letzten 10 und mehr Jahre war, das erfordert keine beondere Schläue, das läßt sich zur Genüge nachlesen: 1000fach wiedergekäut. Artikel oder Berichte mit wirklich fundierter Sachkenntnis findet man in der Flut der "Analysen" und Meinungen kaum.
Grundsätzlich sollte man sich klar sein: 1. Börse mißt man am Erfolg, egal von welcher Gesellschaft/welchem Konzern die Rede ist. Nur, es mögen noch so fähige Manager an der Spitze sitzen, wenn eine (die US-) Administration einen reihenweise mit existenzgefährdenden Verfahren überzieht,  dann nützen einem die klügsten Zukunftspläne nichts, dann geht es darum, da erst mal durchzukommen. Jeder mag doch erst mal sich vor Augen führen: Man hätte Rechtsstreite führen können, was wie auch immer zu einem rechtlichen Ergebnis geführt, aber auch die Bank jahrelang in solchen Verfahren gefangen hätte. Und wohlgemerkt: Haben die, die da so die Bank in den Schatten stellen wollen, vergessen, worum es im Herbst bis Dezember 2016 dort ging?
Wie wäen denn wohl die, die das Management hier so herabstufen, in diesen Verhandlungen aufgetreten?

2. Nach diesen Jahren, beginnend ja mit der weltweiten Finanzkrise, diese ja übrigens von den USA ausgehend (!), läßt sich ja nicht einfach nur ein Schalter umlegen. Es braucht Planung, Zeit und richtungsweisende Entscheidungen. Und da bin ich sicher: Wer INVESTIEREN (!) und nicht nur zocken will, der wird hier noch Freude haben. Nur sollte man mindestens erst einmal bis etwa April 2019 sich den Zeitrahmen geben, besser Jahre. Da interessieren auch  Schwankungen von 10 oder 15 % nicht sonderlich, höchstens als preiswerte Nachkaufgelegenheit oder vielleicht auch Gelegenheit mal kleinere Gewinne mitzunehmen. Im wesentlichen und im Sinne von Anlage gedacht, bin ich mir sicher: Das MM der DeuBa wird diese Anlage DeuBa noch/wieder in die Erfolgsspur führen. Sind doch keine Deppen.  
     
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert solodrakbangräfesolo
solodrakbang.:

Doch sind sie ....

3
25.08.18 18:49
Selbstbedienungsladen . Aber macht was ihr wollt bin eh nur ein bot  
Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert Maxxim54
Maxxim54:

...

 
25.08.18 19:47
...könnte man darauf mit zweierlei Antworten geben...

1.....doch sind sie...

2. ...sind keine Deppen, deswegen werden alle Probleme auf die Aktionäre abgeladen, während man sich weiterhin vom BoniKuchen bedient...die übriggebliebenen Probleme werden einfach dann ignoriert oder neu ettiketiert. So existieren die auch nicht mehr...

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