Ansonsten soll es maximal 5% der Aktien betreffen....irgendwo gelesen...nur kurzfristig von Belang...
Und der betroffene Index ist nicht gerade der Wichtigste...
|
... Versuche, die Deutsche Bank und ihre aktuellen Restrukturierungsbemühungen zu diskreditieren, haben heute mit der Analyse des "Experten" Eoin Mullany von der Berenberg-Bank einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Aktie sei "unattraktiv" und sollte bei etwaigen Kurssteigerungen verkauft werden. Als "letzte Option" bringt Herr Mullany eine Fusion mit der Commerzbank ins Spiel. Ich bin mir nicht sicher, ob Herr Mullany auch nur ansatzweise begreift, welches Risiko eine solche Fusion im Augenblick für beide Institute darstellen würde, die sich gerade selbst neu erfinden und durch die geplante Zinsanhebung im kommenden Jahr endlich auch Licht am Ende des Tunnels sehen!? In dieser Phase eine weitere Baustelle wie diese zu eröffnen macht schlichtweg gar keinen Sinn und würde in einer Phase schwächen, in der die Frankfurter Banken die Chance erhalten, (jeweils) mehr Geschäft aus dem bevorstehenden Brexit auf sich selbst zu übertragen. Viele Kunden der Londoner Großbankenbüros haben den (über)fälligen Sprung auf's europäische Festland noch immer nicht vollzogen und beide deutschen Großbanken wären (und sind) gut beraten, ihre Kräfte in den kommenden Monaten auf die Neukundengewinnung in diesen lukrativen Geschäftsbereichen zu konzentrieren, statt ihre Energien in die Integration einer anderen Großbank zu investieren. Das sind ebendiese Bereiche, die Sewing für das zukünftige Wachstum der Bank bereits benannt hat und diese Veränderungen finden nicht gleichverteilt in den nächsten Jahren, sondern schwerpunktmäßig bereits in den kommenden Monaten statt. Offenbar lassen alle "Experten" diese Option in ihren Erwartungen für das Ertragswachstum der Deutschen Bank links liegen, ebenso wie das sich forcierende Geschäft mit fernöstlichen Kunden und Partnern oder die logischen Schlussfolgerungen aus dem 2. Quartal!
Nun ja, der Kurs gibt zwar um über 2% nach, aber Abgabedruck sieht doch ein wenig anders aus (aktuell wurden gerade einmal 4,8 Mio. Aktien gehandelt). Das sieht aktuell nicht so gut aus für diejenigen, die Aktien zu noch günstigeren Konditionen einsammeln wollen. Der Kurs ist ausgelutscht, auch wenn Herr Mullany und seine Analystenkollegen aus den anderen "Expertenhäusern" noch so düstere Szenarien an die Wand malen. Hier geht es auch um ca. 90.000 Arbeitsplätze rund um den Globus und Menschen, die endlich einmal wieder in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen wollen, ohne ihren Nachbarn 4x im Monat erklären zu müssen, dass ihr Arbeitsplatz in Gefahr ist, weil die Deutsche Bank schon wieder als "Pleitekandidat" in den Medien gehandelt wird. Man kann nur hoffen, dass Herr Sewing seinen Leuten näher steht als den Analysten, die die Deutschen Bank offenbar lieber heute als morgen untergehen sehen wollen.
Ein kleiner Teil der heutigen Käufe geht auf meine Kappe, zumindest habe ich zwischen 9,73 und 9,81 ein nettes Sümmchen zum Durchschnittspreis von 9,79 investiert und nicht auf Herrn Mullanys Expertiese gehört. Ich vertraue lieber auf Herrn Sewing und seiner Expertise, das Projekt "Umstrukturierung der Deutschen Bank" in Rekordzeit zum Erfolg zu führen.
... ist doch, erst dann zu investieren, wenn der Kurs am Boden liegt. Ich bin hier erst irgendwann im April aktiv geworden und habe bei Kursen von 12,00 , 11,00 oder auf 10,00 davor gewarnt, zu früh (wieder) einzusteigen, einfach weil die Zahlen das (noch) nicht hergegeben haben. Es fehlten auch die notwendigen Veränderungen in der Führungsspitze der Bank. Das alles hat sich (in meinen Augen) inzwischen grundlegend geändert und vielleicht sehe ich die Dinge deshalb nicht ganz so schwarz, weil ich eben erst einmal (sehr) lange Zeit an der Außenlinie stand und einfach zuschaute, wie ein Pilot nach dem anderen den Sturzflug forcierte, aber irgendwann ist es eben auch einmal gut und die wenigsten Sturzflüge enden damit, dass der Flieger auf den Boden kracht, zerschellt und endgültig vom Radar verschwindet.
Die Bank hat bereits eine harte Konsilidierungs- und Restrukturierungsphase hinter sich. Sewing hat sich auf einen Pilotensitz gesetzt, der von vielen seiner Vorgänger zwar ordentlich eingesaut wurde, von Cryan aber "sauber" hinterlassen wurde. Sein Beitrag zur Konsolidierung der Deutschen Bank war womöglich größer, als der eine oder andere es wahrhaben möchte. Er ist aber ein "Ausputzer" und kein "Macher".
Ob Du oder ich am Ende richtig liegen, wird die Deutsche Bank in den kommenden Quartalen beweisen müssen. Ich habe mit Yahoo! und Adidas in der jüngeren Vergangenheit 2x richtig gelegen und bin auch diesmal davon überzeugt, dass die Analysten vollkommen falsch liegen. Einfach nur eine Abwärtslinie nach unten zeichnen und dann irgendwelche Stories dazu erfinden reicht eben einfach nicht aus, um ein Unternehmen und seinen zukünfitgen Geschäftserfolg zu bewerten. Solche Analysen kannst Du auch Watson von IBM überlassen. Ich vertraue da lieber auf mein Bauchgefühl, meinen Eindruck von der Seriosität der handelnden Personen und auf die neuesten und zukungstorientierten (harten) Fakten und weniger auf das, was gestern war und auch was Analysten oder "Experten" so von sich geben. Der einzig verbliebene Dorn in meinem Auge ist der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Achleitner. Es ist wirklich sehr schade, dass er seinen Stuhl nicht räumt und somit auch dem letztel Zweifel bezüglich eines erfolgreichen Neustarts der Deutschen Bank dadurch noch etwas Nahrung gibt.
... treten, aber wenn Du bei 5,00 pro Aktie einsteigen willst, dann solltest Du vielleicht in 80 Jahren noch einmal vorbeischauen und bis dahin dort Urlaub machen, wo Du bereits die letzten 8 Jahre verbracht hast.
Habe ich irgendetwas verpasst, oder ist heute der "Wünsch-Dir-Was"-Tag?
... Q3-Vorhersage ebenso gut ist wie die Deiner Q2-Vorhersage, dann muss niemand befürchten, dass Deine Zahlen zutreffen werden ...
Ich bin mir auch nicht sicher, ob Du möglicherweise die Quartale verwechselst, denn Q3 war für die Deutsche Bank stets ein relativ gutes Quartal und ich schätze, dass es in diesem Geschäftsjahr das beste Quartal sein wird mit Erträgen zwischen 6,65 und 6,8 Mrd. Euro und Kosten zwischen 5,65 und 5,8 Mrd. Euro. Damit dürfte der Vorsteuergewinn bei 850 Mio. bis 1,15 Mrd. Euro liegen und nicht bei 100 Mio. nach Steuern.
Ich bin schon sehr gespannt, wie die "Experten" das kommentieren werden ...
... 8 Jahren vollkommen richtig gelegen hast und auch ich bin hier im April und Mai des Bashings beschuldigt worden. Im Parallelthread wurde ich deswegen sogar ausgeschlossen, aber eine (weitere) Kurshalbierung wird es nicht geben und bei einem KBV von 0,3 ist das Ende erreicht. Wo kämen wir hin, wenn mein russischer Nachbar hier in Zypern die Deutsche Bank mit 1/4 seines Gesamtvermögens mehrheitlich übernehmen könnte? Man sollte die Kirche schön im Dorf lassen, sich einmal ordentlich kalt abduschen, einen Kaffee trinken und dann einfach (nüchtern) seine Hausaufgaben machen, um zu erkennen, dass genau jetzt der richtige Einstiegspunkt gekommen ist. Wer es nicht glaubt, der kann dann nach den Q3-Zahlen einsteigen. Er verpasst dann möglicherweise 20% bis 30% Kurspotenzial und wird auch eine Weile warten müssen, bis sich weitere 20%-30% einstellen, aber besser spät als nie ... ;-)
|
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 55 | 43.742 | Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert | BiJi | Highländer49 | 18.03.26 16:12 | |
| 8 | Deutsche Bank seit 6 Monaten ohne Performance | Terminator100 | mexel | 23.05.24 15:58 | ||
| 100 | 17.836 | wer traut sich heute Deutsche Bank zu kaufen? | Jabl | ExcessCash | 12.03.24 13:00 | |
| 68 | Zunächst... | RobertController | Lionell | 02.01.24 14:19 | ||
| Banken | Karlchen_V | 18.12.23 16:26 |