Fitschen: "Aktienkurs nicht da, wo wir ihn sehen wollen"
BERLIN--Die Deutsche Bank ist weiter auf Reformkurs. "Der Aktienkurs ist nicht da, wo wir ihn sehen wollen. Und wir tun alles, dass er dahin kommt, wo wir glauben, dass er sich langfristig positionieren sollte", sagte der Co-Vorstandsvorsitzende Jürgen Fitschen am Mittwoch dem Nachrichtensender N24 in Berlin. "Es ist richtig, wir werden nicht so wahrgenommen, dass der Aktienkurs sich anders entwickelt hat", räumte Fitschen ein. Nun sei es "unsere Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass die Entwicklung der Bank so ist, dass auch die Wahrnehmung der Investoren sich ändert".
Fitschen verwies auf die Ankündigung der Deutschen Bank vor wenigen Tagen, "dass wir ein neues Kapitel aufschlagen werden, wo wir alle diese Elemente mit einbauen werden". Er sei zuversichtlich, dass sich der Kurs dahin entwickele, "wo auch die Investoren ihn sehen wollen."
Auf die Frage nach einer möglichen Auslagerung des Privatkundengeschäfts sagte Fitschen, die Bank habe "immer wieder sehr deutlich betont, dass wir dieses Modell einer globalen Universalbank für uns als das richtige erachten". Die Rückmeldung der Kunden sei da "absolut gleichlautend". Gleichzeitig erklärte Fitschen: "Wir müssen diesen Anspruch auch dahingehend überprüfen, dass das neue Regelwerk es uns gestattet, ihn so erfolgreich umzusetzen, dass auch die Investoren mit diesem Anspruch zufrieden sind."
Fitschen äußerte sich zum Auftakt des Wirtschaftsgipfels der Tageszeitung Die Welt in Berlin.
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