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Formell bist Du natürlich nicht kriminell, nur weil du Aktien von der DB besitzt. Indirekt ist man natürlich (wenn auch nur ein ganz kleiner) Bestandteil des System. Eine Art "Fair Trade" Bank währe mit nachweislich gesetzestreuen Praktiken, begleitet von strengen Kontrollen, Transparenz und hoher Etik hier sicherlich ein besseres Zuhause.
Komisch, wie sich die Dinge ähneln. Mit Gefängnis muß wohl keiner rechnen, es scheint hier eine Art von "Immunität" vorhanden zu sein. Es wird dafür nur jedes mal das Geld der Aktionäre verpulvert.
www.welt.de/wirtschaft/article113578720/...kurs-ein.html
Du warst doch derjenige, der den Leuten in diesem Forum die Aktien von K+S empfohlen hatte und meinte, die Aktie würde schneller die 40 erklimmen als die der Deutschen Bank. Deine Wette hast Du verloren.
Jetzt bist Du Aktionär der Deutschen Bank? Erst bashen und jetzt pushen? Was soll das Ganze? Was sich so alles in Foren rumtreibt....
Wie ich bereits schrieb und auch von der DB bestätigt, hat die DB selbst ihre eingenen Kunden mit ihren Anlagen ins offene Messer (Verluste) laufen lassen. Jetzt wurde das Aktionärsvermögen auch noch in einem nie gekannten Maß an Investmentbankster "vertraglich" zugeteilt und sicherlich kann sich an das Zustandekommen eines entsprechenden Vertrages niemand erinnern, geschweige denn noch verantwortlich sein.
Es schreit und stinkt doch alles nur noch zum Himmel. Trotz all der gepuschten Kursempfehlungen geht es abwärts und dieser Trend wird sich sicherlich zu Recht fortsetzen, da der untere Teil des Eisbergs mehr und mehr zu Tage tritt.
www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/...-bonus/7777928.html
Das Ganze fand im damaligen Verantwortungsbereich von Anshu Jain statt. Dieser muß über den Vertrag und dessen Hintergründe (Libormanipulation) informiert gewesen sein. Hat aber seinerzeit nicht reagiert und offensichtlich eine ganze Zeit lustig weitergemacht. Warum soll das eine alte Kamelle sein? Bei allen anderen Banken (z.B. Barclays etc.) haben zumindest Vernatwortliche die Bank verlassen müssen. Ich denke, dies steht hier unmittelbar bevor und ist höchst aktuell.
Wenn man nun nachweisen wird, daß das Topmanagement in den Manipulationen mit involviert war und es über Jahre aus "Profitgründen" gedultet hat, dann wird die Schadenshöhe und somit der zu zahlende Betrag erheblich höher ausfallen.
Weil dann die Libormanipulationen als Bestandteil der Geschäftspolitik betrachtet (organisierte Kriminalität) werden. Hier können dann Leute in den Knast wandern, die DB hat dann einen erheblich höheren Strafbetrag zu zahlen und zusätzlich wird sie von etlichen Geschädigten in Regress genommen. Dies ist aber nur das Finanzielle.
Die viel größere Gefahr für die DB ist der Verfall von Ethik und Moral. Der Verfall hat nicht nur hier eine Eigendynamik aufgenommen, welche wahrscheinlich nur mit allergrößten Anstrenungen (hoffe das Fitschen es ernst meint) zu korrigieren ist.
Ein Gegensteuern wird man natürlich versuchen, nur die außergesetzlichen Möglichkeiten wie "Einflußnahmen" auf den Ministerpräsidenten, der Justiz oder Medizinern sind wohl kaum noch umsetzbar. Es wird wohl sehr sehr teuer.
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