Bei Deinen Beiträgen könnte man meinen, dass Du Daytrader bist, da Du viel zu sehr auf die täglichen Bewegungen zu starren scheinst. Bei dem seidenen Nervenkostüm kann dies allerdings nicht sein, dies spricht viel mehr dafür, dass Du entweder noch nicht so lange an der Börse bist oder zu viel in zu wenige Titel investiert hast.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten an der Börse zu agieren: Daytrader, Trendtrader, Spekulant, Investor, Stockpicker, Antizykliker
und alle auf verschiedene Arten: Spekulativ, ausgewogen, konservativ, usw.
und für alle braucht man unterschiedlich starke Nerven und innerliche Überzeugung.
Doch bevor man irgendwo in irgendwas investiert, sollte man sich eine Strategie zurecht legen, am besten auch niederschreiben, warum gerade in dieses Unternehemen und nicht das andere und man sollte auch zumindest ein mögliches Gegenszenarion druch spielen, falls es nicht so kommt, wie man es erwartet. Und bei diesem Gegenszenario sollte man halt ganz am Anfang überlegen, wie man sich dann verhält und wann man eben auch aussteigt. Sonst kommt es zu unnötigen Emotionen und Emotionen sind immer ein schlechter Ratgeber. Es fällt interessanter Weise den meisten Anlegern emotional schwerer, mit 10% Verlust zu verkaufen, auch wenn weitere Verluste drohen, als mit 10% Gewinn, wenn eigentlich noch mit exorbitanten Gewinnen gerechnet werden könnte.
Den Sinn für die Realität zu entwickeln und sich eine gewisse Objektivität und Distanz zu wahren, wird auch häufig unterschätzt.
Meine Rechtschreibfehler sind übrigens gratis!