zuviele Leichen werden immer wieder aufgebrüht. 5,5 Mrd. Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr sind schließlich hervorragend. Doch seit Mai wird kontinuierlich von allen Seiten auf die DB eingedroschen.
Klagewelle wird immer weiter mit teilweise abstrusen Forderungen wegen des hohen Gewinns fort gesetzt, da hier was zu holen ist. Teilweise natürlich auch zurecht.
Staatsschuldenkrisen bleasten vor allen Banken, was wiederum zum Branchenprimus führt. Hier kann es natürlich mit der Postbank wirklich zu einigen Problemen führen.
Stimmt der Kurs nicht, wird auf den Trainer eingedroschen. Nur was soll der Ackermann denn bitte machen, außer sein Institut vernünftig und strategisch zu leiten.
Die Politik scheint sich überall auf der Welt, nein, zumindest in den westlichen Industriestaaten gegenseitig zu blockieren.
Die Ackermannnachfolge mit einer Doppelspitze finde ich viel problematischer als den starken und souveränen Mann an der Spitze. Bestes Beispiel, der Joe spricht sich am Dienstag gegen Eurobonds aus und einen Tag später spricht sich der eine Nachfolger Jürgen Fitschen für die Einführung der Eurobonds aus. Sozusagen ein Vorgeschmack auf die künftige Doppelspitze!
usw. usf.....
Bis Mitte Oktober sehe ich wirklich keinen Grund, warum der Kurs merklich steigen sollte. Erst dann kann mit wirklich überzeugenden Zahlen zum dritten Quartal gegengesteuert werden. Doch mal ganz ehrlich, ich persönlich erwarte höchstens ein Zahlenwerk, was besser ist, als das, was der Markt erwartet. Und dies wird wohl nicht ausreichen, um das Ruder rumzureißen und eine Trendwende herbeizuführen. Dies könnten höchsten Zahlen mit dem Kurs auf die ursprünglich anvesierten 10 Mrd. bewirken. Dies würde vor dem starken vierten Quartal ein Ergebnis vor Steuern von zumindest 1,8 Mrd. bei diesem schwierigen Quartal bedeuten. Der Markt rechnet meiner Ansicht nach mit einem Ergebnis mit negativen Vorzeichen, die optimistischsten Annahmen werden wohl bei 1,0 Mrd. Vorsteuergewinn beinhalten. Jetzt ist nur die Frage, ab welchem Betrag werden die Zahlen schlechter als erwartet sein.
Aber bis zum 25. Oktober wird der Kurs vermutlich von Spekulationen weiter aufgefressen werden.
Falls wiedererwartens die 10 Mrd. Vorsteuergewinn erreicht werden, sind wir momentan auf ein künftiges KGV Verhältnis von unter 4, doch wer rechnet noch wirklich mit dem Erreichen dieses Ziels? Aber ganz so schlimm, wie es der Markt gerade in den Kurs einspeist, erwarte ich es aber auch nicht. Vermutlich bewegen wir uns nach der Publikation der Quartalszahlen im alten Abwärtskanal, so dass wir dann wohl im Bereich 28-38€ landen werden, ganz schön traurig. Bis dahin rechne ich mit noch absurderen tieferen Kursen, eventuell testen wir sogar mal die 20 an.
(Verkleinert auf 70%)


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