Deutsche Bank in Devisenskandal verwickelt?


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Deutsche Bank in Devisenskandal verwickelt?

 
07.03.02 14:46
Der Devisenskandal bei der Allied Irish Bank droht jetzt auch andere Kreditinstitute zu erfassen. Im Zusammenhang mit den krummen Devisengeschäften taucht auch der Name der Deutschen Bank auf.

München - Das Kreditinstitut werde als eine jener Banken genannt, mit denen der Devisenhändler John Rusnak Geschäfte in großem Stil gemacht hat, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Die Deutsche Bank lehnte eine Stellungnahme zu den Gerüchten ab: "Es tut uns leid, aber wir kommentieren das Thema AIB nicht, weil wir damit das Kundengeheimnis verletzen würden", zitiert die Zeitung einen Sprecher der Bank.
Rusnak hatte verlustreiche Devisenspekulationen durch einige große Devisen-Optionsgeschäfte kaschieren wollen und dadurch bei der AIB-Tochter Allfirst, Baltimore, rund 750 Millionen Dollar Verluste eingefahren.

Als die krummen Geschäfte aufzufliegen drohten, war der Händler nicht mehr an seinem Arbeitsplatz erschienen. Die Bank hatte die US-Bundespolizei FBI um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Allied hatte nach eigenen Angaben die interne Untersuchung bereits mehrere Wochen zuvor begonnen.
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