Der verrückte Schönbohm gerade in ARD!! o.T.


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Der verrückte Schönbohm gerade in ARD!! o.T.

 
27.03.02 23:43
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Hier noch die kleine Biographie dieser wichtigen

 
27.03.02 23:54
Person:

Geburtstag: 2. September 1937 in Neu-Golm

Jörg Schönbohm, ev., wurde am 2. Sept. 1937 in Neu-Golm (Mark Brandenburg) geboren. Nach dem Krieg wuchs er in der späteren Bundesrepublik auf.

Sch. wollte eigentlich Lehrer für Geschichte und Philosophie werden, wählte dann aber, ohne damit auf Begeisterung in der Familie zu stoßen, die militärische Laufbahn. Im April 1957, nach dem Abitur in Kassel, trat er zur Offiziersausbildung in der Artillerietruppe in Niederlahnstein in die Bundeswehr ein. Zwei Jahre später wurde er zum Leutnant befördert. Es folgten verschiedene Offizierstätigkeiten, zuletzt als Feuerleitoffizier im Artillerieregiment 1 in Hannover, bevor er von 1968 bis 1970 die Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg absolvierte. 1970 wurde Sch. mit der Leitung der Generalstabsabteilung Personal und Innere Führung (G 1) bei der 11.

Panzergrenadier-Division im niedersächsischen Oldenburg beauftragt. Nach drei Jahren wechselte er als Generalstabsoffizier ins NATO-Hauptquartier Allied Forces Central Europe (AFCENT) in Brunssum/Niederlande. 1976 kehrte er von dort zurück und übernahm das Kommando des Panzerartillerie-Bataillons 85 in Lüneburg.

Seine rasante Bundeswehrkarriere setzte sich 1978 mit seiner Berufung zum Referenten in der Personalabteilung im von Hans Apel (SPD) geführten Bundesministerium für Verteidigung fort. 1979 schon rückte er dort zum Referatsleiter im Führungsstab der Streitkräfte auf. Als nach dem Bonner Wechsel im Okt. 1982 Manfred Wörner (CDU) das Verteidigungsressort übernommen hatte, avancierte Sch. zum Adjutanten des Ministers, als der er auch in die Affäre um Generalleutnant Günter Kießling verwickelt wurde, den man Ende 1983 - unter falschen Anschuldigungen - vorzeitig in den Ruhestand versetzte. In welchem Maße Sch. in die Geschehnisse involviert war, blieb umstritten, obwohl in zwei öffentlichen Sitzungen des Untersuchungsausschusses keine der vermuteten Vorwürfe bestätigt werden konnte. Im Sept. 1983 hatte er das Ministerium verlassen und das Kommando der Panzerbrigade 21 in Augustdorf/Senne übernommen.

Zum Brigadegeneral befördert, kehrte Sch. 1985 als stellv. Leiter des Planungsstabes des Verteidigungsministeriums nach Bonn zurück. Im Mai 1988 übergab Wörner, als designierter neuer NATO-Generalsekretär, die Führung des Verteidigungsministeriums an Rupert Scholz (CDU). Mit dem Ministerwechsel ging für Sch. ein kurzes Intermezzo bei der Truppe als Kommandeur der 3. Panzerdivision in Buxtehude einher, bevor er 1989 von Scholz, der sein Amt bereits im April desselben Jahres an Gerhard Stoltenberg (CDU) verlor, ins Ministerium zurückgeholt und zum Chef des Planungsstabes ernannt wurde. Zum Generalleutnant befördert, war er im Rang den Inspekteuren der Teilstreitkräfte dort gleichgestellt. Ein Jahr später nur, mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten am 3. Okt. 1990, stellte sich Sch. die bis dahin schwierigste Aufgabe. Zum Befehlshaber des Bundeswehrkommandos Ost in Strausberg ernannt, wurde er mit der Auflösung der 90.000 Mann umfassenden Nationalen Volksarmee (NVA) der früheren DDR, der Eingliederung von rund 3.000 ehemaligen NVA-Offizieren in die Bundeswehr sowie der (teilweisen) Verschrottung des NVA-Kriegsgeräts betraut. Diese von ihm als bis dahin "größte Herausforderung" empfundene Aufgabe ging - als Folge des "2+4-Vertrages" zwischen beiden deutschen Staaten, den Westalliierten und der Sowjetunion - mit der Reduzierung der Bundeswehr auf eine Gesamtstärke von 370.000 Soldaten einher und war auch mit der Zuständigkeit für den Abzug der 340.000 Sowjetsoldaten aus dem Gebiet der ehemaligen DDR verbunden. Bereits vierzehn Tage nach seinem Amtsantritt als Chef des Territorialkommandos Ost erging aus Bonn die Weisung, daß die 519 Truppenteile der NVA nicht erst nach einer längeren Übergangszeit, sondern schon bis zum 31. März 1991 aufzulösen seien, was Sch. vor erhebliche zusätzliche Schwierigkeiten stellte. Nicht selten hatte er sich gegen hohe Beamte und Offiziere im eigenen Ministerium durchzusetzen, bevor er - hoch belobigt - am 1. Juli 1991 offiziell als Bundeswehrkommandeur Ost verabschiedet und die Verantwortung dort an die Inspekteure der Teilstreitkräfte übergeben wurde. Seine Erfahrungen bei der "Abwicklung" der NVA schrieb er in dem Buch "Zwei Armeen und ein Vaterland. Das Ende der Nationalen Volksarmee" nieder. Die die Entwicklungen und Ereignisse akribisch wiedergebenden Aufzeichnungen ließen in den Augen mancher Kritiker allerdings Hinweise u. a. auf die zukünftige Rolle der Bundeswehr vermissen, die sich mit dem Wegfall der militärpolitischen Bipolarität in Europa und in der Welt erheblich verändert habe. Zufällig hatte ausgerechnet Günter Kießling, wie Sch. zur Bundeswehr-Gründergeneration zählend und wie er zum Artilleriegeneral aufgestiegen, sich bereits Mitte der 80er Jahre mit der Frage gesamtdeutscher Streitkräfte im Falle der Wiedervereinigung befaßt, war jedoch dabei von der Prämisse einer künftigen Neutralität ausgegangen.

Vor dem Hintergrund seiner anerkannten Verdienste schien nach Ansicht von Beobachtern Sch.s Weg zum Generalinspekteur der Bundeswehr schon vorgezeichnet, doch bevorzugte Bundeskanzler Kohl Klaus Naumann, der am 1. Okt. 1991 ernannt wurde, während am selben Tag Sch. zum Inspekteur des Heeres aufstieg. Er sei, wurde in mehreren Kommentaren gemutmaßt, in "Sippenhaft" genommen worden, weil sein Bruder Wulf Schönbohm als Planungschef der CDU-Zentrale zur - so die Süddeutsche Zeitung - "putschfreudigen Umgebung Heiner Geißlers" gehört habe (SZ, 19.1.1996). Nach nur fünf Monaten jedoch verließ Sch. das Amt des Heeresinspekteurs wieder und wurde von Stoltenberg zum beamteten Staatssekretär im Verteidigungsministerium berufen. Seine Ernennung zum Nachfolger des ausscheidenden Staatssekretärs Ludwig-Holger Pfahls rief Widerspruch beim Koalitionspartner FDP hervor, wo man das Prinzip der zivilen Führung der Bundeswehr bedroht sah, weil erstmals gegen den Primat der Politik verstoßen worden war. Einen Monat nach seinem Amtsantritt, am 31. März 1992, trat Stoltenberg zurück. Neuer Verteidigungsminister wurde Volker Rühe (CDU).

Verantwortlich für Militärpolitik und Rüstungsbeschaffung, arbeitete Sch. sich in den folgenden vier Jahren zu einem der wichtigsten Vertrauten Rühes hoch. Er geriet aber auch in die Schußlinie, als 1994 der Bundesrechnungshof schwere Kritik an der Kostenexplosion und Verzögerung des Projekts des (später in "Eurofighter 2000" umgetauften) "Jäger 90" erhob und vor einer gigantischen Finanzierungslücke warnte. Statt eingeplanter sechs Mrd. Mark legte die Kontrollbehörde Kosten von mindestens neun Mrd. Mark für das bis dahin teuerste Kriegsgerät der Bundeswehr zugrunde. 1995, als das Projekt erneut in Turbulenzen geriet, wurde Sch. mancherorts bereits als möglicher "Sündenbock" gehandelt. Im Nov. 1995 jedoch reiste er als hochrangigster Vertreter des Bonner Verteidigungsministeriums seit dem Massaker auf dem "Platz des himmlischen Friedens" im Juni 1989 nach Peking, wo er mit dem chinesischen Verteidigungsminister Chi Haotian zusammentraf. Kurz danach stattete Bundeskanzler Kohl u. a. auch der 196. Infanterie-Division der chinesischen Streitkräfte einen Besuch ab. Die militärischen (Handels-)Beziehungen zwischen beiden Staaten gelten seither als normalisiert.

Als nach den Berliner Abgeordnetenhauswahlen im Okt. 1995 am 25. Jan. 1996 wieder eine Große Koalition unter Führung von Eberhard Diepgen (CDU) ihr Amt antrat, fand sich auch Sch. unter den Mitgliedern des neuen CDU/SPD-Senats. Nach Dieter Heckelmanns Amtsverzicht sei Sch., so ein Vertrauter des Regierungschefs, dem rechten CDU-Flügel als "Zuckerstück" präsentiert und zum neuen Berliner Innensenator berufen worden (vgl. taz, 19.1.1996). Daß erstmals ein ehemaliger General Mitglied einer Landesregierung und gleich mit für die Polizei zuständig wurde, empfand die Süddeutsche Zeitung als "bemerkenswert" (SZ, 19.1.1996). Mit rund 30.000 Beamten verfügt Berlin über Deutschlands größten Polizeiapparat. Mit seiner Ernennung zum Senator ging für den Karriereoffizier, der Mitglied der CDU Brandenburg ist, auch ein stiller Traum in Erfüllung: Er kehrte in seine Heimat zurück.

April 1997: Der bayerische Innenminister Beckstein wehrt sich gegen Vorwürfe, die Behörden seines Landes hätten bei der zwangsweisen Abschiebung von bosnischen Flüchtlingen unmenschlich gehandelt. Der Berliner Innensenator Schönbohm erklärt, wer nicht freiwillig zurückkehre - bislang 1.200 von insgesamt 29.000 von Berlin Aufgenommenen, werde abgeschoben. In einem gemeinsamen Appell hatten Politiker wie Christian Schwarz-Schilling, Vorsitzender des Unterausschusses für Menschenrechte des Deutschen Bundestages, eine Beendigung der "derzeitigen Auswüchse" gefordert. Auch das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR übte Kritik am Vorgehen der Behörden. Rudi Geil, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren, lehnt eine Sondersitzung zu diesem Thema als unnötig ab.

1992 veröffentlichte Sch. "Zwei Armeen und ein Vaterland. Das Ende der Nationalen Volksarmee".

Er ist verheiratet und hat eine Tochter und zwei Söhne. Er mag klassische Musik und schätzt besonders die Werke Ernst Jüngers. In Klein-Machnow am Rande Berlins hat Sch. Anfang 1995 ein Haus erworben.
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vega2000:

Gleich flennt er....

 
28.03.02 00:02
Herr Friedmann sie machen dem Mann Angst hehehehehe
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Happy End:

DEUTSCHES STRASSENBILD

 
28.03.02 00:09
Ich sage nur DEUTSCHES STRASSENBILD!

*ggg*
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vega2000:

Ich sach nur Trommeln für Deutschland o.T.

 
28.03.02 00:13
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verdi:

schnorrer,jetzt was aus Deiner Heimat: Alzheimer

 
28.03.02 00:14
in Schwäbisch Gmünd!!

Na ja,dann geh ich halt ins Bett!

Bonne nuit!!
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Happy End:

Ich sach nur

 
28.03.02 00:15
Kopftücher nur für deutsche Nonnen!
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