Die Frage lautet: Bist du Trader oder Investor?
Im Prinzip ist eine mehrtägige oder sogar zwei- bis dreiwöchige Aufwärtswelle (B) ab jetzt möglich. Sie könnte 500 Punkte Plus im SP-500 bringen. Wenn sich der Credit-Crunch, um den es ja hauptsächlich geht (das Virus war nur der Auslöser) bis dahin aber nicht gelegt hat - bislang hatten die vielen Fed-Aktionen auffallend wenig Wirkung -, könnte danach Welle (C-Welle) folgen, die bis 1500 oder noch tiefer runtergeht. Erst dann (Zeit: etwa im Herbst) wäre ein längerfristiger Einstieg für Investoren empfehlenswert.
Um im Herbst ein "besser als erwartet" liefern zu können, werden viele Firmen in den nächsten Wochen ihre Gewinnerwartung drastisch reduzieren. Bei jeder Warnung eines Index-Schwergewichts fällt der SP-500 dann um 2 %. Und Schwergewichte gibt es in USA ja genug. 15 solche Warnungen, und schon sind -30 % drin.
Eine alternative Entwicklung wäre die V- oder U-Erholung, die vor allem Wall Street sieht (GS mit 3200 am Jahresende). Hätte Wall Street recht, ginge es JETZT schon darum, das Tief auszuloten und sich längerfristig long zu positionieren. Ich glaube aber, dass GS die Muppets und Kleinanleger nur verhohnepiepelt.
Womit fast niemand rechnet (Achtung, deshalb recht hohe Eintrittswahrscheinlichkeit): Der Truthahn-Chart läuft im freien Fall weiter (Trends setzen sich ja auch dem WESEN nach fort) und fängt sich erst bei 1500. Ab da geht es dann seitwärts bis ganz langsam aufwärts (wie in Japan nach 1990).
Anmerkung dazu: Als die Börsen 2008 um 56 % einbrachen, waren sie auch nicht schon Ende 2009 wieder am alten ATH, es dauerte mehrere Jahre. Genau eine solche V-Erholung verheißt Wall Street jetzt aber. Das deckt sich nicht mit der Empirie. Rezessionen - und wir haben jetzt ganz sicher eine weltweite - dauern ihre Zeit, und auch danach wird es meist nur eher schleppend wieder besser.
Im Prinzip ist eine mehrtägige oder sogar zwei- bis dreiwöchige Aufwärtswelle (B) ab jetzt möglich. Sie könnte 500 Punkte Plus im SP-500 bringen. Wenn sich der Credit-Crunch, um den es ja hauptsächlich geht (das Virus war nur der Auslöser) bis dahin aber nicht gelegt hat - bislang hatten die vielen Fed-Aktionen auffallend wenig Wirkung -, könnte danach Welle (C-Welle) folgen, die bis 1500 oder noch tiefer runtergeht. Erst dann (Zeit: etwa im Herbst) wäre ein längerfristiger Einstieg für Investoren empfehlenswert.
Um im Herbst ein "besser als erwartet" liefern zu können, werden viele Firmen in den nächsten Wochen ihre Gewinnerwartung drastisch reduzieren. Bei jeder Warnung eines Index-Schwergewichts fällt der SP-500 dann um 2 %. Und Schwergewichte gibt es in USA ja genug. 15 solche Warnungen, und schon sind -30 % drin.
Eine alternative Entwicklung wäre die V- oder U-Erholung, die vor allem Wall Street sieht (GS mit 3200 am Jahresende). Hätte Wall Street recht, ginge es JETZT schon darum, das Tief auszuloten und sich längerfristig long zu positionieren. Ich glaube aber, dass GS die Muppets und Kleinanleger nur verhohnepiepelt.
Womit fast niemand rechnet (Achtung, deshalb recht hohe Eintrittswahrscheinlichkeit): Der Truthahn-Chart läuft im freien Fall weiter (Trends setzen sich ja auch dem WESEN nach fort) und fängt sich erst bei 1500. Ab da geht es dann seitwärts bis ganz langsam aufwärts (wie in Japan nach 1990).
Anmerkung dazu: Als die Börsen 2008 um 56 % einbrachen, waren sie auch nicht schon Ende 2009 wieder am alten ATH, es dauerte mehrere Jahre. Genau eine solche V-Erholung verheißt Wall Street jetzt aber. Das deckt sich nicht mit der Empirie. Rezessionen - und wir haben jetzt ganz sicher eine weltweite - dauern ihre Zeit, und auch danach wird es meist nur eher schleppend wieder besser.
Werbung
