Tatsächlich ist - offenbar infolge dieses Gepumpes - Chinas Manuf. PMI im Februar wieder auf 49,9 gestiegen von 48,3 im Januar.
Die Interna sind jedoch fragwürdig. Am meisten macht mich der Anstieg in der Lagerhaltung stutzig (in der Tabelle im letzten Post an 2. Stelle). Die "Inventories" stiegen in einem Monat um fast 30 %. Die Geldschwemme der Zentralbank floss offenbar in Produktion "auf Halde". Dass bei massivem Geldgepumpe auch die (Staats)-Aufträge steigen (new orders von 49,6 auf 50,6), ist in KP-China fast ein Automatismus. Dies zeigt aber nur, das Geld in den Markt gedrückt wurde - und ist kein klares Indiz für organisches Wachstum.
Dass der KONSUM fehlt, sieht man recht deutlich an den Autoverkäufe, die gegenüber dem Vormont um 11 % eingebrochenen sind (3. Stelle der Tabelle). Dass "Ease of doing business" mit 46 auf ein Rekordtief fiel, spricht ebenfalls Bände.
Cashkurs lässt im folgenden Artikel kein gutes Haar an dem forcierten China-Aufschwung:
www.cashkurs.com/wirtschaftsfacts/beitrag/...tung-weiter-ein/
China: Einkaufsmanagerindizes knicken trotz Geldflutung weiter ein
China bedient sich nach wie vor enormer Stimulierungsmaßnahmen, um sich einem noch stärkeren Abschwung der heimischen Wirtschaft entgegenzustemmen. Hinzu gesellt sich die Tatsache, dass die People´s Bank of China (PboC) im Januar so stark auf ihr Liquidität spendendes Kreditgaspedal gedrückt hat, wie nie zuvor. Doch was hilft es?
Allein im Januar pumpte die PboC umgerechnet $685 Milliarden in ihren heimischen Finanz- und Kapitalmarkt. Um diesen Betrag einmal in Relation zu setzen, so sei an dieser Stelle angemerkt, dass damit die jährliche Wirtschaftsleistung Saudi-Arabiens übertroffen wurde...
Die Bank of America teilte hierzu mit, dass die im Januar zu beobachtende Liquiditätsflutung in China größer gewesen sei als zu Zeiten der globalen Finanzkrise im Jahr 2008....
