Abgesehen davon war Wawidus Chart vom 6.10.18 "auf den Punkt" (siehe # 275 im Vergleich zu # 277).
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Danke für die "Blumen"! Auch ich bin Swingtrader, der sich zwar durchaus für Fundamentaldaten interessiert, denen ich jedoch recht kritisch gegenüber stehe, da ich z.B. um verwässerte und unverwässerte Bilanzen von Unternehmen weiß - und um eine ganze Reihe von anderweitigen Tricksereien, z.B. Aktienrückkäufe. Der größte Trickser in den USA ist mE das Bureau of Labor Statistics. Daher verlasse ich mich beim Handeln fast nur auf Charttechnik, die ich schon seit Ende der 1990er betreibe. Die Charttechnik (Indikatoren!) hat mich schon Anfang 2000 deutlich vor einem wahrscheinlichen heftigen Kurseinbruch im NEUEN MARKT gewarnt, so dass ich Anfang März 2000 alle Aktienwerte daraus, die ich seit 1997 gehalten hatte, verkaufte. Erst in 2006 begann ich mich auch für die US Börse zu interessieren und habe ein Abo auf das Chartmaterial von stockcharts.com erworben, das ich bis heute immer wieder verlängert habe. Meine Charts und die Kommentare dazu im BT sind zugegeben des öfteren bewusst kryptisch gehalten, da ich auf die Erkenntnisfähigkeit meiner Partner baue und Aha-Erlebnisse provozieren möchte. Der "dead cat" Bounce mit der Phase verdeckter Distribution im angehängten 30 Minuten-Chart ist übrigens bei allen US Leitindizes identisch.
MfG wawidu
Im Oktober 2018 habe ich in dem Monatschart des von mir mal so apostrophierten Index die Phase seit November 2016 als "Irrationale Übertreibung par excellence" bezeichnet. Nachstehend können wir nun die weitere Entwicklung ersehen. Dieser logarithmische Chart zeigt die stärkste Aufspreizung des EMA-Fächers seit 2000 und eine Abwärtsdynamik von ganz anderem Kaliber als die der Phase 2. Halbjahr 2015 bis Anfang 2016. Daraus schließe ich, dass der Bullenmarkt jedenfalls beendet ist und ein neuer Bärenmarkt begonnen hat, der sich erst in Abwärtswelle A (nach Elliott) bewegt. Das anfängliche Vertrauen in Trumps Politik, das die Märkte zum Schluss noch beflügelt hatte, hat einen heftigen Dämpfer bekommen.
Am ersten Handelstag im Dezember wurden im DOW und im SPX sog. Evening Star Dojis generiert und in den Nasdaq Indizes schwarze Kerzen. Die schwarze Kerze beim NDX sitzt - wie schon von AL gepostet - exakt im Schnittpunkt von MA50 und MA200 ("Death Cross"). Bei 20 DOW-Werten stehen an diesem Tag schwarze Kerzen.
Fazit: MA50 steht kurz vor dem Schnitt von MA600 (!!!) - ein Setting, dem die nette Karikatur von Anti Lemming voll gerecht wird.
Wer weiß wohl besser über die wahre Lage der US- und Weltwirtschaft Bescheid als die großen Vermögensverwalter, die über die besten Analyseabteilungen aller Unternehmen verfügen? Deren Großkunden machen offensichtlich massiv Kasse bzw. schichten in Anleihen um. Blackrock z.B. ist hochgradig global aufgestellt. Ihre iShares (Eigengeschäft) sind im Vergleich zu den großen Fonds für reiche Anleger lediglich "Peanuts".
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