seekingalpha.com/article/4230531-cheap-can-always-get-cheaper
....The market is changing from a long bull market to a situation where stocks are declining to come closer to their real value. The US stock market is still significantly overpriced. The ratio of total market cap over GDP is currently around 130%, down from upwards of 150%, which supports that the market is adjusting. There is still room for the market and individual stocks to fall in price. As this happens and people start to panic and sell, it is the patient and confident value investor that will move in to buy up these good companies at bargain prices.
D.h. Panik war noch nicht, erst danach lohnt long. Auch sollte die MK des US-Aktienmarktes unter den Wert des US-BIP gefallen sein (nach diesem Kriterium ging auch W. Buffett früher vor, bevor er Momentumritter wurde). Bislang gab es nur eine Korrektur von 150 % auf 130 %. Es ist daher noch gut ein Viertel "Luft" nach unten.
Mein Hinweis, dass der DAX von jetzt gut 10.000 auf 7.500 fallen könnte /# 254), ist daher keine Panikmache, sondern m. E. fundamental unterlegt. Dass Euro-QE jetzt ausgelaufen ist, dürfte ebenfalls mittelfristig bärisch wirken.
Ob man den restlichen Abschwung noch auf der Short-Seite mitnehmen will, ist eine Mentalitäts- bzw. Mut-Frage. Fundamental ist weiteres Absinken der Kurse durchaus zu rechtfertigen (s.o), und charttechnisch ebenfalls (siehe Wawidus Charts).
Allerdings wird Short immer gefährlicher, je tiefer die Märkte sinken. Die Squeeze-Gefahr wird immer größer. In stark überverkauften Lagen (die wir aktuell noch nicht haben) reicht ein blöder Tweet von Trump bzgl. "Einigung" oder "Deal" (egal ob China-Streit oder Gov.Shutdown), um den SP-500 um 10 % nach oben zu treiben. Wohl dem, der das auf der Shortseite aushält. Ich verlege mich vorzugsweise auf das Value-"Deepfishing", unter Berücksichtigung dessen, was im 2. Absatz steht.