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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Space Exploration Technologies ...

Strategie Hebel
Steigender Space Exploration Technologies Corp-Kurs 5,00 7,99
Fallender Space Exploration Technologies Corp-Kurs 2,97 10,11 15,07
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VY7RQD3 , DE000VY7RR38 , DE000VY7FZX7 , DE000VY6Y9Z4 , DE000VY6ZMD7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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relaxed:

... noch ein alter Mann, der König

 
21.02.12 10:43
meines Herzens sein soll? ;-)
Jetzt muss ich hier was schreiben, damit ich die Signatur-Option behalte.
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Malko07:

Diese Wende haben wir jetzt aber

6
21.02.12 10:57
schon sehr oft erreicht:

...idealerweise kurz vor oder nach Trendwenden nach unten - kurzfristig short positionieren. (Aktuell sind wir mMn an einem solchen Punkt angelangt.) ...

Man muss es nur oft genug wiederholen und man wird sie treffen. Ich meine ganz konkret die hier genannte "Trendwende" und nicht einen einfachen Einbruch.

Je höher wir steigen umso wahrscheinlicher wird ein mehr oder weniger starker Einbruch. Das ist wirklich eine Binsenweisheit. Sicherlich ist jetzt auch nicht der ideale Einstiegszeitpunkt. Einer der bis jetzt den Einstieg verschlafen hat, wird den Ausstieg umso sicherer verschlafen.

Es ist auch nicht notwendig wegen der Existenz von sehr viele dumpfen Bullenthreads auf deren Niveau abzusinken und genau so herum zu blöken, nur in die andere Richtung. Es ist eben total unwichtig ob man Short oder Long geht, es ist nur wichtig, dass man öfters richtig als falsch liegt. Und einer der prinzipiell nur Short geht ist in meinen Augen auch kein Bär. Ein Bär versucht sich nicht von allgemeiner Euphorie anstecken zu lassen, sondern die Lage möglich nüchtern zu analysieren. Und dabei darf er auch zu einem Ergebnis kommen, dass z.B. die Kurse steigen werden.
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Anti Lemming:

Nochmals

2
21.02.12 11:14
Sinns 130 Mrd. wären keine "Rettung", sondern ein Abschiedsgeschenk. Ohne dieses Geschenk würde ein aus der Eurozone ausscheidendes Griechenland zusammenbrechen und im Bürgerkrieg versinken.

Man entlässt ja auch den im meinem Beispiel genannten unfähigen Angestellten nicht direkt ins AL-Elend, sondern bietet ihm in Gestalt der Abfindung ein lukratives Überbrückungsgeld, das ihm Zeit und evtl. die Chance gibt, sich anderweitig zu orientieren.

"Sich anderweitig orientieren" entspricht in Griechenland der Wiedereinführung der Drachme. Ohne Sinns "Abfindung" wäre dieser (Rück-)Schritt für das Land zu hart, eben weil es dann Bank-Runs und Katastrophen gäbe.
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#93754

Malko07:

#93754: Also die teuerste

4
21.02.12 11:35
denkbare Lösung. Und die griechischen Eliten wären dann nicht mehr korrupt und würden den kleinen Leuten das Geld zukommen lassen? Und wieso würde Griechenland bei der Einführung der Drachme nicht im Elend versinken? Eine brutale Abwertung und keine Aussichten mehr ein Cent geliehen zu bekommen? Da nutzen dann die 130 Milliarden auch nichts. Gerade in einer derartigen Lage würde das Geld größtenteils in dunklen Kanälen verschwinden.

Ob mit Abfindung oder ohne, die griechischen Banken können eine derartige Änderung nicht überleben. Sinn spricht ja auch von einer Rekapitalisierung nach der Bankenpleite. Und wen würde man dabei rückwirkend wohl berücksichtigen? Die griechischen Eliten würden es ganz alleine bestimmen!

Ob mit Abfindung oder ohne, ein Verlassen der Eurozone bedeutet eine brutale Pleite. Und es ist uns unbenommen anschließend zu helfen. Sinn verliert auch kein Wort über die Kosten, die bei uns entstehen werden und nicht mehr versteckbar sein werden. Sie ziehen auf jeden Fall haushaltstechnische Konsequenzen nach sich. Ob wir dann Hart4-Gelder reduzieren sollen um den griechischen Eliten ein Abschiedsgeschenk zu geben?

Auch nach dem Verlassen der EU und der Einführung der Drachme wird der Euro das Zahlungsmittel in Griechenland bleiben. Die Griechen wollen keine Drachme und deshalb wird sie auch nicht funktionieren. Man kann dann mit der Drachme die Wände tapezieren wenn man Euros hat um den Kleister kaufen zu können. Und in einer derartigen Lage wird es zu einer "gerechten" Verteilung der 130 Milliarden Euros kommen? Strotzt vor Naivität.
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Malko07:

#93755: Das soll einer verstehen.

2
21.02.12 11:38
Wenn meine Aussage nicht stimmt, muss ja das Umgekehrte zutreffen. Es würde dann heißen:

"Je höher wir steigen umso unwahrscheinlicher wird ein mehr oder weniger starker Einbruch."

Morgen ist Aschermittwoch. Hoffentlich nimmt dann die Nüchternheit wieder zu.
Antworten
permanent:

Griechenland ist nicht gerettet, es hat nur

4
21.02.12 11:43

einen Rettungsring erhalten. Wie lange man damit über Wasser bleiben kann muss sich zeigen.

Griechenland fehlt eine gesesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Struktur die wettbewerbsfähig ist. Die Erneuerung muss aus dem inneren kommen. Dazu braucht es zunächst die Erkenntnis und Bereitschaft zur Erneuerung.

Permanent

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#93758

Anti Lemming:

# 757 - sorry

 
21.02.12 11:51
Hab mich in Posting # 754 am Anfang geirrt und die Löschung beantragt.

Zu den letzten Absätzen ab "Wir stehen aktuell..." bekenne ich mich aber weiterhin.
Antworten
permanent:

Was der Schuldenschnitt die Gläubiger kostet

3
21.02.12 11:56
Anti Lemming:

Korrektur: letztes Post bezieht sich auf # 756

 
21.02.12 11:58
Wann endlich bekommt Ariva das Problem mit der Verschiebung der Posting-Nummern im Editor-Modus in den Griff? Wegen dieser Verschiebung postet man bei Bezügen oft falsche Nummern. Das Problem ist zudem inkonsistent: Oft tritt es auf und manchmal nicht.

Es kann doch nicht so schwer sein, diesen Bug zu beseitigen, oder? Er stört beträchlich und ist auch keine gute Werbung für Ariva.
Antworten
permanent:

#761

5
21.02.12 12:03

Reaktionen: Athens Erleichterung hält nicht lange vor

Das neue Rettungspaket sorgt zunächst einmal für Erleichterung in Griechenland. Doch die meisten Griechen bleiben skeptisch, ob das ausreicht um ihr Land zu retten - oder sie doch nur eine Galgenfrist gewonnen haben.

Ministerpräsident Lucas Papademos spricht von einem „historischen Tag“ für Griechenland: das in der Nacht zum Dienstag in Brüssel ausgehandelte Rettungspaket „gibt unserem Handeln einen stabilen Rahmen, begrenzt die Ungewissheit und stärkt das Vertrauen in die griechische Wirtschaft“. Es sind mit Bedacht gewählte, abgewogene Worte, mit denen Papademos nach der Nachtsitzung der Euro-Finanzminister vor die Reporter tritt. Worte, aus denen verhaltene Zuversicht spricht – aber auch das Wissen um den langen, steinigen Weg, der noch vor dem Land und seinen Menschen liegt. Griechenland atmet durch, aber die ganz große

Die wahren Verluste: Was der Schuldenschnitt die Gläubiger kostet

Banken und Fonds müssen dem „freiwilligen“ Schuldenschnitt für Griechenland zustimmen. Eine Wahl bleibt ihnen nicht. Dafür wird ein neues Gesetz sorgen. Die Verluste liegen weit höher, als es zunächst den Anschein hat.

Frankfurt/DüsseldorfAnleihen galten einst als sichere Geldanlage. Sie schwanken kaum und am Ende bekommt der Anleger sein Geld zurück. So dachten viele. Doch seit der Staatsschuldenkrise in Europa ist klar: Staatsanleihen sind viel riskanter als gedacht - und jetzt ist das auch amtlich.

Damit Griechenland nicht gleich in die Pleite rutscht, sollen die privaten Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Darauf haben sich die Euro-Zone und der IWF mit dem internationalen Bankenverband IIF als Unterhändler der Gläubiger am Dienstag gegen 4 Uhr am frühen Morgen geeinigt.

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Anti Lemming:

Nächtliche Pseudo-Rettung um 4:00 Uhr

2
21.02.12 12:04
wird bei EUR/USD aktuell wieder "ausgepreist".

Da US-Aktienindizes oft EUR/USD folgen, könnte sich meine heute morgen gepostete Erwartung einer Sell-the-News-Reaktion in der US-Handelszeit bestätigen.
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 487377
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permanent:

China will EU-Export über Steuern ankurbeln

6
21.02.12 12:05

Medienbericht: China will EU-Export über Steuern ankurbeln

Chinas Regierung plant offenbar die Steuern für ausgewählte Produkte zu reduzieren, um so die Exporte in die EU anzukurbeln. Die Schuldenkrise hatte die Ausfuhren zuletzt deutlich gebremst.

China will einem Zeitungsbericht zufolge mit Steuererleichterungen die schwächelnden Exporte in die schuldengeplagten EU-Länder ankurbeln. Für ausgewählte Produkte sollen geringere Steuern anfallen, berichtete die Zeitung „China Daily“ am Dienstag unter Berufung auf das Handelsministerium. Die Verbilligung der Waren solle zu „einem angemessenen Zeitpunkt“ umgesetzt werden, zitierte die Zeitung den stellvertretenden Handelsminister Zhong Shan.

Mit dem Schritt sollen Waren für den Export etwa in europäische Schuldenländer attraktiver werden. Die Schuldenkrise hat die Ausfuhren Chinas zuletzt deutlich gebremst. Im Januar sanken die Exporte in die Europäische Union (EU) verglichen zum Vorjahr um 3,2 Prozent. Die EU ist der größte ausländische Markt für chinesische Produkte. Bereits Ende 2008 - zur Hochzeit der Finanzkrise - erhöhte China die Steuererleichterungen für bestimmte Exportgüter.

Antworten
Contrade 121:

die Rettung...

3
21.02.12 12:29
korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber die "Rettung", die meinen ist auch nicht sicher. Auch wenn das Rettungspaket beschlossen wurde, besteht ja die Möglichkeit, dass nicht ausreichedn Gläubiger dem "freiwilligen" Schuldentausch folgen und damit Griechenland Mitte März dennoch in die Insolvenz treiben. Denn, eine niedrige Partizipation der Gläubiger an dem Schuldenschnitt kann immer noch über "Collective Action Clauses" dazu führen, dass eine vollständige Beteiligung der privaten Gläubiger erzwungen werden.
Wenn man den Blick auf die Anleihenmärkte wirft, wird gerade dieses Szenario gespielt - die aktuellen Kurse der Griechenlandanleihen sind weit unter den "beschlossenen" 46,5%. Ein Restrisiko bleibt also.
Das dieser Umstand die Finanzmärkte nicht sonderlich interessiert, zeigt nur allzu deutlich wie hoch die Renditegier, ohne Rücksicht auf Verluste derzeit ist.

Trickreich ist auch die EZB: zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit wird ein Tender in Höhe von €500 Mrd. den Banken zur Refinanzierung angeboten. Klar greifen diese zu. Allderings ignoriert die Presse teilweise diesen zweiten Tender im Glauben, es wäre nur ein Tender im Markt - also statt €1 Bill., €500 Mrd.  

Verüblen kann man den das nicht - die Taschenspieltricks der EZB und der Politik sind wahrlich schwer zu überbieten. Die Presse ist derzeit eh auf dem Gauck-Tripp und hält den Evergreen Griechenland für ausgelutscht oder wie dieses WE zahlreich in den Überschriften stand: Endlich Lösung des griechischen Schuldendramas!
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Malko07:

#93759: Target2 hat nichts

 
21.02.12 12:45
mit den nationalen Zentralbanken zu tun. Es ist ein Clearingsystem der Eurozone und darüber hinaus und an den Risiken ist jedes Eurozonenmitglied entsprechend seinem Anteil an der EZB beteiligt. Sollte Griechenland über den Jordan gehen ist es sehr wahrscheinlich, dass es nur zu einem sehr geringen Anteil wenn überhaupt zu Ausgleichung kommt. Deutschland hat einen Anteil von 18,94% an der EZB. Wahrscheinlich müsste sie auch noch zu 18,94% vom Anteil der Nichteurozonenmitglieder aber EZB-Teilhaber haften. Wie diesbezüglich die Vereinbarungen zu Target2 sind habe ich momentan nicht parat. Die Target2-Mitglieder ohne Eurozonen-Mitgliedschaft respektive EU-Mitgliedschaft werden sich wahrscheinlich nicht beteiligen müssen da deren Konten nicht negativ werden dürfen und damit auch kein kurzfristiges Risiko darstellen.
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Kicky:

Greek Nightmare laid bare

2
21.02.12 12:50
www.ft.com/intl/cms/s/0/...41c-00144feabdc0.html#axzz1n132g9LD

anscheinend hat dieser Artikel,der nur den enttäuschenden Troikareport zur Lage zitiert,zum Umschwung am Markt geführt,weil er eigentlich bereits zeigt,dass dieser beschlossene Bailout nicht reichen wird

High quality global journalism requires investment. Please share this article with others using the link below, do not cut & paste the article. See our Ts&Cs and Copyright Policy for more detail. Email ftsales.support@ft.com to buy additional rights. www.ft.com/cms/s/0/...1e1-841c-00144feabdc0.html#ixzz1n13sZzow

A “strictly confidential” report on Greece’s debt projections prepared for eurozone finance ministers reveals Athens’ rescue programme is way off track and suggests the Greek government may need another bail-out once a second rescue – set to be agreed on Monday night – runs out.

The 10-page debt sustainability analysis, distributed to eurozone officials last week but obtained by the Financial Times on Monday night, found that even under the most optimistic scenario, the austerity measures being imposed on Athens risk a recession so deep that Greece will not be able to climb out of the debt hole over the course of a new three-year, €170bn bail-out.

High quality global journalism requires investment. Please share this article with others using the link below, do not cut & paste the article. See our Ts&Cs and Copyright Policy for more detail. Email ftsales.support@ft.com to buy additional rights. www.ft.com/cms/s/0/...1e1-841c-00144feabdc0.html#ixzz1n143RGre

It warned that two of the new bail-out’s main principles might be self-defeating. Forcing austerity on Greece could cause debt levels to rise by severely weakening the economy while its €200bn debt restructuring could prevent Greece from ever returning to the financial markets by scaring off future private investors.

“Prolonged financial support on appropriate terms by the official sector may be necessary,” the report said.....

ähnlich offenbar SocGen unter Bezgnahme auf den FT-Artikel:
www.businessinsider.com/...excited-about-the-greek-news-2012-2
...It still has to be ratified by national governments and while this is expected to be passed it stretches out the uncertainty factor further. The front page of the FT “Greek nightmare laid bare”, however, has largely undermined the announcement effect, and we’d expect further consolidation today in asset classes.

So basically, the fact that the headlines are already saying that the bailout probably won't work isn't doing any wonders for confidence in the wake of the announcement.
Antworten
Malko07:

#93766: Eine Pleite Griechenland

6
21.02.12 12:56
ist sehr wohl im März möglich aber sie wird nicht zu diesem Zeitpunkt angestrebt. Neben der Beteiligung der Privaten ist auch die Möglichkeit gegeben, dass mehrere Geberstaaten nicht zustimmen werden.

Es gibt jetzt auch nicht einen 3-jährigen Tender von der EZB über 500 Milliarden sondern wie anfänglich beschlossen einen unbegrenzten. Ob der Tender zu den Taschenspielertricks gehört wage ich zu bezweifeln. Es geht darum eine Pleite Griechenlands zu überleben und nicht Selbstmord zu begehen. Es freut nicht diejenigen, die heftig gegen die Eurozone über alle möglichen Wege gewettet haben. Aber man ist nun mal verdammt leichtsinnig gegen eine Notenbank zu wetten und wenn sie dann noch so groß wie die EZB und der Euro ist, müssen schon leichte Anflüge von Wahnsinn vorhanden sein.
Antworten
Kicky:

More on leaked Greek debt report

2
21.02.12 12:57
aus dem Blog der FT
....the document – prepared by analysts in the so-called “troika” of international lenders, the European Central Bank, European Commission, and International Monetary Fund – is filled with so much interesting data, that we thought we’d give it further airing here at the Brussels Blog.

The report, marked “strictly confidential” and dated February 15, starts with a page-long summary that includes arguably the most revealing paragraph in the entire document:

   There are notable risks. Given the high prospective level and share of senior debt, the prospects for Greece to be able to return to the market in the years following the end of the new program are uncertain and require more analysis. Prolonged financial support on appropriate terms by the official sector may be necessary. Moreover, there is a fundamental tension between the program objectives of reducing debt and improving competitiveness, in that the internal devaluation needed to restore Greece competitiveness will inevitably lead to a higher debt to GDP ratio in the near term. In this context, a scenario of particular concern involves internal devaluation through deeper recession (due to continued delays with structural reforms and with fiscal policy and privatization implementation). This would result in a much higher debt trajectory, leaving debt as high as 160 percent of GDP in 2020. Given the risks, the Greek program may thus remain accident-prone, with questions about sustainability hanging over it.


Let’s unpack that paragraph. The “share of senior debt” in the first sentence refers to the fact that, once the bail-out is complete, a vast majority of Greek debt will be held by government entities, like the IMF and the ECB, so new private investors will be afraid of purchasing new bonds even in the distant future, out of fear that in a default government creditors will be made whole before they will.

“Prolonged financial support” is a euphemism that essentially means Greece is going to need bail-out money for the foreseeable future.

The next sentence is where things get really dire. The analysis suggests that the medicine being fed to Greece – trying to drive down wages and costs through austerity measures to make the Greek economy more competitive internationally – will lead to higher debt levels in the near term that may never be overcome.........

das ist ja nun wirklich mehr als deutlich,dass die Schulden sich  weiter vergrössern werden bis 2020 bis auf 160% des GDP....
Antworten
Kicky:

Link dazu

 
21.02.12 12:57
blogs.ft.com/brusselsblog/2012/02/...ebt-report/#axzz1mwwHvkIm
Antworten
Kicky:

Der geheime Troikabericht

 
21.02.12 13:00
ftalphaville.ft.com/blog/2012/02/21/889521/...nalysis-in-full/
That Greek debt sustainability analysis in full
av.r.ftdata.co.uk/files/2012/02/Greece-DSA.pdf
Antworten
Pichel:

Nächste Schritte

3
21.02.12 13:32
21.02.12 13:30     DJN: TOP EU: Nächste Schritte zur Umsetzung des Griechenland-Hilfsprogramms
Von Hans Bentzien
  DOW JONES NEWSWIRES

 FRANKFURT (Dow Jones)--Nach der Einigung auf ein neues Hilfsprogramm für
Griechenland im Volumen von 130 Milliarden Euro richten sich die Blicke der
Beobachter auf die nächsten Schritte, die zu seiner Umsetzung notwendig sind.
Im Vordergrund steht zunächst eine Ratifizierung durch alle nationalen
Parlamente. Griechenland muss zudem versuchen, 90 Prozent seiner privaten
Gläubiger zu einer Teilnahme an einem Staatsanleiheumtausch zu bewegen, bei dem
diese auf 53,5 Prozent ihrer Buchforderungen verzichten. Wie und in welchem
Ausmaß die europäischen Zentralbanken ihre aus Staatsanleihebeständen
resultierenden Gewinne an die Regierungen weitergeben ist ebenso noch zu klären
wie der Betrag, den der Internationale Währungsfonds (IWF) zum zweiten
Griechenland-Hilfspaket beisteuern wird.

 Worauf es zuerst ankommt, ist die Zustimmung der nationalen Parlamente, vor
allem des deutschen, niederländischen und finnischen, wie ING-Volkswirt Carsten
Brzeski anmerkt. In diesen Ländern mit erstklassiger Bonität war der Widerstand
gegen weitere Zahlungen an Griechenland besonders groß. Bundesfinanzminister
Wolfgang Schäuble äußerte sich am Morgen nach den Verhandlungen jedoch
optimistisch, dass der Bundestag mit der Mehrheit der Regierungskoalition für
das Abkommen stimmen wird. Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer glaubt, dass
die Volksvertreter letztlich zustimmen werden. "Das kann für Unsicherheit
sorgen, aber bisher haben die Parlamente stets zugestimmt, weil sie mit einer
Ablehnung möglicherweise eine Krise ausgelöst hätten", sagte er.

 Die Einwilligung der Banken in den Forderungsverzicht ist ebenfalls keine
Selbstverständlichkeit. Sie sollen auf 53,5 Prozent statt der bisher
kommunizierten 50,0 Prozent ihrer Anleiheforderungen verzichten. Die
Interessenvertretung der internationalen Gläubigerbanken Griechenlands, das
Institute for International Finance (IIF), riet seinen Mitgliedern, die neue
Abmachung "sorgfältig" zu prüfen. Sie basiere auf der am 27. Oktober 2011
abgeschlossenen Vereinbarung über einen freiwilligen Forderungsverzicht und
entspreche ihr insgesamt. IIF-Chairman Charles Dallara sagte, er hoffe auf eine
sehr hohe Beteiligung, und daß der Deal fair für alle beteiligten Parteien sei.

 Erreicht Griechenland nicht die erforderlichen 90 Prozent Zustimmung, kann es
die Inhaber von Staatsanleihen über die Einfügung von Umschuldungsklauseln in
den Anleihevertrag zu einem Forderungsverzicht zwingen. In diesem Fall könnten
die Ratingagenturen Griechenland einen Zahlungsausfall attestieren, was
Zahlungsverpflichtungen aus Kreditausfallversicherungen auslösen würde. Eine
Refinanzierung griechischer Banken über die Europäische Zentralbank (EZB) wäre
aber dank eines Sonderabkommens trotzdem noch möglich. Außerdem erhalten die
griechischen Institute im Rahmen des zweiten Hilfspakets neue Anleihen, die
nicht mit dem Makel eines Zahlungsausfalls behaftet sind.

 Geklärt werden muss zudem, wie und in welchen Ausmaß Gewinne aus
Staatsanleihebeständen der Zentralbanken zu einer Entlastung Griechenlands
eingesetzt werden können. Möglich ist einmal, dass die Zentralbanken ihre
Forderungen an den Euro-Rettungsfonds EFSF verkaufen und das Geld den
Regierungen geben, die es ihrerseits Griechenland überwiesen. Ein anderer Weg
wäre, die Anleihen bis Endfälligkeit zu halten und den Gewinn danach
auszuschütten. Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer wies darauf hin, dass die
Finanzminister eine Gewinnausschüttung "nach den üblichen Regeln" beschlossen
haben. "Diese Regeln sehen vor, dass Gewinne nur nach einer angemessenen
Risikovorsorge an die Regierungen gezahlt werden", erinnerte Krämer.

 Die EZB selbst hatte angedeutet, dass sie die Modalitäten einer Übertragung
derartiger Gewinne an Regierungen noch prüfen werde und dass es möglicherweise
eine Zustimmungspflicht gebe.

 Bleibt die Frage, in welchem Maß sich der IWF am zweiten
Griechenland-Hilfspaket beteiligen wird. IWF-Chefin Christine Lagarde zufolge
wird die Entscheidung hierüber in den zweiten März-Woche erfolgen. Aus
Verhandlungskreisen hatte es in der vergangenen Woche geheißen, der Fonds werde
nur mit 10 Prozent der Gesamtsumme dabei sein. Beim ersten Hilfspaket waren es
27 Prozent gewesen. Bundesfinanzminister Schäuble hatte am Morgen von einer
"substanziellen" Beteiligung des IWF gesprochen.

 Noch etwas weiter entfernt, aber nicht zu vernachlässigen, ist das Risiko,
das von den Wahlen in Griechenland ausgeht. Im April stellen sich dort nicht
nur jene Parteien zur Wahl, deren Spitzen eine Fortführung des Reformprogramms
versprochen haben, sondern auch andere politische Kräfte. "Umfragen lokaler
Medien deuten darauf hin, dass auf Neo Demokratia und PASOK inzwischen weniger
als 50 Prozent der Stimmen entfallen", warnte Antonio Garcia Pascual, Volkswirt
bei Barclays Capital.

-Von Hans Bentzien, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 300,
Hans.Bentzien@dowjones.com
DJG/hab/sgs

 TOP EUROPA - die wichtigsten europäischen Nachrichten des Tages. Sie erhalten
an jedem Börsentag gegen 09:30, 13:30 und 18:00 Uhr jeweils eine Selektion der
durchschnittlich fünf Top-News des Tages. Bei Fragen senden Sie bitte eine Mail
an topnews.de@dowjones.com.

 (END) Dow Jones Newswires

 February 21, 2012 07:30 ET (12:30 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2012



Finanzielle Probleme lassen sich am besten mit anderer Leute Geld regeln. (J. Paul Getty)
Antworten
Anti Lemming:

Auslandspositionen der Deutschen Bundesbank

9
21.02.12 13:33
hier in Tabellenform (für Malko, der Charts misstraut):

www.bundesbank.de/statistik/...e&open=&func=row&tr=EU8148

Und unten noch mal als Chart, der denselben Sachverhalt grafisch darstellt.

In beiden Fällen kommt man für Jan. 2012 auf knapp 500 Mrd.

Der positive Saldo entspricht Forderungen (= Aktiva) der Bundesbank gegenüber anderen europäischen Zentralbanken. (Forderungen von Banken an Schuldner werden grundsätzlich als Aktiva verbucht, während auf der Passivseite u. a. die zur eigenen Refinanzierung begebenen Anleihen stehen.)

Wenn andere Zentralbanken zahlungsunfähig werden, z. B. bei echtem Griechen-Default, dann entsteht bei den Aktiva der Bundesbank ein Loch, das durch die unverändert hohen Passiva nicht mehr gedeckt ist. Dies kann zu negativem Eigenkapital bei der Bundesbank samt notwendiger "Wiederbelebung" durch Schäuble/den gemeinen Deutschmichel führen.

Der Griechenschlendrian würde dann direkt zu Steuererhöhungen in D. führen - der Alptraum des "Wutbürgers" schlechthin.

Da dies "unpopulär" ist, sollen die PIIGS künftig beim ESM (Nachfolger des Rettungsschirms EFSF) an den Parlamenten vorbei direkt "abbuchen" dürften, sobald andere Geldquellen nicht mehr zur Verfügung stehen - was bei drohenden Staatspleiten ja schnell der Fall ist. Das fällt dann nicht mehr so auf. Letztlich muss der Steuermichel dann aber die Schatullen des ESM wieder auffüllen. Gehupft wie gesprungen...
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 487412
Antworten
Stöffen:

Daher sollte man auch nicht vollmundig

4
21.02.12 13:48
die Risiken, welche die Target2-Salden in sich bergen, der Einfachheit halber vom Tisch wischen, denn diese Risiken bestehen sehr wohl. Wenn die Notenbanken der Krisenländer Verluste einfahren, so werden diese Verluste vom gesamten Euro-System getragen. Die jeweiligen Notenbanken sind dann gemäß ihres Kapitalanteils an der EZB dementsprechend beteiligt und dass Deutschland hier mit diesen schwach besicherten Forderungen dann "ganz weit vorne" stehen würde, dies dürfte außer Zweifel stehen.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Stöffen:

Hoch lebe die Rüstung!

6
21.02.12 14:11
Während die griechische Bevölkerung den Gürtel immer enger schnallen muss, wird die Armee vergleichsweise mit Glacéhandschuhen angefasst. Davon profitieren ausgerechnet die Sparvögte Deutschland und Frankreich.

Paradox ist, dass ausgerechnet jene Länder am stärksten von den Militärausgaben Griechenlands profitieren, die das Land zum Sparen zwingen: Deutschland und Frankreich. Griechenland ist gemäss Mölling der grösste Rüstungsimporteur Europas. Rund 40 Prozent des importierten Rüstungsmaterials kommt aus Deutschland. Die griechischen Streitkräfte verfügen über 300 Flugzeuge, 1500 Panzer, 9 U-Boote, 14 Fregatten und 32 Patrouillenboote. Der schwelende Konflikt Griechenlands mit der Türkei ist somit nicht nur ein Kostenargument für die griechischen Streitkräfte. Wenn Griechenland in Waffen investiert, verdienen auch die Rüstungslieferanten gut daran.

www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/...hische-Armee/story/31951454
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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