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Meldung des Tages: Von der Entdeckung zu 1,7 Mrd. US-Dollar: Das SilverCrest-Playbook! Geht Pacifica Silver einen ähnlichen Weg?!
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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Bayer AG

Strategie Hebel
Steigender Bayer AG-Kurs 5,01 9,91 15,14
Fallender Bayer AG-Kurs 4,99 9,92 15,16
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ0A2S9 , DE000VJ8A891 , DE000VJ778P4 , DE000VJ6E6C4 , DE000VJ6K6F9 , DE000VJ7NFU8 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Kicky:

Centre for Economics CEBR :Euro wird kollabieren

2
02.01.12 13:14
innerhalb von 10 Jahren,mit Recession in England bereits jetzt und Griechenland und Italien werden den Euro sehr wahrscheinlich verlassen

www.telegraph.co.uk/finance/...starts-this-year-says-CEBR.html
As the troubled euro marked its 10th anniversary this weekend, the Centre for Economics and Business Research (CEBR) said there was a 99pc chance that the currency would not survive the next 10 years.

"It now looks as though 2012 will be the year when the euro starts to break up," the CEBR said.

The think tank added that Britain could well be in recession already, with growth likely to contract in the final quarter of 2011 and the first quarter of 2012.

....He added that Greece seemed "pretty certain" to leave the euro and it now looked "more likely than not" that Italy would follow suit.

Both countries have been rocked by the festering debt crisis and have to implement harsh austerity measures which some fear could stifle economic growth.

"It's become clearer in the last year of the virtual political impossibility of doing the deal that would be necessary to make the euro survive," said Mr McWilliams.

"To make the euro survive in the longer term, it needs countries to be sufficiently competitive to have some economic growth to be able to pay off their debts".

He added that a lack of economic growth to improve the debt position was the "the most likely thing that will eventually make the euro collapse; now it's pretty well certain that it will".
Antworten
Anti Lemming:

Malko # 867 - Regulierungen

11
02.01.12 13:34
Den Versuch, die Zockerbanken zu regulieren, gab es bereits während der Großen Depression. Damals wurden Geschäfts- und Investmentbanken strikt getrennt (Glass Steagall Act). Außerdem wurde Geschäftsbanken der Eigenhandel mit Futures im Rohstoff-/Nahrungssektor verboten.

Ein halbes Jahrhundert später waren die meisten Leute, die Lehren aus der Großen Depression gezogen hatten, längst verstorben. Und da die Dot.com-Ökonomie brummte und "alte Wertmaßstäbe" scheinbar obsolet machte, wurden die obigen guten alten Regeln, Gesetze (und guten Vorsätze) von der Clinton-Adminstration 1999 kurzerhand außer Kraft gesetzt bzw. über den Haufen geworfen.

1999 wurde der Glass-Steagall Act aufgehoben. Im gleichen Jahr wurden die Einschränkungen im Future-Handel fallen gelassen. Für die zu Zockerbanken mutierten Geschäftsbanken tat sich damit ein neues Eldorado auf.

Dies war der Startschuss für die ausufernden Spekulationsblasen im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends. Geschäftsbanken wurden zu Investmentbanken und zockten mit Kundengeldern - sowie mit Mega-Krediten und -Leverage - u. a. Öl- und Nahrungsmittel-Futures hoch. Die hohen Preise durften die Bankkunden, deren Einlagen dergestalt zweckentfremdet wurden, dann in Gestalt teurer Energie und Nahrung "im freien Markt" bezahlen.

Ein von Zockerbanken verzerrter Markt aber ist nicht frei, sondern ein Zocker-Diktat, das die gesamte Menschheit geißelt, um sich an den selbst erzeugten Schieflagen (z. B. Öl für 147 Dollar in 2008) zu bereichern.

Die Große Depression ist somit ein gutes Beispiel dafür, dass akute Not zwar zu dem Versuch führt, die Zockerbanken an die Kette zu legen. Da jedoch das "Gier-System" per se legitim blieb, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich - in der nächsten Sause (1999 war es das Internet/Computer, 1929 die Eisenbahnen/Radio) - die Blankfein-Kettenhunde erneut von diesen unliebsamen Ketten rissen, eine "neue Finanz-Ära" verkündeten, Wahington mit Wahlkampfspenden korrumpierten und das System - nach dem gleichen Muster wie in der Großen Depression - erneut an die Wand fuhren (2008-Weltfinanz-Crash).

FAZIT: Wer nur die Zockerbanken reguliert, ändert das Gesamtsystem nicht. In der nächsten Hausse werfen die Zockerbanken dann nur erneut die Ketten ab.
Antworten
Kicky:

Die !8 Billionen-Gefahr des Shadowbankings der

2
02.01.12 13:37
unregulierten Hedgefonds:
money market mutual funds, family investment offices, sovereign wealth funds, exchange traded funds(ETFs) and the dealers involved in the very murky business of finding and lending securities as collateral for leveraged finance.

When you add together the assets in hedge funds, ETFs, money market mutual funds, sovereign wealth funds and family investment offices(think Soros) t he total amount of assets that are subject to oversight and regulation appears to be $18 trillion, down from $25 trillion before the 2008 meltdown. This money is what we call “the shadow banking system.” And is where the most “games” are being played using other people’s money.

Risk taking, I  have been warned , has moved  to the “shadow banking system,” which utilize  flow of funds accounts that are outside the purview of  the Dodd-Frank Act, Basel III, and even the ministrations of t he Federal Reserve. None of these regulators have the obligation of overseeing  the re-use of this  pledged collateral, which are being supplied by asset managers to other dealers or players who “mine” this collateral for other purposes than were first intended.

....The way to comprehend this transformation of finance into a shadow banking system is to understand that this is how MF Global got into trouble and went under.  Reverse maturity transactions that are “t he do0minant source of marginal demand for money-type instruments in the financial system,”  were the tools used by MF Global’s CEO , Jon Corzine to take his fatal leveraged bond position in European sovereign debt.,

Luckily, I  found an IMF Working Paper by economists Zoltan Pozsar and Manmohan Singh,  issued sometime in  the last few weeks  that   fingers the “Non-Bank-Bank Nexus– which gathers trillions of  funds from the members of the “shadow banking system” and re-pledges the money to dealers who “mine” it and re-pledge it , “Creating dynamic collateral chains,” These chains rehypothecate or reuse these “mined” assets in a process that is not transparent to the public and cannot be controlled by any one regulator.

At year-end, the IMF paper assets there was “$5.8 trillion in off-balance sheet items that can “freely recycle in financial markets....

www.forbes.com/sites/robertlenzner/2011/12/...-banking-system/

und hier das IMF-Papaier zum Shadowbanking
www.imf.org/external/pubs/ft/wp/2011/wp11289.pdf
Antworten
Anti Lemming:

Kicky - ganz schön mutig

2
02.01.12 13:45
für "Forbes" (= Mainstream-US-Wirtschaftsmagazin), aber genau auf den Punkt gebracht.

Ich staune immer, wie solche Stimmen - zu denen auch Paul Farrell zählt - überhaupt noch zu Worte kommen können.
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Anti Lemming:

Die Aktie ZERO

5
02.01.12 15:39
- nomen est omen - des US-Unternehmens "Save the world Air" beweist charttechnisch eindeutig, dass die große Luft aus der Blase bereits 2006 entwichen ist.
(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 472678
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Ischariot MD:

von schwarzen Schwänen & toten Vögeln

5
02.01.12 17:38
die gestrige Meldung über einen neuen Todesfall durch "Vogelgrippe" in China hat es mittlerweile bis in die BILD geschafft.

"Ein mit dem Vogelgrippevirus H5N1 infizierter Chinese ist am Samstag in einem Krankenhaus in der Stadt Shenzhen gestorben. Der 39-jährige Busfahrer habe seit dem 21.Dezember Fieber gehabt und sei am 25. Dezember in die Klinik in der an der Grenze zu Hongkong gelegenen Stadt eingeliefert worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

(...) H5N1 überträgt sich nur selten auf den Menschen, und in der Regel auch nur dann, wenn enger Kontakt zu erkrankten Tieren besteht. Dies war bei dem 39-Jährigen in dem Monat bis zu seiner Erkrankung offenbar nicht der Fall gewesen. Wenn eine Infektion beim Menschen vorliegt, endet sie in etwa 60 Prozent der Fälle tödlich"
www.handelsblatt.com/panorama/...t-an-vogelgrippe/6009506.html
www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,806650,00.html

Neueren Meldungen zufolge soll sich der Mann die Infektion beim täglichen Joggen durch ein Wandervogel-Nistgebiet zugezogen haben:
www.telegraph.co.uk/health/healthnews/...in-park-in-China.html
... was auch nicht ganz beruhigend ist, weil sich üblicherweise nur Leute angesteckt hatten, die auf engstem Raum mit dem Federvieh zusammengelebt hatten.
Einzelne Blogs (deren Seriosität ich nicht abschätzen kann) berichten unter Verweis auf inlandschinesische Medien auf eine stattgehabte Mutation des Virus. Das wäre an sich nichts Besonderes, kann aber die lokale Bevölkerung gewaltig beunruhigen. Es kann also durchaus sein, daß unsere heutige Bullenstampede morgen in Asien nicht nachvollzogen wird.
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Ischariot MD:

deshalb, und aus grundsätzlicher Starrköpfigkeit

10
02.01.12 17:41
seit heute nachmittag Positionierung wieder:

(Prost Neujahr allerseits)
(Verkleinert auf 94%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 472719
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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daiphong:

Brasilien stellt neuen Export-Rekord auf

8
02.01.12 23:45
Brasilien exportiert wie noch nie. Dank hoher Preise für Rohstoffe und Nahrungsmittel verzeichnet man einen deutlichen Handelsüberschuss. China ist nun der wichtigste Handelspartner Brasiliens - zum Nachteil der USA.

Mit Exporten im Wert von 256 Milliarden Dollar (knapp 200 Milliarden Euro) und einem Außenhandelsüberschuss von 29,7 Milliarden Dollar ist 2011 für Brasilien zum Rekordjahr geworden. Besonders die hohen Preise für Rohstoffe wie Eisenerz, Sojabohnen und Rohöl hätten zu dem guten Ergebnis beigetragen, sagte der stellvertretende Handelsminister Alessandro Teixeira.

Allein die Exporte nach China hätten im Vergleich zu 2010 um 43 Prozent auf 44,3 Milliarden Dollar zugelegt. Bereits 2009 löste China die USA als größten Handelspartner Brasiliens ab. „Es war ein außergewöhnliches Jahr für den brasilianischen Außenhandel“, sagte Teixeira. Der wachsende Wohlstand in dem aufstrebenden Land sorgte auch für einen neuen Rekord beim Import.
Antworten
daiphong:

link dazu

 
02.01.12 23:46
www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...rd-auf/6013826.html
Antworten
Ischariot MD:

der DJE Immo Fongg wird aufgelöst

7
03.01.12 00:33
… warum gehört das in den BT? Erstens weil heute abend nix los ist, und zweitens weil es ein bezeichnendes Licht auf die Abhängigkeit der Finanz-Hauptstrom-Medien von ihren Werbekunden offenbart:

DJE ist bekanntlich die Fongg-Gesellschaft des eitlen Pfaus Jens Erhardt, der sogar seinen Titel im Fongg-Namen verhackstückt und neuerdings seinen Bubi Jan als Jungbullen im Business plazieren will (Interview „Die EZB muss Geld drucken“ im HB). Wenn immer es Erfolge und Expertise vorzugauken galt, wird der Name des Fongg-Genies stets breit benannt: "Dr. Jens Erhardt, der Kapitalmarktexperte, gibt wertvolle Tipps …"
Und jetzt, in der Stunde des Mißerfolgs, wer wagt es da, den Namen des Genies offen auszusprechen?

Die Börsen-Zeitung (BöZ) und Cash-Online tun es, immerhin.
www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2011252042
www.cash-online.de/immobilien/2011/...-estate-aufgeloest/67161
Die Werbevehikel, die Meldungen von aktiencheck.de verbreiten, dagegen nicht:
www.boerse.de/nachrichten/...al-Estate-wird-aufgeloest/7031290
www.stock-world.de/nachrichten/fonds/...fgeloest-n4029237.html
Immerhin bleibt aktiencheck.de (Uups, "implementiert durch ARIVA.DE AG") noch relativ neutral und zitiert klar erkenntlich, welche Textpassagen aus der Pressemitteilung der DJE Gesellschaft stammen. Und daß die DJE-Leute den Namen des Herrn nicht selbst besudeln, kann man ja sogar verstehen.

Und die oberschlauen Qualitätsmedien, die solche Meldungen redaktionell aufarbeiten? Verhackstücken große Teile der DJE-Pressemitteilung ohne Angabe der parteilichen Quelle und vermeiden es auch darüberhinaus peinlichst, den Namen Jens Erhardt offen zu nennen:

Gruner+Jahr:
www.boerse-online.de/immobilien/...wird-aufgeloest/632882.html
Spiegel-Verlag:
www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/...263,00.html#ref=rss
Axel Springer:
www.finanzen.net/nachricht/...l-Estate-wird-aufgeloest-1542224

Die ftd.de gehört (wie BO) zu Gruner+Jahr (Bertelsmann) und meldet … NICHTS !!!

Und die Verlagsgruppe Handelsblatt (Holzbrinck) mit „Handelsblatt“ und „WirtschaftsWoche“ ?
Versteckt die Meldung in der news-subunit (www.der-betrieb.de) ohne jede redaktionelle Würdigung, bislang.

Fazit: Oberstes Primat der Finanzpresse ist die Förderung der Interessen ihrer Anzeigekunden. Erwartet alles, aber keine Objektivität.

Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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daiphong:

#81 "die gestrige Meldung

4
03.01.12 01:27
über einen neuen Todesfall durch "Vogelgrippe" in China hat es mittlerweile bis in die BILD geschafft." Na toll, Herzlichen Glückwunsch. Diese Meldung hat also ihr Lebensziel erreicht...

Und der Jubelnde in #82 feiert den asiatischen Börseneinbruch aufgrund dieser Meldung? "Deshalb" deine Positionierung auf short?? Toll! Da hast du also doch noch den "Schwarzen Schwan des Desasters" gefunden! als Erster! Das ist eben der große Vorteil der BILD-Leser.
Antworten
imagine:

Kapitalismus ohne die Möglichkeit des Scheiterns?

21
03.01.12 08:50
Hört auf, die Banken zu schonen

Simon Johnson war Chefökonom des Internationalen Währungsfonds und ist Wirtschaftsprofessor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston Dieses Jahr kam der Weihnachtsmann früh für vier ehemalige Manager von Washington Mutual (Xetra: 893906 - Nachrichten) (Wamu) - einer großen US-Bank, die im Herbst 2008 Konkurs anmeldete. Der US-Einlagensicherungsfonds FDIC hatte sie auf die Rückerstattung von 900 Mio. Dollar verklagt - aber die Manager haben gerade eine Einigung auf 64 Mio. Dollar unterschrieben. Da den Großteil ihre Versicherungen zahlen, müssen sie selbst nur 400.000 Dollar beisteuern.

Laut FDIC verdienten die vier Manager zwischen Januar 2005 und September 2008 immerhin 95 Mio. Dollar - sie haben also unter dem Strich einen kräftigen Gewinn gemacht. Das passiert, wenn Finanzmanager eine Vergütung für Kapitalrendite bekommen, die nicht an die Risiken angepasst wird. Bankmanager gewinnen, wenn die Dinge gut laufen, und wenn die Dinge nicht so gut laufen, verlieren sie nichts. Sie - und andere Bankmanager - sind dabei direkt für den Anstieg der Preise auf dem Wohnungsmarkt und in der Folge für den Kollaps des Immobilienmarkts verantwortlich. Er traf Nichtbanker hart, rund acht Millionen Arbeitsplätze gingen verloren. Dem Kollaps folgten Sparmaßnahmen - im ganzen Land werden Steuern erhöht und staatliche Leistungen gekürzt. Dem Land steht zudem eine schwierige Auseinandersetzung über steuerliche Fragen bevor, es muss sich auf Einschnitte und Kürzungen einstellen. Manche argumentieren, Amerikaner müssten den Gürtel enger schnallen. Das ist eine interessante Diskussion, besonders zu einer Zeit, da die Arbeitslosenquote noch immer bei acht Prozent liegt (die Ziffer sank zuletzt, weil viele Arbeitslose beschlossen haben, nicht mehr zu suchen und nicht mehr gezählt werden). Voreilige Sparmaßnahmen werden kaum dazu beitragen, der Wirtschaft einen Weg zurück zu einer höheren Beschäftigungsquote zu ebnen.

Wie sieht es aber mit der staatlichen Unterstützung für die großen Banken aus? Nimmt diese angesichts des aktuellen Finanzdrucks ab? Leider nicht. Die staatliche Unterstützung bleibt unverändert, indirekt dadurch, dass es Banken gestattet wird, systemrelevant zu sein - too big to fail -, direkt durch alle möglichen Subventionen der US-Notenbank. Die Begründung - oder besser die Ideologie -, die hinter der Unterstützung großer Banken steckt, ist, dass sie für die Erholung der Wirtschaft notwendig seien. Aber diese Argumentation ist recht zweifelhaft, wenn die Banken auf Bergen von Bargeld sitzen, während kreditwürdige Verbraucher und Unternehmen bei der Kreditaufnahme zurückhaltend sind.

Teil 2: Situation in Europa noch schlimmer
Dieselbe Situation zeigt sich zurzeit auch in Europa. Dort ist die Lage noch schlimmer: Banken erhalten dort noch größere Rettungspakete, während Länder, die sich Geld geliehen haben, ihre Sozialleistungen kürzen und sich auf soziale Spannungen und politische Instabilität einstellen müssen. Länder wie Griechenland, Italien und wohl auch Portugal haben eine zu hohe Verschuldung, und ihren Bürgern stehen nun harte Konsequenzen bevor. Aber die Bankmanager müssen gar keine Konsequenzen befürchten, obwohl sie die hohe Verschuldung mitzuverantworten haben.

Natürlich stehen einige große europäische Finanzinstitute vor Schwierigkeiten, und wer weiß, vielleicht werden einige ihrer Manager gefeuert. Aber glaubt irgendjemand, dass diejenigen, die die europäischen Banken in den Ruin getrieben haben, ihre Jobs mit weniger verlassen werden als riesigen Vermögen? Bei den Spitzenkräften der Geldinstitute kann von wirklicher Enthaltsamkeit nicht die Rede sein - nicht heute und wohl auch nicht in naher Zukunft. Die bankenkritische Protestbewegung Occupy Albany hat vor Kurzem eine vielsagende Stellungnahme veröffentlicht, in der es heißt: "Die Interessen derjenigen, die sich Einfluss erkaufen, werden auf Kosten der Bürger gewahrt, von denen die Regierung ihre Macht erhält. Wir glauben, dass dieser Fehler in unserem System vielen Problemen zugrunde liegt, denen unsere Gesellschaft ausgesetzt ist, und dass seine Korrektur der Schlüssel zu einer gerechten Zukunft ist. Wir fordern daher wahre Demokratie, entkoppelt von dem zersetzenden Einfluss der konzentrierten Wirtschaftsmacht, und wir rufen alle, die dieses Ziel mit uns teilen, auf, uns zu unterstützen und mit uns dafür zu arbeiten." Große Banken repräsentieren die höchste Stufe der konzentrierten Wirtschaftsmacht in den heutigen Volkswirtschaften. Sie können allen durchgreifenden Reformen widerstehen, die ihre Vergütungspläne tatsächlich ändern könnten. Ihre Manager wollen alle Vorteile, keinen wirklichen Nachteil.

Aber Kapitalismus ohne die Möglichkeit des Scheiterns ist keine wahre Marktwirtschaft. Wir unterhalten eine groß angelegte, nicht transparente und gefährliche staatliche Subvention, die hauptsächlich einigen wenigen, extrem wohlhabenden Menschen zugutekommt. John Huntsman, Anwärter auf das Amt (Taiwan OTC: 8271.TWO - Nachrichten) des Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, geht dieses Thema direkt an, indem er darauf besteht, dass die Politik die größten Banken dazu zwingen sollte, sich aufzulösen oder sicherer zu werden. Kein anderer Kandidat der Präsidentschaftswahlen geht dieses Thema offensiv an. Der Tenor der anderen ist: "Wir lassen sie in Konkurs gehen" ist keine Antwort, wenn der Konkurs von so großen Banken so viel Schaden anrichten würde. Wir sollten von Wamu und der Occupy-Bewegung gleichermaßen lernen. In beiden Fällen ist die Lektion dieselbe: Konzentrierte Finanzmacht ist ein Geschenk, das sich noch immer auszahlt - nur nicht für uns.

de.finance.yahoo.com/nachrichten/...ken-schonen-091806547.html
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permanent:

D, Zahl der Arbeitslosen steigt leicht

6
03.01.12 10:15

Zahl der Arbeitslosen steigt leicht

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember 2011 um 67.000 auf 2.780.000 gestiegen. Das waren 231.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Punkte auf 6,6 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie bei 7,1 Prozent gelegen. Im Jahresdurchschnitt waren im Jahr 2011 2,976 Millionen Menschen arbeitslos.

Weniger als drei Millionen Deutsche ohne Job

 

Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt weiter unbeeindruckt von der Euro-Krise. Auch wenn sich die Zahl der Arbeitslosen im Dezember leicht erhöhte, hatten seit 20 Jahren nicht mehr so viele Deutsche einen Job.

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren gefallen. Im Jahresdurchschnitt seien 2,976 Millionen Arbeitslose registriert gewesen, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mit. Noch weniger Arbeitslose hatte es zuletzt 1991 gegeben. Der Aufschwung am Arbeitsmarkt setzte sich auch im Dezember fort. Der für die Winterzeit übliche Anstieg fiel im vergangenen Monat geringer aus als in der Vorjahren. Bei der BA waren nach Angaben der Behörde 2,78 Millionen Arbeitslose registriert. Dies seien 67.000 mehr gewesen als im November, aber 231.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg im Monatsvergleich um 0,2 Punkte auf 6,6 Prozent.

„Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich auch zum Jahresende 2011 positiv entwickelt“, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise in Nürnberg. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen ging die Arbeitslosigkeit erneut zurück, und zwar um 22.000 Erwerbslose. Von Reuters befragte Banken-Volkswirte hatten eine Abnahme um 10.000 erwartet.

Auch finanziell schließt die BA das Jahr unerwartet positiv ab. Statt eines ursprünglich erwarteten Defizits von 5,4 Milliarden Euro zeichne sich ein geringer Überschuss von etwa 100 Millionen Euro ab. Die Behörde werde daher voraussichtlich kein Darlehen des Bundes in Anspruch nehmen müssen.

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wawidu:

@platsch - SKS

5
03.01.12 16:12
In der strittigen SKS-Angelegenheit habe ich nochmals recherchiert, und ich muss einräumen, dass ich mich wohl geirrt habe. 2002 hatte ich mal an einem Wochenendseminar der Zeitschrift "Der Aktive Trader" (existiert nicht mehr) zur Technischen Analyse teilgenommen. In meinen damaligen Aufzeichnungen hatte ich notiert: "Normale SKS geht mit fallenden Volumina von S1 nach S2 einher, inverse SKS mit steigenden Volumina." In Anbetracht der Information unter folgendem Link ist der zweite Teil dieser Notiz jedoch inhaltlich nicht haltbar.

www.bullchart.de/ta/formationen/index7.php
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wawidu:

Bemerkenswerte Rechtsauffassung

4
03.01.12 16:30
Dirk Nonnenmacher, ehemaliger Vorstandschef der HSH Nordbank, zur Anklage wegen Untreue u.a. in der Sache Omega 55: "Eine falsche Bilanz ist keine gefälschte Bilanz, also keine Straftat." Ätzend, diese Arroganz und Ignoranz! Die Dateibezeichnung hinter "Angehängte Grafik" beginnt mit "nonne". Sieht dieser Mann etwa wie eine Nonne aus? Nonnen sind i.d.R. Frauen von hoher Moral.
Der USA Bären-Thread 473005
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Ischariot MD:

Resteverwertung 2011

10
03.01.12 17:15
Der USA Bären-Thread 12532897
Während die US-Regierung Geld druckt, um einem Finanzkollaps zu entgehen, reichen die schwer verschuldeten Bundesstaaten ihre Fiskalprobleme an die Städte weiter. In immer mehr Rathäusern geht nichts mehr. Unter den nächsten Pleitekandidaten: San Diego, Detroit und New York. 
Antworten
wawidu:

Zwei US Posts

3
03.01.12 17:27
zur Holiday Season 2011:

www.ritholtz.com/blog/2012/01/...rs-2011-holiday-retail/print/

zu im Bau befindlichen Bürogebäuden in den beiden zusammenhängenden Counties von Greater L.A. Riverside und San Bernadino mit einer Bevölkerungszahl von 3,2 Mio.:

www.calculatedriskblog.com/2012/01/...fice-building-under.html

zu Vegas: Diese Stadt, respektive deren Resorts, hat/haben schon immer Besucher - des öfteren mit massiven Incentives - angelockt. "Convention Attendance" hat die gleiche Bedeutung wie "Conference Attendance", d.h. die Daten hierzu reflektieren die Beliebtheit von Vegas als Ort größerer Gruppenveranstaltungen.
Antworten
Ischariot MD:

Resteverwertung Teil 2

6
03.01.12 17:51

Markus Gärtner zum drastisch sinkenden Lohnniveau in den USA und dem Süden der USA als dem neuen China/Mexico für Investoren

Der USA Bären-Thread 12533144
Ein schwacher Dollar, zahme Gewerkschaften sowie sinkende Reallöhne machen die USA zum Niedriglohnland. Erste Fabriken kehren aus China nach Amerika zurück. Resultat: Die Industrieproduktion dort wächst deutlich schneller als das BIP. Doch die Minilöhne gefährden den Konsum.
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
Malko07:

Nicht schlecht Herr Specht

4
03.01.12 17:51
Der USA Bären-Thread 12533147
2011 war ein Spitzenjahr für die deutsche Autoindustrie: Mit knapp 5,9 Millionen Fahrzeugen schaffte sie einen neuen Produktionsrekord. Auch aufs neue Jahr schaut die Branche mit "vorsichtigem Optimismus". 
Antworten
learner:

#91890

10
03.01.12 18:33
Der Mann hat absolut Recht! Zwischen den Zeilen lese ich jedoch, dass Inkompetenz keine strafrechtliche Relevanz hat.

Das Grundproblem liegt mE auch eher darin begründet, dass Menschen die kein unternehmerisches Risiko tragen Millionen verdienen. Das scheint bei diesen Menschen zu der irrigen Annahme zu führen, dass ihr Salär etwas mit Qualifikation und Verantwortung zu tun hat. So ist zumindest die Rechtfertigungsformel in der Vergangenheit gewesen.

Wer als Manager Millionen verdienen will sollte zwingend auch an den Verlusten beteiligt werden. Danach würde sich die Arroganz solcher Typen wie Nonnenmacher in Grenzen halten!
Wenn Du kein Geld hast, hast Du die wenigsten Freunde, aber die besten!
Antworten
Ischariot MD:

#894 (BMW): Immer vorausgesetzt ...

4
03.01.12 18:37
... sagte der Finanzchef. "Immer vorausgesetzt, dass es keine scharfe Rezession in Europa gibt." Als Wachstumstreiber blieben dann aber immer noch die USA und China.

>> Reinkarnation der Decoupling-Theorie, herrlich, ich fühle mich wie 2007  ;o)
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
Antworten
wawidu:

Moral Hazard

5
03.01.12 18:48
aus # 91887 von imagine:

"Der US-Einlagensicherungsfonds FDIC hatte sie auf die Rückerstattung von 900 Mio. Dollar verklagt - aber die Manager haben gerade eine Einigung auf 64 Mio. Dollar unterschrieben. Da den Großteil ihre Versicherungen zahlen, müssen sie selbst nur 400.000 Dollar beisteuern."

Es würde mich nicht wundern, wenn diese Manager bei AIG - wie WAMU seitens des Staates "ausgebailt" - versichert wären!

www.wirtschaftslexikon24.net/d/moral-hazard/moral-hazard.htm

Dass schon seit Jahrzehnten bei Verstößen großer Unternehmen gegen SEC- oder FDIC-Regeln immer wieder läppische "außergerichtliche Einigungen" zu konstatieren sind, ist ein Indiz für die "Verfassung der USA", nein, nicht für die originäre aus der Zeit Abraham Lincolns (die ist durchaus OK), sondern für die von den staatlichen Institutionen an den Tag gelegte. ME haben sich die USA mittlerweile ziemlich weit von den Grundlagen ihrer Verfassung entfernt. Diese "Verfassung" könnte man mittlerweile als "Wall-Street-Verfassung (WSV)" bezeichnen. Das Kürzel WSV stand im Deutschen mal für "Winter-Schluss-Verkauf", doch diese Bezeichnung gibt es schon seit einigen Jahren nicht mehr. Auf den Aushängen der Kaufhäuser findet man immer häufiger zu allen Jahreszeiten die Bezeichnung "SALE" (Save Another Liability Expenditure = Ersparen Sie sich weitere Kosten für eine Kreditaufnahme - wir bieten ihnen einen Null-Prozent-Kredit bis zu 36 Monaten!). Selbst im Weihnachtsgeschäft in unserer Region, die in der heutigen Ausgabe unserer Tageszeitung als "Boom-Region" betitelt wurde, konnte man in vielen Einzelhandelswerbungen lesen: "Wir haben unsere bereits reduzierten Angebote nochmals um 25 bis 50 % reduziert".
Antworten
Malko07:

Wo der Bankvorstand die Filiale putzt

4
03.01.12 19:25
Der USA Bären-Thread 12533952
Eine kleine Raiffeisenkasse in Baden-Württemberg macht vor, wie das Geschäft mit dem Geld ganz unaufgeregt ablaufen kann. Die Kunden lieben die Dorfbank und melden sich aus allen Teilen Deutschlands. Aber die Raiffeisenkasse lehnt sie ab: Sie will gar nicht wachsen.
Antworten
wawidu:

learner # 91887

5
03.01.12 20:31
Die OMEGA 55-Affäre war von Anfang an ein dubioses "Überkreuz-Abkommen" zwischen HSH Nordbank und BNP Paribas, welches der HSH eine für den in 2008 beabsichtigten Börsengang dringend benötigte "Bilanzkosmetik" ermöglichte. In der Bilanz der HSH von 2008 wurden die "Schrottpapiere" aus OMEGA 55 mit "mark-to model", also zum Anschaffungspreis, eingebracht, obwohl sie nach HGB zum Marktpreis ("mark-to-market") hätten verbucht werden müssen. Letztere Bilanzierungsvorschrift hätte der  HSH jedoch einen Verlust anstatt eines respektablen Gewinns beschert. Ein Börsengang der HSH ist dann jedoch letztlich nicht erfolgt.

de.wikipedia.org/wiki/Mark_to_market

Die Gerichte mögen nun entscheiden, ob beim Vorstand der HSH "Inkompetenz" oder "Vorsatz" vorlag.
Antworten
Reinyboy:

Weder Inkompetenz noch Vorsatz sondern Betrug

5
03.01.12 20:39
hätten spätesten beim Börsengang der HSH Nordbank vorgelegen.

Also ab in die Zelle wegen versuchten Betrug................
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
Antworten
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Steigender Bayer AG-Kurs 5,01 9,91 15,14
Fallender Bayer AG-Kurs 4,99 9,92 15,16
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ0A2S9 , DE000VJ8A891 , DE000VJ778P4 , DE000VJ6E6C4 , DE000VJ6K6F9 , DE000VJ7NFU8 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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