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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Apple Inc

Strategie Hebel
Steigender Apple Inc-Kurs 5,03 9,99 14,87
Fallender Apple Inc-Kurs 4,97 10,09 14,55
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VH4MUZ7 , DE000VY14SE6 , DE000VY4A3G7 , DE000VJ0H976 , DE000VH63D72 , DE000VY613F5 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Anti Lemming:

Daiphong

3
12.04.11 09:10
Stufe 7 ist Stufe 7 - und kein Parkspaziergang zwischen ordnungsgemäß runtergefahrenen Reaktoren, bei denen die Feuerwehr nur noch "ein wenig Restwärme" wegkühlen muss. QED.
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#79327

Malko07:

Die Hochstufung erfolgte

7
12.04.11 09:15
rückwirkend auf den Beginn der Krise. Es gibt also nichts Neues. Dass es zu Teilkernschmelzen kam, hat niemand bestritten. Aber eine Starterlaubnis zum Abheben der Reaktoren steht immer noch aus. Der Austritt von radioaktivem Material liegt bis jetzt weit unter Tschernobyl. Angeblich 10%, soweit man den widersprüchlichen Aussagen glauben mag (bis heute ist sogar die Austrittsmenge von Tschernobyl stark umstritten). Über den Fortschritt/Nichtfortschritt am ursprünglichem Kühlsystem finde ich keine brauchbaren Informationen. Auch bezüglich größeren Lecks in den Abklingbecken sind die Informationen mau. Die Nachbarländer verlangen jetzt ausführlichere Informationen und man hat sie ihnen zugesagt. Eventuell erfahren wir mehr. Ansonsten scheinen die Tauchsieder mit abnehmende Intensität weiter vor sich hin zu köcheln. Der Austritt an radioaktivem Material nimmt angeblich ab.

Aber es gibt ja nicht nur Fukushima. Eine sehr große Zahl an Reaktoren (auch hier widersprüchliche Zahlen) hat erkleckliche Schäden davon getragen und viele von ihnen werden wohl nie mehr Strom erzeugen. Dies wird die japanische Wirtschaft einem jahrelangem Stromengpass aussetzen.
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ivan73:

#79328

4
12.04.11 09:39
Trotzdem sollte es einem merkwürdig vorkommen, wenn selbst so ein "Hinhalte-Verein" wie TepCo jetzt ebenfalls das Ereignis auf Stufe 7 herauf setzt. Stufe 6 wurde einfach übersprungen ?!
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Anti Lemming:

Ein Super-GAU

 
12.04.11 09:40
kann "theatralisch" ablaufen mit einer spektakulären sofortigen Freisetzung großer Mengen an Radioaktivität  wie in Tschernobyl. Oder eben auch "schleichend" in der Tauchsieder-Variante, bei der Atomruinen über Wochen, Monate, Jahre die Umgebung verseuchen.

Was unterm Strich zählt ist, wieviel von dem "nuklearem Inventar" im Gesamtverlauf (bis zum finalen Einsargen) in die Umwelt gelangt. Bislang sollen in Fukushima erst 10 % der Tschernobyl-Menge freigesetzt worden sein. Das nukleare Inventar in Fukushima ist jedoch je nach Schätzung ingesamt 10 bis 120 Mal größer als in Tschernobyl. Im Extremfall könnte daher bis zu 120-mal so viel Radioaktivität wie in Tschernobyl ins Freie gelangen.

Macht es die Umgebung "bewohnbarer", wenn der Fallout nicht innerhalb einer Woche, sondern innerhalb eines Jahres niedergeht? Sicherlich nicht. Cäsium-137 hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren.

Dann müsste der Fukushima-Unfall posthum auf die noch nicht existiertende Stufe 8 angehoben werden. Selbst ohne Knall und "Abheben" der Reaktoren.
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permanent:

Wir sind schon wieder im

3
12.04.11 09:42

Nuklearforum in dem schlimm und schlimmer herbeigesehnt wird.

Da werde ich mich dann ausklinken. Viele hier sind doch nur noch auf Katastrophenmeldungen aus und begreifen simple Zusammenhänge der Wirtschaft nicht.

Permanent

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Andreano:

Dow Jones Pullback bis 12000 möglich

3
12.04.11 09:45
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 395044
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Malko07:

Als Bär sollte man den Mut haben

7
12.04.11 09:45
der jeweiligen "Wahrheit" frontal ins Gesicht zu schauen. Es geht nicht darum etwas herunter zu reden und sich damit auf ein Bullenniveau zu begeben, bei denen noch mitten in der Nacht am Äquator die Sonne scheint.

Ich war letztes Jahr guter Hoffnung dass wir dieses Jahr in Deutschland das Vorkrisenniveau erreichen würden. Inzwischen bin ich mit absolut sicher, dass wir es erreichen werden. In manchen Gebieten sind wir schon wesentlich weiter, in anderer hängen wir noch etwas zurück. Zu meinen dass diese Wahrheit den $-CT fördert ist absolut daneben. Die Spekulation in den verschiedenen Anlageklassen und den Rohstoffen stört sich nur wenig an den fundamentalen Daten.

Wie schon mal erwähnt, erleben wir momentan keine Euro-Stärke (was auch immer das sein sollte), sondern eine US-$-Schwäche. Und die hat sehr viel mit der weltweiten Spekulation zu tun, weit mehr als manche vorgebrachte fundamentale Argumente. Und sollte die Risikoaversion wieder stark zunehmen, werden wir den US-$ wieder erstarken sehen, auch wenn es QE3 geben sollte. Alleine schon die dann teilweise ablaufende Rückabwicklung des §-CT wird dann alle anderen Währungen schwächer erscheinen lassen und wir werden dann hier täglich die Euro/$-Charts wiedersehen, die wir seit geraumer Zeit vermissen.

Auch meine Erwartungen bezüglich der Kursentwicklung haben sich seit Anfang des Jahres, trotz großer Krisen, nicht geändert. Neue Allzeithochs oder Abschläge von 20%, ausgehend von dem Pegel von Anfang des Jahres, also aus heutiger Sicht mehr und beides liegt mMn voll im Bereich des Möglichen.

Die Energie- und die Preisentwicklung anderer Rohstoffe bleibt schwer abzuschätzen. Hält sie an, könnte es Ende des Jahres / im nächsten Jahr eine erneute Rezession geben.
Antworten
Ischariot MD:

Nuklearforum

7
12.04.11 10:07
... ganz ignorieren kann man Hiro ... äh ... Fukushima nicht. Man sollte aber realistisch bleiben. So wie ich das verstehe (als technischer Laie, wohlgemerkt) aus den Infos z.B. aus dem Areva-Protokoll oder hier: www.spiegel.de/flash/flash-25592.html
wird sehr wohl Kühlwasser in den Reaktordruckbehälter eingespeist und dieser mitnichten nur von außen bespritzt, das kann man angesichts der Nachzerfallswärme wohl als effektive Kühlung betrachten. Problem scheint mir, daß es sich dabei NICHT um einen effektiven Primärkühl-KREISLAUF handelt, sondern daß das reingepumpte Wasser irgendwo (wahrscheinlich an der Turbine) wieder abgelassen wird und dann als voluminöse radioaktive Suppe irgendwo gelagert werden muß. Dabei wird fortlaufend Radioaktivität aus dem Kern freigesetzt und über kurz oder lang aufgrund des schieren Kühlwasservolumens schlichtweg zum logistischen Problem, bis man irgendwann vielleicht wieder sowas wie einen provisorischen geschlossenen Kreislauf im Turbinengebäude aufgebaut bekommt.
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Malko07:

#79334: Es bleibt als

6
12.04.11 10:24
wesentlicher Unterschied zu Tschernobyl das große lange währende Feuer. Damit werden die radioaktiven Partikel und Gase nicht so hoch getragen und verseuchen zum Ausgleich stärker die nähere Umgebung. Weiter getragen wird die Verseuchung wohl hauptsächlich durch das Meer. Und darin wird man auch das radioaktive Wasser "entsorgen". Das nicht so stark belastete Wasser wird man direkt ins Meer abfließen lassen und das stark verseuchte Wasser wird man, wenn man nicht mehr so stark unter Beobachtung steht, auf hoher See verklappen. Wenn man die Kühlung aufrecht erhalten kann, soll es in ca. 2 Monaten ungefährlicher werden, so die Fachleute, die aber auch alle nicht den genauen inneren Zustand kennen. Es fehlt eben an "Mutigen", welche nach innen wollen und die meisten Messgeräte funktionieren nicht mehr. In vielen Bereichen bleibt es eben eine schwarze Schachtel und man kann nur anhand von Temperatur und Druck spekulieren. Der Tauchsiederbetrieb kann also noch sehr lange andauern.
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Andreano:

Paradoxon!?

6
12.04.11 10:39

Schlagzeilen handelszeitung.ch  

 

Dax mit Gewinnen: Dax tendiert schwächer - wegen Fukushima

war wohl doch zuviel Alkohol im Käsefondue

 

Antworten
Anti Lemming:

Permanent - "Nuklear-Forum"

11
12.04.11 10:40
Es gab - bis zu Deiner "Beschwerde" - gerade mal 7 Postings zu Fukushima, einige davon nur aus einem kurzen Satz bestehend. Die aktuelle Heraufstufung der Havarie auf die Höchststufe 7 ist wichtig und verdient es, hier erwähnt zu werden. [Die Erwähnung löste weitere Postings aus, die aus der früheren (Fehl-)Einschätzung des Unfalls als relativ harmlos resultierten.]

Die Meldung ist auch börsen-relevant, wie man am Nikkei sieht. Er verlor heute Nacht knapp 2 %. Charttechnisch deutet sich im Nikkei ein weiteres Bärenmarkt-Leg an, bei dem die Märztiefs noch unterschritten werden könnten. Das hätte auch Rückwirkungen auf andere Welt-Indizes.

In Fukushima besteht die Gefahr eines langen Nachspiels. Die Probleme lassen sich nicht einfach "wegkühlen", ebensowenig wie sich die Finanz- und Bankenkrise aus 2008 mit Gelddrucken "wegfluten" lässt. Bestandsschulden werden nominal nicht niedriger, wenn man neues Geld druckt.

Hinzu kommt, dass auch andere japanische AKWs beschädigt sind (Malko in # 328), so dass über die nukleare Katastrophe mit ihrem menschlichen Leid hinaus noch eine ökonomische aus Energieunterversorgung droht.

Die Vorfälle in Japan haben in ihrer Gesamtheit "Black-Swan"-Charakter. Und sie sind z. b. weitaus gravierender - und ökonomisch relevanter - als die Ölverschmutzung im Golf von Mexiko in 2010, die gleichwohl stark hier im Thread kommentiert wurde. Übrigens ohne dass jemand reklamierte, er würde nun zum "Öl-Thread".
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Anti Lemming:

Ischariot - Anmerkungen

4
12.04.11 10:58
"Nachzerfallswärme" - trifft mMn nicht zu. Die Kettenreaktion bzw. der Kernzerfall läuft weiter, und im geschmolzenen Kern vermutlich noch stärker als zuvor im Normalbetrieb. Nachzerfallswärme gibt es nur, wenn ein Reaktor wirksam runtergefahren werden und stabil in diesem Zustand gehalten werden konnte. Davon kann bei einer Stufe-7-Havarie nicht die Rede sein. Diesen Soll-Zustand haben nur Block 5 und 6 und die AKWs im zweiten Fukushima-Komplex.

"Primär-Kreislauf" - den gibt es nur in Druckwasserreaktoren, bei denen der geschlossene, unter hohem Druck arbeitenden Primärkreislauf über einen Wärmetauscher mit dem Sekundärkreislauf verbunden ist. Die Fukushima-Meiler sind ausnahmslos Siedewasser-Reaktoren mit nur einem Wasserkreislauf.

In Deinem Spiegel-Link findet sich auch wenig Beruhigendes, siehe meine roten Markierungen. Die Grafik zeigt den Stand in Block 1 zum 11. April 2011 (= gestern):

Da die Brennstäbe als "teilweise oder ganz freiliegend" bezeichnet werden, kommt das Kühlwasser der Feuerwehr offenbar nicht an die Stäbe heran. Die Temperatur des Druckbehälters von bis zu 400 Grad liegt deutlich über der bei vollem Normalbetrieb.
(Verkleinert auf 60%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 395061
Antworten
Andreano:

Silber erstaunlich stark

 
12.04.11 11:03
der Gesamtmarkt schwächelt, trotzdem will Silber nicht wirklich korrigieren

ich frag mich ob das nicht erst der Anfang der Fahnenstange sein könnte.

Wie weit wird die Blase noch aufgeblasen, habt ihr ne Meinung?
(Verkleinert auf 58%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 395065
Antworten
Andreano:

Reaktor 4

 
12.04.11 11:12
(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 395073
Antworten
permanent:

Nuklearforum

5
12.04.11 11:43

Wie Ischariot schreibt soll man das Thema nicht ausblenden. Auch sachliche und faktenreiche Diskussionen finde ich gut. Was mir gegen den Strich geht ist das Bildzeitungsniveau -nur um eine Beispiel zu nennen- wie in Posting 340 nur um Stimmung zu machen.
Dieses Posting ist in keinster Weise hilfreich zur Meinungsfindung.

Permanent

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Malko07:

Die atomare Katastrophe

4
12.04.11 11:44
in Japan hat vielfältige Einflüsse auf die Weltwirtschaft. Das bedeutet für die restliche Welt allerdings nicht nur negative Einflüsse. Und deshalb ist die Beurteilung nicht ganz einfach.

Japan ist ein großes Industrieland und vieles wird dort gefertigt was in irgendwelche Produkte in andere Regionen der Erde einfließt. Es gibt allerdings kein Alleinstellungsmerkmal der Fertigungen in Japan. Die Japaner haben in der Vergangenheit immer mehr Fertigungen in anderen Teilen Asiens und der Welt aufgezogen um die heimischen Fertigungsanlagen in einer quasi Mischkalkulation zu verbilligen. Ähnliches gibt es ja auch stark bei uns. Trotzdem steht manche japanische Fertigungsanlage für erkleckliche Anteile des Weltmarktes. Das würde dazu führen, dass in anderen Regionen weitere Fertigungen aufgezogen respektive ausgeweitet würden. Und das wäre mittelfristig sehr schlecht für Japan. Deshalb nehmen sie derartige Fertigungen mit Priorität wieder in Betrieb, sogar die eine und andere in der Sperrzone. Nicht auszuschließen bleibt, dass wichtige Bauteile monatelang fehlen werden und damit zu Fertigungsausfällen in anderen Regionen der Erde führen werden.

Mancher Produzent von Konsumprodukten in Asien und von Edelprodukten aus Europa wird die japanische Lage mehr oder weniger stark zu spüren bekommen. Katastrophale Einbrüche sind allerdings nicht zu erwarten und sie können ohne weiteres vom restlichen Asien egalisiert werden. Das Wachstum würde sich dort dann etwas entschleunigen und es bräuchte nicht mehr ganz so stark gebremst zu werden.

Für viele Konkurrenten japanischer Firmen entwickeln sich manche Möglichkeiten auf den Märkten. Ob VW traurig ist, da Toyota seine Fertigung in den USA zurück fahren muss? Für die Konkurrenten japanischer Firmen in Europa, Asien und den USA kann die momentane Schwäche einen Vorteil bedeuten.

Bis jetzt sind keine gravierende negative Einflüsse außerhalb von Japan bei nicht japanischen Firmen aufgetreten. Die Krise ist allerdings erst einen Monat alt und vieles wird mit dem Schiff transportiert. Man wird erst später sehen wo es überall haken wird. Ich werde deshalb noch mindestens einen Monat warten bevor ich es wagen werde die Lage in größerer Breite zu beurteilen.
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Anti Lemming:

ZEW-Konjunkturindex halbiert sich fast

5
12.04.11 11:50
Der Index fiel auf 7,6 von 14,1 (Vormonat). Erwartet wurde 12,2. Der historische Mittelwert liegt bei 26,6. Wo bleibt der Aufschwung XXL??




Veröffentlichung der Zahlen zur ZEW Konjunkturerwartung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für April 2011

Der ZEW Konjunkturindex für Deutschland notiert im April bei 7,6. Erwartet wurde der Index mit 12,2. Im Monat zuvor hatte er noch bei 14,1 gelegen. Den historische Mittelwert des Konjunkturindikators gibt das ZEW mit 26,6 Punkten an. Die aktuelle konjunkturelle Lage Deutschlands hat sich nach Angaben des ZEW auf 87,1 Zähler erhöht von noch 85,4 im Monat zuvor.
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permanent:

US Handelsbilanz & Importpreise

7
12.04.11 12:19

In den USA hat das Inflationsgespenst
zwar noch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, an der Preisfront sind
aber erste Warnhinweise erkennbar. So dürften die Importpreise im März aufgrund
höherer Energie- und Nahrungsmittelpreise um 2,6 % gg. Vm. gestiegen sein. Die
Jahresrate würde dadurch von 6,9 % auf 9,3 % anziehen.
HSBC/Trinkaus

Eine Jahresrate von 9,3% ist schon recht beeindruckend und sollte bei den FED Mitgliedern den Prozess des Nachdenkens beschleunigen.
Auf der einen Seite kann den Auschwung durch Auslaufen von QE2 bzw. nicht auflegen von QE3 nicht gefährden, auf der anderen Seite laufen die Preise aus dem Ruder.
Dabei ist der FED -auch wenn es so nicht in offiziellen Statements auftaucht- durchaus bewusst welche Kausalzusammenhänge zwischen Dollar und Rohstoffpreisen herrschen.

Permanent

Antworten
pfeifenlümmel:

zu #343

2
12.04.11 12:20
Habe gerade vollgetankt und den Wert des Daimlers verdoppelt. Die Konjunktur spielt sich bei den Scheichs im Morgenland ab, während im Abendland die Lichter gelöscht werden. Die "Itakers" ( Ruhrpott-Slang für Berlusconi Fans )  wollen uns auch noch obendrein die Turnschuhtunesier andrehen. Wie schön doch ein einiges  Europa sein kann.
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Malko07:

#79343: Na, wo bleibt er denn?

 
12.04.11 12:25
Nun, er ist schon lange da, wie man an der Lage sehr einfach erkennen kann. Dass dann die Ereignisse in Japan erst mal auf die Stimmung schlagen ist nicht verwunderlich und selbstverständlich ist die Rohstoffspekulation für die reale Wirtschaft kein Grund zur Freude.
Antworten
Anti Lemming:

Aber bewerten die Börsen nicht die Zukunft?

5
12.04.11 12:29
Was kümmert die Börsen der Aufschwung "von gestern", zumal wenn dieser wie in USA und China fast ausschließlich aus dem "Staats-Füllhorn" stammte.
Antworten
Eidgenosse:

Malko, Ich glaube nicht das die

8
12.04.11 12:32
Wirtschaft so toll wächst wie früher mal. Die Rohstoffpreise sind doch noch nicht eingepreist. Ein guter Teil der Erholung 2009/2010 war doch auch dem eingebrochenen Rohstoffmarkt zu verdanken. Wenn nun eine neue Finanzkrise verhindert wird, (sonst hängen die Bänker) ist mit einem neuerlichen Einbrechen der Rohstoffe nicht in dem Umfang zu rechnen wie es 2008 war.
Ausserdem ziehen die Hypotheken wieder an, Krankenkasse ist sowieso jedes Jahr plus 5-10%, Staaten sparen und entlassen, naja ich sehs jetzt nicht so rosig.
Über den Wolken...
Antworten
permanent:

Die Reaktionszeiten der Wirtschaft werden

10
12.04.11 12:41

unterschätzt. Stimmungsindikatoren sind schnelllebig und auch schnell wieder Schnee von gestern. Realwirtschaftliche Fakten schaffen sich nur sehr behäbig auch wenn viele Theoretiker von schnellen Reaktionsmechanismen ausgehen.
Wir ernten noch heute den Aufschwung -welcher eine kurze Unterbrechung durch das Platzen der Immoblase erfahren hat- der Agenda 2010.
In den USA ist die Eintrübung nachhaltig weil die Probleme nachhaltig sind. Bei uns werden die Probleme schnell wieder kommen weil die Regierung keine vernünftige Weichenstellung für die Zukunft vornimmt und nur wie ein wilder Hühnerhaufen von links nach rechts und wieder zurück springt.
In Frankreich, Italien, Portugal, Griechenland sind auch noch keine durchgreifenden Reformen auf den Weg gebracht worden.
Spanien dagegen -auch wenn die Arbeitslosigkeit hoch ist- müht sich redvoll Reformen in die Wege zu leiten. Ebenso GB.
Obama leidet unter dem Tea Party Syndrom und hat kaum ein Chance.

Ein schönes Beispiel der jungen Vergangenheit: Aufstand in Agypten, Mubarak ist verjagt, kurze Eurphorie und nun wieder Frustration. So schnell sind Stimmungen nur die Realwirtschaft kann mit dem Stimmungstempo nicht schritt halten.

Permanent

Antworten
Kicky:

Fuku und keine Ende

4
12.04.11 13:12
english.kyodonews.jp/news/2011/04/84888.html
keine Toten bisher,auch die 20km wird nicht revidiert ,die Reaktoren nicht völlig zerstört funktionieren noch........Allerdings betrage die freigesetzte Radioaktivität nach Angaben der Regierung bislang nur ein Zehntel der Menge, die 1986 in Tschnernobyl abgegeben wurde. Die japanische  Atomsicherheitskommission NSC hat am Montag in einem vorläufigen Bericht festgestellt, wie Kyodo  berichtet, dass aus dem havarierten AKW Fukushima 1 (Daiichi) seit dem 11. März zeitweise bis zu 10.000 Terabecquerel an Radioaktivität pro Stunde und zwar über mehrere Stunden hinweg freigesetzt wurden.Jetzt würden nach der Kommission "nur" noch unter einem Terabecquerel (1012 Becquerel) pro Stunde an Strahlung freigesetzt werden. Der Grenzwert für die jährliche Belastung von einem Millisievert sei aber auch in Regionen, die mehr als 60 km nordwestlich und bis zu 40 km südwestlich liegen, überschritten worden. ......
www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34533/1.html
Und es gibt eine Warnung für Mütter und Kinder in Europa-keine frische Milch ,kein Gemüse mit grossen Blättern
www.euractiv.com/en/health/...ma-longer-negligible-news-503947
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