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Der USA Bären-Thread

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Der USA Bären-Thread permanent
permanent:

Intel Cuts Revenue Forecast on Chipset Flaw

4
31.01.11 16:27
Intel Cuts Revenue Forecast on Chipset Flaw
TECHNOLOGY, HARDWARE, INTC, INTC SHARES HALTED, INTEL SHARES HALTED, INTEL CHIPS, INTEL SERIES 6 CHIPSET, INTEL DESIGN ERROR
CNBC.com
| 31 Jan 2011 | 10:24 AM ET

Intel announced it would take a charge in the current quarter due to a design error in a recently released chipset.

The error affects its Intel 6 series chipset, the company said, and it is prompting it to hold all shipments.

The design error will reduce revenue by about $300 million in the first quarter, according to the company.

Revenue growth for the full year on a percentage basis is now expected to be in the mid-to-high teens, compared with the company's prior forecast of about 10 percent.

Shares of Intel , which were briefly halted, resumed trading 2 percent lower.

Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Denninger zu Verbraucherausgaben - alles vom Staat

6
31.01.11 17:37

Der US-Konsum ist im Dez. um nominal 0,7 % gestiegen - stärker als die nominalen Einkommen (0,4 %). Das funktionierte nur, weil die Amis ihre Ersparnisse verprassten. Zieht man von den Einkommensanstiegen die offizielle Inflation ab, sind sie real unverändert. Zieht man die sehr viel höhere tatsächliche Inflation ab (Energie/Lebensmittel usw.), ergibt sich sogar ein realer Einkommensschwund.

Wichtigste Stütze des US-Konsums blieb massive Staatspäppelei via Transferzahlungen. Ohne die wäre der Konsum sogar "kollabiert", schreibt Denninger (unten). Weiterhin schreibt er (was auch ich immer predige), dass USA aktuell die Verschuldungsorgie von 2007 wiederholt, diesmal aber nicht mit privater Verschuldung, sondern mit Staatsverschuldung. Der Unterschied ist, dass es beim nächsten Zusammenbruch keinen "Vater Staat" als Bailout-Obermeister mehr gibt.

 


 

Die persönlichen Auslagen sind in den USA im Dezember um 0,7 % gestiegen.  Erwartet wurde ein Anstieg im Bereich von 0,6 %. Im Vormonat waren die  persönlichen Auslagen um 0,3 % gestiegen. Damit wurde der Vormonatswert  von 0,4 % nach oben revidiert.

Die persönlichen Einkommen sind in den Vereinigten Staaten im Dezember um 0,4 % gestiegen.  Erwartet wurde ein Anstieg um 0,5 %. Im Vormonat waren die Einkommen um  0,4 % geklettert. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor  veröffentlichten 0,3 % nach oben revidiert belassen.

 

     
 
Posted 2011-01-31 08:54
 by  Karl Denninger  
in Macro Factors
 
     

The "oh it's getting better" nonsense was amusing - and nauseating this morning over this report.

 
   

Personal  income increased $54.5 billion, or 0.4 percent, and disposable personal  income (DPI) increased $47.3 billion, or 0.4 percent, in December,  according to the Bureau of Economic Analysis. Personal consumption  expenditures (PCE) increased $69.5 billion, or 0.7 percent.  In  November, personal income increased $44.9 billion, or 0.4 percent, DPI  increased $39.0 billion, or 0.3 percent and PCE increased $35.4 billion,  or 0.3 percent, based on revised estimates.

 
 

This looks reasonably good, right?

 

Let's keep reading:

 
   

Real  disposable income increased 0.1 percent in December, compared with an  increase of 0.2 percent in November.  Real PCE increased 0.4 percent,  compared with an increase of 0.2 percent.

 
 

In other words, we're spending more than we make (again) and when one subtracts out inflation there is no meaningful increase at all in personal income.

 

That's bad.  What's worse is how we're getting there.

 

Let's look at the raw numbers -

 
   

Disposable personal income (DPI) -- personal income less personal current taxes -- increased $47.3 billion.

 
 

There's the number - $47.3 billion.   What did the government borrow and spend in December - that is, how much did the government hand out that was not received in taxes?

 

$164,441,459,690.10

 

Now  you can argue all you want over the $47 billion being "good", but in  point of fact more than three times as much as borrowed and spent by the  government, which went to people and, incidentally, shows up in GDP too  - every dime of it.

 

As a result I hope you'll excuse  me if I'm less than impressed with a personal income and outlays number  that reflects not only massive government support, but would be in  all-on collapse were it not for that support.

 

Indeed,  in the coming months we will see even more of it, since Obama has passed  a reduction in the payroll tax which will reduce personal current taxes  while not changing actual income.  This will further shift "income and  outlays" support over to the government's deficit spending.

 

This  is exactly how we got in trouble in 2007, but in that case it was  private debt that finally tipped over and spilled all the marbles.  Now  we're doing the same thing, but with government debt.

For how long will we get away with it?

http://www.market-ticker.org/akcs-www?post=178768

Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Ägyptische Aktien +4,8 % - Dead Cat Bounce

3
31.01.11 17:56
wie in den US-Indizes...

Zum Vergleich: Vorher ging es in Ägypten 28 % gen Süden (Chart unten).




No Need to Chase a Weak Bounce
By Rev Shark
Street.com Contributor
1/31/2011 10:19 AM EST

So far we've had a pretty weak bounce attempt. As you might expect, oil, coal and basic materials are leading because of concerns of supply interruptions caused by the Egyptian unrest. Gold continues to act very poorly after a brief bounce on Friday. Retail is the major laggard, but overall breadth is not bad, with 2,700 advancers to 2,400 decliners. There just isn't much vigor to the buying so far.

I have very little going on. I'm sitting with a very high level of cash and don't see any reason to rush in and chase bounces right now, especially since there isn't much energy behind them so far. I'll keep digging and see if things improve as emotions calm down.

.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 377094
Der USA Bären-Thread musicus1
musicus1:

AA2Y1P

2
31.01.11 18:18
have a look....
Der USA Bären-Thread rogers
rogers:

Ölpreis knackt die

8
31.01.11 19:08
100$-Marke! Brent-Nordsee-Öl schon bei 101$. Es wird ein kurzer, heftiger Inflationsschub in den nächsten Monaten erwartet, eventuell auch Zinserhöhungen in der Euro-Zone, deshalb klettert auch der Euro so stark:

"Ägypten-Krise hinterlässt Spuren
Ölpreis knackt 100-Dollar-Marke
Die politische Unsicherheit in Ägypten treibt den Ölpreis erstmals seit Oktober 2008 wieder über die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Die Märkte spekulieren damit auf mögliche Lieferengpässe im für den Öltransport wichtigen Suez-Kanal, der von Ägypten kontrolliert wird. Die Opec will im Falle echter Engpässe die Förderung anheben.........................."

www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/...ke-article2491426.html

"Preise in der Eurozone ziehen an
Inflation auf Zwei-Jahres-Hoch
Die Preise in der Euro-Zone steigen im Januar so stark wie zuletzt vor zwei Jahren. Insbesondere für Energie und Lebensmittel müssen Verbraucher im Euroraum deutlich mehr zahlen. Weil die Inflationsrate mit 2,4 Prozent klar über der Zielmarke der Währungswächter der Europäischen Zentralbank liegt, rückt das Thema einer möglichen Anhebung der Leitzinsen wieder in den Fokus......................................."

www.n-tv.de/wirtschaft/...Zwei-Jahres-Hoch-article2496216.html


Der USA Bären-Thread 377122
Keine Chance für Benziner und Dieselstinker!
Macht den Weg frei für Elektromotoren!
Benzinpreis: 3 Euro pro Liter!
Der USA Bären-Thread Navigator.C
Navigator.C:

Inflation in der Euro-Zone beschleunigt sich

5
31.01.11 19:19

2,4 Prozent im Januar

Inflation in der Euro-Zone beschleunigt sich
 Es ist die höchste Inflationsrate seit mehr als zwei Jahren: Die Geldentwertung in der Euro-Zone stieg im Januar auf 2,4 Prozent. Damit wächst der Druck auf die Europäische Zentralbank, die Zinsen anzuheben.

Luxemburg - Schlechte Nachricht für Verbraucher: Die Inflation in der Euro-Zone ist auf den höchsten Stand seit Oktober 2008 geklettert. Im Januar betrug die jährliche Teuerungsrate 2,4 Prozent. Das teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Montag mit.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,742626,00.html

Navigator.C

 

Der USA Bären-Thread Malko07
Malko07:

So eine Krise wie in Nordafrika

7
31.01.11 19:24
!st immer ein Grund zu kaufen: Die Erleichterung, dass die Krise endlich da ist! Ungewisser kann es nicht mehr werden! Und dann hat noch Bayern gewonnen! Da müssen die Rohstoffpreise anziehen. Und die vielen, die überzeugt sind und waren, dass eine Korrektur ansteht. Die einen hatten es im Urin, die anderen im Chart. Und die verschwägerten Töchter der Zockerbanken lachen die schief.

Keine Angst, es wird auch schon wieder runter gehen. Sogar schnell, allerdings nicht mit Anzeige.

Alles wird gut! Die Bayern-LB verdient wieder Geld.
Der USA Bären-Thread CarpeDies
CarpeDies:

Verbrecher!!

18
31.01.11 19:32
Die aktuelle Situation insbesondere bei den Soft commodities ist  an Perversion kaum mehr zu überbieten.
Erst bewahren die Zentralbanken die Grossbanken vor dem Strick (an dem die Banken hätten gehängt gehört) und jetzt danken es uns JP Morgan und Co mit brutal steigenden Rohstoffpreisen, die für viele Weltbürger wirklich den Tod bedeuten, da sie nicht mehr wissen, wie sie am nächsten Tag ihre Liebsten ernähren sollen.

De Banker feiern derweil wieder ihre Orgien.

Das ist Perversion pur und ich fürchte, dass bald auch bei uns ein Tag des Zorns gegenüber solchen Perversen kommen wird. Die Bankster hätten es sich redlich verdient.
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Der USA Bären-Thread rogers
rogers:

So einfach ist das nicht, CarpeDiem

14
31.01.11 19:42

Beispiel Mais, Meldung zwar schon etwas älter, aber immer noch aktuell, Lebensmittel wandern in den Autotank:

"Proplanta ®  |  15.08.2010  |  Pflanze:   Getreide  

USA: Ein Drittel der US-Maisernte für Ethanolherstellung herangezogen  Stuttgart/Hohenheim -

In den USA hat die Regierungsorganisation EPA (Environmental Protection Ageny) ein Programm beschlossen, das die Beimischung von Ethanol zu Benzin weiter fortsetzten und erhöhen soll. Das bisherige Programm „Renewable Fuels Standard“ wird fortgesetzt durch „Renewable Fuels Standard 2“, kurz RFS2. Dabei geht es um die Beimischungspflichten von Ethanol zu Benzin. Für das laufende Jahr schreibt die EPA vor, dass 8,25 % des Benzin-Angebots in den USA mit Ethanol (= Alkohol) gedeckt werden müssen. Das entspricht einer Nachfrage von 12,95 Mrd. Gallonen Ethanol (49 Mrd. l).   Der weitaus größte Teil in Höhe von 45 Mrd. l soll durch aus Mais hergestelltes Ethanol gedeckt werden, weitere 4 Mrd. l durch den Einsatz von Weizen und Zuckerrohr. Rund 112 Mio. t Mais werden zur Ethanol-Verarbeitung benötigt, dass entspricht ziemlich genau einem Drittel der in den USA in dieser Saison erwarteten Maisernte von 336 Mio. t. Etwa 400 Mio. Gallonen sollen zusätzlich aus „Zellulose Ethanol" hergestellt werden, dabei werden überwiegend Erntereste wie Stroh zur Verarbeitung herangezogen. Dieser „Zellulose Ethanol"-Bereich soll weiter entwickelt werden, um steigende Anteile an Ernteresten zu Ethanol zu verarbeiten. (Proplanta)"

Hier der passende Mais-Chart, so wie die US-Regierung ihn anscheinend haben möchte:

Der USA Bären-Thread 377139
Keine Chance für Benziner und Dieselstinker!
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Benzinpreis: 3 Euro pro Liter!
Der USA Bären-Thread rogers
rogers:

Quelle vergessen, hier

 
31.01.11 19:44
der link:
www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Pflanze/...e1281855455.html

Sorry!
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Benzinpreis: 3 Euro pro Liter!
Der USA Bären-Thread CarpeDies
CarpeDies:

Stiglitz warnt USA vor japanischer Malaise

7
31.01.11 19:44
Artikel aus der ftd von heute früh...

Trotz der jüngsten Erholung droht der US-Wirtschaft laut dem Nobelpreisträger das Schicksal Japans - eine längere Phase relativ schwachen Wachstums bei hoher Arbeitslosigkeit.

Im Gespräch mit der FTD sagte US-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz in Davos, keine der tieferen Krisenursachen sei wirklich beseitigt, und die Wirtschaft werde nach wie vor gestützt. Es brauche daher mehr Hilfen.
Der Ökonom widersprach damit US-Finanzminister Timothy Geithner, der das anziehende Wachstum am Freitag in Davos als Hoffnungswert eingestuft hatte. Nach ersten amtlichen Schätzungen von Freitag ist die US-Wirtschaft im vierten Quartal 2010 mit einer aufs Jahr hochgerechneten Rate von 3,2 Prozent expandiert. Damit lag das Wachstum nach bisherigen Erhebungen deutlich höher als in Deutschland mit zwei Prozent. Zudem trugen in den USA erstmals auch wieder stärkere Konsumausgaben und Exporte maßgeblich zum Anstieg bei

Solche Zahlen dürften nach Urteil von Stiglitz aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die US-Wirtschaft alleine gut ein Prozent Wachstum brauche, um die steigende Zahl von Erwerbspersonen auf dem Arbeitsmarkt unterzukriegen. Rechne man die üblichen Produktivitätsfortschritte ein, müsse die US-Wirtschaft um drei bis vier Prozent jährlich wachsen, um überhaupt Beschäftigung aufzubauen. Das sei bisher nicht der Fall. Ähnlich äußerte sich in Davos Laura Tyson, früher Beraterin von US-Präsident Bill Clinton.

Nach Stiglitz' Einschätzung sind bisher weder der Überhang am Immobilienmarkt noch die Verschuldung abgebaut worden. In nächster Zeit drohten im Gegenteil noch zwei Millionen Zwangsvollstreckungen. Auch das Bankensystem habe die Krise noch nicht überwunden. Dazu komme, dass die kürzlich erst verlängerten Konjunkturstützen teils Ende 2011 schon wieder auslaufen.
Den Großteil der aktuellen Arbeitslosigkeit stuft Stiglitz nach wie vor als konjunkturell ein. Darauf lasse die Tatsache schließen, dass nach erweiterter Definition immerhin 17 Prozent der Erwerbspersonen in den USA als arbeitslos eingestuft werden können, von denen ein gewichtiger Teil unfreiwillig in Teilzeit beschäftigt ist. Diese Menschen seien für ihre Arbeit offenbar geeignet und könnten mehr tun, so Stiglitz. Auch liege die Arbeitslosigkeit bei den Jüngeren, die traditionell gute Chancen hätten, jetzt doppelt so hoch wie im Schnitt.
Die Gefahr sei, dass diese konjunkturell Arbeitslosen bei anhaltend schwachem Wachstum zu Langzeitarbeitslosen werden, sagte der US-Ökonom. Ein Teil der Arbeitslosen sei ohnehin schon jetzt als strukturell einzustufen, weil sie früher in Industrie und Bauwirtschaft beschäftigt waren, wo es auf absehbare Zeit nicht wieder so viele Jobs gebe wie vor der Krise. Da seien eher Deutschland oder Österreich ein Vorbild, wo es gelinge, die Jüngeren besser auszubilden.

Zum ersten Mal seien die USA mit dem Phänomen Langzeitarbeitslosigkeit konfrontiert, so Stiglitz. Dabei seien Sozialsysteme und Arbeitslosenhilfe nur darauf ausgerichtet, kurzfristige Arbeitslosigkeit zu überbrücken. Die Verlängerung der Bezugsdauer, die in der Krise beschlossen wurde, sei ebenfalls nur befristet.
Zwar habe Japan nach dem Platzen seiner Immobilienblase Anfang der 90er-Jahre ein noch schwächeres Wachstum gehabt. Dafür sei die Erwerbsbevölkerung dort aber nicht so stark gewachsen, so der Ökonom. In Japan habe es auch ein besseres soziales Auffangnetz und ein geringeres Einkommensgefälle gegeben.

Um die Krise zu bewältigen, müsse die US-Regierung Hypothekenkredite umstrukturieren, sagte Stiglitz. Auch sei es dringend nötig, die Banken stärker dazu zu bringen, sich auf ihr eigentliches Geschäft zu konzentrieren.
Um die Konjunktur zu stützen, fordert Stiglitz die Umwandlung von Ausgaben - "weg von Militärausgaben im Ausland hin zu dringenden Investitionen in die Infrastruktur." Auch könnten Reichere stärker besteuert werden, um Geringerverdiener zu entlasten. Zusätzlich sollte die Regierung Mittel in Höhe von zwei Prozent des US-Bruttoinlandsprodukts freimachen, so Stiglitz. Es brauche allein ein Prozent zusätzlicher Ausgaben, um den negativen konjunkturellen Effekt der Ausgabenkürzungen der Bundesstaaten abzufangen.
Für eine Fortsetzung der Konjunkturhilfen sprach sich in Davos auch Lawrence Summers aus, der bisherige Wirtschaftsberater von US-Präsident Barack Obama. Es gehe vor allem darum, den krisenbedingt drohenden Einbruch der privaten Nachfrage zu kompensieren. Alle Erfahrung der Vergangenheit spreche dafür, dass es in Japan sowie in den USA der 30er-Jahre der größte Fehler war, die Krise zu früh für beendet zu erklären. Das bedrohe die wirtschaftliche Erholung und damit am Ende auch die Sanierung der Staatsfinanzen.
Der USA Bären-Thread Malko07
Malko07:

Es gibt fundamentale Gründe

17
31.01.11 19:55
für die Verteuerung der Lebensmittelpreise. Dazu gehört, wie rogers schon erwähnte, der grüne Wahnsinn. In den Städten mit schweren SUV`s rumfahren mit steiegendem Anteil an nachwachsender Energie im Tank, also Lebensmittel. So wird z.B. heute weltweit der Regenwald vernichtet um Palmöl anzubauen. In diesen Fä#llen ist sogar die CO2-Bilanz auf Jahrzehnte hinaus negativ, wenn die Korrelation Erwärmung/CO2 überhaupt stimmen sollte.

Auch ein gehöriger Teil der Preiserhöhungen ist der Spekulation geschuldet. sowohl für den oberen als auch für diesen Punkt gehören die Politiker aufs Schafott. Sowohl die Banken als auch die breite Masse der Kleinspekulanten können auch nur das tun was erlaubt ist.
Der USA Bären-Thread Navigator.C
Navigator.C:

#74811

 
31.01.11 20:08

Das Gesülze dieser talking heads ist doch noch nicht mal mehr witzig.

Analysen auf der soliden Grundlage von gefakten Statistiken, gähn.

wie schon in

Mathe für Bären (3)

http://www.ariva.de/..._fuer_Baeren_3_t283343?pnr=9618637#jump9618637

gehts immer weiter abwärts

Navigator.C

 

Der USA Bären-Thread Kicky
Kicky:

Griechenland mit 35% Haircut ?

12
31.01.11 20:26
www.eurointelligence.com/article/article/...tx_ttnews[backPid]
We think this story from To Vima in Greece is true. It contains a lot detail about discussions currently under way for a future Greek debt restructuring. The paper says that the EU, IMF and the ECB have reached basic agreement that a debt restructuring for Greece is inevitable, with the following concrete options being discussed. 1. A haircut of 35%. Technically, this will be an exchange of existing bonds with bonds of 65% of their value. 2. A bond swap to 30-year bonds with low interest rates. 3. A new loan package of 25% of the previous volume. The paper recalls the Brady plan, under which the US organised a similar debt swap for Latin American debt, with the help of a Fed guarantee. The paper also quotes Greek sources as confirming that they no longer expect the rebound of growth to happen immediately.


EU ready to stretch Greek and Irish loans to 30 years

Paul Taylor of Reuters has the story that EU officials are considering an extension of the emergency loans from 3 years in the case of Greece and 7 years of Ireland to 30 years, hoping to draw a line under the debt crisis. He quotes sources saying that Axel Weber had made such a suggestion, and it was part of a discussion among EU finance ministers.

(So there is plenty of action. Officials are finally doing all those things that they swore they would never do not too long ago. )

translate.google.com/...mp;sl=el&tl=en&u=www.tovima.gr
Der USA Bären-Thread Navigator.C
Navigator.C:

Moodys warnt vor Staatspleite in Aegypten

15
31.01.11 20:34

Furcht vor dem Kollaps: Die Rating-Agentur Moody’s hat Ägyptens Bonitätsnote gesenkt und den Preis für Kreditderivate in die Höhe getrieben. Für deutsche Banken stehen Milliardenbeträge auf dem Spiel.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/...atspleite-in-aegypten;2743730

Aegypten als weltgrösster Weizenimporteur (7 Millionen Tonnen per annum) kann die Devisen nicht mehr generieren, um die Bevölkerung zu ernähren. Aegypten kann seine 80 Millionen Bürger schlicht nicht ernähren. Es ist noch nicht lange her, da exportierten sie noch mehrere hunderttausend Barrel Oel am Tag. Das ging rasend schnell auf Null.

Fazit: Weitere Bail-Outs stehen an.

Navigator.C

Der USA Bären-Thread Kicky
Kicky:

eine neue Ära von Global Food Revolutionen

6
31.01.11 20:43
Political risk has returned with a vengeance. The first food revolutions of our Malthusian era have exposed the weak grip of authoritarian regimes in poor countries that import grain, whether in North Africa today or parts of Asia tomorrow.

If you insist on joining the emerging market party at this stage of the agflation blow-off, avoid countries with an accelerating gap between rich and poor. Cairo’s EGX stock index has dropped 20pc in nine trading sessions.

Events have moved briskly since a Tunisian fruit vendor with a handcart set fire to himself six weeks ago, and in doing so lit the fuse that has detonated Egypt and threatens to topple the political order of the Maghreb, Yemen, and beyond.

As we sit glued to Al-Jazeera watching authority crumble in the cultural and political capital of the Arab world, exhilaration can turn quickly to foreboding.

This is nothing like the fall of the Berlin Wall. The triumph of secular democracy was hardly in doubt in central Europe. Whatever the mix of aspirations of those on the streets of Cairo, such uprisings are easy prey for tight-knit organizations – known in the revolutionary lexicon as Leninist vanguard parties.

In Egypt this means the Muslim Brotherhood, whether or not Nobel laureate Mohammed El Baradei ever served as figleaf. The Brotherhood is of course a different kettle of fish from Iran’s Ayatollahs; and Turkey shows that an ‘Islamic leaning’ government can be part of the liberal world – though Turkish premier Recep Tayyip Erdogan once let slip that democracy was a tram “you ride until you arrive at your destination, then you step off."

It does not take a febrile imagination to guess what the Brotherhood’s ascendancy might mean for Israel, and for strategic stability in the Mid-East. Asia has as much to lose if this goes wrong as the West. China’s energy intensity per unit of GDP is double US levels, and triple the UK.

The surge in global food prices since the summer – since Ben Bernanke signalled a fresh dollar blitz, as it happens – is not the underlying cause of Arab revolt, any more than bad harvests in 1788 were the cause of the French Revolution.

Yet they are the trigger, and have set off a vicious circle. Vulnerable governments are scrambling to lock up world supplies of grain while they can. Algeria bought 800,000 tonnes of wheat last week, and Indonesia has ordered 800,000 tonnes of rice, both greatly exceeding their normal pace of purchases. Saudi Arabia, Libya, and Bangladesh, are trying to secure extra grain supplies.

The UN’s Food and Agriculture Organization (FAO) said its global food index has surpassed the all-time high of 2008, both in nominal and real terms. The cereals index has risen 39pc in the last year, the oil and fats index 55pc....

France’s Nicolas Sarkozy blames the commodity spike on hedge funds, speculators, and the derivatives market (largely in London). He vowed to use his G20 presidency to smash the racket, but then Mr Sarkozy has a penchant for witchhunts against easy targets.

The European Commission has been hunting for proof to support his claims, without success. Its draft report – to be released last Wednesday, but withdrawn under pressure from Paris – reached exactly the same conclusion as investigators from the IMF, and US and British regulators.

“There is little evidence that the price formation process on commodity markets has changed in recent years with the growing importance of derivatives markets”, it said.

As Jeff Currie from Goldman Sachs tirelessly points out, future contracts are neutral. For every trader making money by going long on wheat, sugar, pork bellies, zinc, or crude oil, there is a trader losing money on the other side. It is a paper transfer between financial players.

You have to buy and hoard the vast amounts of these bulk commodities to have much impact on the price, which is costly and difficult to do, though people do park crude on floating tankers sometimes, and Chinese firms allegedly stashed copper in warehouses last year.
But that is not what commodity index funds with $150bn are actually doing with food, base metals, and energy.
Only governments have strategic petroleum and grain reserves big enough to make a difference.

The immediate cause of this food spike was the worst drought in Russia and the Black Sea region for 130 years, lasting long enough to damage winter planting as well as the summer harvest. Russia imposed an export ban on grains. This was compounded by late rains in Canada, Nina disruptions in Argentina, and a series of acreage downgrades in the US. The world’s stocks-to-use ratio for corn is nearing a 30-year low of 12.8pc, according to Rabobank.

The deeper causes are well-known: an annual rise in global population by 73m; the “exhaustion” of the Green Revolution as the gains in crop yields fade, to cite the World Bank; diet shifts in Asia as the rising middle class switch to animal-protein diets, requiring 3-5 kilos of grain feed for every kilo of meat produced; the biofuel mandates that have diverted a third of the US corn crop into ethanol for cars.

Add the loss of farmland to Asia’s urban sprawl, and the depletion of the non-renewable acquivers for irrigation of North China’s plains, and the geopolitics of global food supply starts to look neuralgic.

Can the world head off mass famine? Yes, with leadership. The regions of the ex-Soviet Union farm 30m hectares less today than in the Khrushchev era, and yields are half western levels. ......

www.telegraph.co.uk/finance/comment/...l-food-revolutions.html
Der USA Bären-Thread Kicky
Kicky:

US foreign aid to Egypt and Israel

5
31.01.11 20:49
....Since the Israel-Egypt peace accord in 1979, these two countries have been the number one and two recipients of US foreign aid. (Excluding money spent on the wars in Iraq and Afghanistan.) This amounts to around one-third of total US foreign aid.

The homemade charts below use data from the US State department and the Federation of American Scientists, via this site. A look at the background budget documents confirms the figures for the last three years, give or take some rounding. But please take these as indicative rather than definitive. The 2011 numbers are requested figures — not actual sums.

Note that the x-axis runs stats with 2011 on the left-hand side, and that the scales are different. Figures are in millions of dollars (nominal).
Israel
Der USA Bären-Thread 9635737av.r.ftdata.co.uk/files/2011/01/...gn-aid-to-Israel-USAID.png" style="max-width:560px" />
Ägypten
Der USA Bären-Thread 9635737av.r.ftdata.co.uk/files/2011/01/US-aid-to-Egypt-USAID.png" style="max-width:560px" />
ftalphaville.ft.com/blog/2011/01/28/473431/...gn-aid-to-egypt/
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

Wieder an Bord

13
31.01.11 20:52
Nach drei wunderschönen Wochen auf Gran Canaria melde ich mich braungebrannt in alter Frische zurück. Die Insel hat z.Z. Umsatzeinbrüche zwischen 20 und 30 % gg. Vorjahreszeitraum zu verkraften. Die Hotels, insbesondere solche im höherpreisigen Segment, verzeichnen Leerstände bis zu 60 %. Nichtsdestotrotz hat man im Herbst 2010 in Las Palmas "das schönste Einkaufszentrum Europas" eröffnet, eine gigantische Anlage, die alles in den Schatten stellt, was ich bislang gesehen habe. Ich frage mich nur, woher die Käufer in dieser an großen Einkaufszentren bislang schon nicht gerade armen Region kommen sollen.

Nun eine Anmerkung zu den US Verbraucherausgaben im Dezember 2010: Der Anstieg um 0,7 % basiert keineswegs nur auf Warenkäufen im Einzelhandel, wie das fälschlicherweise immer wieder angenommen wird, sondern er beinhaltet alle Ausgaben von Privathaushalten für Waren und Dienstleistungen, wobei letztere mit etwa 66 % zu Buche schlagen. Bei den Verbrauchsgütern schlugen im Dezember vor allem deutliche Preisanstiege bei Grundnahrungsmitteln und Energie zu Buche (= höhere $-Umsätze bei stagnierenden Gütermengen).

derstandard.at/1293371000633/...gen-Spekulation-mit-dem-Hunger
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

Kalte Enteignung - made by Fed

3
31.01.11 21:35
globaleconomicanalysis.blogspot.com/2011/...eet-stephanie.html

eigene Anm.: CDs = Cash Deposits = Spareinlagen
Der USA Bären-Thread permanent
permanent:

Nearly 11 Percent of US Houses Empty

8
31.01.11 21:45
Nearly 11 Percent of US Houses Empty
HOMES, REAL ESTATE, OWNERSHIP, HOUSES, BUY, SELL, OWN
Posted By: Diana Olick | CNBC Real Estate Reporter
CNBC.com
| 31 Jan 2011 | 03:34 PM ET

I usually find the quarterly homeowner vacancy and homeownership report from Census pretty lackluster, but the latest one released this morning was anything but.

America's home ownership rate, after holding steady for a while, took a pretty big plunge in Q4, from 66.9 percent to 66.5 percent. That's down from the 2004 peak of 69.2 percent and the lowest level since 1998.

Homeownership is falling at an alarming pace, despite the fact that home prices have fallen, affordability is much improved and inventories of new and existing homes are still running quite high.

Bargains abound, but few are interested or eligible to take advantage.

More concerning than the home ownership rate is the vacancy rate. The Census tables don't tell the entire story, but they tell a lot of it. Of the nearly 131 million housing units in this country, 112.5 million are occupied. 74.8 million are owned, and that's only dropped by about 30 thousand in the past year. 38 million are rented, but that's up by over a million year over year. That means more new households are choosing to rent.

Now to vacancies. There were 18.4 million vacant homes in the U.S. in Q4 '10 (11 percent of all housing units vacant all year round), which is actually an improvement of 427,000 from a year ago, but not for the reasons you'd think.

The number of vacant homes for rent fell by 493 thousand, as rental demand rose. 471,000 homes are listed as "Held off Market" about half for temporary use, but the other half are likely foreclosures. And no, the shadow inventory isn't just 200,000, it's far higher than that.

Slideshow: 10 U.S. Cities Where Renting Beats Buying

So think about it. Eleven percent of the houses in America are empty. This as builders start to get more bullish, and renting apartments becomes ever more popular. Vacancies in the apartment sector have been falling steadily and dramatically, why? Because we're still recovering emotionally from the toll of the housing crash.

Younger Americans have seen what home ownership has done to their friends and families, and many want no part of it. Credit has become very nearly elitist. Home prices, whatever your particular data provider preference might be, are still falling.

Banks, Fannie and Freddie are holding on to hundreds of thousands of properties, and we don't know exactly when or how they'll sell them.

Der USA Bären-Thread Navigator.C
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Japan u. USA: Auf dem selben Gleis

3
31.01.11 22:21

Parallelen zwischen den Folgen der gescheiterten Immobilienträume in den USA und in Japan lassen sich auf verschiedenen Ebenen betrachten. Die geschätzten Damen und Herren von Haver Analytics haben kürzlich eine schöne diesbezügliche Serie veröffentlicht… Die in den Grafiken dargestellten Sachverhalte reichen von den ausufernden Bilanzen der Zentralbanken über anhaltende deflationäre Effekte bis hin zur Zinskurve am kurzen und am langen Ende. Bei allen genannten Kennzahlen zeigten sich sehr auffällige Ähnlichkeiten.

In der vergangenen Woche hatte der japanische Finanzminister wieder einmal die Ehre, öfter in den Medien auftauchen zu dürfen. Ursache war die Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch die US-Ratingagentur S&P. Der Schritt von AA auf AA-  ist sicherlich unschön, angesichts der desolaten Historie der Ratingagenturen bei der Beurteilung und Bewertung von Risiken stellt sich aber generell die Frage, welche weltbewegenden neue Information diese Kennzahl eigentlich noch übermitteln soll.

http://frank-meyer.eu/wp-blog/?p=2063

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Der USA Bären-Thread learner
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GE als Indikator?

2
31.01.11 23:44
Bei GE war der RSI in den letzten beiden Jahren ein guter Bärenindikator. Die Überkauft - Situationen führten letztendlich auch zu einer Korrektur.

Leider kann der Chart auch bullisch interpretiert werden, denn es könnte auch eine Tasse Henkel Formation vorliegen. Sicher ist erst einmal, dass das Aprilhoch vom letzten Jahr gerade überboten wurde. Wollen wir hoffen, dass es sich um einen Fehlausbruch handelt, und der Kurs wieder dreht.

Bärisch also erst unter 19,70.
(Verkleinert auf 33%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 377181
I think I spider!
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China PMI Points to Slowing Growth, Rising Inflati

4
01.02.11 06:33
China PMI Points to Slowing Growth, Rising Inflation
CHINA, ECONOMY, INFLATION, PRICE PRESSURE, PMI, PURCHASING MANAGERS' INDEX,
Reuters
| 31 Jan 2011 | 08:37 PM ET

China's factories slowed a touch in January under the weight of monetary tightening, but input prices rose quickly, keeping the pressure on the government to tackle inflation despite easing growth.

 

The official purchasing managers' index fell to 52.9 in January from 53.9 in December, the China Federation of Logistics and Purchasing said on Tuesday.

The reading was the lowest in five months and below a median forecast of 53.5 in a Reuters poll.

Input prices jumped to 69.3 from 66.7 in December, suggesting that inflationary pressure was still on the rise.

"This indicates that the economic recovery trend is not yet clear, and we may see economic growth slow down a bit," Zhang Liqun, a government researcher, said in a statement accompanying the release.

"The new export orders sub-index continued to fall while the input prices sub-index went on rising, which suggests that enterprises could face relatively big difficulties in rising costs and slowing demand," he added.

Consumer price inflation in China ran at an annual pace of 4.6 percent in December, slowing slightly from November's 28-month of 5.1 percent.

Many economists believe inflation is set to accelerate again in January due to a spike in food demand and broader consumption ahead of the Chinese Lunar New Year, which begins this week.

 

To cool prices, China has leaned heavily on administrative measures, raising banks' reserve requirements and also capping their monthly lending.

"This will only reinforce the overriding theme of policy tightening to contain inflationary pressures," said Charlie Lay, economist at Forecast PTE in Singapore.

The inflationary pressures measured in the PMI may actually have been an under-statement. The survey of China-based businesses was likely conducted before the final days of January, when global oil prices spiked because of the unrest in Egypt.

Nevertheless, the official PMI also signaled a sustained period of expansion for the Chinese industrial sector. It is the 23rd straight month that the overall PMI has stood above the threshold of 50 that demarcates expansion from contraction.

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China verdrängt Europa als wichtigste Partner Late

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01.02.11 07:42

Viele lateinamerikanische Länder leiden unter dem Aufwertungsdruck auf ihre Währungen, der von China, Europa und USA ausgeht. Sie wehren sich mit Importbeschränkungen.

China wird schon bald in vielen Ländern Lateinamerikas die USA und Europa als wichtigste Handelspartner verdrängen. Allein im Erdöl- und Erdgassektor Argentiniens und Brasiliens investierten chinesische Staatsunternehmen Ende 2010 rund 20 Milliarden Dollar. Sicher gibt es noch Probleme, das hat aber Chile nicht davon abgehalten, 2006 ein Freihandelsabkommen mit China in Kraft zu setzen. Peru und Costa Rica folgten 2010. Auch andere Länder der Region wie Kolumbien haben Freihandelsverhandlungen aufgenommen oder angekündigt.

Die wirtschaftlichen Fakten wiegen schwerer als traditionelle Vorlieben. Chinesische Unternehmen können zu jeder Zeit mit konkurrenzlos günstigen Krediten aufwarten. Die Annäherung erfolgt auf Kosten der traditionellen Handelspartner USA und Europa. Der baldige Abschluss eines Freihandelsabkommens EU-Mercosur ist also dringend erforderlich.

Die umfangreichen Rohstoffexporte Lateinamerikas erklären nicht alleine den Wirtschaftsboom der Region. Obwohl 2010 die Exporterlöse Brasiliens um ein Drittel gewachsen sind, entsprechen sie lediglich neun Prozent des brasilianischen Bruttoinlandsprodukts. Hauptmotor ist inzwischen der wachsende Binnenmarkt. Der Anteil der Mittelschicht steigt stetig; in Brasilien zählt bereits die Hälfte der Bevölkerung dazu, und in Lateinamerika stieg das Pro-Kopf-Einkommen um fünf Prozent. Eine strukturelle Schwäche der Region bleibt die unzureichend entwickelte Infrastruktur. Sie ist aber zugleich auch eine Chance für gute Geschäfte: Geplant sind mittelfristig Investitionen von fünf Billionen Dollar.

Das Hauptproblem ist derzeit der Aufwertungsdruck auf die Landeswährungen. Brasilien spricht von einem Währungskrieg, der bald zu einem Handelskrieg werden könnte. Die Hauptverantwortlichen seien China, die USA und Europa. China halte den Yuan-Wechselkurs durch staatliche Eingriffe weit unter dem tatsächlichen Wert, während die USA und Europa mit dem bisher niedrigsten Zinsniveau der Geschichte einen starken Abwertungsdruck auf ihre Währungen ausübten. Die hohe Rentabilität und das deutlich gesunkene Risiko der Finanzmärkte Lateinamerikas lassen kurzfristige Geldanlagen dorthin fließen. Die ausländischen Direktinvestitionen sind 2010 um 21 Prozent auf 141 Milliarden Dollar gestiegen.

Die Geldströme lassen die Währungen der Region aufwerten. Der brasilianische Real legte in den letzten beiden Jahren gegenüber dem US-Dollar um 37 Prozent zu. Deshalb wird es zusehends schwieriger, lateinamerikanische Industrieprodukte sowohl auf dem Weltmarkt als auch im Inland abzusetzen. Südamerika droht eine schleichende Deindustrialisierung. Der kräftige Anstieg der Rohstoffpreise fördert ebenfalls die Umorientierung von der Industrieproduktion auf den Rohstoffexport.

Die Regierungen Lateinamerikas sehen sich gezwungen, mit massiven US-Dollar-Käufen den Aufwertungsdruck abzuwehren. Die Exportindustrie und produktive Investitionen werden verstärkt gefördert, der Zufluss kurzfristiger Finanzanlagen wird beschränkt. Den Zustrom billiger Importwaren sollen die Verteuerung von Konsumkrediten, die Verhängung von Einfuhrkontingenten sowie die Erhöhung von Importzöllen und Steuern bremsen. Der von einigen Regierungen angekündigte Sparkurs wird das Wachstumstempo senken. Diese Maßnahmen werden aber nicht so bald greifen. Denn die Stärke einer Währung spiegelt auch das Wirtschaftspotenzial und die Einschätzung seiner Geschäftspartner wider. Unter denen wird China sicher bald die Nummer eins sein.

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China stöhnt unter Preisanstieg

7
01.02.11 07:58
Nach der Krise die Inflation

China stöhnt unter Preisanstieg

China hat die Krise gut überstanden, die zweitgrößte Volkswirtschaft marschiert mit rund zehn Prozent Wachstum voraus. Aber jetzt steigt die Inflationsrate - die Chinesen schimpfen über immer höhere Preise. Das soziale Konfliktpotenzial nimmt zu.

Die stark steigende Inflation in China trifft besonders die einfachen Leute. "Alles wird teurer, besonders Obst und Gemüse", klagt die 62-jährige Zhang Li. "Der Preis für Weißkohl hat sich gegenüber dem vergangenen Jahr verdoppelt - und das, obwohl die Behörden schon den Preis kontrollieren." Sonst wäre das Gemüse sogar viermal so teuer wie heute, wie die Rentnerin aus der Zeitung weiß: "Alle schimpfen." Besonders jetzt, wo sich die Chinesen gewöhnlich für den Winter mit Weißkohl eindecken. Aber auch Speiseöl, Getreide, Zucker, "ja selbst Sonnenblumenkerne sind teurer geworden".

Das Nationale Statistikamt in Peking gibt ihr Recht: "Die Preise sind über die Erwartungen hinaus gestiegen", sagt Sprecher Sheng Laiyun. Im November stiegen die Verbraucherpreise um 5,1 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 28 Monaten. Da Nahrungsmittel um 11,7 Prozent und allein Obst um 28 Prozent teurer wurden, sind die Auswirkungen für den Geldbeutel der überwiegenden Masse der Wenigverdiener in China dramatisch. "Wer kann das alles noch bezahlen?", fragt Zhang Li kopfschüttelnd. "Für die Reichen ist das kein Problem. Aber was sollen wir machen?"

Klaffende Einkommenskluft

Die Einkommenskluft vertieft sich - die Unruhe unter den Chinesen ist nicht nur auf den Märkten zu spüren. In einer Schule in Liupanshui in der Provinz Guizhou in Südchina randalierten Schüler in der Kantine und schlugen Fenster ein, um gegen höhere Preise für ihre Schulspeisung zu protestieren, wie Staatsmedien berichteten. Der kommunistischen Führung ist das soziale Konfliktpotenzial nicht erst seit dem Volksaufstand von 1989 bewusst, als hohe Inflation und Korruption den Nährboden für die Demokratiebewegung legten, die das Militär blutig niederschlug.

Auf der jährlichen Wirtschaftskonferenz, die den Kurs für das neue Jahr festlegte, vereinbarten Chinas Führer gerade erst, "die Stabilisierung des allgemeinen Preisniveaus stärker in den Mittelpunkt zu rücken". Wegen Anzeichen einer Überhitzung der in diesem Jahr voraussichtlich um 9,9 Prozent wachsenden Wirtschaft erwarten Experten neue Zinserhöhungen und eine Drosselung der bisher massiven Kreditvergabe. Allein im November wurde der Reservesatz für Bankeinlagen dreimal erhöht. Den Leitzins hatte die Zentralbank im Oktober zum ersten Mal seit drei Jahren angehoben.

Die Wirtschaftskonferenz warnte, "nicht blindlings hohes Wachstum zu verfolgen". Die Beschäftigung und der Lebensstandard der Menschen sollen gesteigert werden. "Kredite sollten in die Realwirtschaft fließen, besonders in den landwirtschaftlichen Bereich und an kleinere Unternehmen", forderte die Regierung, nachdem das Geld in den vergangenen zwei Jahren meist an Staatsunternehmen gegangen war und vor allem in Spekulationen mit Immobilien und Aktien strömte.

Locker in der Krise

Die chinesische Führung hatte angekündigt, 2011 von der "vergleichsweise lockeren" Geldpolitik zu einem vorsichtigen Kurs umzuschwenken. Konjunkturprogramme und die große Kreditgießkanne hatten die Auswirkungen der Krise recht gut aufgefangen. Ende November war das Jahresziel für neue Kredite von 7,5 Billionen Yuan (840 Mrd. Euro) schon erreicht. Im neuen Jahr sollen es maximal 7 Billionen Yuan werden, glauben Experten.

Denn nicht nur Nahrungsmittelpreise steigen, sondern auch Wohnungs- und Haushaltskosten, Rohstoffpreise und Ausgaben im Gesundheitswesen. "Die Kombination von billigen Krediten, einer Immobilienblase in vielen Städten und einer Verschlechterung der strukturellen Inflation spricht insgesamt für höhere Zinsen, um das Wachstum abzukühlen und zu verhindern, dass sich die Inflation weiter verschlimmert", sagte Ben Simpfendorfer, China-Ökonom der Royal Bank of Scotland.

Den Chinesen wird es nur ein schwacher Trost sein, wenn die Preise künftig nicht noch stärker steigen. Denn trotz aller Bemühungen zur Preisstabilisierung rechnen viele Experten 2011 unverändert mit einer Inflation von vier bis fünf Prozent. Und die Akademie der Sozialwissenschaften erwartet im neuen Jahr ein unvermindert rasantes Wachstum von zehn Prozent.

Quelle: Andreas Landwehr, dpa


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