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Der USA Bären-Thread


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AngelaF.:

Harte Börsenzeiten (off-topic)

3
29.08.10 18:47
Vor kurzem war ja die Frage welche Sau wohl wieder mal durch`s Dorf getrieben werden wird. Ich hatte da empfohlen sich an den Schweinezüchter seines Vertrauens zu wenden. Hatte auch "meinen" Schweinezüchter abgebildet:

http://www.ferkelzentrale.de/mediac/400_0/media/china-schwein.jpg



Als ich heute Mittag wieder mal von ihm wissen wollte welche Sau es diese Woche sein wird, hat er mir geantwortet daß er mit dem ständigen Auf und Ab der Börse nicht mehr klar kommt und er seine Schweinezucht beendet hat.

Hat jetzt umgesattelt auf Betrieb eines Sammeltaxis.

http://www.youtube.com/watch?v=5_Pa5BDv_hM&feature=related
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Chinas moderner Kolonialismus

6
29.08.10 18:54

Wütende Angolaner attackieren chinesische Arbeiter

In Angola wehrt sich die Bevölkerung mit Gewalt gegen chinesische Unternehmen. Peking reagiert nervös auf die Attacken. Von Christian Putsch mehr...

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Dreiklang:

QE: Wieviele Schüsse hat die FED noch?

9
29.08.10 19:24
Wieviele Schüsse gab es denn bisher?

QEI war im Herbst 2008. Denn TARP etc. brauchten vom ersten Tag an die Liquiditätsdeckung der FED. Ohne FED hätte Washington keine wirksamen Erklärungen zur Schuldenstabilisierung abgeben können. Die Bereitstellung von Dollar erfolgte sowieso über die FED. Die  Monetarisierung von Schulden ist für ein souveränes Land, also mit eigener Notenbank, als Option schnell und jederzeit verfügbar, zumal wenn es unter dem Deckmantel der Weltleitwährung ( also mit der impliziten Deckung der Weltwirtschaft) agiert.

QEII war dann im März 2009, was die "Recovery" der Asset-Märkte einleitete.

Am 10.8. verkündete die FED QEIIIw/weak. Erwartet wurde QEIIIa/augmented, weshalb die Assets fielen. Die Erklärung, UST-Positionen netto weiter zu halten, ohne aber Neues Geld in den Markt zu bringen, wurde als Garantieerklärung für den Niedrigzins von UST aufgefasst, was den Kapitalfluss weg von der Börse und hin in UST-Bonds bewirkte. QEIIIw hatte also einen negativen Wirkungsgrad.

Wenn Bernanke jetzt noch QEIIIa nachschieben würde, hätte dies keinen Effekt mehr. Im Gegenteil, Industriebonds würden nachgeben, da die weitere Monetarisierung der Staatsschulden als Verwässerung des Geldwertes aufgefasst würde.

Was kann die FED jetzt noch tun?

QEIV : Ankauf von Industriebonds

QEV  : Einstieg in Hedge-Fonds. "Stock-Picking" wäre dahingehend zu betreiben, Fonds mit hoher Short-Quote Mittelzuflüsse zuzusichern mit der Maßgabe, die Shorts aufzulösen - was diese Fonds sicher mit Freuden tun würden.

Danach wäre Schluss, jede weitere Asset-Manipulation ginge nur noch mit großen direkten Kaufprogrammen.  Die FED hätte zwar die Mittel, schnell als größter Aktionär aufzutreten. Nur: Bei jedem Stop eines Aufkaufprogramms würden die Kurse sofort fallen. Damit wäre der Aktienhandel sinnlos geworden.
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Dreiklang:

BoJ Die ominöse Banknotenregel

4
29.08.10 19:38

...scheint mir eine willkürliche Regel. Sie dürfte den Zweck haben, die gesamte mit dem Anleihenkauf ausgereichte Geldmenge an M1 zu binden und mit dieser selbstgewählten Beschränkung deutlich zu machen, dass man nicht mit bloßem Gelddrucken Handlanger der Regierung ist. Wir kommen immer wieder auf den Punkt: Staatsverschuldung und Monetarisierung bzw. Gelddrucken hängen eng miteinander zusammen, auch dann, wenn die Bonds nicht von der Zentralbank, sondern von privat gehalten werden.
   
   
   Zu den "Optionen" der BoJ:
   
   Zu den Lockerungs-Optionen der BoJ gehört ferner eine Erhöhung ihrer Anleihekäufe oder eine Senkung des seit Dezember 2008 bei 0,1 Prozent liegenden Leitzinses. Allerdings haben BoJ-Offizielle bereits die Befürchtung geäußert, dass noch mehr Anleiherückkäufe die fiskalische Disziplin sowie die langfristige Glaubwürdigkeit des Anleiheemittenten Japan beschädigen könnte.
   
   
Was mit einer Senkung des Leitzinses von 0,1% auf (Null) bewirkt werden kann, bleibt abzuwarten. Vermutlich - außer einem Strohfeuer an der Börse - wird nichts bewirkt werden. Die BoJ ist also bereits an der Grenze zur Wirkungslosigkeit angekommen.

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Anti Lemming:

JPM senkt Öl-Kursziel bis Okt. auf 65 Dollar

5
29.08.10 19:55
Aktuell steht Öl (WTI) bei 75 Dollar. 65 Dollar entspräche einem Preisrückgang um knapp 14 %.

Wenn es bei der bisherigen Korrelation Rohstoffe/Aktienmarkt bliebe, würde sich grob folgendes Kursziel ergeben:

SP-500:  920 (aktuell 1065) - entspräche meiner Erwartung in # 018 für den "konversativen Bären-Case"

EUR/USD könnte ebenfalls noch mal die 1,20 testen.

JPM erstellt nicht nur Prognosen, sondern mischt auch selber stark im Handel mit Commodity-Futures und bei Lagerhäusern/Tankschiffen mit. Dies verleiht der Prognose erhöhtes Gewicht.



Aug. 29, 2010, 1:18 p.m. EDT
J.P. Morgan cuts 3rd-quarter oil price forecast
By Claudia Assis, MarketWatch

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- J.P. Morgan Chase & Co. has lowered its price target for crude-oil futures, saying the recent bounce is likely temporary and forecasting prices around $65 a barrel by October.

The firm has tweaked its third-quarter price forecast to $75 a barrel, from $77 a barrel.

Investors should view the recovery in prices in the coming week as "a selling opportunity," analysts at Morgan wrote in a note to clients.

Prices are likely to "move into the mid $60s before (the Organization of the Petroleum Exporting Countries) meets in October," they said.

Oil futures rose 2.5% on Friday, with the October contract adding $1.81 to $75.17 a barrel on the New York Mercantile Exchange. Oil gained 1.8% this past week, which comes after two straight weeks of losses.

"With global manufacturing growth set to halve over the coming months and projections of developing market growth being ratcheted down, it is hard to argue that this will be any more than a temporary bounce," Morgan said.

The next OPEC meeting is scheduled to start Oct. 14 in Vienna.

www.marketwatch.com/story/...futures-price-forecast-2010-08-29
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Anti Lemming:

Reizüberflutung?

 
29.08.10 21:49
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Yen-Aktionsplan

5
30.08.10 07:26

Japan beschleunigt den Kampf gegen die Stärke des Yens. Premier Naoto Kan gab heute bekannt, dass er am Nachmittag Notenbankchef Masaaki Shirakawa zu Gesprächen treffen werde.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/...efluegelt-die-maerkte;2644754

Bank of Japan stellt Geld bereit

Im Kampf gegen den Höhenflug des Yen und die Deflation lockert die japanische Zentralbank die bereits extrem losen geldpolitischen Zügel noch weiter. Die Währungshüter leihen dem Finanzmarkt weitere zehn Bill. Yen. Eine Zinssenkung gibt es nicht. Premier Nato und Notenbakchef Shirakawa wollen sich am Nachmittag über weitere Maßnahmen austauschen....»

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China Fortifies State Businesses to Fuel Growth

3
30.08.10 08:35
China Fortifies State Businesses to Fuel Growth
CHINA, STATE BUSINESS,
The New York Times
| 29 Aug 2010 | 10:34 PM ET

During its decades of rapid growth, China thrived by allowing once-suppressed private entrepreneurs to prosper, often at the expense of the old, inefficient state sector of the economy.

 

Now, whether in the coal-rich regions of Shanxi Province, the steel mills of the northern industrial heartland, or the airlines flying overhead, it is often China’s state-run companies that are on the march.

As the Chinese government has grown richer — and more worried about sustaining its high-octane growth — it has pumped public money into companies that it expects to upgrade the industrial base and employ more people. The beneficiaries are state-owned interests that many analysts had assumed would gradually wither away in the face of private-sector competition.

New data from the World Bank show that the proportion of industrial production by companies controlled by the Chinese state edged up last year, checking a slow but seemingly inevitable eclipse. Moreover, investment by state-controlled companies skyrocketed, driven by hundreds of billions of dollars of government spending and state bank lending to combat the global financial crisis.

They join a string of other signals that are fueling discussion among analysts about whether China, which calls itself socialist but is often thought of in the West as brutally capitalist, is in fact seeking to enhance government control over some parts of the economy.

The distinction may matter more today than it once did. China surpassed Japan to become the world’s second-largest economy this year, and its state-directed development model is enormously appealing to poor countries. Even in the West, many admire China’s ability to build a first-world infrastructure and transform its cities into showpieces.

Once eager to learn from the United States, China’s leaders during the financial crisis have reaffirmed their faith in their own more statist approach to economic management, in which private capitalism plays only a supporting role.

“The socialist system’s advantages,” Prime Minister Wen Jiabao said in a March address, “enable us to make decisions efficiently, organize effectively and concentrate resources to accomplish large undertakings.”

State vs. Private

The issue of state versus private control is a slippery one in China. After decades of economic reform, many big state-owned companies face real competition and are expected to operate profitably. The biggest private companies often get their financing from state banks, coordinate their investments with the government and seat their chief executives on government advisory panels.

Chinese leaders also no longer publicly emphasize sharp ideological distinctions about ownership. But they never relaxed state control over some sectors considered strategically vital, including finance, defense, energy, telecommunications, railways and ports.

Mr. Wen and President Hu Jintao are also seen as less attuned to the interests of foreign investors and China’s own private sector than the earlier generation of leaders who pioneered economic reforms. They prefer to enhance the clout and economic reach of state-backed companies at the top of the pecking order.

“China’s always had a major industrial policy. But for a space of a few years, it looked like China was turning away from an active and interventionist industrial policy in favor of a more hands-off approach,” Victor Shih, a Northwestern University political scientist, said in a recent telephone interview.

Mr. Shih, among others, now believes that the 1980s reforms that unleashed China’s private sector and the 1990s reforms that dismantled great sections of the state-run sector are being partly undone.

“The problem is that the reforms of the first 20 years, from 1978 to the end of the ’90s, actually did not touch on the power of the government,” said Yao Yang, a Peking University professor who heads the China Center for Economic Research. “So after the other reforms were finished, you actually find the government is expanding, because there is no check and balance on its power.”

Divining Government’s Role

There are no comprehensive statistics to catalog the government’s influence over the economy. So the shift is partly inferred from coarse measures like the share of financing in the economy provided by state banks, which rose sharply during the financial crisis, or the list of the 100 largest publicly listed Chinese companies, all but one of which are majority state owned.

The statistic showing an uptick in the share of industrial production attributable to the state sector is regarded by some analysts as a blip rather than the start of a trend. The World Bank’s senior economist in Beijing, Louis Kuijs, said the state sector’s unusually rapid growth will most likely moderate with the ending of the government’s stimulus spending.

 

“As the growth process normalizes again, the traditional trend toward a declining SOE share will take over again,” he wrote in an e-mail message, using the shorthand for state-owned enterprise. “I don’t think that the senior leaders had a strategy of reversing this trend.”

But others argue that officials had always intended to create a vibrant state sector that would tower above the private sector in important industries, even as they sold off or shut down money-losing state enterprises that drained capital from the government budget and banking system.

Recent alarm over the expanding role of the state, said Arthur Kroeber of Dragonomics, an economic forecasting firm based in Beijing, is mostly “perception catching up with reality.”

In some ways, the differences in this debate are small. Everyone agrees that China runs a bifurcated economy: at one level, a robust and competitive private sector dominates industries like factory-assembled exports, clothing and food. And at higher levels like finance, communications, transportation, mining and metals — the so-called commanding heights — the central government claims majority ownership and a measure of management control.

Yet the two camps’ view of China’s future are markedly different. Those who see little evidence of an expanding state sector generally believe that China has a decade or more of robust growth awaiting it before its economy matures. Theirs is a Goldilocks view of state intervention — not too much or too little, but just enough to push a developing economy toward prosperity.

The skeptics have a darker view: they believe distortions and waste, in no small part due to government meddling, have resulted in gross misallocation of capital and will end up pushing growth rates down well before 2020. What drives their pessimism, the skeptics say, is that China, like Japan a generation ago, has too much confidence in a top-down economic strategy that defies conventional Western theory.

The skeptics also point to what they say is the growing political and financial influence of China’s state-owned giants — 129 huge conglomerates that answer directly to the central government, and thousands of smaller ones run by the provinces and cities.

While no public breakdown exists, most experts say the vast bulk of the 4 trillion renminbi ($588 billion) stimulus package that China pumped out for new highways, railroads and other big projects went to state-owned companies. Some of the largest companies used the flood of money to strengthen their dominance in their current markets or to enter new ones.

In the last year or so, many of the 129 central government companies have moved forcefully into China’s real-estate industry, with hundreds of billions of dollars in construction projects and land deals. State-owned steel giants have cut deals to buy out more profitable and often more efficient private competitors. A host of government conglomerates have snapped up coal mining companies in Shanxi Province.

“In 2009, there was a huge expansion of the government role in the corporate sector,” Huang Yasheng, a leading analyst of China-style capitalism at the Massachusetts Institute of Technology, said in a telephone interview. “They’re producing yogurt. They’re into real estate. Some of the upstream state-owned enterprises are now expanding downstream, organizing themselves as vertical units. They’re just operating on a much larger scale.”

Local Interests

At the local level, governments set up 8,000 state-owned investment companies in 2009 alone to channel government dollars into business and industrial ventures, Mr. Huang said. One example suffices: a private Chinese automaker, Zhejiang Geely Holding Group, made worldwide headlines in March when it agreed to buy Sweden’s Volvo marque from Ford. Much of the $1.5 billion purchase price came not from Geely’s relatively modest profits, but from local governments in northeast China and the Shanghai area.

Geely reciprocated this month, announcing that it will build its Volvo headquarters and an assembly plant in a Shanghai industrial district.

The reasons for the state’s push for greater involvement in business vary. State control of energy supplies is crucial to China’s growth, and the Shanxi coal takeovers will increase production, guarantee fuel to some state-owned utilities and give Beijing new power to control coal prices. State mining companies also argue that they have a superior safety record to their accident-prone private competitors.

But in other areas the state looks more mercenary.

Take telecommunications. Upon joining the World Trade Organization, China committed itself to opening its communications market to foreign joint ventures for local and international phone service, e-mail, paging and other businesses. But after eight years, no licenses have been granted — largely, the United States says, because capital requirements, regulatory hurdles and other barriers have made such ventures impractical. Today, basic telecommunications in China are booming, and are virtually 100 percent state-controlled.

Take the passenger airline industry. Six years ago, the central government invited private investors to enter the business. By 2006, eight private carriers had sprung up to challenge the three state-controlled majors, Air China, China Southern and China Eastern.

The state airlines immediately began a price war. The state-owned monopoly that provided jet fuel refused to service private carriers on the same generous terms given the big three. China’s only computerized reservation system — currently one-third owned by the three state airlines — refused to book flights for private competitors. And when mismanagement and the 2008 economic crisis drove the three majors into financial straits, the central government bought stock to bail them out: about $1 billion for China Eastern; $430 million for China Southern; $220 million for Air China.

One private passenger carrier that remains is Spring Airlines, a tenacious startup run by a founder so frugal that he shares a 100-square-foot office with his chief executive and takes the subway to business meetings.

That founder, Wang Zhenghua, survived in part by building his own computer reservation system. He canceled a planned interview. But in Chinese news reports, he was caustic about the state subsidies given his competitors. “Now with the injection of 10 billion yuan” for China Eastern and China Southern, “everything is in chaos,” he told Biz Review, a Chinese magazine.

 

China’s private entrepreneurs have a catchphrase for such maneuvers: “guo jin, min tui,” or “the state advances, the private sector retreats.”

State-owned enterprises in China have taken the best of the economy for themselves, “leaving the private sector drinking the soup while the state enterprises are eating the meat,” Cai Hua, the vice director of a chamber-of-commerce-style organization in Zhejiang Province, said in an interview.

First in Line

Mr. Cai says he believes that China needs government-run industries to compete globally and manage the country’s domestic development. But locally, he said, their advantages — being first in line for financing by state banks, first in line for state bailouts when they get in trouble, first in line for the stimulus gusher — have created a “profound inequality” with private competitors.

Some analysts argue that the state-owned conglomerates, built with state money and favors into global competitors, have now become political power centers in their own right, able to fend off even Beijing’s efforts to rein them in.

Of the 129 major state enterprises, more than half the chairmen and chairwomen and more than one-third of the chief executive officers were appointed by the central organization department of the Communist Party. A score or more serve on the party’s Central Committee, which elects the ruling Politburo. They control not just the lifeblood of China’s economy, but a corporate patronage system that dispenses top-paying executive jobs to relatives of the party’s leading lights.

China’s leaders have sought occasionally in the past year to curb speculative excesses by state-controlled businesses in real estate, lending and other areas. In May the State Council, a top-level policy body sometimes likened to the cabinet in the United States, issued orders to give private companies a better shot at government contracts — for roads and bridges, finance and even military work — that now go almost exclusively to state-owned companies. Virtually the same rules were issued five years ago, to little effect.

Yet it is hard to argue with success, other economists say, and China’s success speaks well of its top-down strategy. Asian powerhouses like South Korea and Japan built their modern economies with strong state help. Many economists agree that shrewd state management can be better than market forces in getting a developing nation on its feet.

Experts on both sides of the debate have but two questions. One is how much longer state control of vast areas of the economy will generate that growth.

The other is whether, should that strategy stop working, China will be able to change it.

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Anti Lemming:

Yen - Intervention der BoJ bleibt wirkungslos

3
30.08.10 09:03
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Der USA Bären-Thread 341447
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Anti Lemming:

Auch der Nikkei schafft nur einen Dead Cat Bounce

8
30.08.10 09:17
Der Nikkei hängt am Yen, und solange der Yen in der Langzeithoch-Zone um 85 verbleibt, sehen die Japan-Exporter alt aus.

Der Schweizer Franken, die zweite große Carrytrade-Währung, kann sich auch nicht aus der Allzeit-Hochzone von 1,30 bis 1,31 (zum Euro) befreien. Die Schweizer Notenbank hat aber - im Gegensatz zur BoJ - bereits die Hoffnung aufgegeben, durch Interventionen (die bei 1,43 massiv kamen und der SNB bislang 14 Mrd. Verluste bescherten) ihre Hauswährung schwächen zu können.

Die Lage bei Yen und Franken ist mMn sehr aufschlussreich, denn hier wird großes Geld bewegt - wie auch im Bondmarkt, der die Extrembewegungen bei den CT-Währungen bestätigt. Beides zeugt von ausgeprägter Anleger-Skepsis, die der Aktienmarkt (noch) ignoriert. Der Bounce der US-Indizes am Freitag resultierte aus der überverkauften Lage (AAII-Bärenquote war bei nur 20,6 %) sowie aus Window-Dressing der Fonds zum Monatsende. Ich bezweifle, dass es mehr als eine Dead Cat Bounce war - was Yen und Nikkei heute morgen offenbar auch bestätigen.

Der Bondmarkt ist schon seit Wochen im "Deflations-Modus", auch der Bund-Future steigt von einem Hoch zum anderen. Die Rendite der dt. zehnj. Staatsanleihen erreichte mit 2,1 % ein Allzeittief. In der Eurozone drückt das neue Irland-Downgrade auf die Stimmung. Die Bullen führen einen Kampf an zu vielen Fronten.
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Anti Lemming:

Chart des Nikkei ab Freitag

4
30.08.10 09:17
(Verkleinert auf 76%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 341450
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permanent:

C&P

3
30.08.10 09:26

Umsatzwarnung

von Henrik Voigt

 

der Freitag brachte keine große Überraschung beim US-Wachstum. Wie erwartet war die erste Schätzung vor wenigen Wochen mit +2,4 Prozent zu optimistisch ausgefallen und musste nun auf +1,6 Prozent eingedampft werden. Da die Märkte aber Schlimmeres (+1,3 Prozent) erwartet hatten, war die Nachricht sogar leicht kurstreibend. Auf die endgültigen Zahlen in ein paar Wochen bin ich dennoch gespannt, vor allem im Hinblick auf eventuell weiteren Revisionsbedarf.

 

Auch die Rede von US-Notenbankchef Bernanke enthielt keine Überraschungen. Die US-Notenbank sei bereit, falls erforderlich zusätzliche unkonventionelle Maßnahmen zur Stützung der Konjunkturerholung zu ergreifen. Allerdings habe man sich bisher noch nicht darauf geeinigt, was derartige Maßnahmen auslösen würde. Er erwarte, dass die Wirtschaft im zweiten Halbjahr weiter expandieren werde, wenn auch in moderatem Tempo. Beobachter hatten angesichts der zuletzt schwachen US-Konjunkturdaten spekuliert, Bernanke könne weitere Wertpapierkäufe der Fed ankündigen. Der lässt es indessen ruhig angehen.

 

Die überraschende Umsatzwarnung von Intel schockte dagegen kurzfristig den Markt. In der Umsatzprognose für das dritte Quartal wurden statt der erwarteten 11,2 bis zwölf Milliarden US-Dollar nur noch rund elf Milliarden US-Dollar an Erlösen in Aussicht gestellt. Begründung: schwächere Nachfrage. So langsam scheint sich die Konjunkturabkühlung auch auf die (amerikanischen) Unternehmenszahlen auszuwirken und dabei auf die zyklischsten Branchen zuerst. Und das sind unter anderem Halbleitertitel wie Intel.

DAX vor weiterer Erholung?

von Henrik Voigt

 

Der vergangene Freitag brachte sehr merkwürdige Kursbewegungen und im Endeffekt auch eine kurzfristige Bodenbildung. Die Umsatzwarnung von Intel am Nachmittag schickte die Aktienmärkte zunächst auf knappe neue Verlaufstiefs unterhalb wichtiger Unterstützungen. Eigentlich ein starkes Verkaufssignal. Aber irgend Jemand mit sehr dicker Brieftasche hielt in dem Moment am US-Markt die Hand auf und die Kurse drehten sehr schnell wieder nach oben ab. Eine klassische Shorteindeckungswelle setzte ein. Relevante positive Nachrichten gab es keine. Bei solchen Kursbewegungen aus dem Nichts kurz vor dem Wochenende werde ich immer misstrauisch. Fakt ist aber, dass wir damit eine kurzfristige Bodenbildung vorliegen haben und in dieser Woche sehen werden, was der Markt damit anfängt.

Beim DAX zeigt sich das Kursgeschehen als kleines Doppeltief bei 5840 Punkten mit einem theoretischen Mindestkursziel von 6060 Punkten. In diesem Bereich liegt tatsächlich dann auch ein markanter Widerstand. Kaufsignale der Indikatoren liegen allerdings zur Stunde nicht vor, könnten aber heute teilweise entstehen und der Erholung längeren Atem verleihen. Ich bleibe dennoch vorsichtig, was diese Kursbewegung angeht. Alle Indizes haben mit zahlreichen Widerständen zu kämpfen. Es könnte in dieser Woche noch etwas „holprig" werden. Zumindest dürfte zunächst ein Rücksetzer anstehen und dann zeigt sich, ob die Erholung in dieser Woche weitergeht oder bereits endet.

DAX im Tageschart

Der USA Bären-Thread 8547223enl.fid-newsletter.de/imgproxy/img/602510643/dax300810.png" style="max-width:560px" />

Nächste Widerstände: 6600, 6350, 6250, 6060 Punkte

Nächste Unterstützungen: 5800, 5430, 5320, 5170 Punkte

 

Herzliche Grüße und viel Erfolg,

 

Ihr Henrik Voigt.

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Anti Lemming:

Die Notenbanken wollen nicht eingestehen

3
30.08.10 09:33
dass sie handlungsunfähig geworden sind, nachdem sie (in USA, Eurozone und Japan) die Zinsen bereits auf nahe Null gesenkt haben.

N.tv: "Im Kampf gegen den Höhenflug des Yen und die Deflation lockert die japanische Zentralbank die bereits extrem losen geldpolitischen Zügel noch weiter. Die Währungshüter leihen dem Finanzmarkt weitere zehn Bill. Yen. " (aus # 032)

Was sollten Bernanke und Co sonst auch tun? Die Alternative wäre zuzugeben, dass QE wirkungslos ist und die Zinszügel bereits aus der Hand gegeben wurden. Es besteht für die Herren daher ein systemischer Zwang zum Weitermachen - egal wie sinnlos ihre (Trans-)Aktionen auch sein mögen.

Die Misserfolge ihrer Geldpolitik ignorieren sie beharrlich, weil sie sonst gänzlich die Glaubwürdigkeit verlören. Würde offenkundig, dass der Kahn keinen Kapitän mehr hat, gleichwohl aber auf eine Deflations-Felsenküste zudriftet, verfielen Anleger weltweit in Panik.

Das "so tun als ob" der Notenbanken ist sturer Machterhalt und pure Kosmetik. Die greise Dame Weltwirtschaft wird mit Medien- und Geldschminke auf Mitte 20 getrimmt.
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imagine:

HSB und die Causa New York. Brisante Informationen

12
30.08.10 09:38
Die Luft für Bankchef Nonnenmacher wird dünner: Im Fall des von der HSH Nordbank geschassten Statthalters in New York sind brisante Details bekannt geworden. Die Skandalbank heuerte eine Kanzlei für Recherchen an.

Die Spitzelaffäre um die HSH-Nordbank wird immer brisanter. Nach FTD-Informationen soll Aufsichtsratschef Hilmar Kopper  bereits am Montag dem Vorstand und den Mitgliedern des Präsidialausschusses ein etwa 100-seitiges Dossier der US-Anwaltskanzlei Wilmer Hale überreicht haben. Darin geht es um den Fall des im Herbst geschassten HSH-Statthalters in New York.
In dem Dossier soll beschrieben sein, wie Mitarbeiter der Sicherheitsberatung Prevent versucht haben, mit grenzwertigen Methoden Belege gegen den Manager zu organisieren, mit dem die Bank eine Kündigung rechtfertigen sollte. Dazu sollen sie persönliche Gegenstände in seinem Büro manipuliert haben.

Der Aufsichtsrat stellte sich zwar noch hinter Dirk Jens Nonnenmacher und sagte, der Bankchef habe sich in der Causa New York jederzeit pflichtgemäß verhalten. Dennoch wird die Luft für ihn immer dünner. Nonnenmacher wird vorgeworfen, die Trennung von seinem ungeliebten Mitvorstand Frank Roth vor gut einem Jahr durch möglicherweise unerlaubte Spitzelmethoden betrieben zu haben. Roth kündigte am Donnerstag an, in Kürze Schiedsklage gegen die HSH einzuleiten - ein Schritt, um eine außergerichtliche Einigung mit seinem Ex-Arbeitgeber zu erzielen. Die Staatsanwaltschaft Kiel hatte zuvor die Ermittlungen gegen ihn eingestellt und prüft stattdessen "den Verdacht der falschen Verdächtigungen im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens".

Die neuen Details im Fall New York legen den Verdacht nahe, dass es zumindest in Teilen der Bankspitze eine besonders aggressive Kultur gab, um missliebige Manager loszuwerden. Ob Nonnenmacher persönlich von den Methoden im Fall New York wusste oder sein Chefjustiziar Wolfgang Gößmann eigenmächtig handelte, ist unklar. Wilmer Hale soll dazu interne Recherchen anstellen. Gößmann wurde bereits vergangene Woche freigestellt.
Nachdem die HSH ihren Mann in New York im September 2009 geschasst hatte, verlangte dieser Schadensersatz in Höhe von 2,49 Mio. Dollar. Am 7. Juli 2010 wurde der Rechtsstreit durch einen Vergleich beendet. Seitdem will sich der Ex-Manager zu dem Sachverhalt nicht mehr äußern, wie er über seine Anwältin mitteilen ließ. Wie die FTD jetzt erfuhr, soll er 8,5 Mio. Dollar von der HSH bekommen haben, inklusive 1,1 Mio. Dollar an Anwaltskosten. Eine ungewöhnlich hohe Summe für einen Mitarbeiter, der nach eigenen Angaben mit einem Festgehalt von 300.000 Dollar und einem Mindestbonus von 100.000 Dollar entlohnt wurde. Die HSH wollte diese Zahlen nicht bestätigen. Warum das Institut plötzlich mehr als das Dreifache gezahlt hat, soll das Dossier von Wilmer Hale erklären.

Nach FTD-Informationen soll die angebliche HSH-Aktion in New York durch einen ehemaligen FBI-Mitarbeiter aufgeflogen sein, der von der deutschen Sicherheitsberatung hinzugezogen worden war. Damit hätte der geschasste Manager seine Forderungen in die Höhe treiben können.
Diese Informationen seien so brisant, erfuhr die FTD, dass das Dossier der Kanzlei, das Kopper verteilte, codiert und durchgängig personalisiert sei: Klarnamen werden in dem Zwischenbericht nicht genannt, jedes Dokument ist so präpariert, dass es eindeutig der Person zuzuordnen ist, der es ausgehändigt wurde. Somit soll verhindert werden, dass der Bericht an die Öffentlichkeit kommt.

Der FTD liegt ein Schreiben des Potsdamer Anwalts Joachim Erbe vom 12. Oktober 2009 vor, in dem er der HSH 307.919,77 Euro für ein "Compliance Audit der Niederlassung New York" in Rechnung stellt. Die Rede ist von "einer gesonderten Honorarvereinbarung für unsere Mitarbeiter im investigativen Bereich". Erbe, ein ehemaliger Staatsanwalt, berät Nonnenmacher und Chefjustiziar Gößmann. An Gößmann ist die Rechnung auch adressiert.
Erbe ist eng verbandelt mit der Sicherheitsberatung Prevent, sitzt im Aufsichtsrat einer Tochterfirma, hat ein Büro in der Münchner Zentrale. Ein Prevent-Sprecher bestätigte der FTD, dass Mitarbeiter der Firma in die USA geflogen waren. Prevent legt jedoch Wert darauf, dass nie illegale Methoden angewendet wurden.
Erbe wollte sich am Donnerstag nicht zu den Vorwürfen nicht äußern. Er berief sich auf seine anwaltliche Verschwiegenheitspflicht.
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Anti Lemming:

Nomenklatur

2
30.08.10 10:21
HSH-Nordbank = HSH-Mordbank

Nonnenmacher = Witwen- und Waisen-Killer

Hillmar Kopper = Hill-run Sucker
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permanent:

Die Notenbanken sitzen in der Liquiditätsfalle,

9
30.08.10 10:39

deshalb würde ich sie jedoch nicht als handlungsunfähig bezeichnen.

Das Reservoir an konventionellen Methoden ist ausgeschöpft, nicht aber die Möglichkeit zu unkonventionellen Handlungen, die über die Grenzen der heutigen Vorstellungskraft hinausgehen.

In diesem Zusammenhang spach ich einmal die direkte Bargeldversorgung (Vergnügungsschecks) der Bevölkerung durch die Notenbanken an.

Permanent

Antworten
daiphong:

Vergnügungsschecks muss schon der Staat ausstellen

4
30.08.10 10:47
und das macht er in den USA und Japan bereits zur Genüge. Ist aber ein gefährliches Spiel, alle Seiten gewöhnen sich schnell an sowas, die Märkte werden verdorben.
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Anti Lemming:

Permanent - Handlungsfähigkeit der Zentralbanken

7
30.08.10 11:06
Mit "handlungsunfähig" meinte ich den konventionellen Rahmen. Natürlich können die Zentralbanken, wenn sonst nichts mehr geht, jederzeit anfangen, "brutal" physisch Geld zu drucken wie 1923 oder kürzlich in Simabwe. Eine solche "hyperinflationäre Handlung" ist aber eine Bankrotterklärung und läuft auf einen kontrollierten Selbstmord hinaus.
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imagine:

Steht HSB für Wanzen, Kinderpornos, Manipulationen

13
30.08.10 11:14
Wanzen, Kinderpornos, Manipulationen: Bei der HSH Nordbank reiht sich ein dubioser Fall an den nächsten. Nun sorgt ein geheimes Dossier über Vorstand Bernhard Visker in der Landesbank für neue Unruhe.

Bernhard Visker ist noch übrig!

Eine Logik bekommt der Fall Visker allerdings vor dem Hintergrund der Causa Frank Roth. Roth, Vorstand für das operative Geschäft, war im vergangenen Jahr geschasst worden, weil er angeblich Konzerninterna verraten haben soll. Die Staatsanwaltschaft Kiel, die den Fall Roth juristisch aufarbeitete, sprach ihn vor wenigen Wochen von den Vorwürfen frei.

Stattdessen leitete sie Ermittlungen wegen falscher Verdächtigungen ein - die sich künftig auch gegen Nonnenmacher persönlich richten könnten. Zudem ermittelt die Hamburger Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen Sicherheitsberater der HSH, Arndt U., der zugegeben haben soll, das Büro von Roth verwanzt zu haben und in sein Privathaus eingestiegen zu sein, um das Telefon anzuzapfen. Darüber gibt es ein Protokoll, unterzeichnet von mehreren Personen, die bei dem Gespräch zugegen waren. Vergangenen Montag widersprach Arndt U. per notariell beglaubigter Erklärung den Vorwürfen.

Die Rechnungen der Kanzlei Erbe an die HSH, die der FTD vorliegen, lassen den Schluss zu, dass der Fall Visker im Zusammenhang mit der angeblichen Verwanzung von Roth steht. Die Fäden laufen alle bei der 100-prozentigen HSH-Tochter Facility Management Holding (FMH) zusammen, die unter anderem dafür zuständig ist, Gebäude auf Wanzen zu untersuchen. Aus deren Etat wurde auch Arndt U. bezahlt.

Mittlerweile ermittelt die New Yorker Bezirksstaatsanwaltschaft gegen hochrangige Manager der Bank, darunter nach "Spiegel"-Informationen auch gegen Nonnenmacher. Es geht um den Verdacht, der New Yorker Ex-Manager sei fälschlich und gezielt als Konsument von Kinderpornografie diskreditiert worden. Das gehe aus dem Bericht der Anwaltskanzlei Wilmer Hale hervor, die für den HSH-Aufsichtsrat den Fall untersucht. Involviert in den Fall war auch damals die Kanzlei Erbe.

Bei der Pressekonferenz am Freitag war Visker nicht anwesend, dabei hätte er erhellend zu den Fragen Stellung nehmen können. Am Freitag hatte die FTD erstmals über die Causa Visker berichtet. "Es war nie vorgesehen, dass wir heute hier in voller Besetzung erscheinen", sagte Nonnenmacher und schickte gleich hinterher: "Interpretieren Sie in die Abwesenheit von Herrn Visker nicht zu viel hinein."

Mehr unter....

www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...2849.html?page=2
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Maxgreeen:

den Verein schliessen und alle Verantwortlichen

7
30.08.10 11:20
ohne Abfindung entlassen. Wir brauchen keine HSH.
Nur im Wörterbuch steht Erfolg vor Fleiss.
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permanent:

Habe ich schon erwähnt, dass mir das

6
30.08.10 11:21
Wetter gewaltig auf die Nerven geht?

Ich bin eigentlich nicht sehr wetterfühlig, zur Zeit könnte ich jedoch kotzen wenn ich aus dem Bürofenster schaue und Novemberwetter sehe.

Permanent
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imagine:

Wie man unliebsame Mitarbeiter bei HSB los wird!

12
30.08.10 11:29
Hamburg. "Was dabei zutage tritt, ist eine hanebüchene Geschichte von Intrigen, Klagen und Sex. Und sie wirft die Frage auf, wer hier eigentlich welches Spielchen spielt."

So stand es am 4. November 2009 im Hamburger Abendblatt. Die "hanebüchene Geschichte" handelte von Roland K., ehemals Chef der US-Filiale der HSH Nordbank in New York. Jahreseinkommen etwa 400.000 Dollar, Büro an der Park Avenue in Manhattan - ein attraktiver Job, Roland K. hätte ihn gern behalten. Doch der damals 48-Jährige wurde entlassen, fristlos. Und in besagtem Artikel wehrte sich der Manager öffentlich gegen seinen Arbeitgeber, der ihm keinen offiziellen Grund für die Entlassung genannt habe. Inoffiziell, das war allen klar, ging es um den Vorwurf, er habe weibliche Mitarbeiter für gewisse Dienstleistungen im zwischenmenschlichen Bereich mit Beförderung belohnt. Auch mit Dienstreisenabrechnungen soll etwas nicht in Ordnung gewesen sein. "Kompletter Blödsinn", hatte Roland K. damals dem Abendblatt gesagt und den Verdacht auf HSH-Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher gelenkt. Der habe durch den öffentlichkeitswirksamen Rauswurf Stärke beweisen und von anderen Problemen ablenken wollen. Wie gesagt, eine hanebüchene Geschichte.

Knapp zehn Monate später hat die Story andere Adjektive verdient: erschütternd, abstoßend, kriminell - so oder so. Und man muss konstatieren, dass es erstaunliche Parallelen gibt zu einer anderen Entlassung: der von HSH-Vorstand Frank Roth.

Die neue Qualität im Fall Roland K. geht zurück auf einen Bericht der US-Anwaltskanzlei WilmerHale, den die HSH selbst in Auftrag gegeben hatte.

Wie der "Spiegel" aus dem streng vertraulichen Papier zitiert, gibt es "belastbare Indizien, dass Herrn K. eine Falle gestellt wurde". Und die sah so aus: Roland K. sollte sich am 17. September 2009, 10 Uhr morgens, in seinem Büro zu einer Telefonkonferenz mit Nonnenmacher bereithalten. Als er Wind davon bekam, dass sich HSH-Chefjustiziar Wolfgang Gößmann, Personalchef Stefan Brügmann, eine Juristin aus der Kanzlei des Potsdamer Rechtsanwalts Joachim Erbe, Thorsten Mehles und vier weitere Kollegen von der Hamburger Sicherheitsfirma Prevent AG sowie Bodyguards und Techniker näherten, zog er es jedoch vor, um 10 Uhr nicht im Büro zu sein. So bekam er am Nachmittag eine viereinhalbzeilige E-Mail von Brügmann: "Lieber Roland, du bist mit sofortiger Wirkung entlassen." So weit die bislang bekannten Fakten.

Neu ist, dass der HSH-Trupp das Büro im 32. Stock der Filiale gründlich durchsuchte und dabei, so der "Spiegel", schnurstracks auf ein paar Bilderrahmen zusteuerte. Und, o Wunder, in einem Rahmen mit dem Bild von Roland K.s Tochter fand sich eine E-Mail-Adresse, daneben eine Art Passwort: "000ROBI". Beides zusammen führte zu einem abscheulichen Fund im Netz: Kinderporno-Bilder. Das HSH-Team informierte umgehend die New Yorker Polizei, die Ermittlungen gegen den US-Manager einleitete.

Am 22. April 2010 schrieben die Ermittler jedoch der HSH, dass an den Vorwürfen nichts dran sei, mehr noch: Roland K. sei offenbar Opfer einer Intrige geworden. Es gebe starke Hinweise darauf, dass der E-Mail-Aufkleber auf dem Foto und die Schmuddel-Mails gezielt platziert wurden. Um sie am 17. September dort zu finden? Bislang ist das nur eine Vermutung - laut "Spiegel" ermittelt die New Yorker Staatsanwaltschaft in der Sache aber bereits gegen Gößmann und Nonnenmacher. Genährt wird der Verdacht auch durch Roland K.s Eindruck, dass Nonnenmacher ihn loswerden wollte. Schon in der vermeintlichen Bürosex-Affäre habe er vergebens in Hamburg um Unterstützung gebeten, sagte er dem Abendblatt. Die HSH Nordbank sieht sich in einem "Zyklus von Vorverurteilungen", die dem Institut - und damit auch dem Vorstandsvorsitzenden - massiv schaden, so Sprecher Frank Laurich. Er verwies dazu auf die Erklärung des Aufsichtsrates, der in Kenntnis des WilmerHale-Berichts Nonnenmacher bescheinigte, sich "jederzeit pflichtgemäß" verhalten zu haben. Dem "Spiegel" zufolge findet sich in dem Bericht aber keine derartige Aussage.

Auch im Fall Frank Roth passt einiges nicht zusammen, aber die Beteiligten sind dieselben. Der Vorstand wurde am 16. April von Nonnenmacher, Aufsichtsratschef Wolfgang Peiner und Rechtsanwalt Erbe entlassen - ironischerweise im kleinen, getäfelten "Nostalgiezimmer" der HSH-Zentrale. Ohne Umweg über sein Büro wurde er von Gößmann hinausbegleitet. Als Grund wurde genannt, dass eine nur an Roth verschickte vertrauliche Unterlage bei einer Zeitung aufgetaucht sei.

Am 29. Juli 2010 offenbarte aber der frühere Prevent-Mitarbeiter Arndt U. gegenüber Betriebsratschef Olaf Behm und weiteren Zeugen, dass er die Unterlage verschickt habe. Auch sei er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zur Bank gerufen worden, um Roths Büro zu verwanzen - die Tür geöffnet habe ihm Gößmann. Behm protokollierte die Aussage und schickte sie Aufsichtsratschef Hilmar Kopper, der sie an die Justiz weiterleitete und interne Ermittlungen einleitete. Obwohl alle HSH-Mitarbeiter am 20. August per Mail informiert wurden, dass der Chefjustiziar seiner Aufgaben entbunden sei, widerrief Arndt U. am Sonntag, 22. August, vor einem Notar seine Aussagen.

Nonnenmacher hält die letzte Version des Sicherheitsberaters für "stringenter" und betonte am vergangenen Freitag, Roths Entlassung sei "inhaltlich und formell" einwandfrei gewesen. Allerdings wirft das die Frage auf, warum die Kieler Staatsanwaltschaft die Anzeige der HSH gegen Roth geradezu verrissen hat, es für möglich hält, dass der geschasste Vorstand reingelegt wurde und nun folgerichtig gegen die HSH-Spitze ermittelt. Stutzig gemacht haben dürfte die Staatsanwälte auf jeden Fall die Aussage Gößmanns. Der hatte in Kiel zu Protokoll gegeben, dass Nonnenmacher und Roth sich nicht mochten. Roth habe gewusst, dass er bei nächstpassender Gelegenheit entlassen würde. Wurde auch diese "Gelegenheit" gezielt geschaffen? Wie gesagt: eine hanebüchene Geschichte. Mindestens.

www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/...Chef-Nonnenmacher.html
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imagine:

Alles nur Peanuts? Mahlzeit!

10
30.08.10 12:15

 Der USA Bären-Thread 8547983 Der USA Bären-Thread 8547983

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Kicky:

23% aller Wohnimmobilien in den USA unter Wasser

15
30.08.10 12:29
First American CoreLogic, ein Immobiliendatenanbieter, berichtet in seinem Negative Equity Report für Q2 2010 von 11 Millionen bzw. 23% aller Wohnimmobilien in den USA, die über Hypotheken mit negativem Eigenkapital verfügen, nach 11,2 Millionen bzw. 24% aller Wohnimmobilien in Q1 2010. Negatives Eigenkapital (unter Wasser Hypotheken) bedeutet, der Wert der Immobilie liegt unter dem Wert der noch ausstehenden Hypothek! Regelrecht dramatisch sieht es weiter bei 4,8 Millionen Hypothekennehmern aus, deren Wert der Immobilie bereits mit mehr als 25% und dem Wert der ausstehenden Hypothek liegt. Weitere 2,4 Millionen Hypothekennehmern liegen beim Wert der Immobilie mit weniger als 5% über dem Wert der Hypothek und damit an der Schwelle zur "unter Wasser Hypothek".

Die 11 Millionen Immobilien mit negativem Eigenkapital reflektieren insgesamt ein Hypothekenvolumen von 2,9 Billionen Dollar, die einen Anteil an negativem Eigenkapital in Höhe von 766 Mrd. Dollar beinhalten!....

Negatives Eigenkapital konzentriert sich vor allem auf fünf US-Bundesstaaten, so auf Nevada mit einem Anteil von 68% an negativem Eigenkapital, Arizona von 50%, Florida 46%, Michigan 38% und Kalifornien mit 33%...Die Wohnimmobilien in Las Vegas Paradise weisen ein negatives Eigenkapital von gewaltigen -22,556 Mrd. Euro aus, bzw. ein Verhältnis von Hypothekenvolumen zu Immobilienwert (Loan-to-Value Ratio) von erschreckenden 131%!.......

Das Immobilienvermögen (Real Estate) lag laut FED im 1. Quartal 2010 bei 18,142 Billionen Dollar. Zum Hoch in Q3 2006 brach das Immobilienvermögen um -27,08% bzw. um -6,74 Billionen Dollar ein!

Kommentar:Diese Zahlen dürften sich in den nächsten 6 bis 12 Monaten verschlechtern, denn ein weiterer Preisrutsch bei den Immobilien wird vorrausgesagt, wenn die ALT-A und pay-options-Bombe hochgeht und die jetzt schon vorhandenen riesigen Schattenbestände zunehmend auf den Markt kommen, bei gleichzeitig sehr niedrigen Zahlen für den Kauf bestehender Häuser.

wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2010/08/...eigenkapital.html
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Kicky:

und in Österreich 42,7% Fremdwährungskredite

13
30.08.10 12:36
....In Österreich hat nahezu die Hälfte derer, die in den letzten Jahren ein Häuschen oder eine Wohnung finanziert haben, das mit dem Zaubermittel eines „Fremdwährungskredits“ bewerkstelligt. Jetzt brennt vielen davon der Hintern…

Die Zeit, in der Kreditberge grenzenlos wachsen konnten wie Hefeteige, ist vorbei. Yen und Franken, die berühmtesten „Carry-Währungen“, steigen gegenüber dem entgegen der Lehrbuchmeinung. Wer jetzt Fremdwährungsschulden hat, kann sich auf steigende Rückzahlungskosten einstellen. 42,7 Prozent der in Europa vergebenen Fremdwährungskredite landeten bei den Österreichern. In Deutschland fand der Trend in den 90er Jahren zwar auch zunehmend Freunde, doch dann kam die „Finanzkrise“ dazwischen. Zum Glück! Mit den Super-Krediten ist in Österreich erst einmal Schluss, seit dort die Finanzmarktregulierung greift und sich diese Kredite entzaubert haben. Doch die Kredite bleiben. Bon voyage...!

Ein Kredit in Yen war immer spottbillig, da im Land der aufgehenden Sonne (wo ist sie eigentlich geblieben?) Geld nahezu kostenlos vergeben wird und die Währung sich aufweichte wie eine Zeitung im Regen. Hierzulande kostete eine Finanzierung oft mehr als das Doppelte im Vergleich zu einem Kredit in Yen oder Franken – ein unbestechliches Verkaufsargument für Dummköpfe. Da leistet man sich doch gerne auch etwas mehr Haus, als man sich eigentlich leisten sollte. Und nette Möbel noch dazu. Bingo! Doch aber schnappt das Währungsband zurück. Der Yen hat in den letzten beiden Jahren gegenüber dem Euro 55 Prozent zugelegt. Aus einem Kreditschnäppchen, das eigentlich eine Spekulation war, ist inzwischen Horrortrip geworden. Es betrifft nicht nur Private, sondern auch Unternehmen. Wer sich gegen steigende Währungen nicht abgesichert hat, kämpft mit einem Problem.
,,,,,,,,,

Da Fremdwährungskredite meist am Ende der Laufzeit mit einer Lebensversicherung getilgt werden oder einem Aktienfonds, so weiter im Text, kann man sich gut vorstellen, dass viele Finanzierungen inzwischen unter Wasser stehen, die Versicherungssumme zu niedrig geworden ist und der Wert des Aktienfonds (eine weitere Spekulation...) Na Sie wissen schon.
Für einen Euro bekam man vor fünf Jahren noch 140 Yen – heute nur 107. Aus einer Kreditsumme von 200.000 Euro, die vor fünf Jahren 28 Millionen Yen betrug, sind heute 261.000 Euro geworden. Tolles Geschäft.

Nicht nur Häuslebauer haben sich über Art der Finanzierung Geld zu niedrigen Zinsen beschafft, auch Kommunen waren dabei. Essen und Bochum haben millionenschwere Kredite in Schweizer Franken aufgenommen. Die Zinsen waren damals etwas attraktiver als in heimischen Gefilden, so ein halbes Prozent, schreibt die FTD. Da der Franken gegenüber dem Euro allein in diesem Jahr 13 Prozent aufgewertet hat, sind die 0,5 Prozent Zinsvorteil schnell verspielt und aus dem Vorteil wurde das Gegenteil. Bochum hat in den ersten beiden Monaten des Jahres 150 Millionen Euro in Schweizer Franken aufgenommen. Ginge es heute ans Zurückzahlen, wären nach einem halben Jahr schon 170 Millionen Euro fällig. Gratulation!

Japans Währung ist durch das Rückzahlen von Krediten künstlich stark geworden, da sie vorher künstlich schwach getreten wurde - der Quell von billigem Geld versiegt. Die Franken werden wegen der wirtschaftlichen Stärke des Landes und des Rufes als sicherer Hafen in turbulenten Zeiten immer mehr nachgefragt, was die Währung gegenüber dem Euro nach oben drückt und damit die Kosten von Finanzierungen. Seit zwei Jahren macht man sich ans Rückzahlen, setzt die Säge an die Hebel. Nicht dass man das will. Man muss.
frank-meyer.eu/blog/index.php?p=2087&more
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