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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.834,73 +0,02% Perf. seit Threadbeginn:   +368,46%
 
pfeifenlümmel:

Nun haben die Linken

3
30.06.10 21:38
den Bundespräsidenten gewählt; durch ihre Enthaltungen.
Antworten
Casaubon:

Kinderchen, kann man euch keine 3 Wochen alleine

12
30.06.10 21:57
lassen?

Mache ich mal ein bisschen Pause, schon ist hier die Hölle los: AL streitet mit Malko und Platschquatsch, nebenbei fällt unser SPX wie ein Stein, im AZ verabschiedete sich metro (zumindest gestern Abend) in den Biergarten ...
und ich ...

bin noch immer short und in Dollars unterwegs. (wie bereits vor einigen Wochen gepostet)

Früher ging es auf jeden Fall hier lustiger zu bei fallenden Kursen.
Reisst euch gefälligst etwas am Riemen;-)
Gruss


Casaubon
Der USA Bären-Thread 329713
"La liberté de la presse ne s'use que quand on ne s'en sert pas"
Antworten
Malko07:

MMn sind es

7
30.06.10 22:00
Ammenmärchen, dass es immer so weiter laufen wird wie es gerade läuft. Die Bäume wachsen nicht in den Himmel, auch wenn manche es sich wünschen und eine Abwärtsbewegung dauert nicht ewig an. Ich meine nicht die Aktienpreise sondern die wirtschaftliche Entwicklung.

Ich bezweifele, dass die staatlichen Sonderaktivitäten wirtschaftlich sehr viel bewirkt haben. Sie haben teilweise eine Sonderkonjunktur im Straßenbau ausgelöst und das war es schon. Das Kursarbeitergeld hat wesentlich mehr zum Erhalt der Möglichkeit des Konsums beigetragen. Der Spareffekt überkompensiert das allerdings jetzt schon. Hier spielt die Angst und nicht das Warten auf niedrigere Preise. Und die Angst kann nicht ewig anhalten. Wir werden eben eine oder auch zwei Stufen absteigen und längere Zeit das Niveau von 2008 nicht mehr erreichen.

Das Niveau von 2000 ist allerdings nicht das Ende der Welt. Wir sind damals nicht verhungert und regelmäßig in den Urlaub gefahren. Auch damals haben die Firmen Geld verdient. Die Firmen stellen sich zum Teil schon jetzt auf das niedrigere Niveau ein.

Bedingt durch die demographische Entwicklung werden bei uns die Arbeitslosenzahlen nicht explodieren. Weniger Arbeitslose entlasten den Sozialetat. Kritischer ist die Umstrukturierung auf eine größere Binnenwirtschaft.

Die Aktienpreise können in der hier beschriebenen Phase öfters stark abnehmen. Es wird aber kaum von Dauer sein und die Erholung wird immer sehr schnell erfolgen. Manche Firmen werden auf einem etwas niedrigeren Kursniveau verharren. Schrumpfen von Firmen bedeutet letztendlich auch eine geringere Marktkapitalisierung. Andere Firmen werden sich überdurchschnittlich schlagen und auch noch höhere Kurspegel erleben.
Antworten
pfeifenlümmel:

Ja, causabon,

3
30.06.10 22:04
da sieht man ja wieder, was passiert, wenn Du nicht dabei bist.
Antworten
Eidgenosse:

Malko, #387

6
30.06.10 22:04
Wieso gehört dem Wasserstoff die Zukunft? Die Herstellung von Wasserstoff ist auch energieintensiv und dann hast du noch das Problem der Lagerung und des transports. Und dann ist das Zeug ist dermassen explosiv, wenn die Mischung mit Sauerstoff stimmt dann knallts aber gewaltig.
Lithium-Batterien sind auch nicht ungefährlich, aber nie in dem Masse wie Wasserstoff. Trotzdem sind Lithium-Batterien schon ganz gut geeignet für Mobile Fahrzeuge, im gegensatz zu Blei oder Nickelakkus.
Irgendwelche technischen Anfangsschwierigkeiten die hier besprochen werden sind nur lächerlich weil es sie praktisch nicht gibt. In industriellen Anwendungen sind komplexe elektrische Antriebe seit Jahren gang und gäbe. Die Anforderungen eines Autos sind nichts im gegensatz zu z.B. einer Druckmaschine oder eines Roboters.

Das einzige Problem sind die Batterien. Einen Pendler wird die Ladezeit von drei Stunden nicht stören. Er geht zur Arbeit, fährt heim und lädt über Nacht auf. Einen Ferienreisenden der einfach mal losfährt hingegen schon eher.

Also, die Batterien müssen noch besser werden, wie auch immer sie aufgebaut sind, der Rest ist kein Problem und von der Effizienz her dem Verbrennungsmotor haushoch überlegen.


Danke, es geht mir gut.
Antworten
Casaubon:

eidgenosse, das einzige, was hier explodieren wird

8
30.06.10 22:25
ist vielleicht ALs Geduld, wenn wir hier noch lange off topic quatschen. Weil's aber so schön ist, und ich auch gerne mein Pfefferkörnchen hinzufügen möchte:
Ein freund von mir ist Physiker.
Und wenn ich den in einem Gespräch vor etwa 20 Jahren richtig in Erinnerung habe, liegt die Zukunft in der kontrollierten Kernfusion. (Gegenteil von Kernspaltung, was ja in Atomreaktoren geschieht. Die unkontrollierte Kernfusion gebe es auch - falls ich mich recht entsinne, bin nämlich absolut nicht in der Physik zuhause - das wäre dann die Atom- oder evt. die Wasserstoffbombe. Man möge mich hier ruhig eines besseren belehren. Das Gespräch führten wir vor langer Zeit.)
Und zu diesem Zweck soll der CERN ( de.wikipedia.org/wiki/CERN ) gebaut worden sein.
Es soll sich um DIE Energiequelle der (wohl noch sehr weiten) Zukunft handeln.

Gruss

Casaubon
"La liberté de la presse ne s'use que quand on ne s'en sert pas"
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pfeifenlümmel:

zu # 400

5
30.06.10 22:26
Wenn die Zinsen so extrem niedrig liegen, muss das Geld auch außerhalb von Anleihen angelegt werden, auch in Aktien. Das Zocken mit Rohstoffen kennen wir schon. Besteht Hoffnung auf ein Besserung der Konjunktur, werden die Aktienkurse sich halten. Dauert der Rückschlag zu lange, ist die Hoffnung verflogen und die  Aktienkurse brechen ein.

Die Vorhersage, was passieren wird, ist mMn.  unmöglich.  Die " Gurus" widersprechen sich auch. Nur eines ist sicher: Konjunkturspritzen durch Pump werden nicht mehr möglich sein.  Insofern bin ich langfristig eher Bär als Bulle. Dies alles ist aber bereits hier im Thread hinreichend durchgekaut worden.
Antworten
Anti Lemming:

Window Dressing

10
30.06.10 22:28
kann auch so aussehen, dass Fondsmanager massenhaft Aktien (zu relativ tiefen Kursen) verkaufen und dafür in die inzwischen relativ teuren Staatsanleihen umschichten.

Der Effekt: Auf den Auszügen, die morgen verschickt werden, sehen die Anteileigner, dass der Fonds scheinbar "klug gewirtschaftet" hat, weil er einen großen Teil seines Vermögens in sicheren Staatsanleihen hält. Dass der Fonds vorher zu lange Aktien gehalten hatte und diese erst dieser Tage in einer Art Notverkauf - nahe dem Paniktief (Aktien) bzw. Panikhoch (Bonds), jeweils bezogen auf das laufende Quartal - , umschichtete, bekommen die Anteileigner ja nicht mit. Aus den Auszügen sind nur die Fonds-Positionen am Ultimo ersichtlich.

Die daraus resultierende negative Performance der Fonds - die effektiv Anlegergelder verbrannten - dürfte sich aus dem flauen Endstand hingegen sehr wohl herauslesen lassen. Redemptions (Fondskündigungen) könnten dann dennoch Anfang Juli folgen - was weiteres Down-Potenzial mit sich bringen würde.

Bereits in den letzten Monaten hagelte es Fonds-Kündigungen - mit ein Grund für die schlechte Performance der US-Indizes, die im 2. Quartal im Schnitt rund 12 % verloren haben.

Diese negativen Rückkopplungsschleifen sind ein Grund dafür, dass Bewegungen an der Börse meist sehr viel länger anhalten, als die Marktbeobachter für möglich halten. Wer hätte im März 2009 beim Stand von 666 im SP-500 gedacht, dass der Index Weihnachten wieder bei 1150 steht? Und wer hätte im April beim Stand von 1220 gedacht, dass zwei Monate später schon wieder die 1000-Schwelle in "Griffweite" rückt - mit weiterem Downpotenzial bis unter 900?
Antworten
wawidu:

Auch beim NDX wird´s kritisch

4
30.06.10 22:53
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 329719
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Eidgenosse:

Causabon,

2
30.06.10 23:06
die Kernfusion wäre die Lösung der Energieprobleme. Es geht dabei um das verschmelzen zweier Wasserstoffatomkerne zu Helium. Dabei wird Energie frei. Die Sonne funktioniert nach diesem Prinzip.
Diesen Prozess kontrolliert aufrechterhalten ist die Herausforderung. Wenn das irgendwann gelingen würde gäbe es eine technsche Revolution von extremem Ausmass.

Ob das je gelingt ist aber fraglich. Science-fiction ist aber immer interessant. Solche Sachen wie Kaptain Kirks Warpantrieb werden aber kaum je realisiert auch wenn Zukunftsforscher das glauben.
Danke, es geht mir gut.
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Anti Lemming:

Verkaufs-Signal gemäß der DOW-Theorie

7
30.06.10 23:31
(Verkleinert auf 97%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 329729
Antworten
lumpensamml.:

@Eidgenosse

11
30.06.10 23:32
Ich glaube, da täuschst du dich etwas. Es gibt wohl wenige Produkte, die so extremen Belastungen wie Autos ausgesetzt sind. Wir vergessen das in unserer subjektiven Betrachtung, weil wir sie von Kindheit an gewohnt sind und sie immer in denselben Umgebungen erleben. Verkauft wird dasselbe Auto aber nicht nur an den deutschen oder schweizer Beamten sondern auch an einen Rallyefahrenden Finnen am Polarkreis oder einen Mulitreiber in der Sahara.

Das heißt abstrakt betrachtet muss ein Auto bei -30°C genauso funktionieren wie bei +60°C. Es muss bei Staub, Regen und Schnee (das Salz nicht zu vergessen) rostfrei funktionieren. Den Alpenpass muss man genauso problemlos überqueren können wie eine lange Meeresbrücke. Und es sollte über 100.000 km schadensfrei Dauerextrembelastungen (Vollbeschleunigungen von 1,5 Tonnen und Vollbremsungen von 1,5 Tonnen) absolvieren. Nebenbei soll's drinnen lauschig warm oder angenehm kühl und selbstverständlich leise sein, damit wir den Dolby Surround Sound der Multimediaanlage geniessen oder den mit Schlafzimmerstimme gesprochenen Anweisungen der Navitante folgen können. Damit alle Erdenbürger auch ein reines Gewissen haben, darf das Auto auch keinerlei Schadstoffe mehr ausstoßen und muss selbstverständlich recyclebar sein. Und wenn's dann tatsächlich mal kracht, soll den Insassen am besten kein Haar gekrümmt werden. Um all das zu gewährleisten, gehen pro Modell Hunderte von Millionen nur in der Entwicklung drauf.

Zeig mir eine Industrieanwendung, die auch nur annähernd solchen Auflagen unterworfen und gleichzeitig erschwinglich ist. Etwaige Erfahrungen auf diesem Gebiet können, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt übernommen werden. Aber die Batterietechnik hat in den letzten Jahren definitiv Fortschritte gemacht, das stimmt, auch wenn sie noch weit von einer momentan marktüblichen Praxis entfernt ist. Hauptproblem ist aber nach wie vor die Energie- oder Ökobilanz. Beim momentanen Energiemix tut sich ein E-Auto schon sehr schwer, mit einem vergleichbaren modernen Benziner geschweige denn Diesel überhaupt mitzuhalten. (Das Risiko der Kernkraft hängt zudem wie ein Klotz am Bein der E-Autos). Das meiste, was hier so in den Medien verzapft wird, ist also blanker Unsinn.

Ich bin aber trotzdem überzeugt, dass sich über die Hybrids mit Range Extender der Weg zum E-Auto ebnet. Nur passiert das eben nicht von heute auf morgen. Da ändert auch der gelungene Marketing Gag von Tesla nichts dran.
Antworten
musicus1:

casa applaus applaus......

3
30.06.10 23:39
schön dass du wieder da bist......
Antworten
Casaubon:

ich war ja nicht weg, musicus,

3
01.07.10 00:00
ich poste nur etwas sporadischer als sonst ;-)

"La liberté de la presse ne s'use que quand on ne s'en sert pas"
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Anti Lemming:

Super-GAU im Golf von Mexiko?

11
01.07.10 06:30
Unabhängige Wissenschaftler haben festgestellt, dass die 45 Tonnen schwere Abdicht-Glocke, die BP über dem lecken Rohr platziert hat, eine Schieflage von inzwischen 15 Grad aufweist. Sie befürchten, die Glocke und der havarierte Bohrturm, dessen Überreste auf dem Meeresboden liegen, könnte wegen ihres hohen Gewichts dazu führen, dass der gesamte Meeresboden über dem Reservoir einbricht. Dann würden täglich 150.000 Barrel Öl (ein Supertanker voll) in den Golf fließen - über Monate. Das Gesamtvolumen liegt bei 2 bis 3 Milliarden Barrel.

Der Schock des "Meeresboden-Kollaps" könnte sich als seismische Welle auch auf benachbarte Ölreservoirs auswirken, z. B. auf das nur 28 km entfernte "Thunderhorse"-Feld, das ebenfalls BP gehört.

Für BP wäre der Einbruch des Meeresbodens die sichere Pleite, für die Golf-Region ein Öko-Desaster von biblischem Ausmaß.



BP Spill, Day 72: Could the Deepwater Horizon Disaster Destroy the Gulf?
Posted Jun 30, 2010 03:28pm EDT by Gus Lubin in Commodities

From The Business Insider

BP has confirmed its 45-ton blowout preventer is tilting sideways up to 15 degrees. Rogue scientists (the ones not working for BP or the government) point to tilting as evidence of a severely weakened well, and warn it could fall and crash the entire rig through the ocean floor.

A massive sinkhole could either shut down the leak or make the disaster much worse. BNET summarized theories on The Oil Drum from optimistic to apocalyptic:

1. Benign rockslides at nearby canyon walls, coupled with "natural bridge" formation, plug the oil leak.

2. An exposed reservoir opening bleeds 150,000 barrels of oil a day daily until natural hydrostatic pressures from above and below the surface equalize - think two opposing teams in a tug-of-war running out of energy and calling the game a draw - turning off the leak.

3. Weakened sand and salt layers above the reservoir simply collapse, turning a wide area of the outer continental shelf sea floor into an underwater sinkhole that could bleed 2 billion to 3 billion barrels of oil into Gulf waters. In addition, seismic-shock tremors roll in all directions for miles, with an unknown effect on other nearby fields, especially BP's Thunder Horse (18 miles) field and Shell and BP's Na Kika complex, located in Mississippi Canyon Block 474 (approximately 15 miles south-southeast of the blowout).

Meanwhile, it turns out purportedly silent partner Anadarko Petroleum approved the design process, The FT reports.
Antworten
Anti Lemming:

Quelle dazu:

 
01.07.10 06:30
finance.yahoo.com/tech-ticker/...roy-the-gulf-yftt_513460.html
Antworten
Malko07:

pfeifenlümmel (#65407), betrachtet man bei

6
01.07.10 07:20

den Anleihen nur den Zins ist da so als ob man bei Aktien nur die Dividenden betrachten würde. Man übersieht dabei ein großes Risiko respektive zusätzliche Chancen. Anleihen sind alles andere als langweilig oder konservativ. Hier eine Tabelle, die das verdeutlicht:

 

Zinsen rauf, Kurse runter und umgeklehrt
Tabelle für eine Anleihe mit einem Koupon von 4  Prozent und einer Restlaufzeit von bis zu 10 Jahren.
 
Rendite12345 678910
2,00101,96103,88105,77107,62109,43 111,20112,94114,65116,32117,97
2,25101,71103,39105,02106,62108,19 109,72111,22112,68114,11115,52
2,50101,45102,89104,28105,84106,97 108,26109,52110,76111,96113,13
2,75101,22102,40103,55104,67105,77 106,83107,86108,87109,85110,80
3,00100,97101,91102,83103,72104,58 105,42106,23107,02107,79108,53
3,25100,73101,43102,11102,77103,41 104,03104,63105,21105,77106,32
3,50100,48100,95101,40101,84102,26 102,66103,06103,44103,80104,16
3,75100,24100,47100,70100,91101,12 101,32101,51101,70101,88102,05
4,00100,00100,00100,00100,00100,00 100,00100,00100,00100,00100,00
4,2599,7699,5399,3199,1098,89 98,7098,5198,3398,1698,00
4,5099,5299,0698,6398,2197,81 97,4297,0596,7096,3796,04
4,7599,2898,0097,9597,3396,73 96,1695,8295,1094,6194,14
5,0099,0598,1497,2896,4595,67 94,9294,2193,5492,8992,28
5,2598,8197,6896,6195,5994,63 93,7192,8392,0091,2190,46
5,5098,5897,2395,9594,7493,59 92,5191,4890,5089,5788,69
5,7598,3596,7895,3093,9092,58 91,3390,1489,0287,9786,97
6,0098,1196,3394,6573,0791,58 90,1788,8487,5886,4085,28


Beispiel: Eine zehnjährige Anleihe wird mit  einem Nominalzins von 4% und einem Kurs von 100% emitiert. Steigt die Rendite um einen  Prozentpunkt auf 5%, sinkt der Anleihekurs auf nur noch 92,28 Prozent. Ein Kursverlust von  fast 8%. Bei einem Sinken der Rendite um 1% steigt der Kurs auf 108,53. Anleihen kauft man nicht und legt sich schlafen, nein, man muss hellwach bleiben.

 Anleihen sind momentan also nur teuer, wenn man eher mit steigenden als mit sinkenden Renditen rechnet. Renditen können verdammt tief sinken. Man betrachte nur Japan. Sie können auch explodieren. Siehe Ölkrise.

Nehme nun an, du wärest im Frühsommer 2008 in US-Staatsanleihen "geflüchtet". Wäre dann dein Ergebnis bis heute wesentlich vom Zins bestimmt? Könntest du weiter schlafen? Es würde langsam Zeit aufzuwachen!

 

Antworten
Malko07:

#65415: Ich bin überrascht, dass

6
01.07.10 07:22
das Wasser im Golf von Mexiko offensichtlich kein Gewicht hat.
Antworten
Eidgenosse:

@Lumpi

5
01.07.10 07:33
Wieso soll ein Auto mit Elektroantrieb deinen geschilderten Umweltbelastungen nicht standhalten können? Ein Benzinmotor ist wesentlich aufwändiger konstruiert als ein Elektromotor. Ob der Scheibenwischer im Saharastaub noch funktioniert hat mit dem Antrieb wenig zu tun.
Beim Benziner musst du die Ansaugluft filtern damit der Staub die Mechanik nicht zerstört, der Motor muss gekühlt werden, usw. Auch einen Auspuff mit dem teuren Platin-Kat kannst du beim Elektromotor getrost vergessen.
Beim Verbrenner werden 2/3 der Energie in nutzlose Wärme umgewandelt. Beim Elektromotor ist der Wirkungsgrad 90% oder mehr. Ausserdem braucht der E-Antrieb keine Energie wenn das Auto im Stau steht oder bei rot an der Ampel. Bremsen kannst du auch elektrisch und die Energie wieder zur Batterie zurückführen.

Wie gesagt, es steht oder fällt mit der Qualität der Batterie. Ich bin aber zuversichtlich das in den nächsten Jahren hier noch wesentliche Fortschritte erziehlt werden und dann werden Verbrennungsmotoren von der Bildfläche verschwinden genauso wie die Dampflokomotiven.
Danke, es geht mir gut.
Antworten
Malko07:

#65419: Und wie sieht der

8
01.07.10 07:44
Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung aus? Und wie oft muss man übernachten bei einer Fahrt von München nach Hamburg (Batterie aufladen; Auswechselbare Batterien würden den Fortschritt paralysieren)? Um wieviel % muss die Mehrwertsteuer erhöht werden um die Mineralölsteuer zu ersetzen?

Wenn man will, ist der 3-Liter Benziner möglich. Mit dem schon im Labor funktionierendem Benzinselbstzünder kein Problem z.B. in der Golfklasse. Dagegen ist jedes Stromkraftwerk auf Basis der Verbrennung chancenlos. Bis wir die kalorischen und atomaren Kraftwerke ersetzt haben, wird noch sehr viel Zeit vergehen.
Antworten
baer2:

@anti Lemming

8
01.07.10 07:45
ich wage die Theorie mit der Glocke anzuzweifeln. Erst mal wiegt der Wasserdruck viel höher auf dem Meeresgrund und durch die Dichte vom Wasser verändert sich das Gewicht der Glocke. Je nach der Dichte vom Salzwasser und der Dichte und Volumen des Metalls dürfte die Glocke unter Wasser ca. 25 - 30 Tonnen wiegen. Dazu kommt eigentlich noch das Öl was der Glocke einen gewissen Auftrieb geben sollte. Hier wird mal wieder versucht Panik zu schüren. Was dort wirklich los ist werden wir bei dieser vernebelten Medienaufklärung wohl erst in ein paar Wochen oder Monaten wissen.
Antworten
Eidgenosse:

Malko, deine Argumentation ist falsch

5
01.07.10 08:38
Dein 3 Liter Auto würde im elektrobetrieb umgerechnet nicht mal 1 Liter verbrauchen. Es ist einfach unsinnig eine Antriebstechnologie weiterzuentwickeln wenn schon im Voraus klar ist das 60% der Energie verpuffen.

Und das herstellen, lagern, verteilen von Benzin scheint in deinen Augen gratis zu sein. Von einem Blockheizkraftwerk hast du anscheinend auch noch nie etwas gehört. Der Wirkungsgrad zentraler Stromerzeugung ist bei einem BHKW jedenfalls sehr gut.
Danke, es geht mir gut.
Antworten
relaxed:

#65421 Die Masse der Glocke

5
01.07.10 08:52
(, das was man in "Tonnen" misst) ist konstant. ;-)))

Ich stimme jedoch mit dir überein, dass die "Panikargumentation" nicht schlüssig ist, gerade weil wir es mit einer "Glocke" zu tun haben. ;-)))
Antworten
permanent:

Chinese Economy Cools as Tightening Bites

3
01.07.10 08:58
Chinese Economy Cools as Tightening Bites
CHINA, ECONOMY, PMI, MANUFACTURING,
Reuters
| 01 Jul 2010 | 12:44 AM ET

The pace of Chinese manufacturing growth slowed in June as government steps to cool the property market and curb bank lending combined with a faltering global recovery to dampen sentiment.

Two indexes based on polls of purchasing executives released on Thursday fell, though both remained above the threshold of 50 that demarcates expansion from contraction. Economists said the surveys showed an expected moderation in the world's third-largest economy and not the precipitous decline that some investors have been fearing.

Zhang Liqun, a government economist, spoke of a "steady slowdown" in the broader economy. "China's economy growth is at a critical stage of levelling off after the climb," he said.

Qu Hongbin, chief economist for China at HSBC, said the economy was clearly cooling after year-on-year growth of 11.9 percent in the first quarter.

"But fears about hard-landing are overplayed. We expect China to achieve around 9 percent growth in the second half, underpinned by massive ongoing investment and robust private consumption," he said.

Zhang was commenting on the official Purchasing Managers' Index, which fell to 52.1 in June from 53.9 in May. The reading, the weakest since February, fell short of the median forecast of 53.1 in a Reuters poll of 10 economists.

A separate survey compiled for HSBC fell more steeply to a 14-month low of 50.4 from 52.7 in May. It still marked modest overall expansion, but output and new orders dropped outright for the first time since the depths of the global downturn in March 2009.

The PMIs are designed to provide a timely snapshot of business conditions in manufacturing.

The official PMI also showed broad-based softness. Sub-indexes for output, new orders, new export orders, backlogs of work, imports and employment all fell on the month.

"The Chinese economy is cooling down, and the export and import sector is the first to feel the pinch," said He Yifeng, an analyst with Hongyuan Securities in Beijing.

He said the official PMI could fall further in July but might well then recover as the impact of tightening measures wanes.

"There is no need to worry too much about a double dip in the Chinese economy," he said. "If there are no new tightening measures, the Chinese economy is likely to remain healthy."

Grim Export Prospects

On the face of it, economists said a sharp drop in inflationary pressures — measured by the prices manufacturers paid for their inputs in June — should reassure policymakers that the risk of credit-fuelled overheating is fading.

The silver lining in an otherwise grey PMI may have helped raise spirits on the local stock market. While pan-Asian shares fell sharply on Thursday, the main Shanghai index gained 0.2 percent after slumping 27 percent in the first half of 2010.

Beijing is reining in credit growth and has taken a series of steps to put the brakes on the property market. It has raised down payments, scrapped discounted mortgage rates and introduced new rules making it harder for speculators to buy multiple homes.

Real estate sales and prices in some cities have tumbled in recent weeks as a result.

But although the property sector accounts for about 10 percent of gross domestic product and a quarter of investment, Premier Wen Jiabao signaled this week that it was too soon to ease the curbs.

The economy was headed in the direction the government expected and policy would not change, Wen told economists and businessmen in remarks reported on Wednesday.

According to the National Bureau of Statistics, the drop in the official PMI reflected the impact of policy tightening as well as a "grim" outlook for exports.

The debt woes rattling the euro zone, China's recent abolition of some export tax rebates and the prospect of increased trade friction were all weighing on exporters.

Brian Jackson, a strategist with Royal Bank of Canada in Hong Kong, said slower growth in the second half was inevitable as the initial boost from last year's 4 trillion yuan ($585 billion) stimulus package starts to fade and policy tightening bites.

"How sharp this slowdown will be will depend heavily on what happens to Chinese exports. Exports across the region have continued to post strong growth so far this year, but recent events in Europe clearly represent a major downside risk in the months ahead," he said in a note.

Antworten
Malko07:

Eidgenosse, ich will aber auch

10
01.07.10 09:27
im Sommer Cabrio fahren und nicht nur im Winter wenn die kaum vorhandenen Blockheizkraftwerke laufen. Nur so am Rande: VW will groß in den Markt der Blockheizkraftwerke einsteigen. Technik: VW-Verbrennungsmotoren die Wärmekraftpumpen und Generatoren antreiben. Wie war das noch mit dem Wirkungsgrad?

;o)

Wenn es uns gelingt mittels Sonnenenergie im großen Maßstab Strom zu erzeugen und diesen auch zwischenspeichern können, intelligentere Netze haben um den Verbrauch mehr an die Herstellung anpassen zu können und das ganze auch noch wirtschaftlich konkurrenzfähig ist, wird der Benzin- und Dieselantrieb langsam von unseren Straßen verschwinden. Und Rohöl ist immer noch konkurrenzlos billig und in Massen vorhanden. Viele leben heute sehr gut davon: Förderländer, Ölkonzerne, Spekulanten, Staaten. Was momentan von der Automobilindustrie propagiert wird, ist "Propaganda", die im Rahmen des CO2-Wahns als notwendig angesehen wurde und eine Methode an zusätzliche Subventionen zu kommen, die man ja auch anders verbrauchen kann.. Gleichzeitig verkaufen sie immer größere Ungetüme, die immer mehr verbrauchen.
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