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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Alphabet Inc A

Strategie Hebel
Steigender Alphabet Inc A-Kurs 4,85 6,68 32,34
Fallender Alphabet Inc A-Kurs 5,23 7,49
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So sieht Deleverageing aus

4
11.05.10 06:54

Griechenland muss sparen.

Portugal stoppt Großprojekte:
http://www.ariva.de/..._Grossprojekte_t283343?pnr=7976279#jump7976279

Spanien muss die Ausgaben stark kürzen.

Deutschland schließt sich an, die NRW Wahl ist gelaufen:
Koch setzt für Schäuble den Rotstift an

NRW-Wahl vorbei – jetzt folgen die Spar-Grausamkeiten: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hält sich bislang noch bedeckt, doch der hessische Ministerpräsident Roland Koch prescht vor und deutet an, wohin die Reise bei der Haushaltskonsolidierung gehen könnte.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...otstift-an;2578372

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permanent:

China Inflation Edges Up but Economy Not Overheati

3
11.05.10 06:57
China Inflation Edges Up but Economy Not Overheating
CHINA, CURRENCY, YUAN, OBAMA, TRADE, US DOLLAR, ECONOMY, INFLATION
Reuters
| 10 May 2010 | 11:25 PM ET

Chinese inflation edged up to an 18-month high in April and bank lending topped expectations, but the full suite of monthly data showed an economy that was in robust health and not overheating as some have feared.

 

The confirmation of what some analysts have called China's Goldilocks scenario -- not too hot, not too cold -- could justify Beijing's gradual approach to tightening so far this year.

Higher interest rates and a resumption of yuan appreciation are still on the policy menu, but the government will proceed cautiously in implementing both, analysts said.

Consumer prices rose 2.8 percent in the year to April, above forecasts for a 2.7 percent rise and the highest since October 2008.

"Rising inflation is a serious problem, but it's more of an indication of where CPI is heading that is more important than this 2.8 percent," said Dong Tao, an economist with Credit Suisse in Hong Kong.

"This probably will not result in an immediate rate hike, but the central bank is getting increasingly nervous of negative real interest rates," he added.     

Bank lending was also strong, with 774 billion yuan ($113.4 billion) in new local-currency loans issued last month, compared with forecasts of 570 billion yuan.

But surprising on the downside, industrial output dipped to 17.8 percent year-on-year growth. Economists had expected a rise of 18.5 percent.

Easy Does It  

Tom Orlik, an economist with Stone & McCarthy Research Associates in Beijing, said that memories of how over-tightening led to a property collapse in 2008 would deter the government from making more aggressive moves to slow economic activity.

 

"China's leaders will likely want to see how the targeted measures play out, before following up with an increase in interest rates," he wrote in a note.

Global uncertainties, particularly sovereign debt worries in Europe, will also feed into their calculus.

"With the Greek cloud still casting a shadow over the prospects for external demand, Beijing has little incentive to accelerate the tightening schedule," Orlik said.

Data on Monday showed that China returned to familiar territory by posting a trade surplus in April, but exports only narrowly topped imports, providing limited comfort for policymakers fearful of another round of global economic turmoil.

The People's Bank of China has raised banks' required reserves three times this year and stepped up drainage of cash via open market operations, while regulators have given banks strict orders to rein in their issuance of loans.

In contrast to regional neighbours such as India, Malaysia and Australia, China has so far eschewed the blunter instrument of higher borrowing costs, not least because Beijing harbours doubts about the solidity of the global recovery and has an eye on the all-important property market.

In practice, China has been gradually normalising its monetary stance after it pumped an extraordinary flood of cash into the economy last year to power it through the global slump.

In the recent words of deputy central bank chief Hu Xiaolian, the policy emphasis is now on "appropriately", not "easy".

As ginger as the tightening has been, the impact on the stock market has been profound. The main Shanghai index has fallen nearly 22 percent since August of last year.

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#62253

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C&P Zitat

4
11.05.10 07:40

Der Souverän ist der Staat, der ein Hilfsprogramm von 750 Milliarden US-Dollar auflegt. Wie souverän ist dies? Und überhaupt: Ist der „Souverän“ nicht eigentlich „Mr. Market“, der den Staat dazu zwingt, derartig gigantische Pakete zu schnüren? Verliert der Staat die Souveränität über den Markt, fallen alle Konventionen. Der Staat misstraut den Banken (Stichwort Goldman Sachs), die Bevölkerung misstraut den Banken, und zwischen den Banken wächst das Misstrauen ebenfalls. So kann ein Finanzsystem nicht funktionieren. Solange das gegenseitige Misstrauen im Markt verankert ist, bestehen systematische Risiken für die Finanzmärkte.

http://www.wellenreiter-invest.de/...iterWoche/Wellenreiter100508.htm

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Anti Lemming:

Hang zum Sinken?

2
11.05.10 07:42
Der Hang Sink steigt auch nicht:
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 319346
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schlauerfuchs:

Euro-Rettung: die Antwort der "Spekulanten"

15
11.05.10 08:04
- ohne Worte -
Der USA Bären-Thread 319349
Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben.
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permanent:

Party vorbei

3
11.05.10 08:21

Party vorbei - Moody´s sieht Griechen­land als Junk 08:05
 
Der USA Bären-Thread 7987419 Gestern Partystimmung - heute der Kater. Die Realität kehrt mit voller Wucht zurück: Moody´s plant griechische Anleihen auf. Zum Video...

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Ansichten

5
11.05.10 09:06

"Nicht die Schroothypotheken waren an der Krise schuld, sondern das Schrottsystem. Dank verzerrter Vergütungsstrukturen, korrupter Ratingagenturen und anderer Missstände war das globale Finanzsystem von innen heraus verfault. Die Finanzkrise hat lediglich die glänzende Hülle fortgerissen, unter der es schon lange gärte.
Der Weg zur Gesundung ist lang......................................" (Meine Sommerlektüre)

Der Weg zur Gesundung kann nur gelingen wenn die Politik in der Lage ist Reformen auf den Weg zu bringen, wenn die Politik nicht nur immer wieder Geld in jeden Problemloch wirft.

Permanent

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imagine:

Euro neues lat. "koste es, was es wolle"

10
11.05.10 09:15
Es hat lange gedauert, aber nun hat auch Europa seinen "koste es, was es wolle"-Moment in der Krise erreicht.


Es sei erfreulich, dass die EU sich zumindest als handlungsfähig erwiesen habe. "Ein so umfangreiches finanzielles Programm als Antwort auf die Euroland-Krise hatten wenige erwartet, auch nicht die Märkte, die sich zumindest gestern schwer beeindruckt zeigten", rekapituliert das Blatt. Das Bestürzende sei jedoch, dass nicht der Euro und somit die Währung der Bürger von 16 Mitgliedsstaaten, sondern eine zerrüttete und unglaubwürdig gewordene Währungsunion gerettet worden sei. Nicht die hohe Summe des 750-Milliarden Stabilisierungsprogramms sei das Problem. "Der Preis ist der langfristige Vertrauensverlust in den Euro, der nun beste Chancen für eine Karriere als Weichwährung mitbringt", kritisiert die Zeitung. Denn der Wert des Euro habe auf der Solidität und Wirtschaftskraft der Euro-Länder und ihrem Willen, eine Stabilitätsgemeinschaft zu sein, beruht. "Seit dem Wochenende haben wir eine völlig neue Welt in Euroland: Alle Länder haften für die Schulden aller Länder."

"Was auch immer es koste, das wackelige Fundament der EU zu stabilisieren, das auf den schwächsten Volkswirtschaften der Eurozone ruht .  Die Krise der EU erinnere außerdem daran, wie eng verflochten die Wirtschaften der einzelnen Länder miteinander seien. "Die ,too big to fail' Hypothese müsste also noch um ,too connected to fail' erweitert werden". Griechenland sei nicht zu groß, sondern zu sehr mit den anderen Staaten verstrickt.

Kollateralschaden für den Euro

Einer der "Kollateralschäden" der griechischen Krise sei, dass nicht nur Griechenland  durch die jahrelange Fälschung seiner Statistiken nachhaltig an Glaubwürdigkeit verloren habe, sondern die Glaubwürdigkeit aller Bilanzen der Mitgliedsstaaten  an vertrauen verloren haben. Den auch nach der Stabilisierung der griechischen Staatskonten bleibe den Hellenen der Imageschaden über Jahre erhalten. Und wer glaubt dann an eine ehrliche
spanischen Statistik für 2009 die in ein paar Tagen auf den Markt geworfen wird? Die Verbreitung einer fehlerhaften Version wird wohl nicht mehr zu verhindern sein.


Der zweite Teil der Maßnahmen - die Ankündigung der Europäischen Zentralbank, Staatsanleihen aufzukaufen - sei dagegen gefährlich, weil dadurch die Schuldner aus der Verantwortung entlassen würden und ein so genanntes "moral hazard"-Problem entstehe.

Und das beste zum Schluss. Notenbankchef Jean-Claude Trichet,  der nach meiner Meinung das EU Gesetz gebrochen hat ruft zu Einhaltung der Gesetze auf.


imagine
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permanent:

Es gibt Anleger, die an Inflation glauben, es gibt

13
11.05.10 09:21

Anleger, die an Deflation glauben.

Letztendlich wird diese Entscheidung politisch fallen. Es gibt die Möglichkeit der Systemreform, damit verbunden ist ein kurzfristiger Rückgang der Wirtschaftsleistung. Langfristig kann das System neu aufgestellt werden. 
Die zweite Möglichkeit ist der gerade beschrittene Weg. Die Märkte werden noch massiver mit Geld geflutet. Jeder hat Angst  um seine Banken, um Systemrisiken und sieht nicht wie so mittelfristig noch größere Risiken aufgebaut werden.

"Wir befinden uns heute in der schlimmsten aller Welten, in der die geretteten Riesen auch künftig staatliche Hilfen erwarten. Unternehmen wie Goldman stellen alleine durch ihren Fortbestand eine Bedrohung dar."

Gruß

Permanent 

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WielandSchmi.:

@permanent - Wellenreiter

3
11.05.10 10:22
Der Souverän erzählt, IMHO, keine Märchen. Jedes Jahr will er von mir viele der bunten und bedruckten Scheine sehen. Und wenn ich sie ihm nicht liefere, räumt mir der Souverän die Wohnung aus und Schlimmeres. Rotkäppchen ist ein Märchen.  D.h. aber nicht, dass im Wald kleinen Mädchen mit roten Kappen nicht ein paar schlimme Dinge zustoßen können.
Antworten
relaxed:

In einer Demokratie ist das Wahlvolk,

8
11.05.10 10:28
der Bürger, der Souverän.

Sollte dies nicht mehr bekannt sein, dann steht es sehr schlecht um unser politisches System.
Antworten
Anti Lemming:

"Einmalig" vs. "Letztmalig"

9
11.05.10 11:03

Aus "Die Welt" (# 246)

 

Auch die Kanzlerin betont die Dramatik der am Wochenende überwundenen Situation. „Beispiellos“ sei das Paket, das die europäischen Finanzminister wenige Stunde zuvor ausgehandelt haben, sagt Merkel, die blass, aber gefasst wirkt. „Einmalig in der Geschichte des Euros“ sei die ganze Aktion. Tatsächlich: So etwas hat die Kanzlerin so noch nie erlebt. ...

 

Korrekt hätte es heißen müssen: "Letztmalig in der Geschichte des Euro". Denn die Aktion hat dem Euro sein eigenes Grab geschaufelt. Die Geschichte der Euro endet mit seiner amtlichen Aufweichung. War schon immer so bei Weichwährungen - von der Kaiser-Mark über die Reichsmark bis zu den mittel- und südamerikanischen Pesos. Pesa mucho.

 

Trichet hat sich von einem staatsmännischen Hartwährungs-Ritter in einen verlogen-lavierenden  Milchbrötchen-Bäcker gewandelt.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/...losigkeit-der-fed/50112451.html

www.ftd.de/politik/europa/...t-mit-der-inflation/50112689.html

 

Zitat aus der FTD (Leitartikel):

In Brüssel wird eine gigantische Zweckgesellschaft  geformt, die 440 Mrd. Euro an Garantien und bilaterale Kredite an  notleidende Staaten kanalisieren soll. Der europäische Super-SIV  erinnert doch stark an die drei Zweckgesellschaften der Fed für Bear  Stearns und den Versicherungskonzern AIG. Oder an das  Bankenrettungspaket Tarp, das von Ex-Finanzminister Henry Paulson  ursprünglich als Bad Bank gedacht war und dann zum Vehikel für den  Direkteinstieg bei Banken umfunktioniert wurde.
 
Gute Gefühle wollen da nicht aufkommen.  "Helikopter-Ben" - so der Spitzname von Fed-Chef Ben Bernanke - gilt im  inflationsgebeutelten Deutschland als hemmungsloser Geldschöpfer, der  sich um Teuerung nicht viel schert. Jetzt ahmt ihn EZB-Chef Jean-Claude  Trichet nach - und wird zu Mirage-Jean-Claude, der fleißig Manna vom  Himmel regnen lässt. Dass von "Sterilisierung" [Ochsen-Konzept? - A.L.] geredet wird, ist für  alle braven Sparer nur ein geringer Trost.
 
Wie  viel Mirage-Jean-Claude abwerfen wird, muss noch festgelegt werden.  Orientiert sich Trichet an den Vereinigten Staaten, deren 300 Mrd. $ an  Treasury-Käufen rund zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP)  ausmachten, dann würden sich die Käufe auf 180 Mrd. Euro belaufen. Macht  er es wie die Bank of England, die 200 Mrd. Pfund an Gilts oder zwölf  Prozent des BIPs aufschnappte, dann wäre die EZB bei 1200 Mrd. Euro  angelangt. Eine schwindelerregende Summe, die für mächtig Verunsicherung  sorgen dürfte.
 
Seit Monaten sieht  sich die Fed Angriffen aus Washington ausgesetzt. Amerikanische  Notenbankexperten wie Anna Schwartz oder Allan Meltzer wiederum sprechen  davon, dass die Notenbank mit all den Eingriffen ihr geldpolitisches  Mandat überschritten habe.
All das könnte  auch auf Europa zurollen. Interessant dürfte erst einmal sein, mit  welchen semantischen Verrenkungen EZB-Präsident Jean-Claude Trichet die  erneute Kehrtwende der Institution rechtfertigen wird. Gut möglich, dass  der Franzose wieder einen Weg findet, um zu behaupten, der Aufkauf von  Staatsanleihen sei doch irgendwie schon immer Teil der Politik der  Zentralbank gewesen.
 
                                                                                               
Wie so etwas geht,  hat Trichet eindrucksvoll im Zusammenhang mit dem Umgang der EZB mit  griechischen Staatsanleihen demonstriert. Noch im Januar schloss er kategorisch aus, dass die Notenbank  griechische Papiere unabhängig von ihrem Rating akzeptieren werde, um  dem schuldengeplagten Land entgegenzukommen. "Wir werden unseren  Sicherheitsrahmen nicht für ein einzelnes Land ändern", sagte er damals.  Das sei "kristallklar". Im April lockerte die EZB dann die Regeln und  akzeptierte Staatsanleihen mit schlechteren Ratings. Und letzte Woche?  Beschloss sie, griechische Anleihen jeglicher Bonität als Sicherheit zu  akzeptieren. Aber umgefallen? Non, pas du tout!
 
Der USA Bären-Thread 319397
Antworten
Anti Lemming:

HB: "Der Euro wackelt schon wieder"

7
11.05.10 11:23

Zweifel am Rettungspaket: Der Euro wackelt schon wieder

Das Rettungspaket steht, doch der Euro bleibt weiter unter Beschuss. Er fällt zweitweise unter die Marke von 1,27 Dollar. Auch an den europäischen Aktienmärkten droht die Stimmung zu kippen. Analysten bezweifeln, dass die Milliarden der EU ausreichen, um die Märkte zu stützen.
Selbst der Bundesbank-Chef äußert sich skeptisch.

..."Die Rally des Euro war von kurzer Dauer trotz der massiven Rettungsmaßnahmen", sagte Währungsstratege Tohru Sasaki von der JPMorgan Chase Bank in Tokio. "Die Euro-Schwäche ist augenfällig." Händlern zufolge blieb nach kritischen Äußerungen der Ratingagentur Moody's zu Griechenland und Portugal die Skepsis über die Wirksamkeit des EU-Rettungsschirms bestehen.

"Was die EU getan hat war wirklich gewaltig, doch die Tatsache, dass der Euro trotz der Größe des Pakets noch immer schwach ist, zeigt, dass dieses Problem tiefer liegende Gründe hat", sagte der Chef-Händler von Jujiya Securities, Masayoshi Okamoto. "Ohne weitere Gewinne des Euro werden die Märkte nervös bleiben."

Auch an den europäischen Aktienmärkten droht die Stimmung zu kippen. Der Eurostoxx 50, der am Vortag noch um mehr als zehn Prozent nach oben geschossen war, verlor 1,8 Prozent auf 2 709 Punkte. In Frankfurt fiel der Dax um ein Prozent auf 5964 Punkte.... Gefragt waren dagegen deutsche Bundesanleihen. Der Bund-Future legte im frühen Geschäft 43 Ticks auf 125,92 Zähler zu. Die Rendite ...

Europäische Union (EU) und Internationaler Währungsfonds (IWF) hatten in den Nacht zum Montag einen beispiellosen Rettungsschirm für finanzschwache Euro-Länder gespannt. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 750 Milliarden Euro. Die EZB begleitet diesen Kurs, indem sie staatliche und private Anleihen kauft. Dieser Schritt, den die Notenbank lange Zeit abgelehnt hatte, nährte Zweifel an der Unabhängigkeit der Notenbank.

Auch Bundesbank-Chef Axel Weber äußerte sich skeptisch. Der Kauf von Anleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) berge erhebliche stabilitätspolitische Risiken. "Daher sehe ich diesen Teil des Beschlusses des EZB-Rats auch in dieser außerordentlichen Situation kritisch", sagte Weber der Börsen-Zeitung. Es komme jetzt entscheidend darauf an, diese Risiken so gering wie möglich zu halten. Daher seien die Ankäufe eng begrenzt. Sie zielten allein darauf ab, die Funktionsfähigkeit der Anleihemärkte wiederherzustellen. (Die Anleihemärkte funktionieren sehr gut, sonst wären die PIIGS-Anleihen ja gar nicht so tief gefallen. Oder ist mit "Funktionieren" gemeint, dass Schrott oben bleibt? - A.L.)

"Wir sind entschlossen, die derzeitige Ausrichtung der Geldpolitik durch den Anleihekauf nicht zu unterlaufen", sagte Weber. "Die deutsche Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass wir hier besonders wachsam sein werden."

Wenngleich Weber die angespannte Lage an den Finanzmärkten [nein, es ist die angespannte Lage in den Staatshaushalten der PIIGS und vor allem in Griechenland - vergl. # 215 - die völlig unabhängig von "Spekulation" besteht -  A.L.] - als Hauptgrund für die weitreichenden Beschlüsse der EZB vom Wochenende nannte, schränkte er ein: Die EZB-Beschlüsse seien nur in Verbindung mit den Entscheidungen seitens EU und IWF sowie den staatlichen Konsolidierungsverpflichtungen geeignet, die extreme Unsicherheit an den Finanzmärkten zu verringern und die Stabilität des Euro zu schützen.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/devisen/zweifel-am-rettungspaket-der-euro-wackelt-schon-wieder;2578633

(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 319410
Antworten
pfeifenlümmel:

zu #263

10
11.05.10 11:31
Das Foto zeigt: Jetzt hilft nur noch beten.

Die Devise nun: Die piigs müssen sparen und die anderen sparen für die piigs.

Konsumausgaben fallen, Bruttosozialprodukt fällt, Zinslasten drücken noch mehr.

Werden die Preise nachgeben? Wahrscheinlich ja, aber auch bei den Lebensmitteln?

Wird der Euro sich noch halten? Kurzfristig hat er wieder Luft, aber wenn klar wird, dass die piigs nicht aus den Socken kommen und immer neue Tranferzahlungen notwendig werden, kommt das ganz dicke Ende für den Euro.

Und die Entscheidungsträger? Sie sind entweder inzwischen abgewählt und ihre Verantwortung losgeworden oder erfreuen sich einer ( angemessenen? ) Pension.
Antworten
saschapepper:

EUR/USD bald wieder bei 1,50 ?

11
11.05.10 11:40
Ich glaube wir werden jetzt einen schneller Stimmungsumschwung  erleben.

Die EU war im Vergleich zu Japan oder den USA nie wirklich hoch verschuldet.
Und die übertreibene Staatspleitenangst ist durch den EZB Anleihen Aufkauf erstmal vom Tisch.

Die Märkte werden langsam auf die viel höhere Verschuldung in anderen Staaten wie USA, Japan, GB, aufmerksam werden. Die Gesamtverschuldung der Euro-Zone betrug 2009 annähernd sieben Billionen Euro (rund neun Billionen Dollar) - knapp 70 Prozent des amerikanischen Werts. In Zukunft dürfte die US-Staatsverschuldung jährlich um mindestens eine Billion Dollar wachsen. In den EURO-Ländern wird sind solch hohen Verschuldungen nicht vorgesehen. Im Gegenteil es wird in vielen Ländern gespart.
Die New York Times hat gestern erst wieder groß über das Thema berichtet.

Die nächste Währungsspekulation dürfte schon im Gange sein.
Antworten
pfeifenlümmel:

Das Dumme ist,

3
11.05.10 11:48
das der Euro nun von der Entwicklung der piigs abhängig sein wird. Man gibt das Zepter durch die Zusicherung der immensen Tranferleistungen selbst aus der Hand. Wie man den Euro von einem korrupten Staatsgebilde wie Griechenland abhängig machen kann? Die Frage können die Zockerbanken besser beantworten als ich.
Antworten
alfastr:

ja, in den USA sieht es nicht besser aus

2
11.05.10 11:52
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,694153,00.html
Antworten
relaxed:

#62264 "Funktionierende Anleihemärkte" bedeutet

4
11.05.10 11:59
für unsere Politiker, dass Euro-Staatsanleihen sich im Renditebereich von 0-5% bewegen und jederzeit handelbar sind. ;-))

Ich habe übers Wochenende in irgendeiner Pressemitteilung gelesen (leider weiß ich nicht mehr in welcher), dass der Handel mit französische Staatsanleihen erschwert war. Ob berechtigt oder nicht ist dies für mich der auslösende Faktor für dieses Rettungspaket und das Einknicken der EZB. Persönlich halte ich unter diesen Umständen das Vorgehen auch für berechtigt - wenn die zweitgrößte Volkswirtschaft in der EU unter Beschuss gerät, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch auf D geschossen wird. Die PIGS spielen dabei nur eine Nebenrolle.
Antworten
saschapepper:

750 milliarden transferzahlungen

 
11.05.10 12:15
es ist doch egal ob die 750 milliarden transferzahlungen reichen oder ob sie tatsächlich gezahlt werden.

die piigs können nicht mehr pleite gehen wenn die ezb die anleihen aufkauft.
ein auseinanderbrechen der euro-zone ist daher unrealistisch geworden.

für us-ratingagenturen und die ftd wird die luft daher langsam eng.
jetzt muss man sich den harten fakten stellen z.B.

- welches land ist wirklich am stärksten verschuldet.
- welches land will sich in den nächsten jahren am stärksten verschulden.
- in welchem land sind die bürger am stärksten verschuldet.
- wie hoch sind die arbeitslosenquoten in den einzelnen ländern.
u.s.w.
Antworten
permanent:

If Greece Is Bear Stearns, Will the UK Be Lehman?

3
11.05.10 12:22
If Greece Is Bear Stearns, Will the UK Be Lehman?
EUROPEAN UNION, EUROPE, ECONOMY, DEBT, SOVEREIGN, BONDS, TREASURYS, NOURIEL ROUBINI, POLITICS, GOVERNMENT, OUTLOOK, IMF, BAILOUT, EUROPEAN CENTRAL BANK
Posted By: Patrick Allen | CNBC Senior News Editor
CNBC.com
| 11 May 2010 | 05:57 AM ET

Monday’s market euphoria across the world at the terms of the European Union/International Monetary Fund rescue package for the European bond market faded Tuesday as investors sold stocks and took profits on the euro. The worry for investors is whether governments in Greece and Portugal can live up to their end of the bargain and manage to significantly cut government spending in the face of bitter opposition from voters.

 

Despite averting what could have very well turned into a fully-fledged liquidity crisis with Sunday’s news of a 750 billion euros ($951 billion) stabilization fund and European Central Bank assistance for the European bond market some investors remain sceptical that the worst is now behind us.

“The big question I am asking myself is whether Greece is Bear Stearns” Anthony Fry, senior managing director at Evercore Partners, said. “What I really fear is that if Greece is Bear Stearns then the UK is Lehman Brothers.” Fry worked for Lehman before its collapse.

Other analysts have told CNBC the UK is not in major trouble.

Michael Gallagher, director of research at IDEAglobal, said he believes the UK will be alright due to its ability to sell government bonds internally.

Steven Barrow, the head of G10 Research at Standard Bank agreed.

 

“I am confident about the prospects for the pound,” Barrow said. The difference between the UK and Greece, according to Barrow, is that Britain has more room for maneuver.

“The UK can devalue and print money, the UK will not default, the UK will not need the IMF,” he said.

But with talks over who will form the next UK government dragging on, Fry is adamant that such analysis is nonsense.

“I can’t believe (the UK) can avoid trouble," he said. "The current coalition talks are like arguing over a birthday cake. Once they decide how much of the cake they get they realize no one bothered to bake the cake.”

With a lot of money needing to be raised over the coming months and years, UK borrowing costs are going to move sharply higher, he argued.

“My big fear is that after (Chancellor of the Exchequer) Alistair Darling refused to support the EU/IMF/ECB bailout of the euro zone bond market, the euro zone may stand by and do nothing when the UK gets into trouble,” he said.

Euro Rescue Rally Fades 

For the time being, the market has allowed the UK time to form a new government and unveil a credible plan to cut government spending. But the European rescue rally has faded very quickly. Fry said he remains worried about the problems facing Greece spreading to Spain and Portugal despite Sunday night’s unprecedented support.

 

“Today will be a correction post Monday’s huge short squeeze," Gallagher said. "The big question now is whether institutional investors will return to the European bond market.”

Pimco’s decision to stay clear of a proposed Greek dollar-denominated bond auction last month was one of the key moments leading up to Sunday’s rescue package. Over the following weeks, July will be crucial, when €227 billion redemptions come up in the euro zone and with Spain needing to refinance significantly that month, according to Gallgher.

“What we are likely to see is a two-tier Europe," he told CNBC. “A double-dip recession in Southern Europe is increasingly likely. Core Europe will slow, but do OK. The outlook to the South is far worse.”

Stephane Deo, the head of European economic research at UBS, is more upbeat on the impact of the rescue package.

"The plan is actually quite impressive," Deo said. "We only need €500 billion to guarantee borrowing for Spain and Portugal, we have €750 billion. The euro still needs to do its work of cutting deficits in countries like Greece, Portugal and Spain and have two years to do so.”

Talk of the single currency breaking up should be dismissed, he added.

 

“Talk of the euro breaking up is nonsense," he said. "What we will get is tighter fiscal cooperation. If Germany is lending money to Spain it will demand tough measures on spending.”

But Simon Derrick, currency strategist at Bank of New York Mellon, is not so sure this will be the case.

”The ECB has agreed to such a program on the basis that governments have assured that they will meet strict budget targets and step up consolidation efforts," he said. "Aside from the questionable politics behind smaller states being ‘inspected’ by their larger brethren, the new, improved Pact’s Achilles Heel will nonetheless remain the same: governments resisting expansionary, deficit financing once its economic fortunes begin to falter.”

So, if if Greece is Bear Stearns and the UK is Lehman, who will be AIG, Freddie or Fannie?

“No comment," Fry said.  

Antworten
permanent:

kleinere Brötchen

6
11.05.10 12:24

Der USA Bären-Thread 7989002

Antworten
Anti Lemming:

Spiegel = Finanz-Bildzeitung

4
11.05.10 12:25
Mark Pitzke im Spiegel (Link in # 268):

Washington droht damit der gleiche Zahlungsschock wie den Millionen US-Hausbesitzern, die sich mit ihren Ramschhypotheken verzettelt hatten.

Wirtschaft für Stammtische. Verzettelt mit den Ramschhypotheken haben sich deren Käufer, und das sind - nach zig Bündelungen der Kredite durch Goldman und Co -  z. B. die IKB und dt. Landesbanken.

Die Leiden der US-Hausbesitzer gehen auf etwas Anderes zurück: auf  viel zu hohe Hausbeleihungen (HELOCs)  in Verbindung mit fallenden Hauspreisen (= Kollateral für die HELOCs). Nach aktuellem Stand sitzt jeder vierte US-Hausbesitzer auf "negative equity", d.h. sein Haus ist weniger Wert als die darauf aufgenommenen Schulden.

Dies ist der Grund für die rekordhohen Zwangsversteigerungsraten. Betroffen sind immer mehr "Prime"-Hypotheken von eigentlich (Ex-)Wohlhabenden. Es kommt bei den Schieflagen allein auf die individuelle "Bilanz" an: Wer ein Haus besitzt, das auf dem Markt nur noch 3 Millionen Dollar wert ist, darauf aber 4 Millionen Schulden aufgenommen und sonst keine Sicherheit hat, hat fertig - nicht anders als mittellose Subprimer.
Antworten
Palaimon:

Kleiner Hinweis

3
11.05.10 12:25
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
CarpeDies:

@Al

4
11.05.10 12:26
wenn dann musst du es schon richtig machen. Es heisst: "der dativ ist dem genitiv sein tod". Ausserdem ist carpediem nicht der dativ sondern accusativ plural (weil singular und damit das Original nicht mehr als alias frei war. Der vorgeworfene dativ ist ergebnis deines mehr als dürftigen  lateinischen halbwissens. Ich hab mich trotzdem amüsiert :)
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