Das ist aber nicht der Fall. Selbst in China wird ja nach bester US-Manier künstlich Nachfrage geschürt und die Lemminge in die Schuldenfalle geschickt. Das wird noch sehr interessant werden, denn ich glaube nicht, dass sich China vom Rest der Welt auf die Dauer abkoppeln kann.
Siehe zB. www.godmode-trader.de/nachricht/...eflation,a2020973,b561.html
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Die Geldmenge M3 ist im Oktober-Jahresvergleich in der Euro-Zone um 0,3 % gefallen nach zuvor +1,8 %. Das Dreimonatsmittel des M3-Wachstums liegt bei 1,6 % nach zuletzt 2,5 %.
Die Geldmenge M1 ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahr auf 11,8 % gefallen nach 12,8 % im Vormonat. Der Durchschnitt der letzten drei Monate liegt hier bei 12,7 %.
Die Kreditvergabe im privaten Sektor ist gleichzeitig gegenüber dem Vorjahr auf -0,8 % gesunken nach einem -0,3 % Abfall im Monat zuvor. Mit der aktuellen Veröffentlichung liegt das Dreimonatsmittel bei -0,4 %.
Freitag:
Der Verbraucherpreisindex für Tokio ist im November gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % gefallen. Zum Vormonat ist der Preisindex um 0,2 % gesunken.
In der Kernrate (ohne verderbliche Lebensmittel und Energie) ist der Preisindex zum Vorjahr um 1,3 % gesunken, gegenüber dem Vormonat um 0,1 % zurückgegangen.
Die japanischen Verbraucherpreise sind im Oktober zum Vorjahr um 2,5 % gefallen. Auf Monatssicht sanken die Preise jedoch um 0,4 %.
Die Kernrate ohne verderbliche Lebensmittel und ohne Energie sank auf Jahresbasis um 1,1 %, auf Monatssicht war der Index unverändert.
Die deutschen Einfuhrpreise sind im Oktober zum Vorjahr um 8,1 % gesunken nach zuletzt -11,4 %. Im Monatsvergleich sind die Preise auf der Importseite um 0,5 % geklettert nach zuvor -0,9 %. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse ist der Index der deutschen Einfuhrpreise auf Jahresbasis um 7,9 % gesunken. Gegenüber dem Vormonat blieb der Index unverändert.
Die Ausfuhrpreise haben in Deutschland zum Vorjahresmonat um 2,6 % nachgelassen nach zuletzt -3,2 %. Auf Monatssicht waren die deutschen Exportpreise mit unverändert nach -0,1 % im Monat zuvor.
Unser Kommentar:
Der Verbraucherpreisindex in Tokio und die Ein- und Ausfuhrpreise in Deutschland bestätigen das Bild, das auch in anderen europäischen Ländern vorherrscht: Von Inflation ist nicht zu sehen. Die deflationären Tendenzen scheinen sich dagegen eher noch zu verstärken. Anleger sollten das jetzt aufmerksam beobachten: Festigt sich der Trend, sind fallende Aktienkurse vorprogrammiert
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