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Der USA Bären-Thread


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Stöffen:

Börsenkurse geben der Wirtschaft positive Impulse?

6
21.08.09 11:17
Wie das? Ein Hochgezocke auf künftige Szenarien, welche allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet sind, Prognosen, bei deren Nicht-Eintreten mit einigem Enttäuschungspotential gerechnet werden darf.

Von April bis Juni 2009 haben die Unternehmen, die zum Deutschen Aktienindex (DAX) gehören, zusammen 8,2 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Das sind 47 Prozent weniger als noch im zweiten Quartal 2008, die Kurse stehen aber im Gegensatz dazu aktuell nur rund 20% tiefer. Die Börse bewertet also schon Zukunft ;-))))

Ähnlich verhält es sich bzgl. des MDax, hier sehen die Analzysten bereits, dass sich in 2010 bereits ein starker wirtschaftlicher Aufschwung manifestiert. Nachdem sich der Gesamtgewinn der im MDax gelisteten Firmen im Zuge der Finanzkrise mittlerweile etwas mehr als halbiert hat (von 9,5 Mrd.€ in 2007), gehen die Schätzungen der Boyz bereits wieder von einem 60%igen Zuwachs bis 2011 aus, weil das ja angeblich aus historischen Vergleichen gerechtfertigt sei.

Beindruckend vor allem auch unter dem Aspekt, dass in der Aufschwungphase 2003-2007 viele Unternehmen ihr Wachstum mit einem erheblichen Anteil an billigem Geld finanziert haben, welches Unternehmen mit einem überproportional hohem Abschreibungsbedarf im Vergleich zum Eigenkapital künftig noch zusätzlich stärker unter Druck geraten lassen könnte.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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permanent:

Ölpreis-Future (Brent, Wochenchart): Massiver Kreu

7
21.08.09 11:19
Verfasst von Jörg Scherer am 21.08.2009 um 8:13 Uhr
Ölpreis-Future (Brent, Wochenchart): Massiver Kreuzwiderstand …

Nach der temporären Korrektur von Mitte Juli bis rund 59,50 USD testet der Ölpreis erneut den ehemaligen Basisaufwärtstrend seit Dezember 1998 (akt. bei 72,96 USD). In Verbindung mit den horizontalen Barrieren - abgeleitet aus verschie-denen Hoch- und Tiefpunkten - im Dunstkreis der Marke von 75 USD ergibt sich auf diesem Niveau ein markanter Kreuzwiderstand. Mehr als einen klassischen Pullback an den alten Haussetrend dürfte derzeit damit nur schwer zu realisieren sein. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die aktuelle Indikatorenkonstellation. So weisen RSI, Stochastik und MACD auf Tagesbasis durchweg negative Divergenzen aus, indem die jüngsten Kurshochs nicht mehr durch den jeweiligen Indikator bestätigt werden. Dieses Verhaltensmuster spricht für einen reifen Aufwärtsimpuls. Unter saisonalen Aspekten ist das 4. Quartal häufig die schlechteste Dreimonatsperiode und durch eine deutliche Korrektur gekennzeichnet.

 

Der USA Bären-Thread 6357847


… verbaut den Weg nach Norden

Vor diesem Hintergrund sollten Anleger ein Scheitern am o. g. Kreuzwiderstand einkalkulieren. Vielmehr ist eine Konsolidierung einzuplanen, die bei 69,21 USD (Tief von Mitte August) auf eine erste Unterstützung trifft. Perspektivisch ist aber sogar ein Rücklauf bis zum eingangs angeführten Tief bei knapp 60 USD wahrscheinlich.


© Jörg Scherer
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
 
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Anti Lemming:

Einkaufsmanager der Eurozone sind beeindruckt

5
21.08.09 11:27

von den jüngsten Aktienkursanstiegen in aller Welt. Der Chart bestimmt das Bewusstsein, insbesondere bei Umfragen. Aktien "wissen" offenbar die Antworten auf etwaige noch offene Fragen.

Dass das "nicht-verarbeitende" Gewerbe, also etwa Friseure, besser abschnitt als das "verarbeitende" (etwa Autos - trotz Abwrackprämie), könnte daran liegen, dass sich Einkaufs- und sonstige Manager vermehrt die in der Krise ergrauten Haare kürzen ließen.

 


 

Erste Veröffentlichung der Zahlen zum Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes der Eurozone für August 2009

Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert in der ersten Veröffentlichung für August im verarbeitenden Gewerbe bei 47,9. Im Vorfeld war hingegen mit einem Stand von 47,5 gerechnet worden.


   

Erste Veröffentlichung der Zahlen zum Einkaufsmanagerindex des nicht-verarbeitenden Gewerbes der Eurozone für August 2009

Der Einkaufsmanagerindex im Bereich der Dienstleistungen für die Eurozone liegt nach der ersten offiziellen Schätzung bei 49,5, nach zuletzt noch 45,7. (Erwartung lag bei 46,5, laut HSBC - A.L.)

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Anti Lemming:

Hälfte weg bei den Gewinnen

4
21.08.09 11:35
Stöffen, das gilt nach soeben veröffentlichten Zahlen auf für Gome - den größten Elektronik-Händler Chinas. Der Gewinn schrumpfte um 50 %, der Umsatz um 20 %.

Und ich dachte, die Reisbauern würden sich mit der Staatsknete nun alle iPods kaufen, um per Internet das (Börsen-)Gras wachsen zu sehen.....



market pulse
Aug 21, 2009, 5:15 a.m. EST

Gome first-half profit falls 50% to $84.9 million

By Chris Oliver

HONG KONG (MarketWatch) -- Gome Electrical Appliance Holding Ltd., China's biggest retailer of electronics by revenue, [s:hk:493] said Friday its first-half net income totaled 580 million yuan ($84.9 million), or 0.045 yuan a share, a drop of 50% from the 1.15 billion yuan, or 0.089 yuan a share, a year earlier. Revenue for the six months through June totaled 20.46 billion yuan, compared to 24.87 billion yuan a year ago. The company did not recommend a first-half dividend, in contrast to its 0.027 yuan-a-share dividend a year ago.


www.marketwatch.com/story/...9-08-21?tool=1&dist=bigcharts
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permanent:

Unabhängigkeit für Südamerika

2
21.08.09 11:38
21.08.2009, 11:31 Uhr 

Lateinamerika

Unabhängigkeit für Südamerika

von Martin Hutchinson (breakingviews.com)

Der größte Teil Lateinamerikas steht am Beginn einer wirtschaftlichen Erholung. Höhere Rohstoffpreise begünstigen vor allem Länder, die offen für ausländische Investitionen sind. Und sie sorgen für eine Verringerung ihrer Abhängigkeit von den USA.

Südamerika könnte endlich unabhängig von den USA werden. Jetzt, wo der Wettbewerb um die natürlichen Ressourcen der Region sich wieder intensiviert, steht der größte Teil Lateinamerikas am Beginn einer wirtschaftlichen Erholung. Höhere Rohstoffpreise begünstigen vor allem Länder, die offen für ausländische Investitionen sind. Sie könnten auch helfen, Lateinamerikas jahrhundertealtes Ziel zu verwirklichen.

Eine Gemeinschaftsstudie der brasilianischen Getulio Vargas Foundation und des deutschen Ifo-Instituts zeigt fast überall in Lateinamerika eine deutliche Verbesserung des Geschäftsklimas. In einigen Ländern, insbesondere in Peru, Brasilien und Chile signalisieren die Klimaindikatoren bereits den Beginn einer Konjunkturerholung. Das andere Extrem bildet Venezuela, dessen Klimaindex auf eine weiter anhaltende, tiefe Rezession deutet. Für Mexiko und Argentinien ermitteln die Wirtschaftsforscher nur moderate Verbesserungen gegenüber den früheren Tiefständen.

Die GVF/IFO-Indexwerte sind eng korreliert mit der Offenheit der jeweiligen nationalen Regierungen gegenüber ausländischen Investitionen und der Attraktivität der Länder für die internationale Wirtschaft. Brasilien, Peru und Chile haben alle Mitte-Links-Regierungen, sie konnten - anders als ihre Nachbarn - ein freundlicheres Wirtschaftsklima aufrechterhalten und blieben offen für fremde Investitionen.

Sie waren auch im Vorteil, als Lateinamerikas ressourcenreiche Volkswirtschaften in den letzten Jahren von den hohen Rohstoffpreisen und der wachsenden Nachfrage aus China und anderen schnell wachsenden Emerging Markets nach Energie und Mineralien profitierten. Da China und Indien auch während des weltweiten Wirtschaftsabschwungs noch wuchsen, blieben die Rohstoffpreise relativ hoch und sie dürften noch weiter steigen, wenn sich die globale Erholung als tragfähig erweist.

In diesem Fall dürften die offeneren Volkswirtschaften Lateinamerikas, also besonders Brasilien, Chile, Kolumbien und Peru die Nase vorn haben. Sie werden auch ihre Handelsstrukturen zunehmend diversifizieren und dabei ihre Abhängigkeit von den Kolossen im Norden reduzieren. In Brasilien zum Beispiel hat China die USA bereits als wichtigsten Handelspartner abgelöst.

Umgekehrt werden Venezuela, das ausländische Besitztümer in den meisten Branchen verstaatlichte, und seine Autarkie-orientierten Verbündeten in Argentinien, Ecuador und Bolivien nur wenig Nutzen aus dem Aufschwung ziehen können. Sie bieten den Nachfragern, die an ihren Ressourcen interessiert sind, keine Sicherheit, dass ihre Verträge auch eingehalten werden. Selbst Mexiko ist gegenüber ausländischen Investitionen in den Sektoren Energie, Holzwirtschaft und einigen Mineralien weniger offen als in anderen Wirtschaftszweigen. Das heißt, das Land wird an der wachsenden Nachfrage aus Asien weniger partizipieren als es eigentlich möglich wäre.

Seit Jahrhunderten träumen linksgerichtete Lateinamerikaner von der wirtschaftlichen Unabhängigkeit von den USA. Jetzt haben einige Länder dieses Ziel erreicht - durch eine "neoliberale" Wirtschaftspolitik.

For further commentary see:
Der USA Bären-Thread 6357939
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Stöffen:

Hör' mir auf mit China

8
21.08.09 11:44
Bill Bonner nagelt es ganz gut, wenn er sich fragt: 8% Wachstum bei 22% Exporteinbruch?

….Wenn China wirklich um 8% im Jahr wachsen würde, wie kommt es dann, dass der Stromverbrauch in China gleichzeitig zurückgegangen ist?

Die Antwort: Weil die chinesischen Bürokraten die Beschäftigungszahlen, das Bruttoinlandsprodukt und die Inflation manipulieren und drehen können. Aber die Zahlen der Kilowattstunden, die in China verbraucht werden, sind einfach nur eine Zahl. Die kann nicht durchgerechnet werden. Sie kann nicht saisonal angepasst werden. Sie kann von den Statistikern nicht gequält und von den Wirtschaftlern nicht gefoltert werden. Es ist einfach nur eine Zahl. Und diese Zahl ist kleiner als sie einst war.

Ach, und dann ist da noch eine andere Zahl. Die Exporte sind in China im Monat Juli um 22% gegenüber dem Vorjahr gefallen. Und jetzt kommt eine weitere Frage: Wie kann eine Wirtschaft, die vom Export geführt wird, wachsen, wenn die Exporte gleichzeitig derartig einbrechen? Und auch darauf habe ich wieder eine Antwort: Das passiert, wenn die Wirtschaft nicht wirklich wächst…..
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Anti Lemming:

Mexiko auf Jahreshoch, BIP schrumpft um 10,3 %

3
21.08.09 11:46
Ein weiteres Rätsel aus der Überraschungswelt der Börse. Die Aussage in # 48030, dass "der größte Teil Lateinamerikas ... am Beginn einer wirtschaftlichen Erholung" steht, gilt in Mexiko allenfalls für die Börse (Jahreshoch), aber nicht für das um 10,3 % geschrumpfte BIP.

www.marketwatch.com/story/...alls-mexican-stocks-up-2009-08-20

In Mexico, the IPC finished up 1.3% to 27,944.24, extending gains after Mexico said gross domestic product contracted 10.3% in the second quarter, hurt by a slowdown related to the H1N1 flu outbreak and the Easter holiday, Mexico's statistics agency said Thursday.
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Anti Lemming:

Stöffen - zu China/Bonner

6
21.08.09 11:58
Die Spin-Story in China ist ja, dass der durch die staatliche Geld- und Spendierflut geförderte Binnenkonsum den Exporteinbruch um 22 % voll kompensiert.

Der Binnenkonsum würde aber ebenfalls die Herstellung von Waren erfordern. Die Waren, die bislang exportiert wurden, würden dann an die Chinesen selbst verkauft. Unter dieser Prämisse sollte man eine unverändert hohe Produktion sehen, nur die "Verteilungsströme" würden sich ändern.

Auch hier drängt sich die Frage auf: Wie können die Chinesen wie gehabt produzieren, wenn gleichzeitig der Stromverbrauch zweistellig fällt?

Eine ketzerische Antwort: Es ist die boomende chinesische Solar-Industrie. Der Strom kommt nun aus der Zelle. Madoff hingegen kommt IN die Zelle (KP-Bonzen genießen Immunität).

Weiterhin fragt sich, warum unter obiger Prämisse der größte chinesische Elektronikhändler 50 % weniger verdient und 20 % weniger umsetzt (# 48029). Müsste die Umsätze nicht vielmehr drastisch gestiegen sein, wenn der Binnenkonsum für den lahmenden Export in die Bresche springt?
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Stöffen:

Ok

4
21.08.09 12:06
in diesem Zusammenhang noch etwas mehr Text von Bill Bonner. Erinnerungen an die Infrastrukturmaßnahmen in Japan während der 90er Jahrewerden werden kurz aufgefrischt ;-))

….Den Wichtigtuern zufolge, wächst China, weil die Einmischungen der Wichtigtuer funktionieren. China gibt 586 Milliarden Doll aus (im Verhältnis ungefähr das Dreifache dessen, was die Vereinigten Staaten ausgeben) um die Wirtschaft boomen zu lassen. Das Programm muss funktionieren, sagen die Wirtschaftwissenschaftler, weil Chinas Wirtschaft immer noch wächst.

Aber stimmt das auch wirklich? Ein Großteil des Geldes wird für die Infrastruktur ausgegeben. Die Chinesen tun das, was die Japaner vor ihnen getan haben. Japan hat seine Banken gerettet und Billionen für die Infrastruktur ausgeben. Es gab Jahre, in denen das kleine Land Japan deutlich mehr Zement vergossen hat als die gesamten Vereinigten Staaten - in dieser Zeit haben sie Flüsse kanalisiert, Brücken ins Nichts gebaut und Schnellstraßen für niemanden...

Und was haben sie für ihr Geld bekommen? Nun, man könnte sagen, dass sie viel Infrastruktur haben... und das am stärksten zementierte Land der Welt. Ist das eine gute Sache? Ich weiß es nicht. Aber eine Sache, die sie damit nicht erreicht haben, ist ein beständiges Wirtschaftswachstum.

Warum nicht? Die einfache Antwort ist, dass das Wirtschaftssystem zu fortgeschritten ist, als dass es sich diesen grobschlächtigen Einmischungen beugen würde. Eine andere Art die Sache zu betrachten ist... dass sie damit zu viel Kapazität geschaffen haben. Die Infrastruktur zu erweitern, so dass sie noch mehr Kapazität aufnehmen konnte, war daher keine Lösung.

Man kann sich die Marktzyklen aus der Nähe ansehen - indem man einfach ein Auge auf die Preisbewegungen hat. Oder man kann sich das große Bild ansehen... all die Verbindungen zwischen den Märkten und dem Rest der Welt... in der Hoffnung, dass man so versteht, was sich HINTER den Preisbewegungen verbirgt und wohin es sie führen könnte….
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fkuebler:

AL/Stöffen: China

5
21.08.09 12:11
Lug und Betrug glaube ich ja ganz gut zu verstehen. Zumindest solange man an das Geld, oder die Frauen, oder..., von anderen Leuten herankommen will...

Aber was ich überhaupt nicht verstehe, ist, dass sich bisher so vergleichsweise wenig an Widerstand gegen die chinesischen Zahlen geregt hat.

Die gleiche Blogosphäre, die sich bei kleinsten US-Ungereimtheiten manchmal geradezu ekstatisch selbst bepinkelt, scheint die chinesischen Daten fast ohne irgendein Interesse hinzunehmen (bis auf sehr wenige Ausnahmen).

Vielleicht ist USA einfach interessanter?
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fkuebler:

Stöffen #48034: China-Infrastruktur, interessante

3
21.08.09 12:24
Überlegungen.

Japan liefert in der Tat ein Template dafür, was passieren kann, wenn man gewaltig per Schulden in die Infrastruktur (fehl-) investiert: Man erzeugt letztendlich Überkapazitäten (in einem erweiterten Sinn), die bei demografischem Stillstand in Kombination mit der sehr hohen Verschuldung dann bei zwangsläufig niedrig zu haltenden Zinsen für ein deflatorisches Gleichgewicht sorgen, das man so schnell nicht mehr in einen anderen Zustand "kippen" kann.

Vielleicht hatte der Roosevelt'sche New Deal ja ähnliches bewirkt (ohne den Demografie-Effekt natürlich) und ist erst durch das Konjunkturprogramm WWII wieder in die Puschen gekommen. Wenn ich mich mal selbst als Verschwörungstheoretiker versuchen darf: vielleicht war er ja auch deshalb so scharf darauf, endlich mit Japan in den Krieg zu kommen...

Zurück zur Seriosität: Vielleicht ist China dem Japan der 90-er ähnlicher als man so denkt? Dann gäbe es aber einen wesentlichen Unterschied: Japan war und ist gesellschaftlich stabil, während man das von China nicht behaupten kann. Wenn (if and when) ein wie hier andiskutierter deflatorisch-demografischer Trend passieren würde, dann würde sich auch die Voraussage von Straubhaar, dass China in den nächsten Jahrzehnten auseinanderbricht, recht plausibel anhören...

Soll ich jetzt auch selbst noch weiter in Infrastruktur investieren, nämlich noch ein paar Speicher für Langfrist-Shorts bauen? ;-))
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Anti Lemming:

FK - frappierend ist auch

4
21.08.09 12:27
dass bei Kursanstiegen in China ganz Bubblevision voll ist mit Geschichten, China würde die Welt als Ersatzkonjunkturlokomotive aus dem Dreck ziehen, während umgekehrt bei den jüngsten starken Kursverlusten die FTD sogar in einem Leitartikel zu berichten weiß, dass man China doch besser nicht ernst nehmen solle:

www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...Zockerh%F6lle/555597.html

Immerhin befasst sich "Das Kapital" bei der FTD mit den chinesischen Unstimmigkeiten:

www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...Heimatb%F6rse/554854.html

Hier noch was zur "Eindämmung der Geldflut" seitens der chin. Zentralbank:

www.ftd.de/politik/international/...gegen-Geldflut/550926.html
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Anti Lemming:

Hongkongs Banken schwächeln

 
21.08.09 12:36
weil China den Geldhahn wieder zudrehen will. Grund dafür ist, dass die industrielle Infrastruktur in der Zeit des Exportbooms bereits weit ausgebaut wurde. Wozu also heute, wenn Kapazität zunehmend brach liegt (wie in USA), in Ausweitung investieren? Das Staatsgeld landete nicht zuletzt deshalb vorwiegend an der chinesischen Börse, wo es die Kurse hochtrieb. Als die chin. Regierung Anfang August zurückruderte, gaben logischerweise auch die Börsen nach. Der Staat hat den Zockern das Spielgeld entzogen.




In Hong Kong, the Hang Seng Index ended down 0.6% at 20199.02, with shares of Chinese banks dropping after Bloomberg reported that China planned to tighten capital requirements for banks, citing people familiar with the matter.

In contrast, China's Shanghai Composite rose 1.7% to 2960.77, on top of Thursday's 4.5% jump. The index is down more than 13% so far in August (stand vorgestern noch bei -20 % - A.L.)

"My worry is that the rapid increase in credit is not being invested in the real economy because of a glut of manufacturing capacity. It is instead being invested in financial assets, and rising asset prices are helping to buoy confidence," Royal Bank of Scotland economist Ben Simpfendorfer wrote in a report.

"The risk is that asset prices will fall as a result of policy tightening and thus dent confidence in what is a weaker than expected real economy," he added.

www.marketwatch.com/story/...ng-kong-2009-08-21?dist=bigcharts
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Anti Lemming:

Bloomberg zu Chinas Geldverknappung

2
21.08.09 12:42

www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aO4YE2uqvJKY

China Said to Plan Rules Tightening Capital of Banks (Update2)
By Bloomberg News

Aug. 21 (Bloomberg) -- China plans to tighten capital requirements for banks, threatening to curb the record lending that’s fueled a 60 percent rally in the nation’s stock market, three people familiar with the matter said.

The China Banking Regulatory Commission sent draft rule changes to banks on Aug. 19 requiring them to deduct all existing holdings of subordinated and hybrid debt sold by other lenders from supplementary capital, said the people, who have seen the document. Banks have until Aug. 25 to give feedback, said the people, declining to be named as the matter is private.

As a result, banks may need to rein in lending or sell shares to lift capital adequacy ratios to the 12 percent minimum. Chinese stocks briefly entered a so-called bear market this week on concern the government would stymie new loans that exceeded $1 trillion in the first half. A news department official at the regulator declined to comment by phone and didn’t immediately respond to a faxed inquiry.

“This move will cut one of the most important funding sources for banks,” said Sheng Nan, an analyst at UOB Kayhian Investment Co. in Shanghai. Banks will “have to either raise more equity capital or slow down lending and other capital consuming businesses to stay afloat.”

Hong Kong’s Hang Seng Index slid 0.6 percent at the 4:00 p.m. close, after having risen as much as 0.5 percent. China’s benchmark Shanghai Composite Index rose 1.7 percent to close at 2960.77, paring earlier gains of as much as 2 percent.

Debt Sales Triple

China’s banks have sold 236.7 billion yuan ($34.6 billion) of subordinated bonds so far this year, almost triple the amount issued during all of 2008. The banking regulator estimates about half of the subordinated bonds in circulation are cross-held among banks.

“We understand the regulator’s concerns about the proportion of subordinated debt,” Shenzhen Development Bank Co. Chairman Frank Newman said on an earnings conference call today. The bank hopes that any new rules are applied only to future debt sales, Newman said.

The subordinated debt sales came as new loans rose to a record 7.37 trillion yuan in the first half. Lending in July fell to less than a quarter of June’s level. About 1.16 trillion yuan of loans were invested in stocks in the first five months of this year, China Business News reported on June 29, citing Wei Jianing, a deputy director at the Development and Research Center under the State Council, China’s cabinet.

Cheap Money

“I’m worried about a correction in a market that has been driven by cheap money,” Devan Kaloo, who oversees $11.5 billion
as head of global emerging markets at Aberdeen Asset Management Ltd., said Aug. 19.

The Shanghai Composite Index almost doubled during the first seven months of this year through Aug. 4, after falling 65 percent in 2008. Since reaching this year’s high on Aug. 4, it’s plummeted 15 percent. The index on Aug. 19 briefly fell 20 percent from this year’s high, the threshold for a bear market, before ending the day down 19.8 percent. The gauge rebounded yesterday, rising 4.5 percent.

The weighted average capital adequacy ratio of 205 commercial Chinese banks at the end of 2008 was 12 percent, up 3.7 percentage points from a year earlier, according to the industry’s annual report. The weighting was strongly affected by the nation’s five-largest banks, which account for 52 percent of assets in the industry.

Regulatory Concern

The banking regulator has indicated it’s concerned about excessive credit creation.
Last month, the commission ordered lenders to raise reserves against non-performing loans, to ensure loans for fixed asset investments go to projects that support the real economy and announced plans to tighten rules on working capital loans.

Banks are allowed to count subordinated bonds they sell as supplementary or lower-Tier 2 capital. In the event of bankruptcy, holders of subordinated notes receive payment only after other debt claims are paid in full.

The regulator’s rule change requires banks to subtract all existing holdings of subordinate bonds issued by other lenders from their own subordinated bonds being counted as supplementary capital. The Wall Street Journal and Reuters reported earlier that the regulator was considering this measure.

In addition, the new rules also limit the amount of subordinated or hybrid bonds banks can hold, the people said. A bank’s holding of subordinated and hybrid bonds issued by a single bank can’t exceed 15 percent of its core capital, the people said. Holdings of all subordinate and hybrid bonds issued by banks can’t exceed 20 percent of core capital.

Capital Adequacy

The regulator has called on small publicly traded banks to have a minimum capital adequacy ratio of 12 percent by year’s end, up from the current 10 percent. The ratio, a measure of how much in losses a bank can absorb, is calculated by dividing capital by risk-weighted assets. A bank’s risk-weighted assets are comprised partly of loans.

After deducting subordinated bonds issued by other banks, lenders must either raise core capital or reduce their loans to meet the capital adequacy ratio requirements.

“It’ll be hard for commercial banks to sell subordinate bonds because much of the debt is sold to their counterparts,” said Xu Xiaoqing, a bond analyst at China International Capital Corp. in Beijing. “This rule would tighten lending by commercial banks, especially small and medium sized banks that have relatively less capital.”

Last Updated: August 21, 2009 05:30 EDT

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fkuebler:

AL #48038: Ja die Chinesen stecken wirklich ...

4
21.08.09 12:47
zwischen Scylla und Charybdis.

Wenn ich mich manchmal unter der Last meiner Shorts geplagt fühle, dann brauche ich mir nur vorzustellen, ich wäre chinesischer Policy-Maker, und dann geht's mir sofort wieder gut... ;-))

Aber nochmal im Ernst: im Augenblick drängen sich mir die deflatorischen Artverwandtheiten zu Japan immer mehr auf. Es ist zwar zugegeben oft so, dass ein neuer Blickwinkel Eigenfaszination ausstrahlt und deshalb zunächst übertrieben attraktiv erscheint, aber im Augenblick ist es halt so, und der Gedanke schient es mir zumindest wert, ihn erstmal festzuhalten.

Konkret und pragmatisch haben (hätten? :-) wir es dabei natürlich wieder mit Zyklen zu tun, für die man spekulationstechnisch einen überreichlich langen Atem bräuchte... :-(
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Anti Lemming:

Wann erhöht die Fed die Leitzinsen?

2
21.08.09 12:48

Erwartungen der Bondhändler schwanken zwischen Mitte 2010 und Ende 2011 - eine weite Spanne...

 


 

The Fed

Aug 21, 2009, 6:00 a.m. EST
Bond dealers uncertain when Fed will raise rates
Outlooks for unemployment, housing, credit markets also vary widely


By Deborah Levine, MarketWatch

NEW YORK (Marketwatch) -- Highlighting the uncertainty about the timing of an eventual economic recovery, major bond dealers' forecasts of monetary policy vary widely from predictions the Federal Reserve will raise interest rates as early as the middle of 2010 to views the Fed won't hike until the end of 2011.

www.marketwatch.com/story/...ers-say-2009-08-21?dist=bigcharts

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daiphong:

solange China den Außenwert seines Yuan

5
21.08.09 13:13
selbst festlegt, hat es ein mächtiges Steuerungsinstrument, das Japan nicht hatte.
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Anti Lemming:

China nimmt Banken an die Kandarre

 
21.08.09 13:17

Sorge um Geldflut
China nimmt Banken an die Kandare
von Christine Mai (Frankfurt)

Mit strengeren Eigenkapitalregeln wollen die Machthaber in Peking die Kreditvergabe wieder einfangen. Nebenbei könnten sie damit die Stabilität des Bankensystems stärken. Investoren werden mit einer optimistischen Konjunkturprognose beruhigt.

(Links im Orig.)

Die chinesische Staatsführung plant offenbar, die Eigenkapitalregeln für Banken deutlich zu verschärfen. Mit dem Schritt verstärkt sie ihre Bemühungen, die Kreditvergabe einzudämmen, die in der ersten Jahreshälfte Rekordniveau erreicht hatte.

Im Kampf gegen die Krise hatte die Regierung in Peking die Beschränkungen für die Vergabe von Darlehen aufgehoben. Die Banken reichten daraufhin in der ersten Jahreshälfte 7370 Mrd. Yuan (759 Mrd. Euro) an neuen Krediten aus - drei Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Diese Geldflut beunruhigt die Staatsführung. Sie fürchtet, dass sich neue Blasen bei Immobilien und am Aktienmarkt bilden - der Shanghai Composite Index legte in den ersten sieben Monaten des Jahres auf fast das Doppelte zu.

Außerdem sorgt sie sich um einen enormen Anstieg der faulen Kredite - ebenso wie Investoren. Furcht vor notleidenden Darlehen werden als Hauptgrund dafür angesehen, dass Schwellenländer-Aktienfonds in der dritten Augustwoche die höchsten Abflüsse in diesem Jahr verzeichneten. Asien verlor nach Angaben des Datendienstleisters EPFR Global 810 Mio. $, Japan herausgerechnet. "Zweifel an der Qualität der Kredite, die chinesische Banken im ersten Halbjahr in einem halsbrecherischen Tempo ausgereicht haben, veranlassten Investoren, Gewinne zu verbuchen", so EPFR am Freitag.

...

Daher haben die chinesischen Machthaber damit begonnen, die Banken zurückzupfeifen
. Im Juli ging die Kreditvergabe bereits um rund 75 Prozent zum Vormonat zurück. Nun nimmt die Staatsführung die Banken noch enger an die Leine.

Der für die Banken zuständige Regulierer hat in dieser Woche Medienberichten zufolge einen Entwurf für neue Eigenkapitalvorschriften an die Institute verschickt. Dieser sieht vor, dass die Banken ihren Bestand an von anderen Instituten begebenen nachrangigen und hybriden Verbindlichkeiten von ihrem Ergänzungskapital abziehen müssen.

Über das Ergänzungskapital zählen diese Instrumente bisher zum Eigenkapital. Werden sie herausgerechnet, müssen die Institute entweder Aktien begeben oder eben die Kreditvergabe drosseln, um auf die vorgeschriebene Kapitalquote von zwölf Prozent zu kommen. Bis kommenden Dienstag haben die Geldhäuser Zeit, sich zu den Änderungen zu äußern.

Die Banken haben in diesem Jahr fleißig Nachranganleihen begeben: 236,7 Mrd. Yuan an solchen Papieren - deren Gläubiger nach höherrangigen Geldgebern bedient werden - haben sie bisher platziert und damit fast drei Mal so viel wie im Gesamtjahr 2008. Die Bankenregulierungsbehörde schätzt, dass rund die Hälfte aller Nachranganleihen im Umlauf von den Banken "überkreuz" gehalten werden - die Institute sich also faktisch gegenseitig mit Eigenkapital versorgen.

...

"Wir verstehen, dass der Regulierer sich um den Anteil nachrangiger Verbindlichkeiten Sorgen macht", sagte Frank Newman, Chairman der Shenzhen Development Bank, am Freitag in einer Telefonkonzerenz zu Geschäftsergebnissen. Seine Bank hoffe, die Regeln würden nur für künftig begebene Verbindlichkeiten gelten.

Obwohl Ökonomen darauf verweisen, dass selbst eine Kreditvergabe auf dem Niveau von Juli völlig ausreicht, um Wachstum zu ermöglichen, reagiert die Börse sehr empfindlich auf die Drosselung. Am Mittwoch rutschte die Börse in Schanghai gar zeitweise in einen Bärenmarkt. Davon spricht man, wenn der Kurs mehr als zwanzig Prozent auf das Jahreshoch verliert...

Bisher hatte die Staatsführung nicht eingegriffen, um die Sorgen zu zerstreuen. Am Freitag tat sie es jedoch mit einer optimistischen Prognose. Im dritten Quartal werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um rund 8,5 Prozent wachsen, teilte eine Expertenkommission der chinesischen Regierung mit. Im zweiten Quartal wuchs die chinesische Wirtschaft um 7,9 Prozent. Ökonomen erwarten, dass China die angestreben acht Prozent Wachstum für das Gesamtjahr erreicht oder übertrifft.

Die chinesische Wirtschaft habe die Talsohle durchschritten, erhole sich aber langsam, so die Experten. Die Führung in Peking werde die Wirtschaft weiter unterstützen, die Geldpolitik werde "moderat locker" bleiben, so das staatliche Informationszentrum SIC im "China Securities Journal". Die Kreditvergabe werde im August bei rund 500 Mrd. Yuan liegen, nachdem sie im Juli auf 356 Mrd. Yuan gefallen war.


www.ftd.de/politik/...en-an-die-Kandare/556418.html?mode=print

 

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permanent:

What Recovery? New-Home Market Remains in Deep Slu

3
21.08.09 13:42
What Recovery? New-Home Market Remains in Deep Slump
REAL ESTATE, HOUSING, CONGRESS, POLITICS, GOVERNMENT, ECONOMY, HOMEBUILDERS, CREDIT, TOLL BROTHERS
Posted By: Albert Bozzo | Senior Features Editor
CNBC.com
| 20 Aug 2009 | 01:11 PM ET

When it comes to the economic recovery, the real estate and housing businesses are in very different places.

Though sales of existing homes appear to be bouncing back—as cheap foreclosure properties attract vulture investors and first-time buyers—the market for new homes remains stuck below sea level.

 

“It’s a very one-dimensional recovery,” says National Association of Home Builders CEO Gerald M. Howard. “The rest of the housing market is still in a recessionary stage.

In that context, recent housing data showing a modest rebound from the extreme lows of the past winter (housing starts and new home sales are up in three of the past four months) may barely qualify as encouraging.

“The improvement … looks likely to continue but is not likely to follow the abrupt V-shape of previous housing recoveries,” Nomura’s economic team said in a recent note. “Instead, a moderate uptrend is most likely to continue until the overall economy shows more consistent progress out of the recession."

Room For Improvement

By virtually every measure, the new single-family home market remains in a fairly deep slump:

  • Sales of new homes are down 72 percent from their 2005 peak, while existing ones are off 24 percent from their peak a year later.
     
  • As a percentage of total sales, new homes are well off their historical average of roughly of 12.5 percent and the 16-percent average share of the 2005-2006 boom period. In 2008, market share was down to 10 percent and is running under 8 percent so far this year.
     
  • Inventory, which peaked at 14-3-months of supply in January, is down to 7.9 percent, but still far from the 5.9-percent level of December 2006, right as the market was turning lower.
     
  • Housing starts overall are down 71-percent from 2005

    “Most builders aren’t putting shovels in the dirt, nor are they going to anytime soon,” says Howard.

    “Who knows if we’re at the bottom," adds David Tschetter, CEO of Fort Collins-based Colorado Custom Homes, whose houses average about $500,000. “We been trying to dump inventory.”

    Tschetter says he’ll be lucky to build six to ten homes this year, versus a couple dozen in the boom years of 2005-2006.

    With numbers like those, virtually every trade group related to real estate and housing are pushing for an expansion of the government’s existing homebuyer’s tax credit, which is now limited to first-time buyers of primary residences and a maximum of $8,000.

     

    Help for Homebuyers

    There are various bills in Congress, two of which have more than a dozen sponsors, but none of them have advanced because of a lack of votes. The most generous proposal would expand the credit to $15,000—the limit in the Senate version of the stimulus bill, which was watered down in the final draft—and apply the credit to new as well as existing homes.

    “The problem in our marketplace is the move-up market, which is basically dead," Sen. Johnny Isakson (R-Ga.), a leading Senate sponsor recently told CNBC.com. "This is a housing recession feeding on itself."

    In as much supporters credit the current homebuyer credit, which expires Nov. 30, they are quick to note that its impact has been limited to the lower end of the market.

    National Association of Realtors data support that. Homes priced under $250,000 are up almost 17.8 percent year over year through June. In contrast, sales are down 13.3 percent in the $250,000-$500,000 bracket, 18.6 percent in the $500,000-$1 million one and 32.7 percent in the $1-4 million range during the same period. Transactions in the latter three groups are much more likely to involve the trade up to a new home.

     

    The current tax credit—by various estimates—is expected to generate 200,000 to 300,000 new and existing home sales that would not otherwise taken place. At the existing combined annual sales rate of roughly 5.27 million properties, that’s about half of 1 percent.

    Supporters of an expanded tax credit also point to California—one of the hardest hit markets--where a 2009 homebuyer program geared specifically for new homes exceeded projected demand and exhausted allocated funding.

    The $100-million program—providing as much as a $10,000 credit over three years—attracted 10.5 million people.

    "It's given people the conifdence to go back into the marketplace," says Tim Coyle, SVP of governmental affairs for the state builder's group.

    Coyle sales a survey of members shows 75-85 percent of new housing starts can be attributed to the tax credit. Both sales and starts are up since the program started in March.

    The homebuilder's association and others attribute the higher-end slump to obstacles at both ends of the transaction. Builders like Tschetter say they face difficult and unfair financing and appraisal conditions, while potential buyers are hampered by unduly tight credit standards (which is much less of an issue at the lower end where the FHA is insuring tens of thousands of mortgages with very high-loan to value ration for buyers with less-than-stellar credit) and the seemingly endless decline in prices in the existing-home segment.

     

    “The downturn in the housing market makes a prime opportunity for first time buyers," says Robert A. Kleinhenz, deputy chief economist with the California Association of Realtors. "One of the obstacles for repeat-buyers trading up is that they may be underwater with their current mortgage. Also, would-be sellers aren't sure we've hit bottom, so they will wait, knowing the chance of consummating a successful sale will be higher and they won't be competing with as many distressed properties."

    The homebuilders trade group projects a one-year extension of the $8000 credit along with its expansion to repeat buyers would generate the sale of 380,000 homes as well as the construction of 80,000 new homes that would not otherwise take place. Of the 350,000 jobs that would be generated, about a third would be in construction.

    Economic Impact

    Any trickle down might be more than evident in some depressed sectors of the retail sector. Sales of furniture and household furnishings, for instance, are at 2001 levels, while building materials and garden equipment/supplies are at 2004 levels.  

    “The ancillary fallout from this is hideous," says Tschetter, the Colorado builder. “it’s the service industry, engineers, movers, furniture makers. This is a huge jobs issue.”

    Supporters also point to a $2000 credit for new homebuyers in 1975, which equates to $8000-$10000 in inflation adjusted dollars today, depending on the measure. The program was intended to reduce both home inventories and construction sector unemployment.

     

    Sales jumped 25 percent in the first year while housing starts doubled in two years. Residential investment averaged 27 percent over a four-quarter period in 1975-1976.

    “We’ve seen $8000 work in the first-time market,” says Robert Dietz, an economist with the National Association of Home Builders. “If you want to expand the buyer market you have to expand the credit.”

    The trickle-down effect is likely to be noticeable, especially for some depressed areas of the retail sector. Sales of furniture and household furnishings, for example, are at 2001 levels, while those of building materials and garden equipment/ supplies are where they were in early 2004.

     

    Timing could be critical. Sponsors are expected to make another push in the fall after Congress returns from recess. Meanwhile, interest rates remain low, consumer confidence has improved, along with the stock market, and job losses appear to ebbing.

    “It does feel as if the fence sitters are looking for reasons to jump in on the side of buying,” Robert Toll, CEO of luxury builder Toll Brothers , said recently in the luxury homebuilder’ preliminary fiscal third-quarter results. ”Price is no longer the overwhelmingly dominant factor.”

    Housing, which accounts for 20-percent of the economy, has always played a key role in recovery periods, as the 1975-1976 data indicates, and there’s now growing debate about the pace of growth following the recession’s end.

    “There’s been so much focus on the foreclosure issue that Congress has lost tract of the demand issue,” says Richard A. Smith, CEO of real estate giant Realogy and chairman of the Business Roundtables working group on real estate. “You either make the market or incentivize it. You have to tackle the move-up market and you only have to do a little to move up a [person's] decision to move from two-three years out to now.”

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Eidgenosse:

Kreditklemme ist nicht Haupthindernis

7
21.08.09 14:03
Kreditklemme ist nicht Haupthindernis der Industrieunternehmen.

Das Problem der Schweizer Industrieunternehmen ist nicht die Kreditklemme, sondern die ungenügende Nachfrage. Dies ergab die aktuelle Unternehmensbefragung der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF).

Das wissen wir hier schon lange aber die Politiker müssen halt irgendwas schuld geben. (eigentlich sind sie selber schuld aber welcher Politiker sagt das schon von sich.)

www.bluewin.ch/de/index.php/24,173076/.../news/wirtschaft/sda/
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fkuebler:

daiphong #48042: Sogar diesem Argument ...

6
21.08.09 14:05

"solange China den Außenwert seines Yuan selbst festlegt, hat es ein mächtiges Steuerungsinstrument, das Japan nicht hatte."

... möchte ich widersprechen. Es ist natürlich nicht "Quatsch", greift aber nicht wirklich, vor allem nicht als Unterschied zu Japan:

a) Japan als exportorientierte Wirtschaft (wie China!) hat immer mit Argusaugen und konkreter Interventionsbereitschaft auf den Wechselkurs geguckt. Auch der Mechanismus, die Überschüsse in riesigen USD-Bergen aufzubewahren, hat immer Aufwertungsdruck erzeugt, dem man entgegengetreten ist. Das wiederum:

b) hat die Amis auf die Palme gebracht, und wenn es ihnen zu bunt wurde, dann habe die richtig Terz gemacht. Auch ähnlich: damals war Japan genau so der hochgelobte Juggernaut mit der kürzlich zu erwartenden Weltmachtposition, wie es China in der Perspektive vieler Leute heute ist. Trotzdem: Japan konnte mit seiner Währung am Ende keinesfalls tun, was es wollte. Aufwerten hätten sie gedurft, aber nicht abwerten ;-)

c) Japan hat sich immer nach aussen immer USA-freundlich gezeigt und sind deshalb beim schlussendlichen Armdrücken immer eingeknickt. Dazu hatten sie auch Grund, denn in der Summe und unter dem Strich waren sie im Vergleich mit den Amis der schwächere Partner.

d) auch China, bei aller anerkennenswerten relativen Stärke im Vergleich mit der Situation von vor 10..20 Jahren, ist im Vergleich zu den Amis immer noch der deutlich schwächere Partner, und dürften es unter dem Strich die nächsten 10 Jahre auch bleiben.

Punkt d) führt sicher bei vielen zu Widerspruch. Aber wenn es wirklich in extremis hart auf hart käme, dann würde China regelrecht von innen heraus explodieren, während den Amis "nur" eine Depression" ins Haus stehen würde. Und bei einer solchen Kräfteeinschätzung dürfte man auch nicht vergessen, dass die Amis, wenn es hart auf hart kommt, sich national zusammenschliessen und eine Misere durchzustehen bereit (und fähig) sind. Das kann man sicher nicht mit den heutigen Deutschen vergleichen, die sofort national zu winseln anfangen, wenn am Hindukusch mal ein Schnürsenkel verloren geht. Aber das ist zugegeben ein anderes Thema... ;-)

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permanent:

Bären müssen sich in Geduld üben

3
21.08.09 14:34

 

Der USA Bären-Thread 6359280

Antworten
Anti Lemming:

Dick Arms: Weakness under the rally

6
21.08.09 15:29
Dick Arms (street.com) ist der Erfinder des bekannten Arm-Index. Man sollte bei den jüngsten Index-Anstiegen auf den heutigen Optionsverfall berücksichtigen.
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 254328
Antworten
Anti Lemming:

"Consumer still crunched"

3
21.08.09 15:46

Consumer Still Crunched

By Vincent Farrell Jr., street.com
8/21/2009 9:00 AM EDT



Unemployment claims upticked to 576,000 last week from 561,000 the prior week. While still better than late March's 674,000, the recent trend shows a stubborn jobless situation. The four-week moving average rose a bit, to 570,000, and the continuing claims of 6.24 million shows a consumer that is not likely to rise from the ashes all that quickly.
    
The Fed released a report showing the status of all sorts of loans. While dismal reading, it did not contain anything that was much of a surprise. Total loans in delinquency are at a record 6.49% of all loans; credit card delinquencies are at a record 6.7%; residential real estate loans have deteriorated for 13 quarters in a row and are at a record 8.84%. The only non-record is commercial real estate, but that's at the worst level since 1991 at 7.91% of all such loans.

On the other hand, the Philadelphia Fed Index followed its New York cousin, which reported a good number early this week and rose to 4.2 when the most recent survey had expected a decline. The Index of Leading Economic Indicators rose for the fourth month in a row to register a 0.6% advance. But this can pale when compared to the consumer's situation, since about 70% of U.S. economic activity is centered around the consumer. If you take out autos, retail sales have fallen five months in a row. Importantly, real disposable income declined 1.3% last month from the prior four weeks, and if you take out the government stimulus, that figure has fallen for six months in a row. That is giving rise to talk of stimulus No. 2 to keep the heat off of Washington.

....

Antworten
Anti Lemming:

"Consumer-lose Erholung", die ultimative Spinstory

 
21.08.09 15:49
www.marketwatch.com/story/...nfirms-winning-sectors-2009-08-20
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