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Der USA Bären-Thread


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Kicky:

britische Banken mit 4,4 Billionen Verpflichtungen

6
21.01.09 17:24
GB hat ausländische Reserven von 61 Milliarden Dollar ,die Verpflichtungen der britischen Banken betragen jedoch 4,4 Billionen !Darum ist das Pfund so gefallen.
by Ambrose Pritchard-Evans
Britain has foreign reserves of under $61bn dollars (£43.7bn), less than Malaysia or Thailand. The foreign liabilities of the UK banks are $4.4 trillion – or twice annual GDP – according to the Bank of England. The mismatch is perilous.
It is why sterling has crashed 10 cents from $1.49 to $1.39 against the dollar in two days. The markets have given their verdict on Gordon Brown's latest effort to "save the world".
Credit default swaps (CDS) measuring risk on British debt have reached an all-time high of 125 basis points, just below Portugal. The yield spread on 10-year Gilts over German Bunds has doubled to 53 basis points since last week.
Standard & Poor's has quashed rumours that it will soon strip Britain of its AAA credit rating – an indignity averted even after the International Monetary Fund bail-out in 1976. But there was a sting yesterday as it responded to the Treasury plan for the banks. "Market confidence in the sector has eroded to such a degree that it is not clear whether these measures by themselves will bring about a material improvement," the IMF said. "As a result, full nationalisation of some banks remains a possibility in our view."
Spain was relegated from AAA to AA+ on Monday, and Spain's public debt is a much lower share of GDP.

"If Spain can get downgraded, then the risks for the UK are self-evident," said Graham Turner, of GFC Economics. "The increase in the UK gross public debt burden – 11.8 percentage points in just one year – is troubling. The market rightly fears the long-term fiscal costs of a collapsing banking system. Rising Gilt yields are the main impact of the botched move from the UK Treasury."......if Britain walked away from UK banks' $4.4 trillion of foreign liabilities – worth eight times Lehman Brothers – it would destroy the credibility of the City and take the whole world into deeper depression.
"The UK cannot go down that route because it would set off an asset price death spiral," said Marc Ostwald, a bond expert at Monument Securities. "The Western banking system is already on life support. That would turn it off altogether."      www.telegraph.co.uk/finance/comment/...elands-soft-option.html
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Kicky:

GB kann nicht verstaatlichen

10
21.01.09 17:41
sie können auch nicht einfach so handeln wie Island,das sich weigerte die fremden Schulden anzuerkennen,dafür sind sie Schulden zu gross,das würde eine Todesspirale geben.....If the Government is forced to nationalise RBS and perhaps Barclays with their vast exposure in dollars, euros, and yen, it risks being submerged. It is one thing for a sovereign state to let its national debt jump in a crisis -- or a war -- perhaps even to 100pc of GDP. It is another to take on foreign debts on such a scale with no reserves. Yes, the banks have foreign assets as well to match the debts. But how much are these assets really worth?

We cannot even do what Iceland did to save its skin. Reykjavik refused to honour the foreign debts of its buccaneering banks. It let them default, parking the losses in Resolution Committees. Small islands can do that. Iceland has fish instead, and lots of metals.

Britain cannot follow suit. The debts are too big. If London takes such disastrous action it will set off global panic and lead to an asset death spiral, drawing the entire world into deep depression.....
blogs.telegraph.co.uk/...ard/blog/2009/01/20/seriously_alarmed
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Malko07:

Anfang einer Abwicklung

11
21.01.09 17:46

Hypo Real Estate

Anfang einer Abwicklung

Der Staat als Retter: Beim Einstieg des Bundes bei der Hypo Real Estate geht es nur noch um die Höhe der Beteiligung.
Von Th. Fromm und C. Hulverscheidt

Der schwer angeschlagene Münchner Konzern Hypo Real Estate (HRE) wird aller Voraussicht nach als erstes deutsches Finanzinstitut im Zuge der Weltwirtschaftskrise verstaatlicht. Wie aus Verhandlungskreisen verlautete, ist der Einstieg des Bundes praktisch beschlossene Sache. Offen sei nur noch die künftige strategische Ausrichtung der HRE und die Höhe des Staatsanteils. Alles spreche aber für eine Mehrheitsbeteiligung. Am Ende eines möglicherweise jahrelangen Prozesses könne die "geordnete Abwicklung" des Instituts stehen.

Die Hypo Real Estate hatte bereits im letzten Jahr zweimal mit Hilfe staatlicher Bürgschaften vor dem Zusammenbruch gerettet werden müssen. Am späten Dienstagabend hatte das Institut mitgeteilt, dass der Garantierahmen um weitere zwölf Milliarden auf 42 Milliarden Euro aufgestockt worden sei. Damit erhält die HRE inzwischen Hilfen von insgesamt 92 Milliarden Euro.

In Schieflage geraten war die HRE unter anderem durch ihre irische Tochter Depfa, die langfristige Kredite vergibt und sich dies durch die Aufnahme kurzfristiger Darlehen finanziert. Das Konzept scheiterte, weil sich Banken im Zuge der Finanzkrise kaum noch Geld leihen. "Dreh- und Angelpunkt aller Erwägungen ist die Depfa", hieß es in Finanzkreisen. Sie sei der "Mühlstein am Hals der HRE".

Damit der Bund die Mehrheit an dem Konzern übernehmen kann, müssten dessen Grundkapital verdoppelt und das Finanzmarkt-Stabilisierungsgesetz geändert werden. Es beschränkt Kapitalbeteiligungen des staatlichen Bankenrettungsfonds Soffin bislang auf maximal 33 Prozent. Es ist deshalb denkbar, dass der Bund zunächst nur 25 Prozent plus eine Aktie und erst in einem zweiten Schritt die Mehrheit erwirbt.

Flowers: Zukunft offen

Für einen solchen Schritt spricht nach Angaben aus den Kreisen, dass die HRE als Staatsunternehmen eine deutlich höhere Bonität genießen würde und damit zu erheblich günstigeren Konditionen Kredite aufnehmen könnte. Zudem wäre sichergestellt, dass ein ausländischer Konkurrent die Bank nicht einfach übernehmen könnte und damit womöglich Zugriff auf deutsche Steuergelder erhielte. Aus dem gleichen Grund hatte sich der Soffin eine gut 25-prozentige Sperrminorität bei der Commerzbank gesichert.

Offen ist noch, ob der bisherige HRE-Großaktionär, der Finanzinvestor Christopher Flowers, bei einer Kapitalerhöhung mitspielen würde. Sein Anteil von rund 25 Prozent würde bei einer Verdopplung des Grundkapitals auf die Hälfte zusammenschrumpfen. Aus Finanzkreisen verlautete, Flowers sei vor allem daran gelegen, einen Teil seines Einsatzes zu retten. Er hatte im Frühjahr 2008 mehr als eine Milliarde Euro für seinen Anteil ausgegeben und sich dabei kräftig verspekuliert: Heute ist der ganze Konzern an der Börse nur noch 400 Millionen Euro wert. "Sollte es zu einem Übernahmeangebot kommen, wäre alles eine Preisfrage", hieß es in den Kreisen.

Um Druck auf den Finanzinvestor auszuüben, wurde in den Verhandlungen zwischen dem Soffin, der Regierung und Flowers auch die Möglichkeit einer Gesetzesänderung erörtert. Danach wären Kapitalerhöhungen künftig auch ohne Zustimmung der Altaktionäre möglich, wenn ein Unternehmen plötzlich in eine existenzbedrohende Schieflage gerät. Angst vor einer Enteignungsdebatte hat man nach eigenem Bekunden in der Regierung nicht, da andere Länder wie etwa Großbritannien den gleichen Weg gegangen seien. Die Verhandlungen mit der HRE und Flowers werden sich dem Vernehmen nach allerdings womöglich noch Wochen hinziehen.

"Wie Zwillingsbrüder"

Vom bisherigen Bürgschaftsrahmen in Höhe von 80 Milliarden Euro hat die HRE noch keinen Cent gebraucht. Das gelte auch für alle anderen Banken, für die der Soffin Bürgschaften übernommen habe. "Es gibt bislang keinen einzigen Schadensfall", hieß es in Regierungskreisen. Die Gründung einer sogenannten Bad Bank, an die die deutschen Kreditinstitute faule Wertpapiere abtreten könnten, lehnt die Regierung weiter ab.

Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) sagte, mit einer solchen Bank würden die Probleme nur vordergründig gelöst. Der Anreiz für die Kreditwirtschaft, ihre Schwierigkeiten zu überwinden, sei größer, wenn sie die Wertpapiere in ihren Bilanzen behalten müsste. In dieser Frage seien er und Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) "wie Zwillingsbrüder". Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau bereitet die Bundesbank allerdings die Gründung einer Bad Bank vor, um für den Fall eines Meinungswechsels gewappnet zu sein.

www.sueddeutsche.de/finanzen/864/455539/text/

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Kicky:

Ruf nach dem schwedischen Modell

6
21.01.09 17:56
was ist das schwedische Modell?
Abschreibung des Kreditmülls und Recapitalisation danach
Die Abschreibung ist nicht oder nur partiell erfolgt,statt dessen haben wir erlaubt,dass die Banken argumentieren,dass eines Tages die Assets das wert sein werden,was die Banken sagen dass sie  wert sind

* Write down value of bank's assets to nuclear winter levels
   * Recapitalize bank

What's missing from the way we've done it so far?  Writing down the value of the bank's assets.

Instead of doing writing down assets, we've allowed the banks to argue that someday, in some universe, their assets will be worth what they say they're worth.  When they can no longer say this, we've handed them enough taxpayer money to get them to next quarter.  

Below, Christopher Wood lays out the case for the Swedish model in the FT.  Paul Krugman made a similar argument yesterday.s. Wallstreet Voodoo

Christopher Wood, FT: Under [the Swedish] model banks were nationalised, fully aligning the interests of the institution with that of the taxpayer, while the depositor was fully protected. In the process shareholders were in effect wiped out, as they should be, and incumbent management was replaced, as it should be. This left none of the massive conflicts of interest, as well as perverse unintended consequences, caused by the present anomalous situation in the west where too many banks are being rewarded for failure – leading, incidentally, to a massive competitive disadvantage for those banks that managed their affairs more prudently.

A crucial principle of the Swedish model is that banks were forced to write down their assets to market and take the hit to their equity before the recapitalisation began. This is of course precisely what has not happened in either the US or Britain, where too many policy measures seek to delay asset price clearing and only add public sector debt on top of existing private sector debt. This is why the current approach in the west to the banking crisis can be compared more accurately with Japanese policy in the 1990s, and that clearly did not work. The outcome, as then, is increasingly zombie-like banks.
The ultimate endgame in countries such as the US and Britain is still likely to be full-scale nationalisation of most of the banking system, as the logic of such action finally becomes overwhelming. But it would be much better if this were done proactively rather than reactively, since it would accelerate resolution of the financial crisis. This is why nationalising the banks would also be bullish for stock markets, if not for the specific bank stocks themselves – although, obviously, there are powerful vested interests wanting to prevent such an ultimate course of action......
clusterstock.alleyinsider.com/2009/1/...ish-model-to-fix-banks
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Malko07:

Volcker warnt vor Dollarcrash

13
21.01.09 17:59

"Mutter aller Krisen"

Volcker warnt vor Dollarcrash

von Tobias Bayer (Frankfurt)

 

Er wurde berühmt durch seinen harten Anti-Inflationskurs an der Spitze der amerikanischen Notenbank in den 80er-Jahren. Nun ist der 81-Jährige Berater von Obama. In ungewöhnlich drastischen Worten zeichnet er ein düsteres Bild der US-Wirtschaft.

Paul Volcker, der Ex-Chef der amerikanischen Notenbank und jetzige Wirtschaftsberater von Präsident Barack Obama, hat vor einem Dollarcrash gewarnt. "Es besteht das Risiko, dass das Vertrauen in den Dollar sinkt", sagte Volcker am Mittwoch bei der Senatsanhörung des designierten Finanzministers Timothy Geithner. Für die US-Wirtschaft ist er sehr skeptisch. Das Ende der Rezession sei nicht absehbar, die Welt befinde sich mitten in der "Mutter aller Krisen".

Der Amtsantritt Obamas wird von der schwierigen wirtschaftlichen Situation überschattet. Die Vereinigten Staaten sind laut dem Ökonomengremium NBER seit Dezember 2007 in der Rezession. Im dritten Quartal schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,5 Prozent, für das vierte Quartal erwarten Volkswirte sogar ein Minus von mindestens vier Prozent. Laut Volcker ist bei der Rezession "kein Ende in Sicht".

Als Fed-Chef hatte Volcker eine strikte Politik des starken Dollar und des Kampfs gegen die Inflation betrieben. So erhöhte er Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre mehrmals den Leitzins auf bis zu 20 Prozent.

Weiter unter www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...arnt-vor-Dollarcrash/463947.html

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Eidgenosse:

@36905

5
21.01.09 18:46
Schon wieder einer der bei Ariva mitgelesen hat. :-)
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pfeifenlümmel:

Schmidt und Volcker

3
21.01.09 19:06
hatten schon mal Probleme mt einem schwachen Dollar, weniger Volcker, aber umso mehr Schmidt: Seite 151
books.google.de/...oi=book_result&resnum=2&ct=result#PPA151,M1
Antworten
permanent:

Das Eurozonenexperiment auf dem Prüfstand

2
21.01.09 20:02

Das Eurozonenexperiment auf dem Prüfstand

21.01.2009 , 19:22 Uhr

Der Euro sollte die Volkswirtschaften der Eurozone stärken. Aber kann die Übernahme einer starken Währung schwachen Ländern Sicherheit bringen? Jetzt, wo einige Länder mit wachsender Arbeitslosigkeit und zunehmenden Haushaltsproblemen zu kämpfen haben, sieht Ian Campell das Eurozonenexperiment vor seiner ersten großen Bewährungsprobe. Kolumne

 

Sollte die Eurozone tatsächlich zerfallen, woran ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht glaube, so wird es fast nur Verlierer geben. Selbst die vermeintlich stärkeren Länder wie Deutschland profitieren ungemein vom gemeinsamen Währungsraum. Ebenso gilt zu bedenken unsere Staatsanleihen (sowie die der anderen Euroländer) sind in Euro emittiert. Kommt es zu Währungsverschiebungen so wäre die Rückzahlung für einige Länder noch schwerer möglich als dieses ohnehin der Fall ist.

Permanent

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Tormenta63:

China: In der FAZ wird vor einem Kollaps gewarnt

12
21.01.09 20:28
Vor einem Wirtschaftskollaps in China und einer Abwertung des Yuan wurde in der gestrigen FAZ gewarnt. Des weiteren wird der Ausbruch eines weltweiten Handelskrieges nach dem Vorbild der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts befürchtet.
Hier wird Albert Edwards, Stratege von Societe Generale, zitiert. Die FAZ:"Konkret erwähnt der Stratege die Entwicklung der Stromproduktion in China. Sie sei in den vergangenen Monaten erstmals seit 1998 scharf eingebrochen. Edwards weist daraufhin, dass die Strompruduktion aller Erfahrung nach viel über die Wirtschaftstätigkeit eines Landes aussagt. Es bestehe eine enge positive Korrelation. Ein Rückgang der Stromproduktion in der zuletzt beobachteten Größenordnung zeige die Möglichkeit auf, dass nun auch China in eine Rezession abgleite. ... In dieser Lage besteht seiner Möglichkeit nach die Gefahr, dass China seine Währung massiv abwerten könnte, um seinen Export zu stützen. Dies wiederum würde die Gefahr eines weltweiten Handelskrieges nach dem Vorbild der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts bergen."
MfG Tormenta
Antworten
Nörgeli:

Die Eurozone

10
21.01.09 20:34
zerfällt so schnell nicht, dafür ist die Sache zu weit gediehen, die Verpflichtungen zu eng, die gegenseitige Abhängigkeit zu groß. Von rein politischen Argumenten gar nicht zu sprechen.

Auch wird so schnell sich niemand aus dem Euro verabschieden. Wie auch, etwa mit eigener Währung. Das Land, das den Schritt geht ist schneller Pleite als die Bürger die drin wohnen pieps sagen können.

Im Ernstfall werden die anderen Länder den "Wackelkandidaten" beistehen, notfalls bürgt man dann gemeinsam. Alle für einen, einer für Alle! Gemeinsam in den Abgrund ;-)
Ich bab`s ja gewußt! Warum hab ich nur nicht danach gehandelt?
Antworten
pfeifenlümmel:

Anscheinend wird es

14
21.01.09 20:46
bei den deutschen Banken jetzt sehr sehr ernst. Anders kann man sich den Rücktritt des Soffin Chefs Merl wohl nicht erklären. Die hohen Deckelungen ( bisher 5 Milliarden pro Bank ) reichen wohl bei weitem nicht mehr und führen zu Schwindelanfällen der Soffin Führung, die diese Verantwortung nicht mehr übernehmen will.

Unverständlich ist die Reaktion der Regierung auf diese Bankenkrise. Es geht doch nicht an, dass auch weiterhin die Banken wie die Made im Speck von dem Geld aus der Bankenrettung profitieren. Eine Staatsübernahme der Banken wäre eine saubere Lösung, verbunden mit erheblichen Spareffekten bei den übernommenen Banken. Schließlich sind diese Banken für die Misere hauptsächlich verantwortlich! Wo bleibt die Reaktion, zum Beispiel in empfindlichen Gehaltskürzungen und auch im Abbau der Anzahl der Beschäftigten?

Steinbrück hat schon öfter seine Meinung über die Banker veröffentlicht. Das ist gut so, reicht aber nicht! Ein Volk besteht nicht nur aus ( teilweise verantwortungslosen ) Bankern. Wenn diese ( siehe Klammer ) auch noch sich die Taschen mit Provisionen füllen und vorher maßgeblich an dem Ruin der Volkswirtschaft beteiligt sind, kann man vom Volk keine Opferbereitschaft verlangen!

Ein Hartz IV Empfänger, der unverschuldet seinen Arbeitsplatz verlor, muss doch das Kotzen kriegen!
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Tormenta63:

Eurozone - Angst vor dem Staatsbankrott

11
21.01.09 21:22
Auch über ein Ausscheiden von einzelnen EU-Ländern aus der Währungsunnion wird nachgedacht.
Bei der Internetbörse Intrade stehen die Wetten angeblich bei 30 Prozent, dass ein Land aus der Euro-Zone bis Ende 2010 herausfällt.
Auch die Währungsreserven und die negativen Handelsbilanzen sind bei vielen EU-Ländern alarmierend:
Hier die Währungsreserven:
- Deutschland 43,1
- Italien 32,3
- Spanien 11,6
- Portugal 1,7
- Griechenland 0,4
- Irland 0,7
Angaben in Mrd Dollar, Quelle: Tageszeitung DIE WELT vom 21. Januar
MfG Tormenta
Antworten
Anti Lemming:

S&P stuft Portugal ab auf AA-

9
21.01.09 21:32
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...ortugal-herab/464004.html

Siehe dazu meine Kritik der Befangenheit von S&P:

http://www.ariva.de/...ach_S_P_Pfeife_t283343?pnr=5329222#jump5329222

Wollen die den Dollar sanieren (siehe # 36905), indem sie ganz Europa auf Junk stufen?
Antworten
Eidgenosse:

Lümmel

9
21.01.09 21:33
Es ist zu hoffen das die Regierungen auf die Forderungen der Bänker wegen der Bad-Bank nicht eingehen. Man sollte eher die Banken komplett verstaatlichen und stattdessen eine "Bad-Insel" einrichten auf die man dann die entlassenen Banker entsorgen könnte.
Vielleicht gibts dann noch ne TV-Serie wie "Lost" oder "Ich bin ein Bänker, holt mich hier raus!" Mit Ihrer kleinen Gage könnten sie dann mal anfangen den angerichteten Schaden etwas zu mildern.
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schlauerfuchs:

Alle US-Banken heute kräftig im Plus

 
21.01.09 21:53
Weiß jemand Hintergründe?
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metropolis:

Die haben eben einfach keinen Bock

3
21.01.09 21:58
mehr auf Schwarzmalerei. Yes - We can!
Antworten
Anti Lemming:

Resümee - von der Banken- zur Staatspleite

10
21.01.09 22:00
Die hier im Thread in den letzten Monaten aufgekommenen Befürchtungen, dass nach

- Bankenpleiten und

- Staatsrettungen der Banken durch die jeweiligen Staaten nun als nächstes

- ganze Staatenpleiten

anstehen, nimmt immer stärker Gestalt an. Island war der Startschuss. Irland und GB stehen mit einem Bein im Abgrund.

Wenn Finanzprobleme vom Individuellen (einzelne Banken/Broker) zur Staatsangelegenheit werden, kann man sich an zehn Fingern abzählen, dass irgendwann auch der Staat Finanzprobleme bekommt - zumal wenn sich, wie aktuell in USA, die individuellen Problemfälle häufen.

Ich fürchte, dass es in Wahrheit um die Mutter aller (Subprime-)Übel - USA - mindestens ebenso schlimm bestellt ist wie um die jetzt von S&P abgestuften europäischen Länder (heute zuletzt Portugal nach Spanien und Griechenland). Lediglich die Parteilichkeit der Rating-Agenturen, die bislang ausschließlich im US-Ausland abstuften, bietet Amerika noch eine Schonfrist.

Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Volckers Warnung vor einem Dollar-Crash sollte man sehr ernst nehmen. Der Mann ist der bislang bedeutendste Ex-Fed-Chef.
Antworten
Anti Lemming:

Schlauer Fuchs - US-Banken

2
21.01.09 22:06
Das war eine technische Reaktion. Der US-Banken-Index BKX war gestern um 18 % gefallen - der stärkste Tagesverlust in der US-Geschichte. Heute ging es um 14,5 % wieder hoch. Über zwei Tage betrachtet ist der BKX damit immer noch 3,5 % im Minus.

Solange die Probleme der US-Banken nicht gelöst sind - Großbanken stehen reihenweise vor dem Kollaps, allen voran Citi - wird sich der Banken-Index mMn auch nicht nachhaltig erholen.
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Malko07:

Die Propaganda gegen den

23
21.01.09 22:44
Euro wird umso stärker je stärker Großbritannien in den Abgrund rutscht. Kann man auch verstehen. Sowohl Italien als auch Portugal und sogar Spanien geht es wesentlich besser als Großbritannien. Nur Irland ist fast so tief gesunken. Die USA hatten schon immer was gegen den Euro. Zuerst haben sie gespöttelt und dann haben sie geflucht. Wenn man die Herkunft der verschiedenen Artikel diesbezüglich anschaut, sollte einem alles klar sein.

Kein Land wird den Euro verlassen, schon gar nicht in der momentanen Situation. Mit dem Begriff Staatsbankrott wird etwas heftig und stark übertrieben um sich geworfen. So einfach geht ein Staat nicht bankrott, schon gar nicht ein größerer. Sollte ein wichtiger Staat in Schwierigkeiten kommen, werden die anderen ihm beistehen. Keiner will den totalen Zusammenbruch. Bei diesen theoretischen Spielereien sehe ich allerdings eher die Eurozone Großbritannien beistehen als umgekehrt. Neben den Inseln im Atlantik verstärken sich die Probleme momentan primär in den osteuropäischen Ländern. Dagegen sind die Probleme am Mittelmeer Peanuts. Die Britten sind nur sauer, weil sie sich keine Badehandtuchschlachten in Spanien mit den Deutschen mehr leisten können.

Ansonsten gehen wir wieder auf sehr volatile Zeiten zu. Wechseln von Tag zu Tag heftig hin und her, immer mit größeren Ausschlägen. Einer der ein Guru werden will, sollte schnellstens eine Prognose abgehen. Da es nur 2 Richtungen gibt, wird er in spätestens 2 Tagen Recht bekommen und sollte es total daneben gehen darf er ja eine Pause im Forum von einigen Wochen einlegen.
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Kicky:

Diamanten mit Absatzproblemen

4
21.01.09 23:37
www.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&sid=aZ7ghJHB7CWI
Jan. 21 (Bloomberg) -- De Beers, the world’s largest diamond producer, will reduce the amount of rough gems offered to customers by about 50 percent until April after U.S. retail sales slumped over Christmas.

Retail sales in the U.S., the world’s largest diamond market, dropped by as much as 20 percent over Christmas and “underperformed” the company’s expectations......
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Kicky:

warum die US-Banken steigen

7
21.01.09 23:44
Jan. 21 (Bloomberg) -- U.S. stocks surged as President Barack Obama’s plan to shore up lenders and Bank of America Corp. share purchases by company executives sent financial equities to their biggest rally in two months. -- Bank of America Corp., the biggest U.S. lender by assets, gained 31 percent in New York trading after Chief Executive Officer Kenneth Lewis and five directors bought more than 500,000 shares for at least $3 million.Lewis bought 200,000 shares of the bank at prices ranging from $5.98 to $6.06 yesterday, while director Robert Tillman also bought 200,000 shares for $5.77 to $5.78, according to a filing today. Temple Sloan Jr., lead director of the Charlotte, North Carolina-based bank, bought 41,800 shares. Buyers also included William Barnet III, Jacquelyn Ward and John Collins.

Purchases by insiders typically are seen as a vote of confidence, and the filing helped Bank of America stock regain some of the ground lost this week. Jamie Dimon, CEO of JPMorgan Chase & Co., also bought 500,000 shares of his bank valued at $11.5 million, according to a separate filing. Lewis bought his stake as the bank prepared to dismiss about 1,000 people, part of a reduction that may ultimately affect 35,000 jobs.

private Stützungsmassnahmen
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Kicky:

Goldman Sachs Versus Jim Rogers

5
21.01.09 23:56
A day after famed investor and China bull Jim Rogers declared the UK was finished and urged investors to sell the pound, a Goldman Sachs economist shot back with an report declaring that the "likelihood of a near-term improvement in business activity suggests sterling could bounce back quite quickly. We therefore stick to our guns and remain long sterling.”

“We’re bullish the pound and gilts,” Goldman economist Thomas Stolper told Bloomberg. “The macro picture in the U.K. is not as poor as many people try to portray.”

Rogers had said “I would urge you to sell any sterling you might have. It’s finished. I hate to say it, but I would not put any money in the U.K.”

So who is right?   clusterstock.alleyinsider.com/2009/1/...achs-versus-jim-rogers
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derph:

Gemischte Erfahrungen mit der "Bad Bank"

3
22.01.09 03:26

[Zieht man denn hierzulande und in den USA keine Lehren aus den Erfahrungen, die Japan bei seiner Immo-Krise in 1991 mit einer "Bad Bank" gemacht hat ? ]

"...Die Wiederaufnahme der 2005 beendeten Käufe schlechter Kredite durch eine „Bad Bank“ steht derzeit aber nicht im Fokus. Denn die japanischen Erfahrungen mit solchen Auffanggesellschaften für faule Kredite der Geschäftsbanken sind durchwachsen. In der eigenen Bankenkrise, die mit dem Zusammenbruch der Blasenwirtschaft 1991 begann und erst Mitte dieses Jahrzehnts endgültig überwunden wurde, gab es mehrere solcher Anläufe, die Bilanzen der Kreditinstitute von den schlechten Krediten zu reinigen. Eine privatwirtschaftliche Lösung scheiterte an falsch gesetzten Regeln, unter denen die Kreditrisiken letztlich bei den Banken verblieben. #339966">Erst als 1996 die öffentliche Hand begann, mit öffentlichem Geld schlechte Kredite zu übernehmen, zeichnete sich allmählich ein Ausweg aus der Bankenkrise ab.

Die Banken halfen sich selbst - das Ergebnis war unbefriedigend

In den ersten Jahren der Bankenkrise aber war der Widerstand der Wirtschaft groß, Geld der Steuerzahler zu verwenden, um angeschlagenen Banken schlechte Wertpapiere abzukaufen. In der Folge gründeten 162 Banken und Finanzinstitute 1992, unter Anleitung des Finanzministeriums, die Cooperative Credit Purchasing Company (CCPC). Die Genossenschaft sollte schlechte Hauskredite auf ihre Bücher nehmen und die besicherten Immobilien verkaufen. Die Säuberung der Bilanzen aber gelang so nur oberflächlich, weil das institutionelle Arrangement dafür nicht geeignet war. Die Banken mussten für den Kaufpreis ihrer schlechten Kredite durch die CCPC selbst aufkommen, und sie trugen den Großteil der Verluste, wenn die CCPC die besicherten Immobilien weiterverkaufte. Als Ergebnis verbesserte sich weder die Liquiditätslage der Banken, noch wurden ihre Kreditrisiken geringer...."

Gesamter FAZ-Artikel :

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~ED11840D310C84877B84C6379886264D6~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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permanent:

Staat will Bankbilanzen entgiften

12
22.01.09 06:29

Staat will Bankbilanzen entgiften  Der USA Bären-Thread 5335869

22.01.2009, 06:06 Uhr von Donata Riedel, Frank M. Drost, Hans G. Nagl und Marietta Kurm-Engels

Angesichts der immer desolateren Situation der deutschen Banken arbeitet die Bundesregierung fieberhaft an einem neuen Rettungsplan. Dabei will die Regierung bis Mitte Februar einen Weg finden, Geldhäuser vor weiteren Abschreibungen zu schützen, ohne alle Verluste sofort dem Staat aufzubürden. Alles deutet auf eine „Bad Bank light“ hin. Exklusiv

Antworten
SteG:

@permanent

2
22.01.09 07:57
sehr interessanter Artikel. Könnte eine dauerhafte Lösung für die Banken werden, vor allem das gesellschaftliche Problem der Sozialisierung der Verluste und Privatisierung der Gewinne würde zumindest vermittelbar. Die Ausgestaltung wird aber das Problem werden. Welche Bank darf wieviele Papiere einbringen, zu welchem Preis werden diese von der "Bad Bank light" gekauft und welche Gewinnanteile müssen in welchen Zeiträumen abgeführt werden.  
Habe außerdem (ich hoffe, Du wirst es mir nachsehen) den Artikel in den Coba Thread eingestellt, weil gerade für die Coba/DreBa das eine wirkliche Lösung zumindest der akuten Probleme sein könnte....
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