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"Wir koennen nur hoffen, dass die Russen nicht die Gelegenheit ergreifen und uns angreifen. Die Plaene haben sie ja noch von frueher in der Schublade."
Ich sehe die Gefahr von der anderen Seite aufziehen.Wenn nicht staatliches Desperadotum, Verzweiflung
oder Raserei wie bei einem waidwunden Raubtier dazu führen, dann möglicherweise die Ablenkung von unlösbaren inneren Problemen durch die Hinwendung zum äußeren Feind.
Spätestens jedoch, wenn nach und nach die natürlichen Ressourcen erschöpft sind, gibts den Showdown der nicht mehr regional begrenzt ist.
US Is "More Communist than China": Jim RogersNORTH AMERICA, MORTGAGES, FANNIE MAE, FREDDIE MAC, DEBT, CREDIT, TREASURY, POLITICS AND GOVERNMENT, STOCK MARKET, CHINA, WALL STREET, BANKING, FINANCIALSBy CNBC.comCNBC.com| 08 Sep 2008 | 05:28 AM ET
The nationalization of Fannie Mae and Freddie Mac shows that the U.S. is "more communist than China right now" but its brand of socialism is meant only for the rich, investor Jim Rogers, CEO of Rogers Holdings, told CNBC Europe on Monday.
"America is more communist than China is right now. You can see that this is welfare of the rich, it is socialism for the rich… it's just bailing out financial institutions," Rogers said.
Stock markets jumped after the U.S. government's decision to launch what could be its biggest federal bailout ever, in a bid to support the housing market and ward off more global financial market turbulence.
But Rogers said in the long term the move spelled trouble.
"This is madness, this is insanity, they have more than doubled the American national debt in one weekend for a bunch of crooks and incompetents. I'm not quite sure why I or anybody else should be paying for this," Rogers told "Squawk Box Europe."
European stocks soared on Monday, led by banks. UBS was up 11 percent, BNP Paribas up 8 percent, Credit Agricole up 11.1 percent and HBOS up 13.8 percent.
"You certainly gonna see a huge jump in any financial institutions which owned a lot of Fannie or Freddie … because they don't have to worry about going bankrupt all of a sudden," Rogers said. (Watch the video on the left for the full interview)
"Bank stocks around the world are going through the roof, that's 'cause they've all been bailed out. You don't see the homeowners in Kansas going through the roof 'cause they're not being bailed out," he added.
"A Huge Mess"
However, despite the rally in Asian and European markets, the decision to take over Fannie and Freddie is likely to cause more volatility and needs careful consideration by investors, according to Rogers.
It's rarely good to jump in a moving bus and right now you got a lot of buses moving. I might short some more investment banks in the US, depending on how they rally over the next week, but other than that, I'll just sit and watch," he said.
Rogers, who is short on U.S. bonds, said these are likely to fall while commodities may rally. The two government-sponsored enterprises don't have good loans on their books, because "everybody else took the good stuff and dumped the bad stuff onto Fannie and Freddie," he said.
From 2010, Fannie and Freddie will have to shrink their portfolios by 10 percent a year until they reach $250 billion, to reduce the risk to the taxpayer, according to the Treasury plan. But this may put additional pressure on the housing market, Rogers said.
"That's going to also ensure that house prices continue to go down. It's going to be harder and harder to get a mortgage."
Investors should not pin their hopes on this year's presidential election for a solution to the problems, as none of the candidates is likely to find one, Rogers said.
"This is a big huge mess and neither one of them has a clue what to do next year. It's going to be a mess."
"Angesichts der Bedingungen auf dem Finanzmarkt in Südkorea und weltweit sollte sich die KDB einem Engagement bei Lehman zurzeit sehr vorsichtig nähern", sagte FSC-Chef Jun Kwang-Woo am Montag. Ende August hatte die Börsenaufsicht die KDB schon einmal zur Zurückhaltung gemahnt. Die Staatsbank bietet Berichten zufolge für einen 25-Prozent-Anteil an Lehman bis zu 5,3 Mrd. $.
Lehman muss sich laut Beobachtern noch vor Veröffentlichung seiner Quartalszahlen im September Kapital beschaffen. Im Juni hatte die Bank mit 2,8 Mrd. $ erstmals in seiner Geschichte als börsennotiertes Unternehmen einen Quartalsverlust gemeldet. Lehman ist mit mehr als 60 Mrd. $ am krisengeschüttelten Hypothekenmarkt engagiert.
Allerdings zeichnen sich auch Finanzierungsalternativen ab. Die Nachrichtengentur Reuters hatte am Freitag gesschrieben, die beiden Finanzinvestoren KKR und Blackstone würden jeweils erwägen, Teile von Lehmans Immobiliengeschäft und der Vermögensverwaltung zu erwerben. Die Immobiliengeschäft könne laut den Reuters-Quellen 5 Mrd $ wert sein. Lehman als Ganzes hat nur noch eine Marktkapitalisierung von 10,8 Mrd. $. Bereits zuvor war darüber spekuliert worden, Lehman könne alternativ oder zusätzlich zu einem Einstieg der Koreaner Immobilien oder Sparten wie die Vermögentsverwaltung verkaufen
www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...hers/410749.html
kann man auf folgenden Nenner kürzen:
Die Mehrheit der amerikanischen Banken profitiert von der Verstaatlichung von Fannie Mae und Freddie Mac. Der Grund: Die meisten von ihnen halten große Bestände an vorrangigen Schuldpapieren oder hypothekenbesicherten Anleihen, nur eine kleine Minderheit ist in größerem Stil als Aktionär oder Vorzugsaktionär engagiert. Das alleine verdeutlicht ein Blick auf die Kapitalstruktur der beiden Hypothekenfinanzierer: Freddie Mac hat nur 15,6 Mrd. $ an nachrangigen Papieren ausgegeben, die vorrangigen Schulden belaufen sich dagegen auf satte 831 Mrd. $. Bei Fannie Mae sieht es ähnlich aus: 33 Mrd. $ an risikobehafteten Papieren stehen 780 Mrd. $ an vorrangigen Schulden gegenüber.
Dementsprechend liest sich eine Stellungnahme der US-Einlagenversicherung FDIC, des Office of the Comptroller of the Currency und des Office of Thrift Supervision. Diese drei Behörden sind für die Aufsicht über die Geschäftsbanken, Regionalbanken und Bausparkassen zuständig. "Wir haben das Risiko für Geschäftsbanken und Bausparkassen analysiert. Wir kommen zum Schluss, dass zwar viele Institute Aktien halten, aber nur eine sehr beschränkte Anzahl kleinerer Institute Fannie-Freddie-Aktien in großem Verhältnis zu ihrem Kapital besitzen."
Bei hypothekenbesicherten Anleihen - Mortgage Backed Securities (MBS) - ist das Engagement der Banken dagegen enorm. Die Experten von Creditsights kommen zum Schluss, dass MBS von Fannie und Freddie durchschnittlich 50 Prozent des Wertpapierportfolios der Banken ausmachen. Dabei ist die Spanne jedoch weit: Bei einer Regionalbank wie New York Community liegt der Wert bei 85 Prozent, bei Citigroup sind es nur 20 Prozent. Unter den Großbanken sind laut Creditsights besonders Bank of America und JP Morgan mit jeweils 62 Prozent engagiert. Sie alle sind die Gewinner vom MBS-Rückkaufprogramm des Staates.
Auszug aus einem wirklich sehr interessanten Erklär-Artikel der heutigen ftd.de.
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Hypothekenkrise-Wie-Fannie-und-Freddie-gerettet-werden/410733.html?p=2#a1
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der Paulson kann eben nicht raus aus seiner Banker-Haut :o(
Weil zuvor der Begriff "paar Milliarden" gefallen war, hier was zur Größenordnung des bailouts:
Auf diese Frage gibt es keine Antwort. Das maximale Engagement des Staates - Vorzugsaktien, Kreditlinie und Rückkauf von hypothekenbesicherten Wertpapieren - wird auf 200 Mrd. $ beziffert. Der frühere Präsident der Disktriktnotenbank St. Louis William Poole, der vor Wochen auf die desolate Situation der beiden Unternehmen hingewiesen hatte, hält es sogar für möglich, dass der Staat für 300 Mrd. $ einspringen muss.
Was davon Verlust ist, ist allerdings völlig unklar. Kurz vor Verabschiedung des HERA-Gesetzes schätzte der amerikanische Rechnungshof den Preis für die Rettungsaktion auf 25 Mrd. $ über den Zeitraum zwischen 2009 bis 2018. Die Wahrscheinlichkeit, dass mehr als 100 Mrd. $ Verlust anfallen, bezifferte das Congressional Budget Office auf fünf Prozent.
Finanzminister Paulson hält es sogar für möglich, dass die öffentliche Hand am Ende Gewinn macht: "Es gibt keinen Grund, Verluste für den Steuerzahler zu erwarten", teilte Paulson in einer Stellungnahme mit. Das Finanzministerium kann die Papiere bis zum Laufzeitende halten. "Das könnte auch einen Gewinn abwerfen."
(Auszug aus ftd.de, Link wie oben)
Das wird ja immer lustiger. Ischariot, für den Schluss deines obigen Postings hättest du glatt ein "witzig" verdient.
"Finanzminister Paulson hält es sogar für möglich, dass die öffentliche Hand am Ende Gewinn macht
LOLOLOLOL
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