Gern gibt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Wirtschaft, den gepflegten Unternehmer. Nun droht das Saubermann-Image schweren Schaden zu nehmen. Ohovens Fondsvertrieb hat Ärger mit der Justiz.
Hamburg - Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Wirtschaft, hat Ärger mit der Justiz. Das berichtet das Hamburger manager magazin, in seiner neuen Ausgabe.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilte Ende Dezember erstmals Ohovens Fondsvertrieb Investor- und Treuhand-Beratungsgesellschaft mbH, einem Anleger Schadenersatz zu leisten. Ein 77-jähriger Rentner hatte den Vertrieb für Steuersparmodelle verklagt, weil ihm Vermittler der Firma die Beteiligung an einem Filmfonds mit falschen Garantiezusagen verkauft hätten.
Bewusste Irreführung von Anlegern?
Die Anwälte des Klägers vermuten, dass die Irreführung der Kunden bei der Investor Treuhand Methode habe. Interne Papiere aus der Firmenzentrale sollen dies belegen. Auszüge des brisanten Materials veröffentlicht manager magazin exklusiv in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag (25. Januar) erscheint.
Firmenchef Ohoven, von der "Tageszeitung" für sein selbstherrliches Auftreten einst als "Super-Mario" tituliert, streitet die Vorwürfe ab und kündigt Revision an. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, müssen die Investor Treuhand und die beteiligten Vertriebsleute dem Anleger über 75.000 Euro Schadenersatz leisten. Experten rechnen mit weiteren Klagen.
Jonas Hetzer
Hamburg - Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Wirtschaft, hat Ärger mit der Justiz. Das berichtet das Hamburger manager magazin, in seiner neuen Ausgabe.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilte Ende Dezember erstmals Ohovens Fondsvertrieb Investor- und Treuhand-Beratungsgesellschaft mbH, einem Anleger Schadenersatz zu leisten. Ein 77-jähriger Rentner hatte den Vertrieb für Steuersparmodelle verklagt, weil ihm Vermittler der Firma die Beteiligung an einem Filmfonds mit falschen Garantiezusagen verkauft hätten.
Bewusste Irreführung von Anlegern?
Die Anwälte des Klägers vermuten, dass die Irreführung der Kunden bei der Investor Treuhand Methode habe. Interne Papiere aus der Firmenzentrale sollen dies belegen. Auszüge des brisanten Materials veröffentlicht manager magazin exklusiv in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag (25. Januar) erscheint.
Firmenchef Ohoven, von der "Tageszeitung" für sein selbstherrliches Auftreten einst als "Super-Mario" tituliert, streitet die Vorwürfe ab und kündigt Revision an. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, müssen die Investor Treuhand und die beteiligten Vertriebsleute dem Anleger über 75.000 Euro Schadenersatz leisten. Experten rechnen mit weiteren Klagen.
Jonas Hetzer