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Mobilcom schließt 2002 mit roten Zahlen
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Hamburg/Büdelsdorf (dpa) - Das Telekommunikationsunternehmen mobilcom AG hat in seinem turbulenten Geschäftsjahr 2002 einen Umsatzrückgang und weitere Verluste verzeichnet. Die Konzernerlöse lagen bei 2,05 Milliarden Euro nach 2,59 Milliarden Euro im Vorjahr, wie das Büdelsdorfer Unternehmen mitteilte.
Der Jahresverlust betrug 3,4 Milliarden Euro, wobei im wesentlichen Abschreibungen im UMTS-Bereich zu Buche schlugen. Das UMTS-Geschäft wurde auf Grund fehlender Mittel mittlerweile eingestellt. Der operative Verlust beträgt 146 Millionen Euro.
Mobilcom konnte 2002 nach einem öffentlich ausgetragenen Streit zwischen Gründer Gerhard Schmid und Großaktionär France Télécom, der zum Ausscheiden von Schmid aus dem Unternehmen führte, vor der Insolvenz bewahrt werden. Bereits 2001 war das Unternehmen tief in die Verluste mit einem Minus von rund 206 Millionen Euro geraten. Die Bilanzzahlen 2002 sollen bei einer Pressekonferenz am 27. März in Hamburg erläutert werden.
Der Aufsichtsrat der mobilcom genehmigte den Verkauf der Festnetzaktivitäten an die Tochter freenet.de. «Die klare Entscheidung des mobilcom-Aufsichtsrats ist ein wesentlicher Schritt zu der angestrebten Festnetz-Übernahme durch freenet.de zum 01. April 2003», sagte Freenet-Vorstandschef Eckhard Spoerr. Der Kaufpreis beträgt 35 Millionen Euro.
erschienen am 20.03.2003 um 18:17 Uhr
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